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Veröffentlicht am 03.03.2018

Bei mir ist der Funke leider nicht übergesprungen

Windjammer
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Klappentext: Winter 1723. Als der Schiffsjunge Evan sein Quartier im eisigen Saint Harbour bezieht, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er muss ein neues Schiff finden. Denn zurück nach Europa kann er auf keinen ...

Klappentext: Winter 1723. Als der Schiffsjunge Evan sein Quartier im eisigen Saint Harbour bezieht, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er muss ein neues Schiff finden. Denn zurück nach Europa kann er auf keinen Fall. Gut, dass das Hausmädchen Gwen allerlei Kontakte zu den anderen Seefahrern unterhält. Doch je näher er Gwen kennenlernt, umso unwahrscheinlicher wird seine Abreise. Erst recht als er von ihrer besonderen Gabe erfährt und ihn eine dunkle Ahnung überkommt, dass in der Seefahrerstadt nicht alles ist, wie es scheint. Und dann ist da ja auch noch sein bester Freund Lenny, der Gwen mit aller Macht für sich gewinnen will.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Evan, dennoch konnte ich mich nicht richtig in ihn reinversetzen. Den Charakteren fehlte es allgemein an Tiefgang, so dass ich mich einfach nicht mit ihnen anfreunden konnte.

Evan wirkte auf mich sehr naiv und seine Schwärmerei für Gwen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Sie war fast nur unfreundlich zu ihm und ihr ganzes Verhalten war mehr als seltsam. Das mag in gewisser Weise einen Grund haben, den man allerdings erst ganz am Ende erfährt und der nur unzureichend erklärt wird.

Die Geheimnisse rund um Gwen blieben weitestgehend im Dunklen und warfen jede Menge Fragen auf, die auch bis zum Ende teilweise unbeantwortet oder nur ansatzweise beantwortet wurden. Mir war das zuviel Geheimniskrämerei auf einmal, so dass ich einfach nicht richtig in die Handlung eintauchen konnte. Am Ende blieb leider nur Enttäuschung zurück.

Fazit:

Obwohl die Grundidee und der Klappentext durchaus interessant klangen, konnte mich das Buch einfach nicht überzeugen. Ich habe etwas mehr Handlung und weniger Geheimniskrämerei erwartet, so dass ich am Ende irgendwie enttäuscht war. Von mir gibt es daher leider nur knappe 2,5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.03.2018

Sehr emotional und zutiefst berührend - für mich ein echtes Lesehighlight

Der Himmel in deinen Worten
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Klappentext: Immer hat Juliet Briefe an ihre Mutter geschrieben – selbst nach deren Tod vor Monaten hinterlässt sie ihr Nachrichten am Grab. Eines Tages findet sie eine Antwort: von einem Jungen, der genauso ...

Klappentext: Immer hat Juliet Briefe an ihre Mutter geschrieben – selbst nach deren Tod vor Monaten hinterlässt sie ihr Nachrichten am Grab. Eines Tages findet sie eine Antwort: von einem Jungen, der genauso verzweifelt ist wie sie. Spontan schreibt sie zurück, und der Gedankenaustausch wird ihr zunehmend wichtiger. Doch dann erfährt Juliet, wem sie ihre tiefsten Gefühle offenbart hat. Sie kann nicht fassen, dass die Worte, die sie so berührt haben, von einem Loser wie Declan stammen. Oder ist seine raue Fassade nur ein Schutz, hinter dem sich eine verletzliche Seele verbirgt?

Meine Meinung:

Schon allein der wunderschöne Buchtitel und der Klappentext haben mein Interesse so sehr geweckt, dass ich es kaum erwarten konnte, damit zu beginnen. Ich bin allerdings auch mit recht hohen Erwartungen an das Buch herangegangen und kann hier bereits erwähnen, dass diese kein bisschen enttäuscht wurden.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, wobei die Kapitel stets nur einem von beiden vorbehalten sind und mit einem Brief oder einer E-Mail beginnen.

Juliet und Declan – zwei Menschen, die etwas zu verarbeiten haben und jeder auf seine Weise versucht, damit zurechtzukommen. Als sie durch Zufall eine Brieffreundschaft beginnen, können sie ihren Kummer endlich ganz offen rauslassen, ohne zu wissen wer der andere eigentlich ist. Obwohl Declan anfangs recht brutal wirkte, mochte ich ihn. Und desto mehr ich ihn kennenlernen konnte desto besser verstand ich sein Verhalten schließlich auch. Juliet mochte ich ebenfalls vom ersten Moment an und konnte ihren Schmerz problemlos nachvollziehen.

Brigid Kemmerer geht mit viel Fingerspitzengefühl an die Thematik heran und lässt unheimlich viel Gefühl mit einfließen, so dass der nötige Tiefgang geschaffen wird. Dabei wirken die Handlungen und Gedanken der Charaktere stets authentisch auf mich.
Gerade die Briefe und E-Mails sind so schonungslos offen und ehrlich, dass sie mir direkt unter die Haut gingen und mich zutiefst bewegt haben. Sie sagen viel über die Persönlichkeit und Gefühle von Juliet und Declan aus, so dass ich mich noch besser in sie reinversetzen konnte.

Fazit:

Mit „Der Himmel in deinen Worten“ hat Brigid Kemmerer eine sehr emotionale und zu Herzen gehende Geschichte zu Papier gebracht – eine Geschichte, die man nicht so schnell vergisst, zum Nachdenken anregt und noch lange nachwirkt. Selten hat ein Buch mich so zu Tränen gerührt und mich nicht mehr losgelassen.
Für mich ein echtes Lesehighlight. Daher gibt es von mir volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 28.02.2018

Mir fehlte hier das besondere Etwas

Hot Cop
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Klappentext: Laurie glaubt nicht an Mister Für-immer, sie glaubt an Mister Für-den-Augenblick. Doch eine Nacht mit dem sexy Sheriff Ethan Booker lässt sie ihren Grundsatz (fast) vergessen. Ethan will kein ...

Klappentext: Laurie glaubt nicht an Mister Für-immer, sie glaubt an Mister Für-den-Augenblick. Doch eine Nacht mit dem sexy Sheriff Ethan Booker lässt sie ihren Grundsatz (fast) vergessen. Ethan will kein One-Night-Stand für Laurie sein, er will ihr Herz gewinnen und ein "Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende". Als ihre Bäckerei "Babycakes" einem Feuer zum Opfer fällt, nutzt er seine Chance: Er hilft Laurie, ihre Existenz zu retten, wenn sie ihm im Gegenzug sechs Dates gewährt.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist soweit flüssig und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten. Normalerweise mag ich solch einen Perspektivwechsel unheimlich gerne, doch hier fand er jedesmal direkt nach einem Absatz statt, was das ganze eher etwas verwirrend gestaltete.

Laurie ist in einem kaputten Elternhaus aufgewachsen. Bei dem Vorbild von einer Mutter war es schon irgendwie nachvollziehbar, dass sie nicht an die Liebe und Beziehungen glaubte. Dennoch war mir ihr ständiges hin und her dann doch irgendwann zuviel des guten.

Ethan war mir da schon wesentlich sympathischer. Er sehnt sich seit Jahren nach dieser einen Frau und gibt sich wirklich viel Mühe, um Lauries Herz für sich zu gewinnen. Seine Hartnäckigkeit und Geduld waren wirklich bemerkenswert.

Die Grundidee an sich hat mir sehr gefallen und auch die Geschichte war durchaus nicht schlecht, dennoch fehlte mir hier etwas. Zudem waren die Handlungen der Protagonisten für mich nicht immer nachvollziehbar. Natürlich fehlen auch die Sexszenen nicht, diese sind sogar reichlich vorhanden. Ich habe von der Geschichte allerdings mehr erwartet.

Fazit:

Eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch, bei der mir jedoch das besondere Etwas fehlte. Insgesamt hat sie mir aber dennoch gefallen, daher vergebe ich 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.02.2018

Wenn die Vergangenheit einen einholt...

Close to you
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Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass ich einen recht guten Einblick in ihre Gefühlswelt ...

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass ich einen recht guten Einblick in ihre Gefühlswelt bekam.

Violet mochte ich ganz gern, aber ich war doch überrascht, dass sie sich trotz ihrer Ängste gerade zu einem unfreundlichen und unbeherrschten Jungen hingezogen fühlt. Aiden war ein etwas schwieriger Charakter, zu dem ich einfach keine Nähe aufbauen konnte. Sein abweisendes und unfreundliches Verhalten machte ihn nicht gerade sympathisch, dennoch waren die Gründe dafür durchaus verständlich.
Und dann gab es hier noch einen Nebencharakter, den ich wirklich gerne mochte.

Die Handlung selbst wird in ruhigen Tönen erzählt, wobei Violet und Aiden sich nur langsam annähern. Das war durchaus realistisch und passte zu den beiden Charakteren. Nur war sie doch recht einseitig, da die Initiative fast ausschließlich von Violet ausging. Hier hätte ich mir von Aiden etwas mehr gewünscht. Zudem fehlte mir das Knistern zwischen den beiden, das leider nicht spürbar war.

Die Geschichte war zwar teilweise vorhersehbar und gerade vom Ende hätte ich mehr erwartet, insgesamt hat sie mir aber dennoch gefallen.

Fazit:

Eine schöne Liebesgeschichte, von der ich ein wenig mehr erwartet habe. Im großen und ganzen ist sie aber gut gelungen und mir gefällt der Schreibstil von Isabell May. Ich vergebe daher 3,5 bis 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Geschichte
Veröffentlicht am 25.02.2018

Atemberaubender Auftakt der Reihe

Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
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Klappentext: Ruby ist eine der letzten Firebloods im Reich des ewigen Eises - und eine Gejagte, denn der grausame Frostkönig sieht seine Macht durch sie bedroht. Ausgerechnet zwei Frostbloods gewähren ...

Klappentext: Ruby ist eine der letzten Firebloods im Reich des ewigen Eises - und eine Gejagte, denn der grausame Frostkönig sieht seine Macht durch sie bedroht. Ausgerechnet zwei Frostbloods gewähren ihr Zuflucht: ein Mönch und der geheimnisvolle Arcus. Sie wollen, dass Ruby mit ihrer Feuermagie den Eisthron des Königs zerstört. Während Ruby lernt, ihre Gabe richtig einzusetzen, schmilzt auch zwischen ihr und Arcus das Eis.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass ich mich problemlos in sie reinversetzen konnte.

Ruby ist ein sympathischer Charakter. Ich mochte sie auf Anhieb, gleichzeitig tat sie mir auch leid. Mit gerade einmal 17 Jahren muss sie viel durchmachen. Sie wird gejagt und Hass, Schmerz und Verlust pflastern ihren Weg. Dabei ist sie eigentlich so ein guter und hilfsbereiter Mensch. Arcus wirkte dagegen anfangs unausstehlich. Aber er hatte auch eine andere Seite und desto besser ich ihn kennenlernte, desto mehr mochte ich ihn.

Die Nebencharaktere wurden ebenfalls vielschichtig herausgearbeitet, waren alle auf ihre eigene Art und Weise interessant und machten die Geschichte umso lebendiger.

Die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen und wurde gekonnt umgesetzt. In diesem Band, dem Auftakt der Reihe, bekommt man eine ausführliche Einführung in die Welt der Firebloods und Frostbloods und ausreichend Hintergrundwissen, so dass in dieser Richtung keine Fragen offen blieben. Die erste Hälfte des Buches beschäftigte sich hauptsächlich damit, dennoch wurde es nie langweilig und es gab zwischendurch auch immer spannende Einlagen. Ich war so gefesselt, dass ich mich nur schwer von den Seiten lösen konnte. Dann ging es schließlich auf die durchweg spannungsgeladene zweite Hälfte zu, die in einem wahnsinnig fesselnden Schluss und zum Glück ohne fiesen Cliffhanger endete.

Fazit:

Mit „Fire & Frost – Vom Eis berührt“ hat Elly Blake einen grandiosen Auftakt hingelegt, der absolut fesselt und mich rundum begeistern konnte. Eine tolle Grundidee, gekonnt umgesetzt – mit einer sympathischen 17-jährigen Heldin. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.
Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.