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Veröffentlicht am 15.09.2020

Ein guter, dramatischer Abschluss, jedoch seeehr Ereignisreich und ein wenig zu viel des Guten!

Stronger than Fate
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Mit „Stronger than Fate“ endet die „Richer than Sin“ Reihe von Meghan March und es passiert wahnsinnig viel in diesem Roman. Das Cover ist wie immer sehr elegant, stylish und hübsch. Der Schreibstil wie ...

Mit „Stronger than Fate“ endet die „Richer than Sin“ Reihe von Meghan March und es passiert wahnsinnig viel in diesem Roman. Das Cover ist wie immer sehr elegant, stylish und hübsch. Der Schreibstil wie zu erwarten top, man kommt flott und gut unterhalten durch das Geschehen. Wieder wird die Geschichte in der Vergangenheit gezeigt, was uns viele Fragen beatwortet aber auch aufwirft, welche aber mit der Zeit geklärt werden.

Etwas Schreckliches ist geschehen und Whitney und Lincoln müssen zurück in die Stadt. Hier erwartet sie ein Chaos an Geschehnissen, bei welchem sie zusammenhalten oder auseinanderbrechen werden. Wie wird es mit den beiden enden? Geht alles gut, oder können eine Gable und ein Riscoff wirklich nie zusammen sein?

Puh, schon beim Anfang geht es mal so richtig los, wir bekommen Fragen beantwortet, doch man ist noch nicht zufrieden. Es fehlt etwas, Geheimnisse kommen zwar ans Licht, doch noch immer gibt es so viele Lügen. Whitney und Lincoln halten stärker zusammen als je zuvor und ihre Liebe erstarkt. Finde ich endlich gut, dass es so gefestigt wurde. Alle beide erfahren eine Menge womit sie umgehen müssen, aber nicht nur sie. Man, was hier alles herauskommt!

Hunter und Crickets Hochzeit steht unter keinem guten Stern, denn Karma kommt mit einer Wahrheit ans Licht, welche alles zerstören könnte. Wow, ich war da mal echt platt, wie hochgradig fies diese Person wirklich sein kann. Hätte ich jetzt so überhaupt nicht erwartet, dass so etwas daherkommt. Wie es dann mit ihr aber weiterging, sage ich – obwohl ich es ganz sicher keinem Menschen wünschen würde – „Karma ist ne Bit**“ – Wortspiele erlaubt! Was aber dadurch herauskommt, war für mich ein wenig zu schnell und ehrlich gesagt auch überraschend. Aber okay, ich dachte mir nur, die Familienessen könnten witzig werden.

Der Kommodere und Magnus, ich wusste es doch. Dank vieler Entscheidungen anderer – ich sage nur Harrison, gab es etwas größere Schwierigkeiten, wo man dann endlich wirklich wusste, wie die beiden zueinanderstehen. Und ich ahnte es ja, war einfach großartig. Harrison kriegt endlich sein Fett weg, doch was er daraus macht, war ja mal wieder so typisch, er denkt nie an andere, nur an sich selbst. Er hat gekriegt was er verdient, so schlimm es auch ist.

Asa kommt nach Hause, ist vielleicht zuerst ein wenig angesäuert, aber er kommt darüber hinweg. McKinley mag ich noch immer sehr gerne, sie ist einfach eine klasse Person, welche sich nichts so einfach sagen lässt und macht die Dinge so, wie sie es gerne möchte und nicht wie andere es ihr sagen. Toll. Gerne hätte ich gesehen, ob sie nun wirklich so viel Interesse an jemand bestimmten hat. Wäre cool zu sehen.

Whitneys Schwiegermutter Renee taucht auch auf und macht Probleme, welche aber auch sehr schnell abgehandelt wurden. Es kommen auf jedenfall einige Dinge ans Licht, welche endlich Fragen klärten, aber neue Aufwarfen, um uns zum Schluss eine Riesen Überraschung aufzubrummen. Mir klappte nur die Kinnlade runter, denn ich war so dermaßen perplex, ich hätte das nie und nimmer erwartet. Es passte irgendwie nicht so ganz, erklärte aber so Einiges.

Die Geschichte hat ziemlich viel Wumms. Es passiert eigentlich immer etwas. Auf die eine Katastrophe folgte die nächste. Ein Geheimnis wird gelüftet, da wartet das Nächste schon um die Ecke auf einen. Man bekommt nie Luft um durchschnaufen, sondern bleibt immer auf Speed, erlebt immer etwas Neues. Einerseits doch gut. So bleibt kein Stillstand, aber andererseits war es für mich in der Kürze des Buches einfach zu viel des Guten. Ein paar Kleinigkeiten rausnehmen, dafür anderes setzen lassen, sodass man aufatmen kann, um eine Spannung aufzubauen, die Vorfreude darauf, dass noch etwas passieren muss.

Nicht dass es mir nicht gefallen hat. Denn das hat es. Es war sehr aufregend und fesselnd. Ich konnte das Buch nicht weglegen. Es passiert so viel, dass die Liebesgeschichte ein wenig in den Hintergrund tritt, doch da merkt man auch, dass sie zusammenhalten, egal was passiert. Gerne hätte ich davon aber mehr gehabt, so wurden sie ein wenig unterdrückt von dem ganzen restlichen Drama. Das Ende hat aber gut gepasst, hat mir sehr gefallen. Ganz im Ganzen hat mir die Reihe gut gefallen, wenn auch nicht so klasse wie die zwei anderen „Sinful“ Reihen. Trotzdem, es war aufregend, emotional, dramatisch, heiß, geheimnisvoll und einfach eine schöne Reihe, welche mich gut unterhalten hat.

Wir haben noch eine kleine Leseprobe zur nächsten Trilogie lesen dürfen. „Fall of Legend“ erscheint im Dezember 2020 und hört sich mächtig interessant an. Freue mich darauf.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 19.08.2020

Eine schöne, emotionale Story!

Never Doubt
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„Never Doubt“ ist der neueste Roman der Autorin Emma Scott. Bisher haben mich die meisten Bücher von Ihr begeistern können, die letzte Dilogie habe ich jedoch ausgelassen. Dieses Buch hier hat mir wieder ...

„Never Doubt“ ist der neueste Roman der Autorin Emma Scott. Bisher haben mich die meisten Bücher von Ihr begeistern können, die letzte Dilogie habe ich jedoch ausgelassen. Dieses Buch hier hat mir wieder sehr gut gefallen, wenn es auch nicht an „All In“ oder „The Light in Us“ herangekommen ist. Das Cover finde ich mal wieder sehr schön, elegant, stylish, modern. Der Schreibstil war wie zu erwarten, locker, gefühlvoll und schnell zu lesen. Die Geschichte wird in drei Akte unterteilt und wird aus der Sicht von Willow und Isaac erzählt.

Was Willow vor einem Jahr zugestoßen ist, dafür findet sie keine Worte. Erst als sie, nachdem sie umgezogen sind, die Rolle der Ophelia am städtischen Theater bekommt, kann sie ihrem Schmerz Ausdruck verleihen. Ihr Hamlet, der Bad Boy der Stadt, Isaac Pearce, versteht ihren Hilferuf instinktiv und möchte sie kennenlernen. Mit jeder Inszenierung kommen sich die beiden näher, aber um wirklich wieder leben zu können, muss Willow ihre eigene Stimme finden…

Die Story rund um Willow und Isaac hat mich sehr berührt, hat mir sehr gefallen. Es war emotional, schön und interessant. Mit Hamlet kann ich leider nicht viel anfangen, die damaligen Schriften waren mir zu hochgestochen, doch zu diesem Buch passte es sehr gut. Willow konnte sich hineinversetzen und so ihren Schmerz verarbeiten.

Willow war eine offenherzige, liebevolle Persönlichkeit, bis zu diesem einen Augenblick. Danach hat sie sich zurückgezogen, alles war ihr egal, ihre Freunde hat sie gemieden. Sie musste wieder zurück ins Leben finden. Einerseits kann ich sie verstehen, wie sie danach gehandelt hat, aber manchmal denke ich mir, wieso hast du das getan, wieso hast du es niemandem erzählt? Ein paarmal hat sie fragwürdige Entscheidungen getroffen, welche mir echt seltsam vorkamen. Dass sie sich so einfach in dieses Theaterleben hineinversetzen konnte, war mir zu einfach. Ich hätte auch gerne mehr von diesen Proben gesehen. Aber ansonsten war es echt schön.

Isaac hat nicht viel Glück in seinem Leben gehabt. Keine Mutter mehr, sein Vater ein Säufer; Nichtsnutz und Ar**. Das Einzige, was Isaac kann und liebt ist das Theater, was er auch unglaublich klasse macht. Er ist ein guter Kerl, auch wenn er der Bad Boy sein soll. Er ist aufmerksam, hilft, redet fast nie, nur wenn er etwas zu sagen hat. Ich hatte ihn fast lieber als Willow, er macht etwas für seine Existenz, möchte weiterkommen, seinen Traum leben, und damit auch Geld verdienen. Er will seinen Freunden helfen. Vor allem Martin und Brenda, welche ihn gerne zu sich aufnehmen würden. Aber er will auch seinem Vater helfen. Obwohl dieser sich um fast gar nichts mehr kümmert, möchte Isaac für ihn da sein und hilft ihm so gut es geht. Er ist ein kleiner Kümmerer der Familie gegenüber.

Die Familien und Freunde der beiden. Mal sehr anders. Willows Mutter frisst alles in sich rein, ertränkt es, hat einen Verdacht, kümmert sich aber nicht darum, ist eine Duckmaus. Willows Vater, man, der ist mal echt ein alteingesessener Ar
**, wo alles nach seiner Pfeife zu tanzen hat. Konnte ich nicht ausstehen. Vor allem seine Art und wie er sich verhalten hat. Beide so, als würde Willow nicht existieren und wenn, dann nur um Probleme zu machen.

Isaacs Dad, wie schon erwähnt, ist seit dem Tod seiner Frau für nichts mehr zu gebrauchen. Vorher war er ein guter Dad, nun ertränkt er seine Sorgen in Alkohol. Isaacs „Ersatzeltern“ sind Martin und Brenda, welche für das Theater arbeiten. Beide sind unglaublich liebe, nette, freundliche Personen, welche immer ein Auge auf Isaac haben, und ihm auf seinem Lebensweg so gut es geht helfen. Ein guter Freund ist auch Benny, welcher ein echt lieber, netter Junge ist, welcher ihm beim Lernen des Textes hilft, im Gegensatz hilft Isaac ihm auch immer. Hätte gerne mehr Zeit mit ihm gehabt.

Eine neue Freundin für Willow, ist die lebensfrohe Angie, welche mir sehr sympathisch ist. Sie ist aufgeweckt, mit ihren bedruckten T-Shirts zeigt sie ihren jeweiligen Gemütszustand, was immer für eine nette und lustige Szene führt. Was mich an ihr störte, war, dass sie das Geheimnis von Willow sofort ihrer Mutter weitererzählte und sie damit verriet. Das macht eine gute Freundin einfach nicht. Was die Beziehung zu deren Mutter Bonnie angeht, einfach traumhaft schön. Sie sind beste Freundinnen, erzählen sich alles, geht sehr tief.

Die Geschichte selbst war wirklich berührend, verletzend und aufwühlend. Tiefgehend und gefühlvoll wird man durch das Geschehen begleitet. Eigentlich passiert nicht allzu viel. Die meiste Zeit geht mit dem Theaterstück einher. Das Lernen, mit Isaac abhängen. Zum Schluss hin kommt dann noch ein „Showdown“, welcher mir ein wenig zu aufgesetzt und dramatisch wirkte. Trotzdem war es ein sehr schöner, aufregender und emotionaler Roman, welchen ich einfach nicht weglegen konnte. Ich wollte immer weiterlesen und lesen, um herauszufinden, wie es denn jetzt weitergeht. Ein tolles Buch, mit Höhen und Tiefen.

Hiermit möchte ich mich recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 19.08.2020

Aufwühlend, emotional, sehr dramatisch! Haltet Taschentücher parat!

All Saints High - Der Rebell
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„Der Rebell“ ist der zweite Band der „All Saints High“ Reihe der Autorin L.J. Shen und spielt in der gleichnamigen Schule. Zum Cover muss ich wie immer wieder sagen, dass mir das Taschenbuchformat besser ...

„Der Rebell“ ist der zweite Band der „All Saints High“ Reihe der Autorin L.J. Shen und spielt in der gleichnamigen Schule. Zum Cover muss ich wie immer wieder sagen, dass mir das Taschenbuchformat besser gefällt. Es ist einfach, stylisch und schön. Das vom eBook gefällt mir auch, doch sind mir solche „Kerle“ Cover schon ein bisschen abgenutzt. Außerdem habe ich es viel lieber, wenn man sich auf Ein Cover beschränkt. Ist doch nur verwirrend. Der Schreibstil war wieder sehr toll gemacht, einfach, modern und schnell kam man durch das Geschehen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Knight und Luna erzählt. Aber auch Dean und Rosie erhalten je ein Kapitel, was ich als sehr schön empfand.

Knight und Luna waren schon seit jeher beste Freunde, auch wenn sie total unterschiedlich sind. Knight – der Kapitän der Footballmannschaft, beliebt, „Mädchenaufreißer“ und Luna – schüchtern, introvertiert und am liebsten für sich. Dennoch fühlen sie diese Art Seelenverwandtschaft. Aber genau dieses Gefühl hält die beiden von diesem Knistern ab, welches sie jedes Mal überfährt. Welches immer stärker wird, aber beide Angst haben, dem nachzugeben, denn das Risiko einander zu verlieren, ist mehr, als sie ertragen könnten…

Man, ich muss sagen, es geht mit dem Highschool Drama genauso weiter wie in Band Eins. Ängste, Eifersucht, blöde Missverständnisse, absichtliche Verletzungen und jede Menge Drama. Und ich kann nur sagen, dass ich die Hälfte des Buches geheult habe. Nicht weil es so übermäßig traurig war – was es schon war – aber weil die beiden sich immer gegenseitig verletzt haben, sie waren gehässig, absichtlich gemein. Ich musste da jedes Mal heulen, habe mit Knight sogar ein wenig mehr gelitten. Huh, das war eine Achterbahnfahrt. Auf jedenfall war es aufregend, spannend, sehr emotional und wie schon gesagt, sehr viel Drama.

Luna haben wir ja schon länger gekannt. Sie redet nicht, wegen der Geschichte mit ihrer Mutter, ist introvertiert, ist gerne für sich. Ist aber sehr engagiert, hilft anderen Menschen, Tieren, was auch immer. Sie ist da. Sie ist nach außen hin eine strahlende Persönlichkeit, welcher man nichts anhaben kann und ist eine liebevolle Frau. Doch gleichzeitig fühlt sie sich als nichts wert, als nicht perfekt, denn wieso sollte ihre Mutter sie sonst verlassen? Sie schiebt ständig diese Ängste vor und tut nichts dagegen. Man hätte vieles vermeiden können, wenn Luna dieses Thema angegangen wäre und sich endlich damit auseinandersetzt. Das hat mich an ihr so gestört, dass sie dem einfach nicht nachgegangen ist, dass sie allen anderen die Schuld gab, auf sich aber nicht geachtet hat, dass sie eine Teilschuld trägt. Sie brauchte erst einen richtigen Schubs, und da hat es dann auch noch gedauert.

Knight wusste schon von Anfang an, was er will. Luna! Man sieht ihm an, dass er total in sie verschossen ist, alles für sie tun würde. Jeder sieht es, nur handelt er danach auch ein wenig seltsam, indem er mit anderen Mädchen rummacht, nur um ihr „Zeit“ zu geben. Das war schon mal einer seiner Fehler. Er hat einige Baustellen. Luna -die Erste. Seine Mutter – die Zweite, dann auch noch sein Alkoholkonsum und Pillen. Er hat in diesem Buch viel zu verdauen, macht Fehler, versucht vorwärtszukommen, um gleichzeitig nach hinten zu rudern. Er ist eigentlich ein total klasse Kerl. Aufmerksam, beschützend und immer für einen da, macht Späße für andere. Doch durch den Alkohol wird er gemein und gehässig. Alles kommt ungefiltert heraus. Echt nicht cool.

Die Geschichte ist wirklich eine Achterbahnfahrt. Am Anfang erhält man einen kleinen Einblick in die jüngere Luna und auch Knight – was sie füreinander sind. In der Schule geht es dann schon rund. Drama über Drama, und geht das bei manchen Schulen wirklich so ab? Das ist ja mehr als seltsam und hui, echt heftig. Die beiden verletzen sich immer gegenseitig, können diesem Zwang schon fast gar nicht mehr aufgeben. Wirklich, ich musste dann fast immer heulen, wenn es mal so richtig heftig wurde.

Zu diesem Drama hat auch noch jemand ein wenig mitgeholfen. Und zwar Vaughn. Der nach außen hin scheinende gefühlskalter, gemeiner Kerl, dem alles egal ist. Jedem gerne eine reinwürgen will. Er hat da auch ein wenig mithineingespielt, hat es aber aus einem guten Grund getan. Nun, die Umsetzung lässt zu wünschen übrig, die emotionale Skala ist auf dem Nullniveau, hat aber ja funktioniert. Ich jedenfalls bin ja schon so gespannt auf seine Geschichte, er ist so eine interessante Person, welche total geheimnisvoll wirkt, und man möchte endlich erfahren, wie er denn wirklich tickt, was er für Gefühle, Gründe hat, so zu sein wie er ist.

Ein paar andere werden wir auch wiedersehen. Daria und Penn. Sie sorgt mal für echt eine hitzige Szene. Wir sehen auch Rosie und Dean vermehrt, diese Zeiten sind nicht leicht für sie. Da muss ich kurz sagen, dass der Schluss für mich nicht gepasst hat. Es hat sich nicht richtig angefühlt, man hätte da wirklich mehr Zeit einfließen lassen müssen – mehr sage ich nicht. Luna lernt neue Freunde kennen. April ist eine aufgeschlossene Person, welche Luna aber in eine Richtung drängt. Dann noch Josh, mit welchem sie sich echt gut versteht, der echt lieb ist und herzlich, ich ihn mir aber sogleich weggewunschen habe, denn wusste ich gleich, dass dadurch Probleme entstehen werden. Dann noch Knights leibliche Mutter Dixie, welche wir nun kennenlernen dürfen, mit ihrer eigenen kleinen Geschichte und was sie jetzt daraus macht.

Huh, wie schon gesagt, hat mich diese Story zu Tränen gerührt, es war aufwühlend, emotional, spannend, verletzend, aufregend und sehr dramatisch. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Die einzigen Kritikpunkte sind eben, dieses ganze Drama, das ganze Buch hindurch. Gefühlt kamen da nicht viele Seiten ohne vor. Und auch diese Geschichte mit Rosie und Dean, wie es da zum Schluss gewesen ist. Hat mir ehrlich gesagt nicht gefallen. Ging mir zu schnell. Ich möchte da wirklich nicht mehr sagen. Knight und Luna haben sich ihre Probleme auch selbst zuzuschreiben, das hätten sie wirklich leichter haben können. Aber ansonsten war das Buch wirklich sehr unterhaltsam, fesselnd und mitreißend. Jetzt bin ich aber mal richtig gespannt auf Vaughns Story.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 13.08.2020

Eine gute Story für zwischendurch mit Potenzial nach oben!

King of London
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„King of London“ ist der Auftaktband der gleichnamigen Reihe der Autorin Louise Bay. Das Cover hält an den Stilen fest, welche wir schon so gut kennen und zeigt einen Mann im Anzug, elegant, aber auch ...

„King of London“ ist der Auftaktband der gleichnamigen Reihe der Autorin Louise Bay. Das Cover hält an den Stilen fest, welche wir schon so gut kennen und zeigt einen Mann im Anzug, elegant, aber auch sehr oft gesehen. Der Schreibstil war wie zu erwarten leicht, schnell und gut zu lesen, ich wurde gut unterhalten. Die Geschichte wird aus der Sicht von Avery und Hayden erzählt.

Zu Avery Walkers Aufgaben als Chef-Stewardess einer Luxusjacht gehört es, dass sie auch mit schwierigen Gästen umgehen kann und ihnen alles geben, was sie sich wünschen. Doch der geheimnisvolle Geschäftsmann Hayden Wolf stellt sie vor eine Herausforderung. Er macht ihr unmissverständlich klar, dass er mehr von ihr will, doch Gäste sind tabu für sie. Auch wenn sie diese starke Anziehungskraft bemerkt, seine Blicke und Berührungen spürt, kann sie dem nicht nachgeben, denn es könnte ihren Job bedeuten. Denn sie braucht dieses Geld ganz dringend, aber Hayden ist auch so unwiderstehlich…

Die Geschichte hat mich wie schon erwähnt gut unterhalten, wenn mir auch die Probleme ein wenig zu leicht gelöst wurden. Trotzdem, es war eine interessante, schöne, sexy und gute Story, welche ich schnell durchgelesen hatte.

Avery ist eine hart arbeitende Person, immer fürsorglich, immer ehrlich, clever und aufmerksam. Mit ihrer herzlichen und freundlichen Art habe ich sie liebgewonnen. Sie nimmt so einiges auf sich, um ihrer Familie zu helfen, dafür steckt sie mit ihren Träumen zurück. Hut ab, vor ihrem Engagement, aber man sollte sich in dem Ganzen nicht selbst verlieren.

Hayden ist ein wenig paranoid, und wir erfahren auch gleich wieso. Er stellt seltsame Forderungen, welche die Mitglieder des Schiffes nicht gerne sehen. Hayden ist ebenso ein hart arbeitender Mensch, lebt für seine Arbeit, muss sich mit seinem Erzfeind auseinandersetzen, welcher sich wie ein Feigling und rachsüchtiger Ar*** verhält. Hayden selbst ist ein sehr selbstbewusster, charmanter, intelligenter und guter Mann, welcher aber nicht an Beziehungen glaubt. Trotzdem, er lernt dazu, wenn auch langsam, vor allem nachdem er sich einen Riesen Patzer zum Schluss erlaubt hat. Da hätte ich echt gedacht, dass er ein wenig mehr kriechen muss.

Wir lernen auch seinen Bruder Landon (übers Telefon) etwas kennen. Dieser war im Militär und hat sich nun eine eigene Firma aufgebaut, genauso engagiert wie Hayden und möchte erfolgreich sein. Bis jetzt habe ich ihn recht gerne, er ist ein ruhiger Zeitgenosse, welcher Hayden immer zur Seite steht. Skylar ist eine sehr gute Freundin von Avery, welche mir sympathisch ist. Sie ist eine aufgeweckte und herzliche Person, welche eine nette, liebe und loyale Frau ist.

Die Geschichte nimmt langsam ihren Lauf, was ich echt schön fand. Man sieht zwar sofort dieses Prickeln und es gibt ein paar kleinere Annäherungen, freundschaftlicher Kontakt, doch mit dem erotischen Teil ließ man sich da ein wenig Zeit. Die Story rund um sein Geschäft hätte ich mir ein wenig spannender und aufregender gewunschen, sodass man wenigstens ein paar größere Probleme hat, und er sie aus der Welt schaffen muss. Damit einhergehend gibt es auch mit Avery ein Problem, dass für die Beziehung verheerend ist, das Problem aber auch wieder zu einfach gelöst wurde – für mich zumindest.

Das Setting ändert sich nicht oft, man ist meistens auf dieser Luxusjacht, mit ein paar Ausnahmen. Das fand ich ein wenig schade, hätte man da doch ein wenig mehr von der Küste sehen können. Dementsprechend viel ist auch nicht passiert. Avery hatte immer Probleme damit, dass sie mit einem Gast nichts anfangen darf, dazu noch die Geldprobleme ihrer Familie. Immer wieder wurde das aufs Parkett gebracht. Hayden war die personifizierte Paranoia, verlangte, dass die Crew acht Wochen lang kein Telefon benutzt, lebt nur für die Arbeit, bei der Avery ihn ablenkte. Misstraut jedem und ist schnell mit seinen Anklagen. Etwas hat das schon genervt. Ein wenig mehr Tiefe hätte dem Ganzen auch nicht geschadet.

Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen, es war interessant, süß, witzig, unterhaltsam, die Protagonisten waren mir auch sympathisch, obwohl sie zwischendurch im Trott hängen geblieben sind. Rund um, ein guter Roman für zwischendurch, welcher mich zufriedengestellt und auch mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurückgelassen hat.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 12.08.2020

Gefühlvoll, tiefgängig, herzlich! Eine tolle Story!

Corporate Love - Hal
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Wow, schon der sechste Band der „Corporate Love“ Reihe der Autorin Melanie Moreland und noch immer kann diese mich begeistern. Diesmal ist „Hal“ an der Reihe. Wie immer ist der Schreibstil einfach klasse. ...

Wow, schon der sechste Band der „Corporate Love“ Reihe der Autorin Melanie Moreland und noch immer kann diese mich begeistern. Diesmal ist „Hal“ an der Reihe. Wie immer ist der Schreibstil einfach klasse. Man kommt flott und locker durch das Geschehen und wird dabei auch noch super unterhalten. Die Story wird hauptsächlich aus Hals Sicht erzählt, doch auch Fiona bekommt das ein oder andere Kapitel.

Halton ist Anwalt und er vertritt die Schwachen, verhilft ihnen zu Gerechtigkeit. Er glaubt nicht an die Liebe, da er so viel Schlimmes gesehen hat, und vermeidet daher Beziehungen. Immer verletzen sich die Menschen nach einiger Zeit, daher ist es nicht wert, überhaupt etwas zu empfinden. Bis er auf die Frau seines ärgsten Konkurrenten trifft, welche ihn um Hilfe bittet. Für ihn ändert sich alles, denn Fiona rührt eine unbekannte Seite an ihm, und das erste Mal in seinem Leben ist Hal verwirrt von seinen eigenen Gefühlen…

Hal ist ein richtig guter Mensch, jeder sieht das, nur er selbst nicht. Er ist aufopferungsvoll, steht immer für alle andere ein. Passt auf sie auf, kämpft für sie, ist dabei fürsorglich gegenüber den Mandanten, und skrupellos gegenüber den anderen. Er wirkt wie „Mamabär“, welcher seine Kinder beschützen muss und gibt nicht auf. Hal ist engagiert, freundlich und immer ehrlich. Aber nur sich selbst gegenüber nicht. Er denkt das schlechteste über ihn, dass er nicht gut genug ist, dass Liebe einen zerstören wird, klammert sich an seinen „nicht existenten Gefühlen“ fest. Dabei merkt man doch gleich, dass er so nicht ist. Hal macht sich das Leben selbst schwer und das bis zum Schluss.

Fiona ist eine großartige Person. Sie hat so viel durchgemacht, psychisch gesehen, sie hat sich selbst verloren. Doch sie kämpft nun um ihre Freiheit und ihr Glück. Sie ist eine starke Frau, welche angeknackst ist, doch nicht aufgibt. Da hilft ihr Hal dabei. Sie ist eine herzliche und liebevolle Person, welche mir sofort sympathisch war. Sie will sich engagieren, muss auch noch herausfinden, was sie nun selbst vom Leben will. Fiona ist entschlossen, stur und gibt einfach alles, um sich ein neues Leben aufzubauen.

Dann gibt es noch einen Charakter, welcher deutlich hervorsticht. Und zwar Hals Angestellter Rene. Dieser ist einfach ein traumhafter, witziger, loyaler, spezieller Mensch, welcher mir super gefällt. Er zaubert einem immer ein Lächeln ins Gesicht, denn er ist für Hal wie ein Vater, mit Kabbeleien, aber auch mit Ratschlägen. Rene ist einfach eine Wucht, und ihr werdet ihn sicher auch sofort mögen.

Fionas Mann Scott ist ein richtiger Ar***, was der sich alles erlaubt hat, nicht zu fassen. Ich verstehe solche Menschen nicht, was sie von all dem haben. Es wirkt wohl noch eine Kleinigkeit mit darauf ein, doch da ist er wohl selbst schuld und erklärt nicht seine boshafte Seite, denn diese muss schon vorher vorhanden gewesen sein. Für mich hat er ein viel zu leichtes Ende gehabt, aber naja, wie man es nehmen muss.

Die Story hat mir wieder sehr gut gefallen. Die beiden haben sich Zeit gelassen, haben sich zuerst angefreundet. Immerhin ist sie seine Mandantin und Fiona eigentlich noch verheiratet. Doch ich fand das Tempo richtig toll und hat super gepasst. Danach gab es eine Zeit, in der viel Erotik vorkam, aber da hatte sich wohl alles angestaut. Das Ende, da hätte ich Hal gerne einmal richtig durchgeschüttelt und ihm so einiges vorgeworfen, aber hey, er muss es selbst lernen, und erkennen.

Das Buch war aufregend, spannend, herzlich, und fesselnd. Es hatte mich von Anfang an gepackt und ich konnte das Buch nicht aufhören, bevor es vorbei war. Wieder ein klasse Band, welcher mich prima unterhalten hat, sehr gefühlvoll und emotional, tiefgängig und herzlich. Toll. Jetzt fehlt nur noch Sandy und da bin ich wirklich gespannt darauf!

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.