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Veröffentlicht am 28.07.2023

Eine spannende Fortsetzung, die ohne das ganze Beziehungschaos ein Highlight gewesen wäre

Court of Sun 2: Court of Moon
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Meinung: Achtung, leichte Spoiler!
Nachdem Band eins ein richtiges Highlight war, musste ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Meinung: Achtung, leichte Spoiler!
Nachdem Band eins ein richtiges Highlight war, musste ich natürlich Band zwei direkt nach erscheinen lesen und insgesamt hat mir der Abschluss auch gut gefallen, er kam für mich aber nicht ganz an Band eins heran. Das lag zum einen daran, dass ich mir ein klein wenig mehr Spannung erhofft hatte, aber vor allem an der Dreiecksbeziehung die sich entwickelt hat und von der ich einfach nicht so der Freund bin.
Generell fand ich das Worldbuilding wieder richtig gelungen und der Schreibstil war auch sehr flüssig, so dass ich schnell wieder in der Geschichte gefangen war.
Den Anfang fand ich auch richtig spannend, er schließt nahtlos an Band eins an und ich mochte es vor allem, dass man nun auch das Land der Wilden Fea kennengelernt hat.
Auch Brie fand ich zum Beginn richtig stark, sie löst sich von Sebastian und möchte nicht mehr wie eine Marionette manipuliert werden. Ich mochte ihren Kampfgeist und das sie sich, trotz der Dinge die ihr widerfahren sind, für die Schwachen einsetzt. Als dann allerdings wieder Finn und Sebastian auf den Plan treten, ging mir ihr Verfahren teilweise ein wenig auf die Nerven. Auch wenn sie immer wieder betont das sie keinen der beiden vertraut, hat man das Gefühl ihr Gehirn schaltet bei beiden manchmal ab und dadurch entsteht eine (für mich) etwas nervige Dreiecksgeschichte.
Ich konnte verstehen, dass sie durch das Band mit Sebastian verbunden ist und das seine Gefühle es ihr schwer machen sich von ihm zu lösen, aber ihre Wut wurde für mich zu schnell durch Mitgefühl ersetzt. Und selbst als sie und Finn sich Näherkommen, hängt Sebastian immer mit drin. Dadurch hat mir auch ein wenig die Tiefe in den Emotionen von ihr und Finn am Ende gefehlt, einfach weil Sebastian fast das ganze Buch zwischen ihnen rumgeschwirrt ist.
Abgesehen davon mochte ich die Nebencharaktere alle wieder sehr, sie haben die Geschichte rund gemacht und ich fand es schön, dass man mehr über sie und ihre eigenen Geschichten erfahren hat.
Insgesamt mochte ich das Buch ziemlich gerne, allerdings kam es für mich nicht an Band eins heran, weder mit der Spannung, noch mit den Gefühlen. Es hätte für mich einfach ein kleines bisschen weniger Beziehungschaos und dafür mehr Action geben können, dennoch war der Abschluss gelungen und gerade das Ende hat mich positiv überrascht. Ich hatte da definitiv etwas anderes erwartet, aber es war schön gelöst und lässt mich zufrieden das Buch zuklappen.

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Veröffentlicht am 16.07.2023

Humorvoll und unterhaltsam, aber ein wenig mehr Tiefe wäre schön gewesen

Wedding Date
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wedding Date ist das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wedding Date ist das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe und sie konnte mich sowohl mit ihrem flüssigen Schreibstil, vor allem aber auch mit ihrem Humor erreichen. Das Buch zeichnet sich durch eine Menge Witz, vielen Details zu Hochzeiten und kunstvollen Blumenarrangements aus. Und es unterscheidet sich ein wenig von den RomComs die ich bisher gelesen habe nicht nur, weil es hier um Second Chance Love geht sondern auch, weil so ein großer Fokus auf den Hochzeiten und der Floristik lag und dadurch Ama und Elliot als Personen fast ein wenig im Hintergrund standen.
Ama mochte ich sehr gerne, sie ist eine talentierte Hochzeitsplanerin, die eine Vorliebe für Donuts hat und mir alleine schon dadurch sehr sympathisch war. Ich mochte ihren Ehrgeiz und wie sie in ihrem Job aufgeht, allerdings hat sie auch massive Bindungsängste durch ihre Vergangenheit davongetragen, die sie vor ernsthaften Beziehungen flüchten lässt. Ich muss sagen, ich hätte mir hier ein wenig mehr Raum für Amas Probleme und Ängste gewünscht, auch damit man sie besser versteht, aber so ist alles etwas blass geblieben.
Elliot wirkt zu Beginn etwas mürrisch, was  ich in Anbetracht der Situation aber vollkommen nachvollziehen konnte. Als er aber nach und nach seine Verteidigungshaltung aufgibt, erscheint auch seine Warmherzigkeit und seine fürsorgliche Art was mir gut gefallen hat.
Ama und Elliot als Paar haben mir auch gut gefallen, obwohl ich nicht so der Fan von Second Chance Love bin. Leider sind die beiden aber nicht nur einzeln, sondern auch ihre Beziehungsentwicklung etwas in den Hintergrundgetreten. Ich mochte zwar ihre Dialoge und sie waren süß zusammen, aber es hat mir einfach ein wenig an Tiefe und Emotionen zwischen den beiden gefehlt.
Insgesamt eine  wirklich schöne Geschichte mit viel Humor und vielen interessanten Einblicken in die Welt der Hochzeitsplanung und Floristik. Das einzige was ich mir gewünscht hätte, wäre mehr Fokus auf die Protagonisten gewesen, weil so hat mir ein wenig die Emotionalität und Tiefe gefehlt. Von mir gibt es aber dennoch eine Leseempfehung, da es für eine leichte Lektüre zwischendurch sehr unterhaltsam ist.

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Veröffentlicht am 16.07.2023

Eine spannende Fortsetzung die Lust auf mehr macht

The Darkest Gold – Die Verräterin
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte bereits den ersten Teil der Reihe sehr gerne und habe ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte bereits den ersten Teil der Reihe sehr gerne und habe deswegen auch gleich den zweiten hinterher gelesen. Der zweite hat mir dann sogar noch ein bisschen besser gefallen, weil eer zum einen (für mich) etwas spannender war und zum anderen, weil mir Aurens Entwicklung wirklich gut gefallen hat. Ich muss aber auch sagen, dass mir die Handlung zum Teil etwas bekannt vorkam und zwar aus Acotar. Das hat mich zwar nicht weiter gestört, aber ich habe öfter geahnt in welche Richtung die Geschichte wohl gehen wird.
Abgesehen davon fand ich es spannend noch mehr Informationen über die Königreiche (jetzt immer mehr außerhalb des Käfigs) und vor allem Rückblicke in die Vergangenheit zu bekommen, so dass man auch nachvollziehen konnte warum Auren so Loyal gegenüber Midas ist. Dazu gab es neben der Perspektive von Auren auch vereinzelt Kapitel aus Midas und Malinas (die goldene Königin) Sicht, wobei ich besonders die von Malina super spannend fand und ich hoffe man hört noch einiges von ihr in den Folgebänden.
Nun aber zu Auren. Ich muss sagen, dass mir ihre Entwicklung besonders gut gefallen hat in dem Band. Man spürt zwar noch ihre hin und her Gerissenheit wegen Midas, aber sie lässt immer mehr eigenen Gedanken zu. Man spürt ihre Einsamkeit, ihren Schmerz und ihren Wunsch nach Freiheit, doch bis sie wirklich an dem Punkt ist, um für sich einzustehen vergeht einige Zeit. Ich fand es wirklich schön zu sehen, wie sie offener wird, neue Freundschaften schließt und auch mehr über sich und ihre Gabe lernt.
Daran hat auch Riss keinen unbedeutenden Anteil, der als Kommandant des vierten Königreichs mehr als gefürchtet ist. Er gilt als Monster und doch lernt man neben seiner grausamen Seite, auch eine hilfsbereite von ihm kennen, weshalb ich ihn als Charakter sehr interessant finde. Ich mochte ihn und seine Art echt gerne und fand auch das Zusammenspiel von ihm und Auren sehr unterhaltsam, da sie sich zunächst gar nicht leiden können, aber die Anziehung der beiden war dennoch klar zu spüren.
Insgesamt fand ich den zweiten Teil also sogar noch besser als den ersten. Er ist spannend, unterhaltsam und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Besonders auch die Dynamik zwischen Auren und Riss hat mir richtig gut gefallen und dann kam noch dieses Ende, das noch schlimmer ist als das von Band eins, weshalb ich es gar nicht erwarten kann den dritten Teil zu lesen.

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Veröffentlicht am 16.07.2023

Ganz viel Liebe für April und Gavin

Zerbrich uns. Nicht.
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nach den dramatischen Ende von Band drei konnte ich gar nicht erwarten ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nach den dramatischen Ende von Band drei konnte ich gar nicht erwarten zu erfahren, wie es mit April und Gavin weitergeht. Dadurch das nahtlos an Band drei angesetzt wurde, habe ich auch schnell wieder in die Geschichte hineingefunden und durch den sehr einnehmenden Schreibstil von Laura Kneidl auch gleich wieder eine Verbindung zu April und Gavin gefunden. Nach der Trennung geht es beiden zu Beginn schlecht, auch wenn jeder der beiden eine eigene Art hat damit umzugehen. April vergräbt sich in Arbeit und Gavin zieht zu seiner Mutter zurück, um sie vom Trinken abzuhalten. Doch wie es so kommen soll, treffen die beiden wieder aufeinander und sind dazu gezwungen wieder Zeit miteinander zu verbringen.
April mochte ich bereits in den vorigen Büchern sehr gerne und auch hier musste ich sie in mein Herz schließen. Ich finde es mutig welchen Weg sie eingeschlagen hat und stark, dass sie trotz der Probleme mit Gavin dennoch für ihn da ist, aber wie sagt man auch so schön, die erste Liebe vergisst man nicht.
Gavin tat mir in dem Buch wirklich unendlich leid, seine ganze Familiengeschichte und das er immer wieder mit neuen Problemen und Herausforderungen konfrontiert wird. Dazu kommt dann noch die Trennung von April und der Streit mit Luca, was ihm zusetzt. Ich konnte ihn und sein Handeln auf jeden Fall nachvollziehen und habe die ganze Zeit gehofft, dass er sein verdientes Happy End bekommt.
Die Geschehnisse und die Trennung haben  April und Gavin beide schwer getroffen und ich konnte besonders Aprils Vertrauensprobleme gut nachvollziehen.
Dennoch war es schön zu sehen, wie Gavin um Hilfe bittet und April sie ihm gibt. Wie die beiden sich durch die Familiendramen durchkämpfen und sich in ihrem Schmerz und dem Chaos gegenseitig eine Stütze sind, war wirklich schön zu verfolgen.
Insgesamt ein wirklich toller Abschluss der Reihe (obwohl ich noch auf weitere Bücher hoffe), der zwar nicht übermäßig spannend war, aber dafür mit emotionaler Tiefe und tollen Protagonisten punkten konnte. Ich glaube die Reihe wird immer eine Herzensreihe für mich bleiben und bekommt natürlich eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.07.2023

Ein weiteres Highlight von Ali Hazelwood, obwohl es nicht mein Lieblingsbuch von ihr ist

Love, theoretically
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich bisher alle Bücher absolut geliebt habe, die von Ali Hazelwood erschienen sind, ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich bisher alle Bücher absolut geliebt habe, die von Ali Hazelwood erschienen sind, war es gar keine Frage das natürlich auch ihr neustes Buch bei mir einziehen musste. Und sie konnte mich auch hier wieder durch ihren einnehmenden und super amüsanten Schreibstil schnell in den Bann ziehen. Dennoch ist mir aufgefallen, dass sich das Buch an einigen Stellen etwas langgezogen angefühlt hat. Dies könnte allerdings auch daran liegen, dass love, theoretically (wie die Autorin selber sagt) ihr bisher wissenschaftlichstes Buch ist. Abgesehen davon war es leicht mich in der Welt der Physiker und der ewigen Fede zwischen Theoretischer- und Experimenteller Physik, oder in diesem Fall der Fede zwischen Elsie und Jack zu verlieren.
Elsie hat ihren Doktor in theoretischer Pysik gemacht, hat aber Probleme eine Festanstellung zu finden, weshalb sie nebenbei noch als Fake- Date- Begleitung arbeitet, um über die Runden zu kommen. Ich mochte Elsie dabei total gerne, sie wirkt sehr authentisch in ihrem Gefühlen. Wie sie Hoffnung hat und für ihren Traum kämpft, aber gleichzeitig immer wieder Momente des zweifeln hat. Zudem hat sie sich die Angewohnheit angeeignet ihrem Gegenüber immer genau die Version ihrer selbst zu zeigen, die der andere gerade sehen will, weshalb Jack sie auch so irritiert. Jack der Bruder eines ihrer Fake- Dates, der ihr keine Anzeichen gibt welche Person sie für ihn sein soll. Der Jack mit dem sie immer aneinander gerät und der Jack der plötzlich zwischen ihn und ihrem Traumjob steht und eigentlich davon ausgeht das sie Bibliothekarin ist.
Man kann sich vorstellen das dies eine Menge (sehr amüsantes) Chaos auslöst vor allem, weil Jack auch nicht den offensten Charakter hat. Man braucht eine ganze Zeit, um ihn richtig einschätzen zu können und hinzu kommt nicht nur das Elsie ihn zunächst als Person überhaupt nicht leiden kann, sondern auch das er als Experimentalphysiker praktisch ihr Feind ist.
Die Beziehungsentwicklung der beiden hat mir dabei richtig gut gefallen, davon wie sie sich zunächst überhaupt nicht leiden konnten. Ihre Wortgefechte waren sehr witzig und gleichzeitig spürt man aber auch ihre gegenseitige Anziehung. Kurzum eine erstklassige Enemies- to- Lovers Geschichte. Was ich am Ende aber besonders schön bei den beiden fand war, dass Elsie ihr wahres Ich, also ihre eigene Persönlichkeit zeigen und das Jack sich endlich öffnen und so mit seiner Vergangenheit abschließen konnte.
Insgesamt ein weiteres wirklich schönes Buch der Autorin, das mich bestens unterhalten hat. Ich liebe einfach ihren Humor, aber auch Elsie und Jack haben es mir leicht gemacht, das Buch in mein Herz zu schließen. Zudem dann noch die Einblicke in die Welt der Physik, (auch wenn ich mal wieder die Hälfte nicht verstanden en habe) die das Buch abrunden und so bekommt es eine klare Leseempfehlung.

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