Eine spannende Fortsetzung, die ohne das ganze Beziehungschaos ein Highlight gewesen wäre
Court of Sun 2: Court of MoonMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Meinung: Achtung, leichte Spoiler!
Nachdem Band eins ein richtiges Highlight war, musste ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Meinung: Achtung, leichte Spoiler!
Nachdem Band eins ein richtiges Highlight war, musste ich natürlich Band zwei direkt nach erscheinen lesen und insgesamt hat mir der Abschluss auch gut gefallen, er kam für mich aber nicht ganz an Band eins heran. Das lag zum einen daran, dass ich mir ein klein wenig mehr Spannung erhofft hatte, aber vor allem an der Dreiecksbeziehung die sich entwickelt hat und von der ich einfach nicht so der Freund bin.
Generell fand ich das Worldbuilding wieder richtig gelungen und der Schreibstil war auch sehr flüssig, so dass ich schnell wieder in der Geschichte gefangen war.
Den Anfang fand ich auch richtig spannend, er schließt nahtlos an Band eins an und ich mochte es vor allem, dass man nun auch das Land der Wilden Fea kennengelernt hat.
Auch Brie fand ich zum Beginn richtig stark, sie löst sich von Sebastian und möchte nicht mehr wie eine Marionette manipuliert werden. Ich mochte ihren Kampfgeist und das sie sich, trotz der Dinge die ihr widerfahren sind, für die Schwachen einsetzt. Als dann allerdings wieder Finn und Sebastian auf den Plan treten, ging mir ihr Verfahren teilweise ein wenig auf die Nerven. Auch wenn sie immer wieder betont das sie keinen der beiden vertraut, hat man das Gefühl ihr Gehirn schaltet bei beiden manchmal ab und dadurch entsteht eine (für mich) etwas nervige Dreiecksgeschichte.
Ich konnte verstehen, dass sie durch das Band mit Sebastian verbunden ist und das seine Gefühle es ihr schwer machen sich von ihm zu lösen, aber ihre Wut wurde für mich zu schnell durch Mitgefühl ersetzt. Und selbst als sie und Finn sich Näherkommen, hängt Sebastian immer mit drin. Dadurch hat mir auch ein wenig die Tiefe in den Emotionen von ihr und Finn am Ende gefehlt, einfach weil Sebastian fast das ganze Buch zwischen ihnen rumgeschwirrt ist.
Abgesehen davon mochte ich die Nebencharaktere alle wieder sehr, sie haben die Geschichte rund gemacht und ich fand es schön, dass man mehr über sie und ihre eigenen Geschichten erfahren hat.
Insgesamt mochte ich das Buch ziemlich gerne, allerdings kam es für mich nicht an Band eins heran, weder mit der Spannung, noch mit den Gefühlen. Es hätte für mich einfach ein kleines bisschen weniger Beziehungschaos und dafür mehr Action geben können, dennoch war der Abschluss gelungen und gerade das Ende hat mich positiv überrascht. Ich hatte da definitiv etwas anderes erwartet, aber es war schön gelöst und lässt mich zufrieden das Buch zuklappen.