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Veröffentlicht am 14.03.2025

Schwächer als Band 1

Daughter of the Siren Queen - Fürchte meine Stimme
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Die Liebesgeschichte zwischen Alosa und Riden konnte mich in diesem Band leider nicht so überzeugen. Ich habe die Dynamik zwischen den beiden nicht verstanden bzw. was Riden in Alosa sieht. Interessanter ...

Die Liebesgeschichte zwischen Alosa und Riden konnte mich in diesem Band leider nicht so überzeugen. Ich habe die Dynamik zwischen den beiden nicht verstanden bzw. was Riden in Alosa sieht. Interessanter fand ich hingegen die kurzen Einblicke in die potenzielle Beziehung zwischen Kearan und Sorinda, um die es in Band drei gehen wird.
Mal abgesehen von den romantischen Verbindungen konnte mich vor allem die freundschaftlichen Verbindungen innerhalb der Crew von Alosa überzeugen. Ich hätte mich gefreut, wenn die Nebencharaktere noch etwas besser ausgearbeitet gewesen wären.
Was den Plot betrifft, passiert in diesem Band nicht so viel Neues. Meiner Meinung nach war die Handlung etwas dünn und hätte es mehr Sinn ergeben, die Plotpoints aus diesem Band in den ersten zu integrieren.
Auch das World-Building hätte gerne noch etwas intensiver ausfallen können. Mal schauen, ob das im dritten Band noch mehr kommt.

Alles in allem wieder angenehm zu lesen, jedoch schwächer als der erste Band.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Leider deutlich schwächer als Band 1

Nothing like the Movies
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Bei „Nothing like the Movies“ handelt es sich um eine Fortsetzung des Buches „Better than the Movies“, das ich bereits vor knapp zwei Jahren gelesen habe. Band 1 hat mir damals sehr gut gefallen, weswegen ...

Bei „Nothing like the Movies“ handelt es sich um eine Fortsetzung des Buches „Better than the Movies“, das ich bereits vor knapp zwei Jahren gelesen habe. Band 1 hat mir damals sehr gut gefallen, weswegen ich mich auch für Band 2 interessiert habe. Im Buch geht es wieder um Wes und Liz. Wes hat nach Ende von Band 1 mit Liz Schluss gemacht und versucht nun im zweiten Band, Liz nach zwei Jahren Trennung wieder für sich zu gewinnen.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, weshalb mir der Einstieg in die Handlung sehr leicht gefallen ist. Leider habe ich jedoch relativ schnell das Interesse an der Handlung verloren. Der Beginn, wo Wes und Liz noch einzeln auftreten, hat mir recht gut gefallen, jedoch dreht sich die Handlung mit dem ersten Aufeinandertreffen der beiden im Kreis. Wes versucht mit Liz zu interagieren und Liz blockt ab und wirft ihm vor, sie nicht mehr zu kennen. Meiner Meinung nach ist genau das das Problem des Buches: Die beiden kennen sich nicht mehr, lernen sich im Buch aber auch nicht neu kennen. Ein klärendes Gespräch gibt es erst nach 300 Seiten. Entsprechend hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die beiden unbedingt wieder zusammen sein sollten. Mir wäre es sogar passender erschienen, wenn die beiden getrennt geblieben wären.

Insgesamt muss ich sagen, dass es keine Fortsetzung gebraucht hätte.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Eher ein Buch für zwischendurch

Ich warte auf dich, Haru
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„Ich warte auf dich, Haru“ war mein erstes Buch des Autors Dustin Thao, weswegen ich vorab keine große Erwartungshaltung hatte. Angesprochen hat mich tatsächlich vor allem die optische Aufmachung, denn ...

„Ich warte auf dich, Haru“ war mein erstes Buch des Autors Dustin Thao, weswegen ich vorab keine große Erwartungshaltung hatte. Angesprochen hat mich tatsächlich vor allem die optische Aufmachung, denn anhand des Klappentextes konnte ich mir noch nicht wirklich vorstellen, in welche Richtung die Handlung gehen würde.
Der Einstieg in die Handlung fiel mir sehr leicht, da der Schreibstil des Autors angenehm zu lesen war. Entsprechend konnte ich das Buch innerhalb weniger Stunden beenden. Trotzdem hatte ich einige Probleme mit der Handlung und den Charakteren.
Meiner Meinung nach war Haru als Charakter nicht gut ausgearbeitet, weshalb auch die ‚Liebesgeschichte‘ zwischen ihm und Eric für mich nicht funktioniert hat. Auch Eric hat seinen Teil dazu beigetragen, da er innerhalb der Handlung an drei weiteren Personen Interesse hatte. Meist hat er sich nur an Haru gewandt, wenn er mit den anderen Figuren schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aufgrund dessen habe ich den Mittelteil der Handlung leider als relativ ziellos wahrgenommen.
Der Ende konnte mich dafür wieder mitreißen, obwohl ich den Twist bereits erahnt hatte. Hier kamen für mich all die Emotionen an, die mir im Verlauf der Handlung gefehlt haben. Insgesamt kam mir das Thema Trauerbewältigung leider trotzdem zu kurz, da Eric auf mich depressiv wirkte und dann nach mehreren schlechten Erfahrungen plötzlich entscheidet, dass es ihm wieder gut geht. Dieser Sinneswandel hat für mich nicht zum Verlauf der Handlung gepasst.

Alles in allem eher ein Buch für zwischendurch, dem mehr Tiefe nicht geschadet hätte.

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Veröffentlicht am 08.12.2024

Potenzial wurde nicht ganz genutzt

Klytämnestra
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Costanza Casatis Nacherzählung des Troja-Mythos nimmt eine sehr interessante Perspektive ein. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der titelgebenden Protagonistin Klytemnästra - Schwester der schönen ...

Costanza Casatis Nacherzählung des Troja-Mythos nimmt eine sehr interessante Perspektive ein. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der titelgebenden Protagonistin Klytemnästra - Schwester der schönen Helena - die gegen ihren Willen den grausamen Agamemnon heiratet muss und daraufhin Rache schwört. Klytemnästra ist nicht unbedingt eine sympathische, dafür aber eine starke Protagonistin, die sich in einer männerdominierten Welt nicht unterkriegen lässt.
Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte die Beziehungen der Geschwister zueinander und das Wissen über das alte Griechenland, das nebenbei vermittelt wurde. Leider habe ich jedoch ab der Mitte des Buches etwas das Interesse an der Handlung verloren. Nach Klytemnästras Hochzeit mit Agamemnon gibt es einen Zeitsprung von 15 Jahren, der mich ziemlich aus der Handlung gerissen hat. Viele Ereignisse, die für die Dynamik der Charaktere wichtig gewesen wären, werden entsprechend ausgespart. Gerade diese kritische Phase wäre wichtig gewesen, um Klytämnestra und die Beziehung zu ihren Kindern besser zu verstehen. Auch die Handlungsstränge von Klytemnästras Geschwistern verliefen im zweiten Teil ziemlich ins Nichts. Erst auf den letzten 100 Seiten hat mich die Handlung wieder richtig mitreißen können. Entsprechend gab es für mich im Buch sowohl Höhen als auch Tiefen, wobei ich das Buch insgesamt sehr interessant fand.

Alles in allem eine interessante Idee, deren Potenzial nicht ausgeschöpft wurde.

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Veröffentlicht am 27.11.2024

Zu wenig Spannung

A thousand heartbeats - Der Ruf des Schicksals
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Es ist schon einige Jahre her, dass ich die „Selection“-Reihe der Autorin gelesen habe, weshalb ich sehr gespannt war, wie mir dieses Buch von ihr gefallen würde. Mit über 600 Seiten ist es nämlich relativ ...

Es ist schon einige Jahre her, dass ich die „Selection“-Reihe der Autorin gelesen habe, weshalb ich sehr gespannt war, wie mir dieses Buch von ihr gefallen würde. Mit über 600 Seiten ist es nämlich relativ dick. Im Buch geht es um Prinzessin Annika und den Soldaten Lennox, die in einem sich anbanden Krieg auf unterschiedlichen Seiten stehen.
Vor dem Lesen sollten ihr euch bewusst sein, dass es im Buch vor allem um die Liebesgeschichte von Annika und Lennox geht. Sowohl das World-Building als auch die Konflikte sind darauf ausgerichtet, die beiden Protagonisten zusammenzubringen. Leider führt das dazu, dass sowohl der Handlungsplatz als auch der Konflikt für mich nicht wirklich greifbar waren. Trotzdem habe ich das Buch ganz gerne gelesen, obwohl sich die Protagonisten erst nach etwa der Hälfte des Buches zum ersten Mal richtig begegnen.
Im Gegensatz dazu hat mich die zweite Hälfte des Buch nicht mehr wirklich fesseln können. Die Insta-Love ist in diesem Buch besonders ausgeprägt und aufgrund der Vorgeschichte der beiden konnte ich die Gefühle leider gar nicht nachvollziehen. Entsprechend lässt mich das Buch ein wenig enttäuscht zurück, da viel Potenzial nicht genutzt wurde. An sich ist das Buch ganz süß, war letztendlich aber einfach nicht mein Geschmack.

Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

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