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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2018

Unglaublich berührend, tiefgründig und gefühlvoll!

Träume, die ich uns stehle
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Meine Meinung:

Tatsächlich hat mich das Buch schon länger angelacht, ich wollte es folglich auch schon seit einiger Zeit lesen, hatte es mir aber - aus welchem Grund auch immer - nicht zugelegt. Dann ...

Meine Meinung:

Tatsächlich hat mich das Buch schon länger angelacht, ich wollte es folglich auch schon seit einiger Zeit lesen, hatte es mir aber - aus welchem Grund auch immer - nicht zugelegt. Dann bin ich auf die Instagramaktion aufmerksam geworden und da habe ich dann einfach mal meine Chance genutzt und ich bereue es wirklich kein Stück. Ich weiß nicht, wie es jetzt wäre, wenn ich das Buch immer noch nicht gelesen hätte, aber ich bin wirklich unheimlich froh, es jetzt endlich getan zu haben! An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Wie immer möchte ich erst einmal auf das Cover eingehen, welches zwar ziemlich schlicht gehalten ist, aber dennoch einen wirklich tollen Bezug zur Geschichte aufweist. Wenn ich mich nämlich nicht täusche, sollen die Vögel auf dem Cover Kolibris darstellen. Diese Vögel findet man auch in der Geschichte wieder und dass gerade dieses Detail mit auf dem Cover zu sehen ist, gefällt mir wirklich unheimlich gut! Generell finde ich das Cover wirklich schön gestaltet und es spricht mich wirklich an.

Der Schreibstil war wirklich sehr angenehm und flüssig zu lesen, ich hing förmlich an den Zeilen. Das Buch konnte ich nachher auch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil der Schreibstil einfach so unglaublich fesselnd war. Ich bin auf jeden Fall schon sehr auf die weiteren Werke der Autorin gespannt!

Die Charaktere fand ich einfach unglaublich. Vor allem Lara wurde so realistisch und authentisch dargestellt und ihre Krankheit so gut herausgearbeitet, dass ich mich vollkommen in sie hineinversetzen konnte. Meiner Meinung nach ist sie wirklich eine unglaublich starke Frau, auch wenn sie selbst das vielleicht nicht so sieht. Lara konnte mir wirklich sehr ans Herz wachsen und ich fühlte mich ihr auch irgendwie verbunden. Aber auch Thomas konnte sich total in mein Herz schleichen, auch wenn man von ihm jetzt nicht ganz so viel erfuhr, wie über Lara. Das war aber vollkommen in Ordnung, denn das Buch wies auch eine sehr krasse Wendung auf, mit der ich so gar nicht gerechnet habe. Generell konnte ich alle Charaktere wirklich sehr in mein Herz schließen, sie alle hatten so ihre Ecken und Kanten, aber genau das machte sie auch so besonders! Und sie alle waren irgendwie auch ein Teil dieser Geschichte und spielten doch schon wichtige Rollen. Diese waren zwar unterschiedlich wichtig, dennoch denke ich, dass die Geschichte nicht so verlaufen wäre, wenn die einzelnen Personen anders gehandelt hätten.

Und damit sind wir auch schon bei der Handlung angelangt. Und auch diese fand ich wirklich toll, vor allem weil das alles nachher in sich schlüssig war. Genau wie Lara weiß man nicht was los ist. Stück für Stück kehren ihre Erinnerungen durch die Therapie, die sie macht zurück. Beziehungsweise sie kehren dadurch zurück, dass Lara anfängt zu reden - und zwar mit Thomas. Denn dieser kann nicht vor ihrem Redeschwall davonrennen und muss ihr gezwungenermaßen zuhören, denn Thomas liegt im Koma. Und da fängt es einfach schon an. Ich finde, dass die Autorin Laras Krankheit so gut beschrieben und herausgearbeitet hat, dass man einfach hautnah dabei war, wie immer mehr Erinnerungslücken wiederkehren. Genauso war es aber auch mit Thomas' Gedanken, ich fand es toll manche Situationen aus beiden Sichten zu lesen. Ich fand es einfach total spannend zusammen mit Lara die Abgründe ihrer Vergangenheit zu entdecken und diese waren auch wirklich erschreckend. Aber mit dem großen Knall habe ich überhaupt nicht gerechnet, denn es ist etwas passiert, was mich einfach total baff gemacht hat, einfach weil es so surreal war. Und damit nahm die Geschichte einen komplett anderen Verlauf an und die Spannung stieg dadurch noch mehr. Ich konnte das wirklich nicht glauben, nicht begreifen und ich finde genau sowas braucht ein Buch: Etwas mit dem man überhaupt nicht rechnet und was einen dann total aus der Bahn wirft. Und das hat die Autorin wirklich super hinbekommen! Aber auch die Gefühle von Lara und Thomas wurden wirklich sehr gut rübergebracht und ich musste am Ende auch total weinen! Und genau deswegen ist das Buch eine wirkliche Empfehlung, weil es so tiefgründig und emotional ist und einer Achterbahnfahrt der Gefühle gleicht.

Fazit:

Ein wirklich tolles Buch, das mich auch mehrmals zum weinen gebracht hat. Es war einfach total emotional und tiefgründig und konnte mich in seinen Bann ziehen! Vor allem mit einer Sache hätte ich wirklich gar nicht gerechnet! Danach war der Schock natürlich umso größer und die Geschichte nahm einen komplett anderen Verlauf an, mit dem ich so auch nicht gerechnet habe! Das Ende hat mich dann einfach nur noch total begeistert, weil es einfach so schön und irgendwie auch traurig zugleich war, aber es war auf seine Art auch einfach nur perfekt. An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an die Autorin für dieses so tiefgründige und gefühlvolle Buch! Deswegen erhält das Buch von mir 5/5 Sternen.

Veröffentlicht am 06.06.2018

Konnte mich leider nicht wirklich überzeugen

Flammendes Land
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Meine Meinung:

Der erste Teil der Reihe konnte mich leider nicht ganz so sehr begeistern. Da ich aber schon den zweiten Teil zuhause hatte und dennoch gerne wissen wollte, wie es weitergeht, habe ich ...

Meine Meinung:

Der erste Teil der Reihe konnte mich leider nicht ganz so sehr begeistern. Da ich aber schon den zweiten Teil zuhause hatte und dennoch gerne wissen wollte, wie es weitergeht, habe ich ihn dann begonnen, in der Erwartung, dass er mir vielleicht besser gefallen würde. Ich möchte mich an der Stelle noch einmal herzlich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken!

Kommen wir aber zuerst einmal zum Cover. Dieses ist wie auch schon beim ersten Band sehr schlicht gehalten, aber auch hier gefällt mir das wirklich wieder sehr gut. Auch die Farben, die für die Feder verwendet wurden, finde ich passend gewählt. Genau wie das Cover vom ersten, ist auch dieses ein wirklicher Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin war wieder angenehm zu lesen. Das Buch ließ sich recht flüssig und schnell lesen und es wurde ebenfalls wieder aus Morgans Sicht geschrieben. Anders als beim ersten Band gab es hier aber keine Auszüge aus Daphnes Essay bevor das jeweilige Kapitel begann. Das fand ich aber nicht schlimm, da dies nach Band eins schon abgeschlossen war.

Und jetzt kommen wir zu den Charakteren. Mich persönlich konnten diese leider nicht wirklich überzeugen. Im ersten Band hatte ich da schon so meine Probleme mit, dass die Charaktere einfach nicht richtig ausgearbeitet waren. In der Hinsicht hatte ich die Hoffnung, dass sich das hier ein wenig ändern würde. Leider war das nicht wirklich der Fall. Man lernt zwar wieder ein paar Geheimnisse kennen, jedoch erfuhr man trotzdem nicht wirklich viel mehr über die anderen Charaktere, sodass diese auch in diesem Band leider ziemlich blass blieben. Was mich auch sehr gestört hat, ist, dass jeder nachher jeden irgendwie nur noch angelogen hat, das hat mir leider ganz und gar nicht gefallen. Vor allem Pen kann ich mittlerweile leider immer weniger ausstehen. Für mich ist sie keine beste Freundin, denn das was sie abzieht bzw. wie sie sich manchmal Morgan gegenüber verhält, das macht einfach keine beste Freundin so. Aber auch Morgan konnte mich in diesem Band nicht wirklich überzeugen. Sie hat viel von ihrer Stärke aus dem ersten Band verloren, was ich wirklich schade fand. Über die neuen Charaktere, die man in diesem Buch so kennenlernt, erfährt man leider auch nicht allzu viel. Als großartig störend empfand ich dies jedoch nicht. Besonders Birdie konnte mir aber ans Herz wachsen, da sie eine starke, junge Frau ist.

Die Geschichte an sich konnte mich leider auch nicht wirklich mitreißen. Wie auch schon beim ersten Band fehlte mir hier schlichtweg einfach die Spannung. Was ich gut fand, war allerdings, dass das Geschehen so gut wie nahtlos an das des ersten Bandes anknüpfte. Das ist aber auch fast schon der einzige Pluspunkt, den ich in dieser Hinsicht habe. Für mich fehlte auch in diesem Band einfach wieder die nötige Spannung, bestimmte Ereignisse zogen sich einfach zu lange. Manche Szenen waren einfach wieder zu langatmig und andere dagegen fehlten ein wenig an Tiefe. Ich hatte einfach wieder das Gefühl nicht voranzukommen. Man lernte zwar die neue Welt auch gut kennen, jedoch kam der große Knall wieder ziemlich spät. So richtig Spannung kam für mich nämlich erst wieder auf den letzten 100 Seiten auf, aber diese blieb dann auch leider nicht konstant. Es gab so einen kleineren großen Knall und das war dann auch für mich schon das Spannendste. Das Ende konnte mich nämlich leider auch nicht ganz für sich einnehmen. Auf einer Seite fand ich es schön, auch wegen dem Zusammenhalt, aber auf der anderen Seite würde es mich jetzt nicht unbedingt dazu verleiten weiterzulesen, da es für mich in der Hinsicht nicht den gewissen Reiz ausgelöst hat. Es war einfach im Vergleich zu dem großen Knall ein wenig unspektakulär. Nichtsdestotrotz werde ich auch den dritten und abschließenden Band der Reihe lesen, weil doch ein paar Fragen offen geblieben sind und ich wissen möchte, wie es ausgehen wird.

Fazit:

Leider konnte mich der zweite Band auch nicht wirklich von sich begeistern. Für mich ist dieser aber so ein typischer Zwischenband und ich hoffe, dass der dritte mich dann wieder ein wenig mehr begeistern kann. Der Schreibstil war wie beim ersten Band wieder schön und leicht zu lesen. Der Spannungsaufbau hat mir aber leider größtenteils gefehlt. Für mich kam nur einmal so richtig Spannung auf und das war es dann auch. Das Ende konnte mich auch nicht wirklich von sich überzeugen, da es für den großen Knall zu einfach gehalten war. Dennoch fand ich den Zusammenhalt, der dort gezeigt wurde wirklich schön. Insgesamt erhält das Buch von mir 2,5/5 Sternen.

Veröffentlicht am 31.05.2018

Ein solider Auftakt, der jedoch ein paar Schwächen aufweist

Fallende Stadt
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Meine Meinung:

Auf das Buch bin ich vor allem durch das Cover aufmerksam geworden. Aber auch der Klappentext klang ziemlich ansprechend. Deswegen habe ich das Buch dann auch angefragt und es als Rezensionsexemplar ...

Meine Meinung:

Auf das Buch bin ich vor allem durch das Cover aufmerksam geworden. Aber auch der Klappentext klang ziemlich ansprechend. Deswegen habe ich das Buch dann auch angefragt und es als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Vielen lieben Dank noch einmal an dieser Stelle!

Kommen wir aber wie immer erst einmal zum Cover. Dieses finde ich wirklich schön gestaltet und es passt definitiv auch zum Titel. Auf dem Cover kann man nämlich eine schwebende Stadt erkennen. Diese soll Interment darstellen. Was ich dabei besonders schön finde, ist, dass mit verschiedenen Farben (vor allem lila und pink) gearbeitet wurde. Die Gestaltung gefällt mir generell sehr gut, auch, dass der Hintergrund größtenteils in schwarz gehalten wurde, ist sehr passend.

Der Schreibstil der Autorin war für mich anfangs ein klein wenig gewöhnungsbedürftig. Das hielt aber nicht lange an. Danach ließ sich das Buch relativ zügig und flüssig lesen. Was mir gut gefallen hat, war, dass es am Anfang, bevor das eigentliche Kapitel losging, immer einen Ausschnitt aus dem Essay von Daphne Leander zu lesen gab. Ansonsten wurde das ganze Buch aber aus der Sicht von Morgan geschrieben.

Die Charaktere konnten mich leider nur teilweise überzeugen. Sie blieben mir einfach ein wenig zu blass und oberflächlich. Über die Protagonistin Morgan erfuhr man aber eigentlich relativ viel. An einigen Stellen handelte sie aber ein wenig zu naiv und es war mir klar, dass da etwas schief gehen würde, was dann natürlich auch passierte. Ansonsten gefiel mir Morgan aber eigentlich ganz gut. Manchmal waren ihre Gedanken zwar auch etwas sprunghaft, verübeln konnte ich es ihr bei den Situationen aber nicht. Sonst war mir Morgan aber wirklich sympathisch und ich konnte mich auch gut in sie hineinversetzen. Vor allem ihre - mehr oder weniger - rebellische Art hat mir gefallen. Mit ihrer besten Freundin Pen konnte ich mich nicht ganz so sehr anfreunden. Man erfuhr zwar auch etwas über sie und ihre Lebensumstände, jedoch nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte. Manche Dinge, die sie tat, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Was mir gut gefallen hat, ist, dass sie auch mal Mut zeigte, jedoch kam das viel zu selten rüber. Das liegt aber auch daran, dass Pen und Morgan so unterschiedlich sind und Pen nicht wirklich rebellisch ist, so wie ihre Freundin. Wen ich aber definitiv in mein Herz schließen konnte, sind Basil und Thomas. Man merkt den beiden an, dass sie für ihre Verlobten da sind und vor allem Basil unterstützt Morgan total. Ich finde das einfach nur total süß. Außerdem merkt man, dass sowohl Basil und Morgan, als auch Pen und Thomas sich wirklich lieben, auch wenn ihre Verlobung arrangiert ist. Aber auch Lex und Alice konnte ich wirklich in mein Herz schließen, da sie sich immer um Morgan gekümmert haben. Die anderen Personen blieben mir, wie schon erwähnt, leider ein wenig zu blass. Wobei ich sagen muss, dass man auch nicht so viel über Basil und Thomas erfahren hat. Dadurch, dass man die anderen aber auch nicht so genau kennenlernt, konnte ich mir bisher noch kein richtiges Bild von den anderen Personen machen.

Die Geschichte an sich gefiel mir soweit eigentlich ganz gut. Ich fand es hat sich manchmal nur leider etwas gezogen und viel zu lange kam für mich einfach keine richtige Spannung auf. Mir hat da einfach etwas gefehlt. Manche Szenen waren meiner Meinung nach einfach zu lang, das Potential hätte hier einfach besser ausgeschöpft werden können. Ich kam zwar relativ schnell durch das Buch und auch der Schreibstil war wirklich angenehm, aber dennoch hatte ich nicht immer die Motivation zum weiterlesen. Die Story zog sich einfach ein wenig zu sehr. manche Szenen hätten meiner Meinung nach auch ruhig weggelassen werden können. Dennoch fand ich die Geschichte ansonsten aber wirklich gut, denn sie wirkte an sich wirklich stimmig. Bei einer bestimmten Szene hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht, irgendwie wurde diese ein wenig zu schnell abgehandelt. Das Ende war für mich zwar auch ein wenig vorhersehbar, dennoch passierten vor allem auch auf den letzten ca. 100 Seiten doch noch spannende Dinge, die ich nicht erwartet hätte. Ab da konnte mich das Buch dann auch mitreißen und ich wollte dann unbedingt wissen, wie es ausgeht. Wie schon erwähnt, war das Ende zu einem Teil für mich vorhersehbar. Der andere Teil hat mich jedoch dann schon überrascht und ich bin definitiv auf den zweiten Teil gespannt und hoffe, dass dieser mich mehr mitreißen kann.

Fazit:

Ein schöner Auftakt einer neuen dytopischen Trilogie. Das Potential hätte meiner Meinung nach an manchen Stellen aber besser ausgeschöpft werden können. Ansonsten war es aber ein solider Jugendroman, der sich schnell lesen ließ. Auch ein paar Überraschungen hielt das Buch parat und die Grundidee der Geschichte war auch mal etwas erfrischendes. Insgesamt erhält das Buch von mir 3,5/5 Sternen.

Veröffentlicht am 23.05.2018

Ein schöner Roman, der einen auch zum Nachdenken anregt!

Solange es hell ist
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Meine Meinung:

An dieser Stellle noch einmal herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Ich bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden, habe den Klappentext dann gelesen und da ...

Meine Meinung:

An dieser Stellle noch einmal herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Ich bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden, habe den Klappentext dann gelesen und da dieser ziemlich interessant klang, war für mich klar, dass ich das Buch lesen muss. Dass es mich dann so begeistern konnte, hat mich dann aber auch ein wenig überrascht!

Zuerst einmal kommen wir zum Cover. Ich finde es einfach nur wunderschön, auch wenn es wirklich sehr schlicht gehalten ist. Man sieht einen Leuchtturm und im Hintergrund den dunkler werdenden Himmel, wodurch ein schöner regenbogenfarbener Hintergrund entstand. Was mir aber besonders gefällt, ist, dass es passend zur Geschichte gestaltet ist, in der es um Leuchttürme geht. Das finde ich schön und auch für die Geschichte passend gewählt. Aufgrund der Farben ist das Buch alleine schon ein richtiger Eyecatcher.

Der Schreibstil der Autorin war anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sobald man allerdings einmal drin war, ließ sich das Buch schnell, flüssig und angenehm lesen. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr zugesagt! Die erste Hälfte des Buches habe ich demnach auch an einem Stück gelesen, die andere Hälfte zwei Tage später darauf, weil ich das Buch nachher einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Die Charaktere haben mir alle soweit auch ganz gut gefallen. Dadurch, dass man direkt mitten ins Geschehen hineingeworfen wurde, habe ich anfangs die Beweggründe von Mika nicht ganz so verstanden. Das legte sich dann aber und ich konnte Mika wirklich in mein Herz schließen. Sie achtet nämlich darauf, dass es ihren Geschwistern gut geht, trotz der Situationen und ist auch für die beiden da. Das finde ich schon bemerkenswert, schließlich ist sie gerade mal fünfzehn und kümmert sich dafür wirklich gut um ihre kleinen Geschwister! Penny kam mir manchmal ein wenig zu erwachsen und reif vor, dafür dass sie erst elf ist. Auf der einen Seite ist das ein kleiner Kritikpunkt, auf der anderen Seite ist es natürlich auch realitätsnah. Außerdem fand ich es auch gut, dass sich Penny und Mika so bei gewissen Themen auf Augenhöhe begegnen konnten und Penny doch schon einiges verstand, was andere in dem Alter vielleicht nicht verstehen würden. Ich denke aber auch, dass das stark mit der Erziehung durch ihre Mutter zusammenhängt. Dass sie so erwachsen ist, fällt demnach bei mir auch nicht wirklich ins Gewicht. Elias ist einfach total süß gewesen. Klar, er hatte auch mal seine bockigen Phasen, aber wer kann das einem fünfjährigen Kind bei so einer Tortur verdenken? Allerdings muss ich sagen, dass er sich bei den Situationen durchaus auch schon erwachsen verhalten hat, denn nicht jedes Kind wäre, glaube ich, in der ein oder anderen Situation, die die drei erlebt haben, so ruhig geblieben. In dem Buch hat man durchaus gemerkt, wie sehr sich die Geschwister lieben und ihren Zusammenhalt fand ich einfach nur wirklich toll.

Aber auch die Geschichte an sich konnte mich begeistern. Anfangs hatte ich - wie schon erwähnt - ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und auch mit Mikas Beweggründen, aber das hielt nicht lange an und ich konnte mich dann in die Geschichte fallen lassen. Es gab sowohl lustige, als auch traurige Momente. Generell hat der ganze Roadtrip mich total begeistert. Es hat total Spaß gemacht, die Orte mit den Geschwistern zu entdecken und auch der Titel des Buches wurde in die Geschichte integriert. Vor allem hat mich das Buch im Nachhinein aber auch zum Nachdenken gebracht. Ich finde es immer toll, wenn ein Buch sowas schafft. In der Hinsicht gibt das Buch einem einfach wirklich viel mit und ich denke ich werde es bestimmt noch einmal lesen. Außerdem habe ich jetzt auch selber total große Lust mit dem Auto nach Dänemark zu fahren und mir die ganzen Leuchttürme anzusehen! Viel mehr möchte ich an dieser Stelle aber auch gar nicht sagen, lest das Buch selber und lasst euch überzeugen! Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!

Fazit:

Ein wirklich schönes Buch über Geschwisterliebe und einen ungewöhnlichen Roadtrip. Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und auch die Beweggründe verstand man erst nicht so recht, das legte sich jedoch schnell und dann konnte ich mich komplett fallen lassen und habe das Buch verschlungen. Geschwisterliebe spielt hier auf jeden Fall eine große Rolle, das Buch bringt einen aber auch zum Nachdenken. Deshalb erhält das Buch von mir 5/5 Sternen.

Veröffentlicht am 15.05.2018

Ein grandioser Auftakt mit einem fiesen Cliffhanger am Ende

Iron Flowers – Die Rebellinnen
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Meine Meinung:

Zuerst einmal möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar bedanken! Ich habe mich riesig gefreut, das Buch gewonnen zu haben und bei ...

Meine Meinung:

Zuerst einmal möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar bedanken! Ich habe mich riesig gefreut, das Buch gewonnen zu haben und bei der Leserunde auf Lovelybooks mitwirken zu dürfen! Alleine der Klappentext und die Leseprobe konnten mich schon total begeistern und ich war so gespannt, wie das Buch ausgehen wird, und nun kann ich es kaum noch abwarten den zweiten Band zu lesen!

Doch kommen wir zuerst einmal zum Cover. Das finde ich wirklich schön gestaltet und vor allem auch passend zum Buch, da die Mädchen immer wieder "Blumen" genannt werden. Diese wurde gut in das Cover integriert und auch die Goldverzierung sieht total schön aus, da das Cover so an einigen Stellen schön schimmert. Der Hintergrund wurde auch sehr passend gewählt. Mir gefällt aber auch das Mädchen, welches man zur Hälfte auf dem Cover sehen kann, wirklich gut, auch wenn ich normalerweise kein Fan von so etwas bin. Das Cover wirkt auf mich wirklich sehr ansprechend und ist einfach nur ein totaler Eyecatcher!

Der Schreibstil der Autorin war schön zu lesen. Er war locker und leicht, sodass man auch wirklich schnell in dem Buch voran kam. Es gefiel mir auch sehr, dass man immer abwechselnd aus den Sichten der beiden Schwestern gelesen hat.

Die Charaktere waren auch wirklich gut herausgearbeitet, zumindest die beiden Schwestern. Die anderen blieben teilweise noch etwas blass, was mich aber nicht sonderlich gestört hat, denn über diese wird man sicherlich noch mehr in der Fortsetzung erfahren. Serina hat sich wirklich stark weiterentwickelt, das hat mir einfach mega gut gefallen. Sie lernte vor allem, dass das Leben nicht immer so einfach ist, wie sie glaubte. Nomis Entwicklung hat mir dann doch nicht ganz so gefallen, sie wurde eher schwächer anstatt stärker, was ich wirklich schade fand, da sie zu Anfang ein wirklich toller Charakter war. Ich bin mal gespannt, ob sich das im zweiten Band wieder ändern wird. Ein Charakter hat mich dann doch wirklich sehr schockiert (um Spoiler zu vermeiden, werde ich den Namen jetzt nicht nennen). Ich hätte nie damit gerechnet, dass er so handelt. Aber wie es meistens so ist, wird man eben immer wieder überrascht! Mit Malachi konnte ich mich immer mehr anfreunden, er war einfach an ein paar Stellen total süß und verständnisvoll und vor allem auch menschlich, das hat mir wirklich sehr gefallen. Val war aber auch einfach nur ein wirklich toller Charakter und seine Vergangenheit war gut durchdacht und hat mir auch ein wenig das Herz gebrochen. Allerdings hat er diese dazu genutzt um etwas Gutes zu tun, was ich wiederum wirklich toll fand. Über den Regenten erfuhr man leider nicht ganz so viel, aber das, was man erfuhr hat mir gereicht, um ihn zu hassen bzw. nicht zu mögen. Renzo blieb auch ein wenig blass, man merkt aber, dass er zu seinen Schwestern hält und nur das Beste für sie möchte. Ich hoffe im Folgeband erfährt man mehr über ihn. Alles in allem haben mir die Charaktere soweit wirklich gut gefallen und ich bin schon auf deren Entwicklung im zweiten Band gespannt.

Die Handlung hat mir auch sehr gefallen, an manchen Stellen plätscherte sie zwar nur so ein wenig dahin, großartig störend fand ich das aber nicht. Es war eigentlich nur die Ruhe vor dem Sturm. Je weiter es in dem Buch voranging, desto mehr überschlugen sich die Ereignisse und desto spannender wurde es. Wem kann man trauen und wem nicht? Das war eine der Fragen, die mich nachher mitunter am meisten beschäftigte. Wie schon erwähnt, hat mich die Entwicklung eines Charakters besonders schockiert bzw. eher seine Handlungen, weil damit hatte ich nicht gerechnet. Generell hätte ich mir aber trotzdem an manchen Stellen ein paar mehr Einzelheiten gewünscht, z.B. über die Graces. Und auch zum Ende hin ging es mir ein wenig zu schnell, hier hätten ruhig ein paar mehr Seiten nicht geschadet. Allerdings wurde das durch das Ende wieder ein klein wenig verdrängt. Es war natürlich ein totaler Cliffhanger und ich will jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht! Denn das Ende hat mich wirklich zerstört. Nun fiebere ich aufgeregt dem zweiten Band entgegen und kann euch an dieser Stelle nur eine Kaufempfehlung aussprechen, denn allzu viel möchte ich über das Buch einfach nicht verraten! Macht euch selbst ein Bild davon und lasst euch hoffentlich auch von Nomi und Serina verzaubern.

Fazit:

Ein spannendes und mitreißendes Buch, das ich nachher einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und wie es endet! Zwischendurch plätscherte die Geschichte zwar eher so vor sich hin, was aber nicht störend war, denn es war nur die Ruhe vor dem Sturm, und der Sturm der da kam war gewaltig! Am Ende hätten es für meinen Geschmack ein paar mehr Seiten sein können und auch Nomis Entwicklung fand ich nicht so toll (die von ihrer Schwester war auf jeden Fall besser), aber letztendlich ist es ein wirklich gutes, spannendes Buch, welches mir viel Freude beim lesen bereitet hat, an einigen Stellen aber auch doch schon brutal war, was ich nicht erwartet hätte. Ich kann das Buch an dieser Stelle nur empfehlen und es erhält 4,5/5 Sternen von mir!