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Veröffentlicht am 27.02.2019

War ganz in Ordnung, Potential wurde nicht komplett ausgeschöpft

Wolf des Südens
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Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Agentur Mainwunder, die mir dieses Buch vermittelt hat, und der Autorin Isa Day für das Rezensionsexemplar bedanken.

Der ...

Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Agentur Mainwunder, die mir dieses Buch vermittelt hat, und der Autorin Isa Day für das Rezensionsexemplar bedanken.

Der Einstieg in das Buch fiel mir persönlich leider ziemlich schwer. Zum einen lag das am Schreibstil und der alten Sprache, die hier angewendet wurde, zum anderen wurde man direkt in das Geschehen hineingeworfen, was mich auch ein wenig verwirrt hat, da man zu Anfang fast keine Informationen bekommt. im Laufe der Geschichte erhielt man dann immer Häppchenweise Informationen, was zwar so auch ganz gut war, allerdings hätte man hier definitiv gerade am Anfang noch ein paar Grundkenntnisse mehr einbauen sollen.

Es hat leider auch etwas länger gedauert, bis mich das Buch packen konnte, da es schon einen längeren Einstieg hatte. Im Grunde genommen ist das zwar auch nicht schlecht, dennoch habe ich so nur mühselig in die Geschichte gefunden. Ich konnte zwischendurch auch nicht so viel am Stück lesen, einfach, weil ich es anfangs wirklich schwer hatte ins Buch zu finden und es mich - wie schon erwähnt - leider nicht so packen konnte.

Natürlich gab es darüber hinaus auch Stellen, die mir wirklich gut gefallen haben und mich in den Bann gezogen haben, jedoch kam dies nicht ganz so oft vor, wie ich es mir gewünscht habe. Generell gab es in dem Buch auch viele zeitliche Sprünge, meines Erachtens wurden dabei auch Passagen zu kurz angeschnitten und es gab zu wenig Informationen, wodurch auch einiges, was für mich persönlich wichtig gewesen wäre, weggelassen wurde.

Mit dem Schreibstil konnte ich mich im restlichen Buch zwar doch schon einigermaßen anfreunden, jedoch gab es hier auch Sätze, in denen ich über diesen gestolpert bin. Teilweise wirkte der Schreibstil einfach nicht rund genug und einige Passagen wirkten zu distanziert geschrieben, sodass die Emotionen nicht wirklich bei mir ankamen. Zudem wirkte der Schreibstil an einigen Stellen auch erzwungen bzw. gestellt, was vor allem mit manchen Redewendungen einherging, die ein wenig seltsam klagen/waren.

Auch das World Building kam leider zu kurz. Es ist wirklich schwer, eine komplexe Fantasywelt aufzustellen, in einem Buch, welches knapp 270 Seiten besitzt. Dabei wirkte die Geschichte vor allem auch überladen und die Autorin hat meines Erachtens zu viel in diese Geschichte eingebunden bzw. dies versucht. Dadurch war das ganze leider ein wenig zu unausgereift.

Mit den Charakteren wurde ich leider auch nicht so richtig warm. Einige Handlungen dieser waren für mich einfach nicht nachvollziehbar. Zwischenzeitlich verstand ich vor allem auch Emilios Gedanken nicht so ganz, vor allem auch in Bezug auf die Liebesgeschichte nicht, da es auf der einen Seite noch heißt, er und Morayn hassen sich eigentlich und ein paar Seiten später lieben sie sich dann auf einmal? Das fand ich persönlich einfach total unlogisch. Generell fiel es mir auch wirklich schwer eine emotionale Bindung zu den Charakteren aufzubauen, ihnen fehlte es einfach an Tiefe und auch hier hatte ich das Gefühl, dass alles ziemlich distanziert gehalten war. An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf die Liebesgeschichte zurückkommen. Diese ging mir im ganzen Buch definitiv zu schnell voran, sie hatte meiner Meinung nach keine wirkliche Tiefe und teilweise fand ich sie auch ein wenig seltsam. Ich finde hier hätte auch nochmal ausgebaut werden müssen, auch was die Charaktere angeht.

Dennoch fand ich die Grundidee des Buches wirklich gut und vor allem auch die Message dahinter. Die große Schlacht, die auch irgendwie in dem Buch so angepriesen wurde, kam mir leider auch viel zu kurz und war zu schnell vorbei, sodass ich auch hier leider sagen muss, dass sie mich nicht gänzlich packen konnte. Hier hätte man auch mehr rausholen können. Das Ende jedoch gefiel mir wirklich gut und ich fand es auch wirklich süß. Die Story an sich hätte im Grunde genommen noch viel besser ausgearbeitet werden müssen, allerdings fand ich das Buch auch nicht total schlecht.

Fazit:

Eine Geschichte, die definitiv mehr hätte ausgebaut werden müssen. Vieles kam leider zu kurz oder wurde nur angerissen, der Schreibstil konnte mich leider nicht wirklich begeistern, an einigen Stellen wirkte er einfach zu aufgesetzt. Die Liebesgeschichte kam mir auch definitiv zu kurz und so ganz konnte ich auch nicht mit den Charakteren warm werden. Dennoch gab es in dem Buch auch gelungene Stellen, die mich packen konnten und die Grundidee und die Message hinter dem Buch gefielen mir wirklich gut. Zudem fand ich das Ende gut und auch igendwie süß. Ich vergebe an dieser Stelle 2,5/5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.02.2019

Toller Auftakt, hat mir wirklich gut gefallen!

The Belles 1: Schönheit regiert
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Meine Meinung:

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar an die Agentur Mainwunder, die mir das Buch vermittelt haben und natürlich auch an den Verlag!

Der ...

Meine Meinung:

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar an die Agentur Mainwunder, die mir das Buch vermittelt haben und natürlich auch an den Verlag!

Der Einstieg in das Buch fiel mir anfangs ein klein wenig schwer, das lag vor allem an der neuen Welt und auch daran, dass man direkt ins Geschehen hineingeworfen wurde. Nachdem aber ein paar Erklärungen kamen und ich auch in die Welt hineingefunden hatte, lies sich das Buch wirklich gut und vor allem auch schnell lesen. Das lag auch an dem Schreibstil, der schön flüssig, locker und leicht zu lesen war. Es hat mir wirklich Spaß bereitet das Buch zu lesen, auch wenn ich sagen muss, dass das Buch einen langen Einstieg hatte. Das finde ich auf der einen Seite wirklich positiv, da man dadurch viel über die Belles und vor allem auch ihre Tätigkeiten erfahren hat, auf der anderen Seite dauerte mir dieser Einstieg schon fast zu lang und gerade in der ersten Hälfte des Buches fehlte mir ab und an auch mal die Spannung. Das änderte sich aber mit der zweiten Hälfte. Diese war wirklich sehr spannend und da konnte ich das Buch wirklich kaum noch aus der Hand legen. Die Situation spitzte sich immer mehr zu und zwischendurch fand ich einige Passagen auch wirklich heftig, da ich mit manchen Dingen so nicht gerechnet habe, vor allem was den Grad der Skrupellosigkeit angeht.

Daraus lässt sich schließen, dass es in diesem Buch auch einige Charaktere gibt, die ziemlich skrupellos handeln und unbedingt ihren Willen durchbringen möchten. Wen das allerdings betrifft werde ich an dieser Stelle nicht sagen. Camille oder Camelia hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Sie war zwar schon brav und hat auf das gehört, was man ihr sagt, in bestimmten Situationen hat sie das aber auch nicht getan, wenn sie beispielsweise wusste, dass es falsch wäre. Das hat mir außerordentlich gut gefallen, da sie nicht die ganze Zeit immer nur stumm Befehle befolgt hat, sondern sich diesen auch mal widersetzt hat. Das hat sie mir von Anfang an wirklich sympathisch gemacht. Außerdem finde ich, dass sie eine doch schon starke und mutige Persönlichkeit hat, sie hinterfragt auch manches und nimmt es nicht einfach so hin. Generell setzt sie sich auch sehr für ihre Schwestern (so nennen die Belles sich untereinander) ein und man merkt, dass diese eine tiefe Freundschaft verbindet. Bevor die Favoritin nämlich erwählt wurde, hat man gemerkt, wie sehr die Belles sich verbunden fühlen und für die jeweils anderen sorgen. Camiles beste Freundin, Ambra, mochte ich allerdings nicht so gerne. Ihr Verhalten war manchmal einfach nicht das, was man als beste Freundin an den Tag legen sollte und zwischendurch war sie auch ziemlich gemein zu Camille. Was ich wirklich gut fand, war, dass das Buch so gut wie ohne Liebesgeschichte ausgekommen ist, ich glaube das hätte in diesem Teil auch noch nicht wirklich in die Geschichte gepasst. Aber ich kann auf jeden Fall schon an dieser Stelle sagen, dass ich einen klaren Favoriten habe und ich hoffe einfach, dass sich da etwas im nächsten Band entwickeln wird!

Zum Ende hin geschah immer mehr und es spitzte sich alles nur noch weiter zu, sodass es da noch einmal richtig spannend wurde. Man hoffte und bangte zusammen mit den Charakteren darauf, dass alles gut gehen wird. Ob das so ist, sage ich euch an dieser Stelle natürlich nicht. Ich kann nur sagen, dass ich schon jetzt total auf den zweiten Band gespannt bin und ihn am liebsten jetzt schon verschlingen würde. Vielleicht mache ich das auf Englisch, mal sehen. Was mir an diesem Buch aber auch wirklich gut gefallen hat, war, dass die Autorin das Thema Schönheit aufgegriffen hat und in diesem Buch merkte man auch, was für Abgründe sich dort auftun und vor allem, wie die Menschen die Belles eigentlich auch ausbeuten. An dieser Stelle kann ich euch das Buch wirklich empfehlen, weil es mal etwas Neues war, viel Spannung enthält und einem auch einiges Erschreckendes vor Augen geführt wird.

Fazit:

Auch wenn es mir anfangs ein klein wenig schwergefallen ist, in das Buch zu finden, so ließ es sich, einmal darin angekommen, wirklich schnell lesen. Die erste Hälfte hat mir nicht ganz so gut gefallen und war ein wenig schwächer, die zweite hatte es allerdings in sich. Auch wenn es in der ersten Hälfte des Buches ein paar Szenen gab, die ich als etwas langatmig empfunden habe, so war der längere Einstieg doch gut, da man so die Welt und die Belles ein wenig besser kennenlernte. Spannend wurde es vor allem in der zweiten Hälfte und diese konnte mich wirklich packen, sodass ich das Buch kaum noch zur Seite legen konnte. Das Ende macht auf jeden Fall auch neugierig auf mehr und so freue ich mich jetzt schon riesig auf den zweiten Teil! Ich vergebe dem Buch an dieser Stelle 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.02.2019

Tolle und spannende Fortsetzung!

Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst
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Meine Meinung:

Nachdem mich der erste Band der Reihe schon ziemlich begeistert hat, war für mich klar, dass ich den zweiten Band lesen muss. Dafür habe ich meine Erinnerungen nochmal aufgefrischt und ...

Meine Meinung:

Nachdem mich der erste Band der Reihe schon ziemlich begeistert hat, war für mich klar, dass ich den zweiten Band lesen muss. Dafür habe ich meine Erinnerungen nochmal aufgefrischt und den ersten Teil noch einmal gelesen. Was ich jedem an dieser Stelle wirklich empfehlen kann!

So habe ich mich schließlich dem zweiten Band gewidmet und ich kann an dieser Stelle schon einmal erwähnen, dass mir das Buch noch ein Stückchen besser gefallen hat, als der erste Band! Das Geschehen im zweiten Band schließt fast nahtlos an den ersten an, es ist schon ein wenig Zeit vergangen, allerdings nicht so viel, dass es vielleicht störend gewesen wäre. Der Schreibstil war auch in diesem Buch wieder locker und schön leicht zu lesen, sodass ich das Buch wirklich schnell durch hatte.

Auch die Charaktere gefielen mir in diesem Buch besser. Ich konnte mich wieder sehr gut in Ruby und ihre Lage hineinversetzen und habe sie nur noch mehr in mein Herz geschlossen. Generell kam mir Ruby in diesem Buch deutlich reifer vor und nicht mehr ganz so naiv. Außerdem stellte sie sich den Herausforderungen und lief nicht vor ihnen weg. Zudem erschien sie mir auch viel mutiger als noch im ersten Band. Auch Arcus konnte ich in diesem Band nur noch mehr ins Herz schließen, auch wenn ich bei ihm ehrlich gesagt nicht alle Entscheidungen verstand. Ebenfalls mochte ich Kai ziemlich gerne, auch wenn ich die anfängliche Dreiecksbeziehung, die sich hier entwickelte, nicht wirklich mag, so war sie hier tatsächlich nicht so stark ausgearbeitet war, was ich wirklich gut fand. Ansonsten war Kai auch ein ziemlich cooler, neuer Charakter und war soweit für Ruby da und hat sie unterstützt wo er konnte und Gefahren auch zusammen mit ihr gemeistert. Natürlich lernt man auch noch ein paar andere Charaktere kennen, wie zum Beispiel die Königin Sudesiens, Nalani und ihren Gatten Prinz Eiko, über sie werde ich an dieser Stelle aber nichts verraten, lasst euch da selber überraschen. Im Großen und Ganzen kann ich also sagen, dass mir alle Charaktere wirklich sympathisch waren und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und auch ihre Handlungen wirklich gut nachvollziehen.

Was mir auch gut gefiel, war der Weltenbau. Dieser ist wirklich gut ausgearbeitet worden und so erfuhr man nicht nur einiges über Sudesien und die Umstände dort, sondern auch darüber, wie die Minaxe entstanden sind. Zudem findet Ruby auch noch viel über ihre eigene Herkunft heraus und lernt ihre Gabe besser zu kontrollieren und entwickelt sich dadurch auch weiter. Hierbei fand ich vor allem die Meisterprüfungen wirklich spannend, an denen Ruby teilnehmen musste. Viele Fragen wurden in diesem Buch auch beantwortet, aber natürlich sind auch wieder einige aufgekommen. Die Spannung war zudem in dem Buch wirklich fast durchgängig vorhanden, sodass ich das Buch wirklich kaum aus der Hand legen konnte. Jedoch muss ich auch sagen, dass ich doch noch gerne ein klein wenig mehr über Sudesien erfahren hätte, hier hoffe ich, dass das im letzten Band noch ein wenig aufgegriffen wird.

Besonders gut hat mir auch das Ende an dem Buch gefallen. Bei vielen Enden habe ich einfach das Gefühl, dass es zu schnell vorangeht, hier war dem nicht so. Ich finde das Ende war wirklich spannend und gut, es macht auf jeden Fall neugierig auf den letzten Band. Ich finde auch, dass das Ende keinen allzu großen Cliffhanger beinhaltet, deswegen finde ich es auch erträglich bis Mai auf die Fortsetzung zu warten, auch wenn ich natürlich am liebsten direkt weiterlesen würde! Auch die Plot Twists, die es hier in dem Buch gab haben mir wirklich gut gefallen und mit einigen hatte ich so auch nicht gerechnet! An dieser Stelle gibt es auf jeden Fall eine klare Empfehlung von mir, weil das Buch sich wirklich unglaublich schnell lesen lässt und viel mehr Spannung bereithält als der erste Band.

Fazit:

Eine wirklich spannende Fortsetzung, die mir insgesamt besser gefallen hat als der erste Teil und neugierig auf den letzten Teil der Reihe macht. Vor allem die Spannung, die Plot Twists und das Ende haben mir wirklich gut gefallen, genauso wie die Entwicklung von Ruby. Ich vergebe an dieser Stelle 4,5/5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Hat mir leider nicht gefallen

Deathline - Ewig wir
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Meine Meinung:

Zuerst möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich beim Verlag und dem Bloggerportal dafür bedanken, dass sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben ...

Meine Meinung:

Zuerst möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich beim Verlag und dem Bloggerportal dafür bedanken, dass sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben und mich zeitgleich auch noch einmal dafür entschuldigen, dass ich etwas länger gebraucht habe, um das Buch zu lesen.

Nachdem mir der erste Teil soweit ganz gut gefallen hat, war ich schon ziemlich gespannt auf den zweiten Band, vor allem auch aufgrund des Endes von Band eins. Dieses hat mir nämlich wirklich gut gefallen, da es viele Fragen aufwirft, was wohl im zweiten Band alles passieren wird und so habe ich mich schließlich an Band zwei gewagt...

Da es bekanntlich bei jedem Buch ein paar positive Aspekte gibt, möchte ich nun auch mit diesen anfangen. Auch hier gefällt mir das Cover wieder wirklich gut, ich finde es einfach wunderschön gestaltet und auch die Glitzernde Schrift gefällt mir wirklich gut. Ebenso gefiel mir auch hier wieder der recht einfach und leicht gehaltene Schreibstil. Außerdem fiel es mir hier auch wieder leicht schnell in die Geschichte zu finden.

Nun kommen wir auch leider zu den negativen Aspekten, die hier für mich persönlich leider überwiegen. Nach dem Ende von Band eins hatte ich an dieses Buch ziemlich hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Zum einen war mir Josie in diesem Buch nach einiger Zeit leider ziemlich unsympathisch. Anfänglich brachte ich noch Verständnis für sie auf, sie hat einen Menschen verloren, den sie liebt und demnach sind ihre Trauer und Sehnsucht nach Ray wirklich gut nachvollziehbar. Immer wieder versucht sie im Zuge dessen Kontakt zu ihm aufzunehmen, scheitert dabei aber kläglich. Das ist bis dahin ja wirklich schön und gut, ab einem gewissen Zeitpunkt ging mir Josie mit ihrem ständigen gejammere aber ziemlich auf die Nerven. Und natürlich hofft man als Leser mit, dass sie es endlich schafft zu Ray Kontakt aufzunehmen, dies klappt aber nicht, da sie die Yowama-Regeln nicht kennt und demnach auch nicht befolgt. Und dann denkt man sich als Leser, dass sie im Laufe des Buches bestimmt noch dahinterkommen wird und lernen wird diese Regeln zu befolgen, aber leider macht sie in diesem Buch so gut wie keinerlei Entwicklung durch.

Zudem gibt es in diesem Buch eine Fülle an Charakteren, die nur einmal kurz auftauchen bzw. genannt werden. Im Normalfall habe ich damit kein Problem, allerdings waren es hier zu viele Charaktere, sodass die Geschichte immer verworrener wurde und man den roten Faden nicht nur einmal vergeblich gesucht hat. Schlussendlich hat mich das alles leider so genervt und frustriert, dass ich wirklich einiges nur noch überflogen habe.

Ebenfalls habe ich bis zur letzten Seite nicht wirklich verstanden, was nun Sache ist. Die Lösung des Rätsels blieb einfach unklar, da die Idee dazu einfach viel zu unausgereift wirkte. Außerdem kamen auch zu viele Handlungsstränge, die in der Vergangenheit spielten, vor, welche von den Figuren zwar erläutert wurde, aber dennoch im Großen und Ganzen eher für mehr Verwirrung als Verständnis sorgten. Zwar hat die Autorin auch hier wieder einige spannende Elemente mit eingebracht, von den Schemen des Spannungsaufbaus glich es aber doch sehr stark dem ersten Band und nur zum Ende hin wurde es wieder so richtig spannend.

Das Ende dieses Buches hat mir leider auch nicht wirklich zugesagt, es wirkte zu erzwungen und gewollt. Meiner Meinung nach zielte die Autorin einfach auf ein Happy End ab und es kommt mir so vor, als hätte sie teilweise selber nicht so recht gewusst, wie sie das am besten anstellt. So war es jedoch einfach viel zu gewollt, was man auch gemerkt hat. Ein paar Figuren haben mir in diesem Band aber deutlich besser gefallen als im ersten, da sie hier eine größere Rolle einnahmen und auch ein wenig besser herausgearbeitet waren. Auch das Setting des Buches konnte mich wieder überzeugen, denn die Geschichte spielt wieder größtenteils auf der Ranch. Schade war jedoch, dass man auch im zweiten Band nicht wirklich viel mehr über die Yowama bzw. auch deren Gebiet erfuhr, denn das hätte ich wirklich spannend gefunden.

Fazit:

Leider konnte mich der zweite Band der Reihe nicht wirklich überzeugen. Vor allem Josie fand ich größtenteils einfach nur nervig. Auch erfuhr man nicht wirklich mehr über die Yowama, die ich persönlich ziemlich interessant finde, weswegen ich gerne etwas mehr über sie erfahren hätte. Die Handlung in diesem Buch war auch zu unausgereift und verwirrend, sodass die logische Erklärung für des Rätsels Lösung leider ausblieb bzw. ich diese nicht wirklich nachvollziehen konnte. Das führte dazu, dass ich später auch einiges überflogen habe. Der Schreibstil war wie gewohnt wirklich locker und schön zu lesen und ich fand es auch toll einige Figuren noch einmal zu treffen, jedoch wurde das restliche Potential nicht wirklich ausgeschöpft. Den zweiten Band kann ich persönlich an dieser Stelle zwar eher nicht empfehlen, aber dem ersten Band kann man ruhig mal näher betrachten. Ich vergebe an dieser Stelle 1,5/5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Ganz solider Roman für zwischendurch

Deathline - Ewig dein
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Meine Meinung:

Das Buch hat mich schon etwas längere Zeit ziemlich angesprochen, da ich ein paar Rezensionen zu diesem gesehen hatte und diese alle durchweg positiv waren. Es klang nach einer etwas anderen ...

Meine Meinung:

Das Buch hat mich schon etwas längere Zeit ziemlich angesprochen, da ich ein paar Rezensionen zu diesem gesehen hatte und diese alle durchweg positiv waren. Es klang nach einer etwas anderen Liebesgeschichte und vor allem auch der Punkt, dass das Buch auf einer Pferderanch spielt, hat mich direkt neugierig auf das Buch gemacht.

Der Klappentext verrät an dieser Stelle auf jeden Fall nicht zu viel. Es wird meiner Meinung nach nicht zu viel vorweggenommen, wie es bei einigen Büchern ja doch der Fall ist und so wusste ich nicht so recht was auf mich zukommt. Die Geschichte beginnt sehr ruhig und plätschert auch die meiste Zeit nur so dahin. Spannung kommt meiner Meinung nach erst ziemlich spät auf, zumindest richtige Spannung. Vorher gibt es immer mal wieder kleinere spannende Szenen, die durch die mysteriösen Ereignisse, welche sich auf der Ranch immer mal wieder abspielen, ausgelöst wird. Jedoch gibt es im Vergleich dazu auch viele Szenen, die sich ziehen und die meiner Meinung nach deutlich kürzer hätten sein können.

Der Schreibstil war soweit wirklich gut, er war zwar nichts Besonderes, aber er ließ sich wirklich schnell und leicht lesen, sodass man das Buch dann doch relativ schnell gelesen hatte. Wobei ich hier immer noch der Meinung bin, dass hier auch ein wenig hätte gekürzt werden können.

Die Protagonistin Josie war mir soweit eigentlich ganz sympathisch, sie hat sich auf jeden Fall ihrem Alter entsprechend verhalten, auch wenn sie mir an ein paar Stellen auch ein wenig zu naiv war. Ansonsten hat sie mir aber wirklich gut gefallen, ich konnte ihre Gedankengänge gut verfolgen und an einigen Stellen wirkte sie auch doch schon ziemlich reif im Gegensatz zu ihrer Naivität an einigen Stellen. Auch ihre beiden besten Freunde, die in diesem Buch öfter mal vorkommen, wurden soweit ganz gut beschrieben, blieben aber größtenteils doch ein wenig blass. Zu Ray konnte ich allerdings nicht wirklich einen Bezug aufbauen. Man erfuhr zwar doch ein paar Dinge über ihn, jedoch blieb er auch ein wenig zu blass. Generell fand ich die Liebesgeschichte zwischen Ray und Josie zu überstürzt. Sie kennen sich seit ein paar Tagen und reden dann von der großen Liebe? Meiner Meinung nach unglaubwürdig. Auch wenn die Autorin eine wirklich geschickte und teilweise auch logische Erklärung dafür gab, konnte mich die Liebesgeschichte nicht so wirklich abholen.

Im Gegensatz dazu fand ich das Geheimnis, welches Ray hütet, wirklich spannend und es war mal eine neue und frische Idee in der Buchwelt. Diese konnte mich zwar auch nicht zu 100% überzeugen, war aber so wirklich gut. Es fiel mir darüber hinaus aber teilweise wirklich schwer die Emotionen nachzuvollziehen. Vor allem in Bezug auf die Liebesgeschichte kamen hier fast keine Emotionen bei mir auf. Das lag teilweise auch an den Szenen, da manche einfach zu kurz geraten sind und einige dafür viel zu lang.

Das Ende hat mir soweit dann aber auch wieder gut gefallen. Ich muss auch sagen, dass mir der Einstieg in die Story leichtgefallen ist, da man auch erst einmal ein paar Informationen erhalten hat. Das Cover finde ich auch wirklich schön und gelungen. Für zwischendurch kann man dem Buch auf jeden Fall mal eine Chance geben und es lesen.

Fazit:

Ein ganz solides Buch für zwischendurch. Die Liebesgeschichte kam mir leider ein wenig zu kurz und war darüber hinaus nicht so gut herausgearbeitet, die Emotionen blieben hier leider größtenteils aus. Jedoch bietet die Geschichte einiges an Spannung, vor allem zum Ende hin, und es wird hier eine völlig neue Idee mit eingebracht. Einige Szenen waren zu lang, währenddessen andere einfach zu kurz gekommen sind, die Charaktere waren soweit aber wirklich in Ordnung. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen, sodass das Buch insgesamt 3/5 Sternen von mir erhält.