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Veröffentlicht am 22.10.2017

Ein gelungener Roman trotz einiger kleinerer Schwächen

Coldworth City
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Meine Meinung:

Da ich die Again-Reihe von Mona Kasten wirklich super fand und ich dann erfahren habe, dass sie ein neues Buch rausbringt, war für mich klar, dass ich es lesen muss, vor allem auch deswegen, ...

Meine Meinung:

Da ich die Again-Reihe von Mona Kasten wirklich super fand und ich dann erfahren habe, dass sie ein neues Buch rausbringt, war für mich klar, dass ich es lesen muss, vor allem auch deswegen, weil ich nur die New Adult Bücher von Mona Kasten kenne und in dem Genre Fantasy noch nichts von ihr gelesen habe. 
Das Cover gefällt mir wirklich sehr, auch wenn ich nicht ein ganz so großer Fan von Gesichtern auf Covern bin. Größtenteils werden die Farben blau und weiß benutzt, welche durch einen Farbklecksartigen oder auch nebligen Effekt hervorgehoben. Relativ mittig ist der Kopf eines Mädchens abgebildet. Dieser ist sehr düster und vor allem in Schwarz- und Grautönen gehalten. Über und neben dem Mädchen sind die Umrisse einer Stadt zu erkennen, welche Coldworth City darstellen sollen. Außerdem kann man auf dem Cover auch vereinzelt ein paar Raben sehen, wodurch ein Bezug zu dem Namen der Protagonistin hergestellt wird. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich schon direkt angesprochen. Vor allem das Gesicht hat es mir irgendwie angetan, weil es eben so düster gehalten wurde und dadurch die Augen des Mädchens noch einmal etwas hervorgehoben werden, wodurch diese eine besondere Ausstrahlung erlangen. 
Neben dem Cover hat mich aber auch der Klappentext enorm angesprochen. Vor allem die Idee mit den Mutanten, die in dem Buch steckt, hat mich neugierig gemacht und ich wollte wissen, was dahintersteckt und vor allem auch, was es mit Wade auf sich hat. 
Der Schreibstil von Mona Kasten hat mir auch bei diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Er war flüssig und leicht, sodass sich das Buch schnell lesen lies. Was ich an dieser Stelle nicht ganz so gut fand, war, dass Mona Kasten aus der dritten Person geschrieben hat, es hätte mir besser gefallen, die Geschichte aus der Ich-Perspektive zu lesen, um den Charakteren vielleicht doch noch ein wenig näher zu sein. 
Ansonsten waren die Charaktere aber soweit gut herausgearbeitet. Bei dem ein oder anderen hätte ich mir vielleicht noch ein wenig mehr gewünscht, das ist aber ein Punkt, der mich nicht wirklich gestört hat. Es wurde sich auch viel auf die Vergangenheit konzentriert, wodurch man die Charaktere auch näher kennengelernt hat. Dieser Punkt hat mir auch wirklich sehr gefallen, da es nicht so häufig in Büchern vorkommt, dass man so viel aus der Vergangenheit erfährt. Von den Charakteren her hat mir Wade glaube ich doch am Besten gefallen. Er ist das genaue Gegenteil von Raven. Raven ist sehr verschlossen und tough. Sie lässt niemanden an sich heran und  tritt  anderen immer sehr misstrauisch gegenüber, wodurch sie auch nur wenig von sich preis gibt. Außerdem merkt man, dass ihr ihre verbliebene Familie - ihr Bruder Knox - ihr sehr viel bedeutet und sie alles dafür tut, dass er in Sicherheit ist. Dadurch ist Raven ein wirklich sehr starker Charakter und im Laufe der Geschichte lernt man sie immer besser kennen und auch sie lernt anderen zu vertrauen. Wade dagegen ist sehr impulsiv. Er lebt abgeschottet bzw. distanziert von den anderen, weswegen diese ihn seltsam finden und sein Verhalten für sie unverständlich ist. Außerdem wirft er jedem einen frostigen Blick zu. Trotz dessen ist Wade sehr humorvoll und sarkastisch. Auch er ist für mich ein sehr starker Charakter und im Laufe der Geschichte taut er immer mehr auf, je mehr man über ihn erfährt. Aber auch die anderen Charaktere haben mir sehr gefallen und ich konnte diese ebenfalls in mein Herz schließen.
Von der Handlung her fand ich das Buch zwar gut, aber so hundertprozentig mitreißen konnte es mich leider nicht. Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen, der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich leicht. Ab der Mitte plätscherte es dann aber nur so vor sich hin und es fehlte mir hier ein wenig an Spannung. Man lernte zwar die Charaktere besser kennen, allerdings passierte jetzt auch nicht so viel. Zwischendurch wurde es dann auch für einen kurzen Moment spannend, aber das war es dann auch. Nach dem nicht ganz so guten mittleren Teil kam dann wieder etwas Fahrt auf und die Spannung stieg. Auf das Ende habe ich dann wirklich hingefiebert und es hat mir auch wirklich sehr gefallen, allerdings muss ich sagen, dass mir das mit Wade und Raven ein wenig zu kurz kam, in der Hinsicht hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Auch das Ende war ein klein wenig zu schnell, aber darüber kann ich hinwegsehen, da dieses doch sehr passend gewählt wurde.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch trotz der kleineren Schwächen doch sehr zugesagt hat und die Idee hinter dem Buch auch etwas spannendes und neues war. Auch der Witz hat mir wirklich gut gefallen.

Fazit:

Bis auf die ein oder anderen kleinen Schwächen ein wirklich gelungenes Buch, mit einer tollen neuen Idee. Vor allem der Witz hat mir an manchen Stellen besonders gefallen. Ich persönlich finde die New Adult Bücher von Mona Kasten zwar besser, allerdings kann ich das Buch Mona Kasten Fans und solchen die auf Übernatürliches und Superhelden stehen weiterempfehlen. Das Buch erhält von mir 4/5 Sternen.

Veröffentlicht am 10.10.2017

Ein sehr schönes, faszinierendes und düsteres Buch

Scherben der Dunkelheit
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Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich von der Autorin vorher noch nie etwas gelesen habe und es somit mein erstes Buch von ihr war und ich muss zugeben, dass es mich überrascht hat, dass ...

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich von der Autorin vorher noch nie etwas gelesen habe und es somit mein erstes Buch von ihr war und ich muss zugeben, dass es mich überrascht hat, dass es mir so gut gefallen hat. Aber kommen wir erst einmal zum Cover. Ich finde, dass das Cover wirklich sehr schön gestaltet wurde, es hat etwas magisches an sich und als ich dieses gesehen habe, bin ich direkt auf das Buch aufmerksam geworden. Man sieht ein Mädchen mit schwarzen Haaren und einem blauen Kleid, welches auf einer Schaukel sitzt und sich mit einer Hand an einem der beiden Seile festhält. Der Hintergrund wurde hauptsächlich in Schwarz gehalten, allerdings kann man kleine Lichtpartikel sehen. Der Titel ist mittig in silbrig glänzender Schrift, darunter sind noch einige Verschnörkelungen zu sehen. Der Name der Autorin steht am oberen Rand in weiß und das Verlagszeichen befindet sich in der unteren rechten Ecke. Das Cover finde ich soweit wirklich wunderschön, was mich allerdings an dem Cover stört ist das Mädchen, in meinen Augen sieht sie einfach nicht aus wie Anouk, aber das liegt ja im Auge des Betrachters und es geht schließlich auch viel mehr um den Inhalt, aber dennoch stört es mich doch schon ein wenig.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, an manchen kleineren Stellen hatte ich aber doch das Gefühl, dass sich das Buch ein wenig zieht. Außerdem war es an einigen Stellen ein wenig anstrengend zu lesen, weswegen ich auch nicht unbedingt immer so viel in dem Buch am Stück lesen konnte. Ansonsten war der Schreibstil aber wirklich angenehm und bis auf diese Stellen ließ sich das Buch auch gut lesen.

Die Charaktere haben mir auch wirklich gut gefallen. Anouk und Rhasgar, aber vor allem auch Levin und Amélie konnte ich besonders in mein Herz schließen. Natürlich mochte ich auch die anderen Artisten wirklich gerne, allerdings haben diese vier wirklich einen besonderen Platz in meinem Herzen. Auch wenn Anouk meiner Meinung nach an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu naiv war, ist sie dennoch eine starke Protagonistin, die sich auch für andere aufopfert bzw. aufopfern würde. Rhasgar ist der geheimnisvolle Zauberer, der niemanden an sich heran lässt und ich finde das macht ihn gerade auch interessant und es war spannend mitzuverfolgen hinter seine Masken zu blicken. Levin war der kleine süße Junge, der immer fröhlich zu sein schien und er hatte einfach diese gewisse Ausstrahlung, die ich wirklich sehr gerne mochte. Amélie war diejenige, die einem immer geholfen hat und einem immer mit Rat zur Seite stand und ebenfalls für ihre Freunde immer ein offenes Ohr hatte und diese immer aufgenommen hat und sich auch immer für diese aufopfern würde. Sie war wie eine Mutter für alle oder wie eine beste Freundin. Darüber hinaus konnte ich auch Ben, Anouks kleinen Bruder in mein Herz schließen, auch wenn man so persönlich von ihm nicht wirklich etwas mitbekommen hat (wer das Buch gelesen hat, weiß an dieser Stelle was ich meine). Aber auch die anderen Artisten, die ich jetzt hier nicht konkret genannt habe, konnten sich in mein Herz schleichen. Vor allem dieser Zusammenhalt hat mir wirklich sehr gefallen, zumindest von denen, die immer zu Anouk und den anderen gehalten haben. Die Charaktere wurden darüber hinaus auch wirklich gut herausgearbeitet, ebenso wie sie in der Geschichte vorkamen und welche Rolle sie demnach verkörperten, genau passend also.

Nun möchte ich aber auch noch ein wenig auf den Inhalt eingehen. An einigen Stellen konnte mich das Buch wirklich begeistern, was vor allem auch daran lag, dass ich mit manchen Dingen nicht gerechnet hätte, wodurch die Spannung natürlich auch nicht zu kurz kam. Aber auch der ein oder andere weise Spruch hat es mir angetan. Der Hauptpunkt warum ich dieses Buch aber so mochte war wirklich Rhasgars großes Geheimnis, denn damit hätte ich wirklich nie gerechnet, es kam so unvorhersehbar. Generell hat mir aber die Entwicklung der Geschichte wirklich sehr gefallen und auch das Ende war passend gewählt, es war irgendwie schön und traurig - aber eben auf eine gute Art - zugleich und konnte mich wirklich begeistern. Der Dark Circus hat einen wirklich verzaubert, wenn auch auf eine dunkle und düstere Art und Weise, aber genau das fand ich auch so toll. Es war einfach kein Buch, bei dem dann etwas schön geredet wurde, es entsprach in dem Zirkus alles der harten Realität.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich das Buch wirklich begeistern konnte. Es gab zwar den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt, aber im Großen und Ganzen überwiegt die Gute Seite. Ich bin mir auch sicher, dass ich bestimmt noch weitere Werke der Autorin lesen werde und bin auch da schon gespannt, ob es mich dann so begeistern kann, wie dieses Buch.

Fazit:

Ein wirklich tolles, magisches und düsteres Buch. Es gab allerdings auch die ein oder andere Sache die mir nicht so gut gefallen hat. Trotz dessen kann ich das Buch aber trotzdem sehr empfehlen, da auch die Spannung an vielen Stellen nicht zu kurz kam. Ich vergebe dem Buch 4/5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.09.2017

Ein schönes Debüt

Unsere verlorenen Herzen
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Meine Meinung:

Das Cover des Buches ist wirklich sehr schlicht gehalten. Man sieht sehr viele zerbrochene Herzen in den Farben rot, pink, grün und blau. In der Mitte des Covers ist der Titel des Buches ...

Meine Meinung:

Das Cover des Buches ist wirklich sehr schlicht gehalten. Man sieht sehr viele zerbrochene Herzen in den Farben rot, pink, grün und blau. In der Mitte des Covers ist der Titel des Buches abgebildet, knapp darüber steht der Name der Autorin. Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut, vor allem auch aufgrund seiner Schlichtheit, da es sehr zur Geschichte passt.

Der Schreibstil war auch wirklich sehr angenehm und schnell zu lesen, sodass ich das Buch auch sehr schnell durchgelesen habe. Auch gefiel es mir die Geschichte aus der Sicht eines Jungen zu lesen und es hat mir dieses mal auch wirklich gut gefallen, nicht so wie bei einigen Büchern wo ich mich damit manchmal echt schwer getan habe. Die Charaktere gefielen mir auch allesamt sehr gut, ich konnte alle irgendwie ins Herz schließen. Hier mochte ich vor allem auch den Witz, den die Autorin den Charakteren verliehen hat, es hat die ganze Geschichte einfach authentischer gemacht und an der ein oder anderen Stelle auch aufgelockert. Bei Grace gefiel mir vor allem ihre Tiefgründigkeit bzw. ihre Sicht auf manche Dinge.

,,Egal, wie viel Schmerz oder Angst oder Scham wir erfahren, egal, wie viel Herzschmerz oder Trauer wir erleiden, am Ende gehen wir im Nichts auf. Der Gedanke, dass ich am Schluss wieder ein unbeschriebenes Blatt bin, macht mir Mut." (S.81)

Henry gefiel mir aber auch wirklich sehr. In Situationen, wo viele Menschen ausrasten würden, blieb er die Ruhe selbst. Aber auch die Beziehung zwischen ihm und seinen Freunden war einfach nur sehr schön, denn sie waren immer füreinander da und gingen gemeinsam durch dick und dünn.

In diesem Buch ging es sehr viel um Freundschaft, Liebe, das Erwachsenwerden, Verantwortung und allem voran auch um Vergebung. Gerade der Teil mit der Vergebung hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es eher so zum Ende hin kam, fand ich doch, dass das der Schönste Teil im Buch war, vor allem weil dies auch einigen die Augen öffnete.

Grace Vergangenheit, die sie immer versuchte geheim zu halten, fand ich aber auch sehr krass. Rückblickend muss ich sagen, dass ich verstehen kann, warum sie an einigen Stellen so reagiert hat, wie sie denn reagiert hat, aber manchmal kam ich mit ihrer Art, wie sie mit Henry umging auch nicht ganz so klar, da Henry die meiste Zeit über einfach nicht wusste, woran er denn jetzt eigentlich ist. Einen Pluspunkt konnte das Buch in der Hinsicht Liebe bzw. Liebesgeschichte aber dennoch sammeln, denn es wurden verschiedene Liebesbeziehungen in dem Buch behandelt und es wurde dadurch gezeigt, dass nicht jede Liebesgeschichte perfekt ist oder nicht immer ein Happy End auf einen wartet. Aber wie auch schon in dem Buch festgestellt wurde, ist jede Liebe es wert, egal ob sie jetzt nur eine Woche hält oder doch das ganze Leben lang.

Das Ende hat mich ein wenig zwiegespalten zurück gelassen. Auf der einen Seite fand ich es wirklich schön, auf der anderen ist es irgendwie auch traurig, deswegen konnte es mich nicht so hundertprozentig überzeugen, da ich doch mit etwas anderem gerechnet hatte. Allerdings finde ich es jetzt rückblickend auch nicht mehr ganz so schlecht, denn es passt einfach zum Buch, um es mal so zu sagen.

Zusammenfassend kann ich an dieser Stelle sagen, dass es wirklich ein gelungenes Debüt ist und mich weitestgehend sehr überzeugen konnte. Ich bin sicher, dass ich in Zukunft noch weitere Bücher der Autorin lesen werde.

Fazit:

Ein sehr gelungenes Debüt, mit einem sehr angenehmen Schreibstil. Aber auch die Themen, die im Buch behandelt wurde, waren sehr gut herausgearbeitet und haben die Geschichte authentischer und lebhafter gemacht. Allerdings gab es schon ein paar Dinge, die mich ein wenig gestört haben. Deswegen vergebe ich dem Buch 4/5 Sternen.

Veröffentlicht am 26.09.2017

Ein schönes Buch mit viel Spannung, Romantik und Mystery

Geliebte Seele
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Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Autorin und beim Verlag bedanken, die es mir möglich gemacht haben dieses Buch vorabzulesen.

Als die Autorin mich angeschrieben ...

Meine Meinung:

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Autorin und beim Verlag bedanken, die es mir möglich gemacht haben dieses Buch vorabzulesen.

Als die Autorin mich angeschrieben hat, habe ich mich wirklich sehr gefreut, denn der Klappentext war schon alleine sehr ansprechend und hat mich ziemlich neugierig gemacht. Das Cover finde ich auch wirklich sehr schön, es spricht mich auch sehr an und hat etwas magisches an sich, passend zur Geschichte, wie ich finde. Und jetzt, nach dem Lesen, hat das Cover einen generellen Bezug zur Geschichte und es macht ,,Sinn“, falls man das so schreiben kann. Von Klappentext und Cover bin ich also schlichtweg begeistert.

Aber auch die Geschichte an sich hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der Einstieg fiel mir aufgrund des Schreibstils sehr leicht. Dieser war angenehm und leicht, sodass sich das Buch schnell lesen lies. Wäre ich wohl nicht so müde gewesen, hätte ich das Buch bestimmt an einem Tag durchgelesen, denn ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung wurde meiner Meinung nach auch sehr gut gehalten, was vor allem auch an den kleineren Vorkommnissen lag und man wissen wollte, was oder wer dahintersteckt. Erst möchte ich aber noch ein wenig auf die Charaktere eingehen. Die Charaktere haben mir auch wirklich allesamt sehr gut gefallen. Vor allem Sarah und Gabriel haben es mir wirklich angetan. Hierbei muss ich dann auch nochmal auf den Schreibstil eingehen, denn ich konnte mich durch diesen auch gut in die Charaktere hineinversetzen, was mir leider nicht bei jedem Buch gelingt, welches nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Hier jedoch fiel es mir wirklich leicht und das ist definitiv ein Pluspunkt. Was ich nicht ganz so gut fand war, dass die Gruftschwestern nicht ganz so gut herausgearbeitet wurden, denn hier fehlten mir die Beweggründe für diese eine große Sache. Ansonsten hat aber von den Charakteren her alles gepasst.

Was ich auch gut fand, war, dass es doch ein paar Dinge gab, die ich nicht erwartet hätte. Zum Beispiel die Idee hinter dem Buch, bzw. die Fantasyelemente. Für mich war dies etwas ganz neues und deswegen wurde meiner Meinung nach auch die Spannung sehr gut gehalten – eben wegen dieser Ereignisse und auch weil ich die Idee sehr toll fand. Aber auch die Romantik kam in diesem Buch wirklich nicht zu kurz, weswegen mir das Buch auch wirklich sehr gefallen hat.

Was mir leider auch nicht so gut gefallen hat, war die Auflösung und diese ganz große Sache vor dem Ende. Das kam mir leider ein wenig zu kurz und hier hätte ich mir doch etwas mehr gewünscht, allerdings muss ich sagen, dass mir das Buch trotz dessen wirklich sehr gut gefallen hat, nur wäre es eben für mich persönlich schöner gewesen.

Zusammenfassend kann ich das Buch echt nur empfehlen, denn es ist etwas neues, magisches und mysteriöses. Das Buch lässt sich außerdem sehr schnell lesen, da die Spannung gehalten wird und man wissen möchte wie es weiter geht. In Zukunft werde ich bestimmt noch weitere Bücher der Autorin lesen.

Fazit:

Ein schönes Buch mit viel Spannung, Romantik und Mystery, das sich wirklich schnell lesen lässt und einen fesselt, sodass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Ich vergebe für Geliebte Seele 4/5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.09.2017

Konnte mich leider nicht so überzeugen, wie erhofft

This Love has no End
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Meine Meinung:

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne, möchte ich noch loswerden, dass es mir echt schwer fällt diese Rezension zu schreiben, da ich nicht so recht weiß wie ich das alles in ...

Meine Meinung:

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne, möchte ich noch loswerden, dass es mir echt schwer fällt diese Rezension zu schreiben, da ich nicht so recht weiß wie ich das alles in Worte fassen soll. Ich werde allerdings mein bestes versuchen.

Zuerst einmal zum Cover. Dieses ist sehr schlicht gehalten, man sieht einen Jungen und ein Mädchen von hinten, die sich im Arm halten. Vor den beiden erstreckt sich eine Stadt in der Nacht bzw hereinbrechenden Nacht mit vielen Lichtern. Der Titel nimmt den Großteil des Covers ein und besteht aus leuchtenden Punkten. Der Name des Autors steht oben mittig. Als ich das Cover anfangs gesehen habe, fand ich es wirklich sehr schön, aber an dieser Stelle muss ich leider sagen, dass es mir jetzt im Rückblick auf die Geschichte unpassend vorkommt, da die Thematik meiner Meinung nach vom Cover nicht gut aufgegriffen wurde. Aber auch die Charaktere sahen in meiner Vorstellung anders aus, vor allem Zelda, welche schließlich silberne Haare hat und auf dem Cover sind die Haare des Mädchens eher blond.

Aber neben dem Cover hatte mich auch der Klappentext wirklich sehr angesprochen. Was allerdings in der Geschichte steckte, habe ich auch nicht erwartet, denn ich ging von einem mehr oder weniger normalen Jugendroman aus, wurde hierbei aber dann doch überrascht.

Der Schreibstil des Buches war anfangs okay, es fiel mir doch ein wenig schwer in das Buch hereinzukommen, nach einiger Zeit ging dies aber und ich konnte das Buch eigentlich flüssig lesen. Da ich die Zeit dazu hatte, habe ich es auch an einem Tag durchgelesen, was aufgrund der Seitenzahl auch kein Problem darstellen sollte. Die Protagonisten Parker und Zelda waren darüber hinaus sehr gut ausgearbeitet, die Nebencharaktere nicht so, aber das fand ich auch hier gar nicht störend, da das Hauptaugenmerk schließlich auf den Protagonisten lag. Die Charaktere mochte ich eigentlich allesamt ganz gerne.

Nichtdestotrotz muss ich leider sagen, dass mich nicht alles an dem Buch begeistern konnte. Zum Beispiel fand ich die Zeitspanne der Hauptgeschichte einfach schlichtweg unrealistisch, da sich alles an zwei Tagen abspielte und ich fand es war einfach zu viel für eben diese zwei Tage. Ebenso unrealistisch fand ich leider Zeldas Geschichte, da ich ihr einfach nicht richtig glauben konnte, für mich war das ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Ich wusste einfach nicht ob ich ihr diese Geschichte abkaufen soll oder nicht, klar es gab natürlich Beweise dafür, allerdings war es wie schon erwähnt ein wenig unrealistisch. Aber auch die Thematik des Buches hat mich an ein anderes Buch erinnert, welches ich hier aber nicht nennen möchte, da dies ein Spoiler wäre und zwar ein ziemlich fieser dazu. Das Ende hat mir zwar dann wieder gut gefallen, aber ich denke die oben genannten Punkte sprechen für sich.

Was ich an dem Buch toll fand, war das auch die ein oder andere kleine Geschichte von Parker selbst mit in das Geschehen einfloss. Dieser liebt es nämlich zu schreiben und das war definitiv ein kleiner Pluspunkt der Geschichte.

Zusammenfassend muss ich aber leider dennoch sagen, dass mich das Buch nicht wirklich vom Hocker reißen konnte, da manche Dinge einfach schlichtweg unrealistisch waren. An einigen Stellen fand ich das Buch zwar wirklich super, aber dennoch war es für mich nur ein wenig besser als mittelmäßig. Aber auch hier sind Geschmäcker natürlich wieder verschieden, weswegen ich einfach nur raten kann es selber einmal zu lesen, denn ich habe wirklich schon viel Gutes über das Buch gelesen.

Fazit:

Ein doch etwas anderes Jugendbuch, welches für mich an manchen Stellen leider ein wenig zu unrealistisch war, dessen Ende aber doch noch überzeugend war. Trotzdem für mich leider nur ein wenig besser als mittelmäßig. Deswegen erhält das Buch von mir 3,5/5 Sternen.