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Veröffentlicht am 04.05.2022

Einfühlsamer Einblick ins Leben des sympathischen Protagonisten

Love in the Big City
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Nach etwas Abstand finde ich Youngs Geschichte definitiv lesenswert, gepackt hat sie mich sowieso von Beginn an. Bis auf die überschaubaren Male, an denen ich seine Gedankengänge einfach nicht begreifen ...

Nach etwas Abstand finde ich Youngs Geschichte definitiv lesenswert, gepackt hat sie mich sowieso von Beginn an. Bis auf die überschaubaren Male, an denen ich seine Gedankengänge einfach nicht begreifen konnte und folglich auch nicht Youngs daraus resultierende Entscheidungen und daher verwirrt war ... vielleicht wurden hier nicht ausreichend klare Worte gewählt, vielleicht lag es - wenn - an Youngs eigener Verwirrung, vielleicht fehlt mir aber auch das nötige Hintergrundwissen. Das Ende ließ mich mein Problem mit meiner Ratlosigkeit allerdings dann schnell vergessen.
Überwiegend begleitete mich das Gefühl, dass Young direkt neben mir ist. Meine Sympathie für ihn blieb eine Konstante.
Wie die Geschichte erzählt wird, Youngs Persönlichkeit und insbesondere das Ende - daran lag es, dass mich 'Love in the Big City' nicht verlor. Ich bin mir jetzt während der Rezension nicht mehr sicher, wie das Buch eigentlich endet, aber für mich endet es zum richtigen Zeitpunkt. (Und folglich weiß ich nicht mehr, ob ich einen Stern abziehen kann. Ich finde dafür keinen Grund mehr, also lautet die Antwort "Nein", eindeutig.)

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Veröffentlicht am 12.03.2022

Ein besonderer Fantasyroman, wenn auch leider nicht von der gewählten Erzählperspektive unterstützt

Die magischen Buchhändler von London
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Die Handlung, die Welt und die Charaktere machen die Geschichte definitiv zu einem besonderen und spannenden originellen Fantasy-Roman, nur finde ich die gewählte Erzählperspektive nicht optimal.
Die auktoriale ...

Die Handlung, die Welt und die Charaktere machen die Geschichte definitiv zu einem besonderen und spannenden originellen Fantasy-Roman, nur finde ich die gewählte Erzählperspektive nicht optimal.
Die auktoriale Perspektive hindert mich leider immer, mich komplett auf eine Geschichte einzulassen. Normalerweise komme ich dennoch gut genug mit dieser Perspektive zurecht und lasse meine Leselaune nicht davon trüben - bei "Die magischen Buchhändler von London" hätte mir das Gleichgewicht zwischen Handlung und Welt mitsamt Susan, Merlin, Vivien & Co. darüber hinweg geholfen, wie schwer es mir fiel. Beispielsweise mehr auf die Innenwelt von Protagonistin Susan einzugehen hätte meiner Meinung nach den Eindruck gemindert, dass die Handlung zu stark priorisiert wurde. Ich persönlich fühlte mich nicht durch die Handlung gehetzt, was ich über die Charaktere schon sagen würde, weil mein Interesse überwog und ich mich wie gesagt schon mit dem Roman wohlfühlte. Susan ist eine großartige Protagonistin, die sich - wie ihr neuer Freund Merlin und ihre neue Freundin Vivien - treu bleibt und genau dadurch immer wieder überrascht. Das originelle unerwartete Ende war vor allem ihretwegen ebenso großartig. Insgesamt hätte ich nichts dagegen, Susan, Merlin, Vivien und Co. wiederzusehen und vielleicht auch noch tiefer in die Welt der Buchhändler:innen einzutauchen.

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Veröffentlicht am 09.03.2022

Kaum Wiedererkennungswert

American Crown – Beatrice & Theodore
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Nach "American Crown - Beatrice & Theodore weiß ich die Serie "Bridgerton" noch mehr zu schätzen: Stichwort Diversität. Daphne, Protagonistin der ersten Staffel, wirft weiterhin einen Schatten auf meine ...

Nach "American Crown - Beatrice & Theodore weiß ich die Serie "Bridgerton" noch mehr zu schätzen: Stichwort Diversität. Daphne, Protagonistin der ersten Staffel, wirft weiterhin einen Schatten auf meine Freude an der Serie - nur ist ihr Schatten unter diesem Gesichtspunkt nun weniger präsent.
Im ersten Band von "American Crown" nahmen die Charaktere meiner Meinung nach häufig gesehene Rollen ein und, hatte ich den Eindruck, wurden in einen zu engen Rahmen gezwängt, um mir eine überraschende Geschichte zu bieten. Ich hätte mir einfach einen anderen Ansatz gewünscht, bei dem ich die künftige erste Königin Beatrice nicht noch zu dem Punkt begleiten muss, an dem sie überholte 'Regeln' außer Kraft setzen möchte. Die Familie war mir sowohl als Staatsoberhaupt als auch privat zu langweilig - mehr Zusammenhalt, Vertrauen und Teamwork hätten nicht geschadet -, weshalb mein Fokus schließlich auf Daphne lag. Auch bei ihr finde ich, dass sie eine typische Rolle einnimmt, aber ihre Persönlichkeit, ihre durchaus kritische Selbstwahrnehmung sowie Wahrnehmung der Gesellschaft und ihre (bisher) anscheinend einzige echte Freundschaft verleihen der Geschichte doch einen ausreichenden Reiz.
Am meisten hätte mich wegen seiner Beweggründe Theodore enttäuscht, wäre der Handlungsstrang um Beatrices Vater nicht lieblos eingebaut! Ich konnte nur noch (endlich) abbrechen, was mich so kurz vor dem Ende belastete und noch Tage später nicht losließ. Für eine zweite Chance reichte es nach dem nötigen Abstand aber leider nicht.

Hier steht eindeutig die Liebe im Vordergrund, was wunderbar funktionieren könnte, würde die Handlung häufiger von den mir zur Genüge bekannten Wegen abweichen. Die vermisste Diversität hätte sicherlich einen positiven Einfluss auf die Geschichte genommen.

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Hätte ewig mitfiebern und ewig lachen können

#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
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Sollte ich auch dürfen! Die Einsicht, Teil 1 zu Ende gelesen zu haben - ist unmöglich. Noch kann mich nicht trösten, dass es eine Fortsetzung gibt ...
Die beiden Einstiege, sozusagen - einmal in der Gegenwart ...

Sollte ich auch dürfen! Die Einsicht, Teil 1 zu Ende gelesen zu haben - ist unmöglich. Noch kann mich nicht trösten, dass es eine Fortsetzung gibt ...
Die beiden Einstiege, sozusagen - einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit, ja, da ging es mit dem Suchtfaktor (dieses Wort spukt mir seitdem ständig im Kopf herum) schon los.
Eine gute Wahl, Zoe und mich in der Vergangenheit nicht von null anfangen zu lassen. Bei ihrer angenehmen Persönlichkeit hätte sie aber natürlich auch das geschafft.
Für mich stimmt hier alles, vom Humor (tatsächlich sitze ich gar nicht hier und schreibe die Rezension, sondern lachend in der Zukunft mit der Fortsetzung ...) und dem Ernst, der nicht damit konkurriert sowie der Romantik. Die gesamte Geschichte kommt mir einfach nur echt vor, ach was, keine Chance, mir einzureden, dass ich "nur" eine Geschichte las. Danke!

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Nicht überzeugend

Ancora
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Den Abbruch erwartete ich bei meinen frühen ersten Zweifeln nicht, aber da es endlos weiter damit ging, dass durch die Geschichte gehetzt wird ... An den seltsamsten Stellen gibt es Zeitsprünge zum nächsten ...

Den Abbruch erwartete ich bei meinen frühen ersten Zweifeln nicht, aber da es endlos weiter damit ging, dass durch die Geschichte gehetzt wird ... An den seltsamsten Stellen gibt es Zeitsprünge zum nächsten Tag oder einem jedenfalls nicht interessanteren Ereignis, bei der Feuerprüfung nicht zumindest anfangs Kommunikation - ich wäre auch mit Geplänkel einverstanden, besser als stundenlanges Herumirren mit zwei angeblich nicht ganz Unerfahrenen in der Natur. Auch diese Umsetzung hätte glaubwürdig sein können, nur fesselte mich die Geschichte nach wie vor nicht. Das Dorf Ancora und mysteriöse Vorgänge sind an sich spannend, tragen die Geschichte aber natürlich nicht alleine. Emotional kam bei mir wenig an, wenn ich außer Acht lasse, wie enttäuscht ich von den häufigen unnötigen Zeitsprüngen war, was mich nervte, bevor es spannend hätte werden können. Schade, mehr kann ich nicht sagen.

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