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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2020

Men Highlight im September, mit dem ich mich am wohlsten gefühlt habe ...

Aus allen Wolken fällt man auch mal weich
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... hat mich mit einer passend zur Handlung mit einer realistischen Geschichte beschenkt. Hier muss ich an erster Stelle (ohne zu spoilern) "Julia und ihr Vater" hervorheben - dass Julia diese Entscheidung ...

... hat mich mit einer passend zur Handlung mit einer realistischen Geschichte beschenkt. Hier muss ich an erster Stelle (ohne zu spoilern) "Julia und ihr Vater" hervorheben - dass Julia diese Entscheidung getroffen hat, ist mein i-Tüpfelchen.
Jetzt von Anfang an - und der Anfang ist großartig! Genau richtig, denn schon mit dem Instagram-Post bin ich mittendrin in Julias Leben und weiß, wer sie ist. Direkt ins Herz geschlossen, wie es mir am liebsten ist. Beim allerletzten Punkt - also, ja, ich sollte mich eigentlich beschweren, dass Julia (und Co., glasklar!) nicht (wenigstens einen Roman) länger bleiben, oder?
Ihre beste Freundin Elif ist ebenfalls Schatz und ihre eigene Geschichte hat mich völlig vom Hocker gehauen. Danke, liebe Valerie Korte! Ja, ein Danke alleine wegen Elif.

Dann: Die Gefühle und wie sie an die Leser weitergegeben worden sind. Frau Schmitz. Frau Schmitz und Pitter. Der Humor. Die zwei für mich größten Rettet-Julia!-Momente. Ich liebe alles in "Aus allen Wolken fällt man auch mal weich", anders kann ich es nicht sagen.

Auf Cover - und deswegen zum Abschluss - gehe ich so gut wie nie ein. Mir geht es in erster Linie um die Geschichte. Das Cover von "Aus allen Wolken fällt man auch mal weich" sehe ich viel zu gern an, das für mich zu behalten wäre unmöglich von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Pageturner

Der Winter des Bären
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Der Winter des Bären hat mich so begeistert, dass mir die passenden Worte kaum einfallen wollen. Am meisten dürfte mir gefallen haben, dass das Magische und das Realistische ausgewogen sind. Und die Schwestern, ...

Der Winter des Bären hat mich so begeistert, dass mir die passenden Worte kaum einfallen wollen. Am meisten dürfte mir gefallen haben, dass das Magische und das Realistische ausgewogen sind. Und die Schwestern, die sich alle in mein Herz geschlichen haben. Die Geschichte ist von Traurigkeit durchzogen - wodurch die Liebe und die Tapferkeit der Schwestern aber erst recht eine Wohltat ist.
Zum Nachdenken über den (eigenen) Umgang mit der Umwelt regt Der Winter des Bären auch an.
Oh, der Schreibstil! Meine Begeisterung bezieht sich auf ihn ebenfalls. Wunderschön (und oft auch schmerzhaft) bildhaft. Ich habe jedes Wort lesen wollen und auch gelesen.
Schade finde ich nur den Verzicht auf einen Epilog. Epiloge brauche ich einfach fürs Herz.

Eine uneingeschränkte Empfehlung dieses nicht aus der Hand zu legenden Buches für alle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Geschichte und Charaktere hätten mehr Raum zur Entfaltung gebraucht

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Auf mich wirkt „A Fate Darker Than Love“ gehetzt, was meinem Eindruck nach insgesamt doch nicht am Schreibstil liegt, auch wenn ich weiterhin finde, dass zu wenig Worte für das Gefühlsleben der Charaktere ...

Auf mich wirkt „A Fate Darker Than Love“ gehetzt, was meinem Eindruck nach insgesamt doch nicht am Schreibstil liegt, auch wenn ich weiterhin finde, dass zu wenig Worte für das Gefühlsleben der Charaktere aufgebracht worden ist und auch, um die Welt näherzubringen. Ohne Kopfkino kann ich einfach nicht gefesselt und berührt sein – ich bin gar nicht erst in der Welt angekommen und vor allem Blair ist eine Fremde für mich geblieben. Sonderlich sympathisch ist sie mir außerdem nicht, doch ich bin überzeugt, dass dieses Problem keines wäre, wäre sie (ihre Persönlichkeit, ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Handlungen, …) greifbar.
Das Hauptproblem sehe ich aber darin, dass von der Handlung zu viel im ersten Band untergebracht worden ist.
Der Plot an sich gefällt mir dennoch und nach diesem Ende von Band 1, das die Geschichte für mich gerettet hat, muss am Ball geblieben werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2020

Sofort in den Bann gezogen

Get Even
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Fange mit dem Besten an: der Handlung. Ich bin einfach froh darüber, dass die Racheakte von DGM nicht alleine im Vordergrund stehen. Ja, Reaktionen auf DGM können nicht ausbleiben, aber DGM hätte auch ...

Fange mit dem Besten an: der Handlung. Ich bin einfach froh darüber, dass die Racheakte von DGM nicht alleine im Vordergrund stehen. Ja, Reaktionen auf DGM können nicht ausbleiben, aber DGM hätte auch einen anderen Weg einschlagen können, zum Beispiel einen moralischeren und schon würde Gretchen McNeil eine andere Geschichte erzählen. Hätte mir auch gefallen, nur bin ich ja begeistert. Ich bin von der ersten Seite an komplett in der Geschichte gewesen.
Für mich ist Pater Ubertis Weise, die Schule zu "leiten", etwas ganz Neues gewesen und ich kann nicht sagen, dass mich diese Zustände an der Schule in jeder Geschichte überzeugt hätten. Das glaube ich absolut nicht.
Kitty, Margot, Bree und Olivia sind ... ja, mit Vorsicht zu genießen, jede von ihnen hat selbstverständlich ihre Ecken und Kanten und ihre Probleme. Sie sind beeindruckend - besonders dann in ihren "schwachen Momenten", denn so erwachsen und sie mir vorkommen, so jung sind sie eben doch noch. Also hat Gretchen McNeil genau die Mitte getroffen.
In seltenen Momenten habe ich die Vier als begriffsstutzig empfunden, denke aber, dass ihre Persönlichkeiten hier dem Spannungsbogen zum Opfer gefallen sind - wofür es einen minimalen Abzug gibt.

- Fazit -
Verdächtigt habe ich einige, beendet habe ich Get Even aber, ohne noch einen blassen Schimmer zu haben. Die Fortsetzung holt mich hoffentlich genauso ab.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2020

Wunschlos begeistert

Wer auf dich wartet
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Beide bisher erschienenen Bände der DCI-Sheens-Reihe habe ich innerhalb von drei Tagen gelesen und beide habe ich auf ganz unterschiedliche Weise tagelang verarbeiten müssen. Während "Wer auf dich wartet" ...

Beide bisher erschienenen Bände der DCI-Sheens-Reihe habe ich innerhalb von drei Tagen gelesen und beide habe ich auf ganz unterschiedliche Weise tagelang verarbeiten müssen. Während "Wer auf dich wartet" haben mich Mitgefühl, Traurigkeit, Enttäuschung und Entsetzen beherrscht.

Ich kann mich an kein anderes mir so sympathisches Team von Ermittlern erinnern und auch jeden für sich habe ich sofort ins Herz geschlossen, ebenso Zoe und Zoes Freundeskreis. Mehr Charaktertiefe kann ich mir bei keinem der Charaktere wünschen.

Der Schreibstil ist top, ich habe rein gar nichts auszusetzen. Unbedingt erwähnen möchte und muss ich noch den abschließenden Satz, der meinen Herzschmerz etwas erträglicher macht.

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