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Veröffentlicht am 06.04.2020

Feel-Good für Tierfreunde

Mein kleiner Apfelhof zum Glück
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Der Roman „Mein kleiner Apfelhof zum Glück“ von Sonja Flieder ist ein Feel-Good-Roman, bei dem besonders Tierliebhaber und Naturfreunde ganz auf ihre Kosten kommen.

Schon der Titel hat mich angesprochen ...

Der Roman „Mein kleiner Apfelhof zum Glück“ von Sonja Flieder ist ein Feel-Good-Roman, bei dem besonders Tierliebhaber und Naturfreunde ganz auf ihre Kosten kommen.

Schon der Titel hat mich angesprochen und das Cover ist einfach nur zauberhaft. Beides hat mich sofort in eine entspannte Stimmung versetzt und dieses Gefühl konnte mir auch der Roman von der ersten bis zur letzten Seite vermitteln!

Die Story hat mir gut gefallen. Es gab zwar kaum Überraschungen in der Handlung, aber das erwarte ich bei Feel-Good-Romanen auch nicht. Ich möchte ein Gefühl der Ruhe und des Friedens beim Lesen und Charaktere, die mich zum Schmunzeln bringen und die ich im wirklichen Leben schrecklich gern treffen würde! All das hat dieser Roman! Protagonistin Emma verhält sich manchmal zwar etwas zickig und kindisch, aber immerhin ist hier im Roman auch eine Entwicklung zu erkennen.

Mein absolutes Highlight war die große Rolle, die die Tiere im Roman gespielt haben. Nicht nur die zauberhaften „Minikamele“ vom Titelbild, sondern auch der gutmütige Hofhund Radetzky, der immer mitmischt und seine eigene Sicht auf die Dinge hat.

Das Ende ist zauberhaft und passt perfekt zum Roman; es hätte für mich gern noch ein wenig ausgebaut werden können.

Ein total schöner Feel-Good-Roman, der mich als Tierfan absolut begeistert hat!

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.04.2020

Ein toller Krimi!

Schweigende See
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Der Nordsee-Krimi „Schweigende See“ von Nina Ohlandt ist der 7.Teil der Krimireihe um Hauptkommissar John Benthien und spielt auf Sylt.

Das ist der zweite Band der Reihe, den ich gelesen habe. Schon der ...

Der Nordsee-Krimi „Schweigende See“ von Nina Ohlandt ist der 7.Teil der Krimireihe um Hauptkommissar John Benthien und spielt auf Sylt.

Das ist der zweite Band der Reihe, den ich gelesen habe. Schon der vorige Roman hat mir ziemlich gut gefallen und dieser Roman hat meine Erwartungen absolut erfüllt. Es gibt zwischendurch Anspielungen auf den Vorgängerromane und offen gebliebene Handlungsstränge werden aufgegriffen. Dennoch ist es fürs Lesevergnügen und für das Verständnis der Geschehnisse nicht nötig, die vorigen Bücher gelesen zu haben. Die Autorin holt auch Neueinsteiger sehr geschickt mit ins Boot.

Schon im Klappentext wird angedeutet, dass die deutsch-deutsche Vergangenheit im Roman eine Rolle spielen wird. Für mich als Geschichtsfan war das eine interessante Ankündigung und die Autorin hat es verstanden, die Vergangenheit geschickt in den Roman mit einzubauen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Charaktere sind wieder sehr interessant gezeichnet. Ich mag es, dass die Personen oft sehr vielschichtig angelegt sind und nicht einfach nur schwarz/weiß. Die Ermittlungen, die zum Teil auch ins Leere laufen, bekommen im Roman sehr viel Platz, das hat mir sehr gut gefallen. Aber auch Privates wird immer geschickt in die Handlung mit eingeflochten. Eine tolle Mischung für meinen Geschmack.

Die Story an sich fand ich ziemlich interessant und ich habe das Buch immer nur ungern aus der Hand gelegt. Sehr angenehm fand ich hierbei die sehr kurzen Kapitel. Das schafft zum einen eine tolle Übersichtlichkeit und zum anderen kann man dadurch auch schnell weiterlesen, wenn man nicht viel Zeit hat! Außerdem führt der ständige Wechsel der Perspektiven zu einem runden Bild des Geschehens und sorgt für Abwechslung.

Die Auflösung hat mich tatsächlich noch überrascht, da hat es die Autorin verstanden, mich doch auf die falsche Fährte zu locken. Ein wichtiges Detail wurde leider im Klappentext schon sehr explizit angedeutet, das hat ein wenig den Überraschungsmoment kaputt gemacht. Schade, aber nicht tragisch!

Es hat mir viel Spaß gemacht, diesen gemütlichen, aber dennoch spannenden Krimi zu lesen Bei einer Fortsetzung wäre ich dabei!

  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Geschichte
Veröffentlicht am 04.11.2019

Nette Lektüre für zwischendurch

Nenne drei Streichinstrumente: Geige, Bratsche, Limoncello
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Wer kennt sie nicht, die guten alten Stilblüten aus der Schulzeit! Herrliche Versprecher, lustige Antworten und schräge Lehrer.

In diesem Buch hat man eine schöne Auswahl dieser Stilblüten zusammengestellt ...

Wer kennt sie nicht, die guten alten Stilblüten aus der Schulzeit! Herrliche Versprecher, lustige Antworten und schräge Lehrer.

In diesem Buch hat man eine schöne Auswahl dieser Stilblüten zusammengestellt nach Unterrichtsfächern. Der Aufbau des Buches ist sehr ansprechend und übersichtlich und man kann es auch gut zur Hand nehmen, wenn man nur einen kurzen Augenblick Zeit hat.

Natürlich ist nicht jede Antwort gleich lustig, aber bei vielen musste ich doch sehr herzlich lachen! Die Kommentare der Autorinnen fand ich zum Teil etwas zu bissig und herablassend, das hat mir nicht so gut gefallen.

Alles in allem hat mich dieses Buch sehr, sehr gut unterhalten und ich könnte mir vorstellen, dass ich es später noch mal zur Hand nehmen werde!

Veröffentlicht am 04.11.2019

Super süßer Kater

Eine Samtpfote zum Verlieben
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In dem Roman „Eine Samtpfote zum Verlieben“ tut ein charmanter Kater alles, um die Menschen um ihn herum glücklich zu machen.

Das Cover ist super niedlich und genauso ist auch MacGyver, der schlaue Kater ...

In dem Roman „Eine Samtpfote zum Verlieben“ tut ein charmanter Kater alles, um die Menschen um ihn herum glücklich zu machen.

Das Cover ist super niedlich und genauso ist auch MacGyver, der schlaue Kater von Jamie. Man merkt der Autorin an, dass sie Katzen liebt und kennt. In vielen Beschreibungen des kleinen Fellballs habe ich meine eigenen Katzen wiedererkannt. Ich mag es, dass Teile des Romans auch aus der Sicht des Katers beschrieben werden – gekennzeichnet durch einen kleinen Kater am Anfang des Abschnitts.

Ich finde die Idee, dass der Kater Einsamkeit riechen kann, total interessant. Katzen haben sehr feine Antennen und nehmen vieles wahr, was uns Menschen verborgen bleibt. Insofern passt diese Idee ziemlich gut zum Wesen der Katzen. Ich habe mich immer gefreut, wenn MacGyver zu Wort gekommen ist, er ist mir sofort ans Herz gewachsen. Vieles aus der Welt der Menschen kann er nicht nachvollziehen, aber er liebt sein Frauchen und will ihr unbedingt helfen – auch wenn sie das nicht gleich versteht.

Sowohl Jamie als auch David fand ich sehr sympathisch. Beide haben eine schwere Zeit hinter sich und beide suchen einen Weg für sich, damit fertig zu werden. Man merkt sehr schnell, wie gut die beiden zusammen passen und hofft die ganze Zeit, dass sie das auch merken! Auch alle anderen Protagonisten sind amüsant und sympathisch. Teilweise etwas überzeichnet und klischeehaft, aber absolut witzig.

Der Humor in dem Buch war genau nach meinem Geschmack, ich musste an sehr vielen Stellen wirklich schmunzeln. Die Story fand ich romantisch und witzig und das Ende ist absolut perfekt. Es werden viele Klischees bedient, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm, weil es mich gut unterhalten hat. Lediglich eine Kleinigkeit hat mich gestört: Eine ganze Weile steht das Thema Sex ständig im Vordergrund. Das mag ich generell nicht und finde es für einen Katzenroman auch echt unnötig und unpassend.

Alles in allem fand ich das Buch absolut bezaubernd, ich habe mich in MacGyver verliebt und würde schrecklich gern eine weitere Geschichte mit ihm erleben!

Veröffentlicht am 04.11.2019

Toller Krimi, tolle Ermittler

Schwabenschmerz
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In dem Krimi „Schwabenschmerz“ ermittelt Kommissarin Inge Vill mit ihrem Team in einem Mordfall und hat dabei nicht nur mit einem skurrilen Wettbewerb sondern auch mit privaten Problemen zu kämpfen.

Dies ...

In dem Krimi „Schwabenschmerz“ ermittelt Kommissarin Inge Vill mit ihrem Team in einem Mordfall und hat dabei nicht nur mit einem skurrilen Wettbewerb sondern auch mit privaten Problemen zu kämpfen.

Dies ist mein erster Roman dieser Reihe, aber der Autor hat es gut verstanden, Neueinsteiger abzuholen. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten, in die Geschichte zu kommen und die Protagonisten waren mir schnell vertraut. Toll fand ich die Kapitelaufteilung in Tage und Uhrzeiten und dass die einzelnen Kapitel recht kurz gehalten waren.

Ich mochte die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Privatleben der Kommissarin, beides hat sich enorm gut ergänzt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und der Humor hat mir enorm gut gefallen. Die Charaktere fand ich gut geschildert und ich mochte es, dass sie sehr vielschichtig sind. Gerade die Wettbewerbssituation bringt sie zum Teil an ihre Grenzen und es ist interessant, wie jeder damit umgeht.

Die Story hinter dem Mordfall fand ich sehr interessant und schlüssig – genauso wie die Auflösung. Natürlich darf ein spannender Showdown auch nicht fehlen! Toll fand ich, dass der Roman recht „unblutig“ war und der Fokus auf der Ermittlungsarbeit gelegen hat. Das Ende hat mir enorm gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, eine Fortsetzung zu lesen!

Fazit: Ein spannender, unterhaltsamer und authentischer Krimi, den ich absolut empfehlen kann!