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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2021

Vorsicht - nicht hungrig lesen... ;-)

Das Geheimnis der Schokoladenkekse
2

In dem Roman „Das Geheimnis der Schokoladenkekse – Ein Fall für Hannah Swensen“ von Joanne Fluke kommen Fans von Cosy-Crime, Keksen und eigenwilligen Katern voll und ganz auf ihre Kosten.

In diesem Roman ...

In dem Roman „Das Geheimnis der Schokoladenkekse – Ein Fall für Hannah Swensen“ von Joanne Fluke kommen Fans von Cosy-Crime, Keksen und eigenwilligen Katern voll und ganz auf ihre Kosten.

In diesem Roman lernt man die charmante Besitzerin des Cookie Jar kennen, der Treffpunkt für alle Keksliebhaber im Dorf. So läuft dem Leser während der Lektüre auch immer wieder das Wasser im Mund zusammen, denn es gibt zu jeder passenden Gelegenheit den richtigen Keks! Glücklicherweise gibt es zu den beliebtesten Gebäcksorten auch gleich das Rezept zum Nachbacken; eine wirklich charmante Idee! Ebenso charmant sind auch die Protagonisten dieses gemütlichen Romans. Durchaus ein wenig überzeichnet, aber dadurch auch extrem unterhaltsam.

Die Ermittlungsarbeit von Hannah ist auch sehr interessant geschildert, allerdings auch oft unrealistisch. An der einen oder anderen Stelle hat mich das ein wenig gestört, aber nicht allzu sehr. Auch gab es ein oder zwei Szenen, die mir im Roman nicht so gut gefallen haben und die meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wären. Aber davon abgesehen war es ein Vergnügen, die Geschichte um Hannah und den ermordeten Lieferanten Ron zu lesen. Die Auflösung kam für mich tatsächlich überraschend, war aber schlüssig und passend.

Besonders gefallen hat mir die Liebe zum Detail bei den Beschreibungen der einzelnen Szenen! Und für mich das absolute Highlight waren die Auftritte des intelligenten und eigenwilligen Katers, der die Geschichte enorm bereichert hat. Diese Szenen zeugen auch vom Humor der Autorin, der mir im gesamten Roman gut gefallen hat.

Das Ende macht definitiv Lust auf eine Fortsetzung! So wie das gesamte Buch Lust auf Kekse macht!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 07.04.2021

Eine Hommage an mehr Wildnis im eigenen Garten

Wildes Paradies
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In dem Buch „Wildes Paradies – Der Natur freien Lauf lassen und dafür reich belohnt werden“ von Claudia Praxmayer nimmt die Autorin die Leser mit auf „einen kleinen Spaziergang“ über ihren naturnah gestalteten ...

In dem Buch „Wildes Paradies – Der Natur freien Lauf lassen und dafür reich belohnt werden“ von Claudia Praxmayer nimmt die Autorin die Leser mit auf „einen kleinen Spaziergang“ über ihren naturnah gestalteten Hof und erzählt etwas über die Entstehung dieser grünen Oase.

Schon die liebevolle Gestaltung des Buches hat mich sofort angesprochen. Gerade die hochwertigen Fotografien lassen die Beschreibungen der Autorin noch lebendiger werden. Unterstützt wird das durch den sehr lebhaften, angenehmen Schreibstil: Dieser ist sehr bildreich und teilweise sogar poetisch, aber dennoch so locker, als wäre man zusammen mit der Autorin auf einem Spaziergang über ihren Hof. Ihre humorvolle Art hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. All das hat das Lesen enorm angenehm gemacht!

Aus jeder Zeile spricht die Liebe der Autorin zur Natur und den vielen Lebewesen darin. Es macht total Spaß, von ihren Erfolgen und Misserfolgen auf dem Weg zu einem möglichst naturnahen Grundstück zu lesen. Das Buch ist auch weniger ein Ratgeber, wenngleich man den einen oder anderen Tipp mitnehmen kann. Vielmehr ist es ein Erlebnisbericht über ein spannendes Lebensprojekt. Ich hatte mir von diesem Buch genau das erhofft und bin nicht enttäuscht worden.

Ich hatte beim Lesen auf jeden Fall immer gute Laune und habe mich rundum wohl gefühlt! Im letzten Kapitel wird ein neues Projekt angedeutet – bedeutet das, es könnte eine Fortsetzung geben? Ich würde mich darüber freuen und wäre jederzeit wieder bereit für einen weiteren „Spaziergang“ zusammen mit der Autorin!

  • Cover
  • Thema
  • Tipps
  • Aufmachung
Veröffentlicht am 24.08.2020

Gemütlicher Cosy Crime mit leichten Schwächen

Lady Arrington und die tödliche Melodie
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In dem Cosy Krimi „Lady Arrington und die tödliche Melodie“ von Charlotte Gardener begleiten wir Mary Arrington auf einer Kreuzfahrt, die ihr bei einer Schreibblockade helfen soll, und bei der sich ein ...

In dem Cosy Krimi „Lady Arrington und die tödliche Melodie“ von Charlotte Gardener begleiten wir Mary Arrington auf einer Kreuzfahrt, die ihr bei einer Schreibblockade helfen soll, und bei der sich ein skurriler Mord ereignet.

Dies ist bereits der zweite Fall für Lady Arrington und obwohl ich den ersten Teil nicht kenne, bin ich ziemlich gut in die Geschichte gekommen. Man begegnet etlichen Personen aus dem vorigen Roman, aber sie werden so gut eingeführt, dass man auch als „Neueinsteiger“ sofort mit allen vertraut ist.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und herrlich gemütlich und damit sehr passend für Cosy Crime. Gerade die Sequenzen, in denen es um die Musik geht, sind sehr eindringlich und bildlich geschildert, sodass man das Gefühl hat, die Musik zu hören. Auch die Personen sind überaus amüsant beschrieben und sehr speziell. Teilweise sind sie etwas klischeehaft überzeichnet, aber das hat mich nicht gestört, weil es sehr unterhaltsam war und für mich auch sehr gut ins Genre passt. Lady Mary Arrington fand ich sehr sympathisch, teilweise etwas dreist, aber dennoch liebenswert und sehr clever. Ich mochte den Humor der Autorin und die unterhaltsamen Dialoge zwischen den Protagonisten.

Die Idee zu der Geschichte fand ich wahnsinnig interessant und vom Prinzip auch sehr unterhaltsam umgesetzt. Allerdings wurde mir die Auflösung dann doch ein wenig zu abenteuerlich, das fand ich ein bisschen schade. Es hat für mich nicht so ganz zum restlichen Roman gepasst und wirkte etwas überladen. Nichtsdestotrotz hat es mir Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen und ich hatte ein paar sehr gemütliche Lesestunden.

  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 06.04.2020

Feel-Good für Tierfreunde

Mein kleiner Apfelhof zum Glück
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Der Roman „Mein kleiner Apfelhof zum Glück“ von Sonja Flieder ist ein Feel-Good-Roman, bei dem besonders Tierliebhaber und Naturfreunde ganz auf ihre Kosten kommen.

Schon der Titel hat mich angesprochen ...

Der Roman „Mein kleiner Apfelhof zum Glück“ von Sonja Flieder ist ein Feel-Good-Roman, bei dem besonders Tierliebhaber und Naturfreunde ganz auf ihre Kosten kommen.

Schon der Titel hat mich angesprochen und das Cover ist einfach nur zauberhaft. Beides hat mich sofort in eine entspannte Stimmung versetzt und dieses Gefühl konnte mir auch der Roman von der ersten bis zur letzten Seite vermitteln!

Die Story hat mir gut gefallen. Es gab zwar kaum Überraschungen in der Handlung, aber das erwarte ich bei Feel-Good-Romanen auch nicht. Ich möchte ein Gefühl der Ruhe und des Friedens beim Lesen und Charaktere, die mich zum Schmunzeln bringen und die ich im wirklichen Leben schrecklich gern treffen würde! All das hat dieser Roman! Protagonistin Emma verhält sich manchmal zwar etwas zickig und kindisch, aber immerhin ist hier im Roman auch eine Entwicklung zu erkennen.

Mein absolutes Highlight war die große Rolle, die die Tiere im Roman gespielt haben. Nicht nur die zauberhaften „Minikamele“ vom Titelbild, sondern auch der gutmütige Hofhund Radetzky, der immer mitmischt und seine eigene Sicht auf die Dinge hat.

Das Ende ist zauberhaft und passt perfekt zum Roman; es hätte für mich gern noch ein wenig ausgebaut werden können.

Ein total schöner Feel-Good-Roman, der mich als Tierfan absolut begeistert hat!

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.04.2020

Ein toller Krimi!

Schweigende See
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Der Nordsee-Krimi „Schweigende See“ von Nina Ohlandt ist der 7.Teil der Krimireihe um Hauptkommissar John Benthien und spielt auf Sylt.

Das ist der zweite Band der Reihe, den ich gelesen habe. Schon der ...

Der Nordsee-Krimi „Schweigende See“ von Nina Ohlandt ist der 7.Teil der Krimireihe um Hauptkommissar John Benthien und spielt auf Sylt.

Das ist der zweite Band der Reihe, den ich gelesen habe. Schon der vorige Roman hat mir ziemlich gut gefallen und dieser Roman hat meine Erwartungen absolut erfüllt. Es gibt zwischendurch Anspielungen auf den Vorgängerromane und offen gebliebene Handlungsstränge werden aufgegriffen. Dennoch ist es fürs Lesevergnügen und für das Verständnis der Geschehnisse nicht nötig, die vorigen Bücher gelesen zu haben. Die Autorin holt auch Neueinsteiger sehr geschickt mit ins Boot.

Schon im Klappentext wird angedeutet, dass die deutsch-deutsche Vergangenheit im Roman eine Rolle spielen wird. Für mich als Geschichtsfan war das eine interessante Ankündigung und die Autorin hat es verstanden, die Vergangenheit geschickt in den Roman mit einzubauen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Charaktere sind wieder sehr interessant gezeichnet. Ich mag es, dass die Personen oft sehr vielschichtig angelegt sind und nicht einfach nur schwarz/weiß. Die Ermittlungen, die zum Teil auch ins Leere laufen, bekommen im Roman sehr viel Platz, das hat mir sehr gut gefallen. Aber auch Privates wird immer geschickt in die Handlung mit eingeflochten. Eine tolle Mischung für meinen Geschmack.

Die Story an sich fand ich ziemlich interessant und ich habe das Buch immer nur ungern aus der Hand gelegt. Sehr angenehm fand ich hierbei die sehr kurzen Kapitel. Das schafft zum einen eine tolle Übersichtlichkeit und zum anderen kann man dadurch auch schnell weiterlesen, wenn man nicht viel Zeit hat! Außerdem führt der ständige Wechsel der Perspektiven zu einem runden Bild des Geschehens und sorgt für Abwechslung.

Die Auflösung hat mich tatsächlich noch überrascht, da hat es die Autorin verstanden, mich doch auf die falsche Fährte zu locken. Ein wichtiges Detail wurde leider im Klappentext schon sehr explizit angedeutet, das hat ein wenig den Überraschungsmoment kaputt gemacht. Schade, aber nicht tragisch!

Es hat mir viel Spaß gemacht, diesen gemütlichen, aber dennoch spannenden Krimi zu lesen Bei einer Fortsetzung wäre ich dabei!

  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Geschichte