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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2018

Super

Todeskäfig (Ein Sayer-Altair-Thriller 1)
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Hauptprotagonistin Sayer Altair ist eine ziemlich toughe und bodenständige Ermittlerin mit einer starken Persönlichkeit. Sie musste schon viele Schicksalsschläge durchmachen, an denen sie noch zu knabbern ...

Hauptprotagonistin Sayer Altair ist eine ziemlich toughe und bodenständige Ermittlerin mit einer starken Persönlichkeit. Sie musste schon viele Schicksalsschläge durchmachen, an denen sie noch zu knabbern hat. Dadurch ist sie sensibel, verletzlich, aber auch sehr empathisch.

Der neue Fall verlangt einiges an Aufmerksamkeit und wird zu einem wahren Albtraum für Sayer. Hierbei handelt es sich um ein entführtes Mädchen, das in einem Käfig verhungert und verdurstet. Das hat mich tief bewegt, ehrlich, weil ich mir auf Grund des Schreibstils alles bildlich vorstellen konnte und so umso mehr mitlitt. Es herrscht eine nervenzehrende Spannung, die sich bis zum Ende hin steigert. Pausen einlegen? Unmöglich! Man spürt schon während des Lesens der ersten Abschnitte, dass sich hier etwas Großes anbahnt. Und alles kommt ganz anders als erwartet. Ich habe geschwitzt, so aufgeregt war ich.

Fazit: Was für ein spannender Plot! Ich bin immer noch völlig aus der Puste. Man merkt, dass die Autorin Ellison Cooper eine Wissenschaftlerin ist, die ihre Ergebnisse in ihren Psychothriller gesteckt hat. Sehr zu empfehlen!

Veröffentlicht am 15.12.2018

Gut

White Bodies
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Die Zwillinge Callie und Tilda könnten unterschiedlicher nicht sein. Tilda ist mehr die schlanke, schöne und selbstbewusste Blondine, die von allen angehimmelt wird. Ihr Schwester Callie steht meistens ...

Die Zwillinge Callie und Tilda könnten unterschiedlicher nicht sein. Tilda ist mehr die schlanke, schöne und selbstbewusste Blondine, die von allen angehimmelt wird. Ihr Schwester Callie steht meistens in ihrem Schatten und stalkt sie regelrecht. Das ist eine sehr beklemmende Situation, die ich so auch noch nirgendwo sonst gelesen habe und die mich deswegen so fasziniert. Wie es wohl sein mag, von der eigenen Schwester auf Schritt und Tritt verfolgt und beobachtet zu werden?! Eines Tages stellt Tilda den Mann vor, in den sie sich verliebt hat. Alles scheint zunächst harmonisch. Doch dann drängt er Callie nach und nach aus Tildas Leben, wird gewalttätig, furchteinflößend, dominant. Und Callie spürt, dass sie etwas unternehmen muss, bevor sie Tilda verliert. Dabei greift sie auf Mittel zurück, die mich so manches Mal haben Luft anhalten lassen. Ich finde, einiges ist etwas zu arg an den Haaren herbeigezogen und ganz schön heftig sind.

Tilda hat in dem Buch eher eine Nebenrolle, es wird auch fast alles aus der Sicht von Callie erzählt.

Fazit: Ein Thriller, der es in sich hat und für den man starke Nerven braucht.

Veröffentlicht am 15.12.2018

Super

Sicher bist du nie
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Anna Clarke arbeitet als Briefträgerin und erlitt vor vielen Jahren ein schweres Trauma. Ihre Mutter sowie
ihr kleiner Bruder Daniel starben bei einem Unfall. Sie verlor den Boden unter den Füßen, brauchte ...

Anna Clarke arbeitet als Briefträgerin und erlitt vor vielen Jahren ein schweres Trauma. Ihre Mutter sowie
ihr kleiner Bruder Daniel starben bei einem Unfall. Sie verlor den Boden unter den Füßen, brauchte dringend wieder neue Stabilität. Die tägliche Arbeits-Route gibt ihr nun die Sicherheit, die sie braucht, um mit ihren Zwangsneurosen klarzukommen. JDoch leider hat das Schicksal noch nicht genug vermasselt. Anna wird Zeugin eines Unfalles , bei dem ein Motorradfahrer von einem Auto erfasst wird, und ihr Leben wird wieder chaotisch. Während sie dem Motorradfahrer bis zum Eintreffen des Rettungswagens beisteht, erkennt sie in der Unfallverursacherin die Mörderin ihres Bruders und ist sichtlich geschockt. Die Arme tat mir so unfassbar leid. Als es dann auch noch mehrere Beschwerden auf Arbeit gab wegen unzuverlässiger Zustellungen und ihr Chef ihr eine komplett neue Route zuweisen will, versucht sie verzweifelt dies abzuwenden, um nicht noch mehr Ungleichgewicht in die so wichtige Kontrolle zu bringen. Dabei macht sie einen großen Fehler, wo ich mich ernsthaft gefragt habe, wie man so blöd sein kann. Auch wenn man Angst hat, darf man doch keine nicht zugestellte Post im Abstellraum des Hauses bunkern. Sie hätte sich krank melden können zum Beispiel. Das wirkte schon sehr unglaubwürdig. Und natürlich ist da ja immer noch die Sache mit der Mörderin ihres Bruders ...

Alles wird überwiegend aus Annas Perspektive erzählt, hin und wieder aus verschiedenen Nebenperspektiven.

Die Spannung konnte das ganze Buch über aufrecht erhalten werden. Das finde ich wichtig. Vor allem, wenn man dabei auf Cliffhanger verzichtet.

Mein Fazit: Ein solider Thriller mit kleinen Schwächen, aber einem guten Thema.

Veröffentlicht am 15.12.2018

Wow

Sie finden dich nie
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Die 8-jährige Daisy verschwindet auf einer Party spurlos und absolut niemand will etwas mitbekommen haben. Es gibt keine Zeugen und auch die Eltern erinnern sich nicht daran, wann sie ihre kleine Tochter ...

Die 8-jährige Daisy verschwindet auf einer Party spurlos und absolut niemand will etwas mitbekommen haben. Es gibt keine Zeugen und auch die Eltern erinnern sich nicht daran, wann sie ihre kleine Tochter zuletzt gesehen haben. Sie können nur sagen, dass Daisy ein Gänseblümchenkostüm trug, weil sie sich als Ballkönigin verkleiden wollte. Aber wie kann ein Kind einfach so vom Grundstück der Eltern verschwinden, ohne das irgendjemandem etwas auffällt?

Wir haben mit Adam Fewley wieder einen kaputten Ermittler, seufz. Das ist ja mittlerweile schon Standard in diesem Genre. Da die Polizei von einem Verbrechen ausgeht, wird er hinzugezogen. Ob das nun so schlau war, ihn auszuwählen, der kürzlich selbst seine Tochter verlor, wage ich zu bezweifeln. Dennoch passte auch Adam hier in die Story und machte seinen Job ordentlich.

Das ganze Netz aus Lügen und Motiven hat mich immer bei Laune gehalten. Ich habe ständig mitgerätselt, wer es denn nun gewesen sein konnte, und lag völlig falsch.

Die Sprache war verständlich, der Stil flüssig zu lesen.

Überraschende Wendungen brachten das spannende Finale und mein Adrenalin zum Bersten. Wow!

Veröffentlicht am 15.12.2018

Mhh

Die Welt ist böse!
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Julian Hannes kennt man, wenn man viel auf YouTube unterwegs ist. Dort nämlich hat er einen eigenen Kanal, auf den er allerlei Videos postet, die mysteriös und lustig sind. Ich bin eine der über 1.7 Millionen ...

Julian Hannes kennt man, wenn man viel auf YouTube unterwegs ist. Dort nämlich hat er einen eigenen Kanal, auf den er allerlei Videos postet, die mysteriös und lustig sind. Ich bin eine der über 1.7 Millionen Follower. Natürlich musste ich also sein Buch haben. Es ist in kurze Kapitel und 13 Stories gegliedert. Das Inhaltsverzeichnis ist ziemlich cool und modern gemacht. Im Vorwort erfährt man ein bisschen was aus seinem Leben, was ruhig kürzer hätte sein können. Ich wollte schließlich keine Biografie lesen. Die Sprache ist einfach (fast hätte ich einfallslos geschrieben), typisch jugendlich, wenig interessant. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er das alles nicht allein zu Papier gebracht hat, man merkt aber deutlich seine Handschrift sozusagen. Die Fälle an sich waren gut gewählt und spannend. Ich hätte mir hier und da mehr Tiefe gewünscht, mehr Fakten. Das Ganze wirkte eher wie eine Auflistung seiner Spekulationen. Jede Story endet mit seinem Fazit, ergo seiner persönlichen Meinung zum Fall.