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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2025

Unglaublich gutes Buch mit tiefen Gefühlen

Wenn deine Wärme meine Kälte besiegt
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Ich bin seit Tag 1 ein großer Brittainy C. Cherry-Fan und das Buch „Wenn deine Wärme meine Kälte besiegt“ war mal wieder ein tolles Highlight für mich. Es war eine rundum perfekte Story, mit unglaublich ...

Ich bin seit Tag 1 ein großer Brittainy C. Cherry-Fan und das Buch „Wenn deine Wärme meine Kälte besiegt“ war mal wieder ein tolles Highlight für mich. Es war eine rundum perfekte Story, mit unglaublich vielen Momenten, in denen ich laut lachen musste. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und liebe ihren lockeren und humorvollen Schreibstil.
Kai und Holly hätten nicht gegensätzlicher sein können, einfach Sunshine x Grumpy. Ich fand die Schlagabtausche zwischen den beiden großartig. Beide tragen gewisse Päckchen mit sich und man fühlt sowohl mit Holly als auch mit Kai mit und kann sich gut in die Situationen der Charaktere hineinversetzen und den Schmerz nachvollziehen, den sie in der Vergangenheit erlebt haben.
Ich liebe den Trope Sunshine x Grumpy und Fake Relationship. Brittainy hat es erneut geschafft eine wunderbare Story zu schreiben mit tiefgründigen Gefühlen und einem ausgewogenen Auf und Ab, mit dem einen und anderen Plot.
Ich re-reade sehr selten ein Buch, aber dieses würde ich definitiv gerne noch einmal lesen wollen und kann es allen wärmstens empfehlen. Es passt perfekt zur kälteren Jahreszeit.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Gute Ansätze, schwieriger Erzählstil

Degrees of Engagement
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Ich finde das Cover und der Farbschnitt wunderschön. Der Titel „Degrees of Engagement“ hatte mich direkt neugierig gemacht und letztendlich wurde ich durch den Klappentext überzeugt, das Buch zu lesen. ...

Ich finde das Cover und der Farbschnitt wunderschön. Der Titel „Degrees of Engagement“ hatte mich direkt neugierig gemacht und letztendlich wurde ich durch den Klappentext überzeugt, das Buch zu lesen.
Mich hat zu Beginn die Botschaft an uns Mädels wirklich gerührt, dass wir unsere Meilensteine feiern, was wir alles im Leben erreicht haben und uns einfach selbst wertschätzen.
Ich konnte mich gut in Biancas Lage hineinversetzen, in die fehlende Wertschätzung und die Gefühle, die sie erlebt hat.
Leider konnte mich aber die Umsetzung des Buchs nicht wirklich überzeugen. Der Erzählstil in der 3. Person war für mich schwierig und ich kam einfach nicht wirklich damit zurecht. Manchmal wusste ich nicht, wer gerade den Dialog führt. Ich war kurz davor das Buch abzubrechen, aber habe es dennoch zu Ende gelesen, da ich die Ansätze und die Story dennoch spannend fand und den Fake-Dating/ Relationship-Trope sehr liebe. Gegen Ende hin wurde es besser. Ich freue mich, es nicht abgebrochen zu haben, auch wenn ich weiterhin Probleme mit dem Erzählstil hatte. Vielleicht liegt es an der Übersetzung. Für meinen Geschmack hätten 2 POVs geholfen, damit ich Biancas und Xaviers Gedanken und Dialoge besser nachvollziehen könnte. Insgesamt würde ich dem Buch 2,5 von 5 Sternen geben.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Achterbahn der Gefühle

The Wrong Bride
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Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte von „The Wrong Bride“ einzutauchen. Das ganze Setting rund um die arrangierte Ehe und Firmenfusionen war mir nicht ganz geheuer. Dennoch war der ...

Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte von „The Wrong Bride“ einzutauchen. Das ganze Setting rund um die arrangierte Ehe und Firmenfusionen war mir nicht ganz geheuer. Dennoch war der Schreibstil der Autorin angenehm, sodass man gut durch die Kapitel kam und die Seiten regelrecht verschlang.

Besonders gefallen hat mir die Chemie zwischen den Hauptcharaktere Raven und Ares- von Anfang an war eine spürbare Nähe. Ravens Mutter und vor allem die Schwester wirkten auf mich narzisstisch, toxisch und bis zum Ende hin nur noch anstrengend. Nicht nur ihr Bluthochdruck stiegt an, sondern auch meiner durch die ganzen Intrigen, Unterstellungen und Anfeindungen der Schwester. Mir tat Raven unglaublich leid. Ihre Selbstzweifel wurden oft durch fehlende Kommunikation verstärkt. Sie scheint von jedem Hoch und Tief gestürzt zu werden. Die Verbindung zwischen ihr und Ares fand ich echt süß, besonders wie er ihr die ewige Treue geschworen hat.

Im Buch hat mich neben dem toxischen Verhalten der Schwester und Mutter auch der sehr starke Spice-Anteil gestört. Es hätte weniger sein können. Dennoch fand ich die Wendungen und die überschlagenen Ereignisse gegen Ende hin sehr spannend.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Theorie, die zum Nachdenken anregt

Die LET THEM Theorie
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Bei der „Let Them“-Theorie von Mel Robbins wird eine klare Botschaft in den Mittelpunkt gesetzt: Lass anderen(sie) ihren Weg, um mehr Freiheit und weniger Stress im eigenen Leben zu gewinnen. Die Kernaussage, ...

Bei der „Let Them“-Theorie von Mel Robbins wird eine klare Botschaft in den Mittelpunkt gesetzt: Lass anderen(sie) ihren Weg, um mehr Freiheit und weniger Stress im eigenen Leben zu gewinnen. Die Kernaussage, dass die Kontrolle abzugeben oft zu einem gelasseneren Alltag führt, ist wichtig und gut aufbereitet, auch wenn sie nicht völlig neu ist.

Der Schreibstil der Autorin finde ich lebendig, leicht und nahbar. Ihre und die Erfahrungen ihrer Kollegen und Freunden werden mit als Beispiele eingeflochten, wodurch sich vieles persönlicher anfühlt. Besonders die Einbindung der 5-4-3-2-1-Methode zu Beginn wirkt greifbar und hat bei mir eine echte Wirkung gezeigt, für mich persönlich mehr als reines zählen und mehr als bloße Theorie.

In den späteren Abschnitten finde ich sowohl starke als auch durchwachsene Aussagen. Die persönlichen Erfahrungen der Autorin bleiben präsent, wirken teils jedoch zu ausführlich und wiederholen sich meiner Meinung nach oft.
Ein interessanter Vergleich zwischen kindischem Verhalten und erwachsener Reaktion regt zum Nachdenken an, aber manche Verknüpfungen wirken doch etwas gezwungen und weit hergeholt.
Insgesamt fehlte mir ein klarer roter Faden, besonders dort, wo das Buch versucht „lass sie“ und „lass mich“-Theorie in möglichst vielen Kontexten zu beschreiben.

Das Fazit der Autorin passt zur Grundidee: Kontrolle loszulassen kann zu mehr Gelassenheit führen. Ich hätte mir eine fokussiertere Struktur, weniger Wiederholungen und eine stärkere Betonung der zentralen Theorien gewünscht. Wer die Grundidee spannend findet, sollte dennoch zugreifen.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Allow a Sunflower to Bloom
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In „Allow a sunflower to Bloom“ lernen wir die beiden Hauptfiguren Emmee und Casimir kennen, die sich in der neu gegründeten WG langsam Näherkommen.
Zwischen ihnen entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, ...

In „Allow a sunflower to Bloom“ lernen wir die beiden Hauptfiguren Emmee und Casimir kennen, die sich in der neu gegründeten WG langsam Näherkommen.
Zwischen ihnen entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, trotz der Päckchen, die beide zu tragen haben. Themen wie Identitätskrisen, Erwachsenwerden, Ausziehen, Loslassen und der Aufbau von Vertrauen stehen im Mittelpunkt.

Der Einstieg ins Buch war spannend. Mir gefällt, dass zu jedem Kapitel ein Kunstwerk beschrieben wird, das gibt dem Ganzen nochmal einen besonderen Charme.

Ich muss gestehen, dass ich mittendrin mehrmals den roten Faden der Geschichte verloren habe. An einigen Stellen wirkte es zu überladen, die Gedankengänge waren zu verschachtelt und wirr. Zudem finde ich, dass der Klappentext nicht ganz stimmig zur Geschichte wirkt, da die Suche nach den Eltern für mich zu nebensächlich erzählt wird. Auch die Liebesgeschichte zwischen Emmee und Casimir konnte mich nicht vollständig überzeugen. Womit ich aber besonders meine Probleme hatte, war der Schreibstil. Er hat mich nicht wirklich mitgenommen, sodass ich die Geschichte nicht wie gewohnt in wenigen Tagen verschlungen habe, sondern länger gebraucht habe. Dennoch ist es kein schlechtes Buch, es hat mich persönlich einfach nicht vollständig überzeugen können.

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