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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2025

Ein schmerzlicher Weg in die Vergangenheit

Im Dickicht der Erinnerungen
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Dora ist erschüttert, als sie vom Tod ihrer Freundin Loulou erfährt. Kurt vorher hatte Dora noch den Auftrag erhalten, einen Beitrag über Loulou zu schreiben und sie fragt sich, ob ihre Freundin versehentlich ...

Dora ist erschüttert, als sie vom Tod ihrer Freundin Loulou erfährt. Kurt vorher hatte Dora noch den Auftrag erhalten, einen Beitrag über Loulou zu schreiben und sie fragt sich, ob ihre Freundin versehentlich vom Balkon gestürzt ist oder ob es Selbstmord war. Es lag auch der Kontakt zwischen ihnen seit Jahren schon auf Eis. Dora begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und wird mit alten Selbstzweifeln konfrontiert und diese drohen sie komplett aus der Bahn zu werfen.

Bei "Im Dickicht der Erinnerungen" hat mich schon alleine der Titel angesprochen, denn ich habe auch ein Dickicht der Erinnerungen, nur hat mich meine Depression schon vor Jahren aus der Bahn geworfen und ich Versuche seitdem mit meiner Situation zu leben und mir mit meinen Büchern und meiner Lieblingsmusik zu behelfen, was oft funktioniert, aber leider nicht alle Tiefs verhindern kann, aber es zumindest etwas leichter zu ertragen für mich macht. Von mir gibt es sehr gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Schwierige Geschichte

Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich
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In der Geschichte, geht es um eine Vielfalt an Themen, die von einer namenlosen Ich-Erzählerin erzählt werden. Die Ich-Erzählerin wohnt in einem LKW-Anhänger auf einem Wagenplatz, ist homosexuell und leidet ...

In der Geschichte, geht es um eine Vielfalt an Themen, die von einer namenlosen Ich-Erzählerin erzählt werden. Die Ich-Erzählerin wohnt in einem LKW-Anhänger auf einem Wagenplatz, ist homosexuell und leidet unter den Folgen einer Corona-Infektion. Sie ist einsam, bis sie sich dann um eine verletzte Krähe kümmert und sie hört sich auch die Tonaufnahmen von ihrem Vater an. Er erzählt vor allem von seiner Zeit in polnischen Widerstand, Folterungen und seiner Zeit im Gulag.

Die Geschichte war spannend. Aber es war teilweise ein ziemliches Durcheinander an den unterschiedlichsten Themen, wo ich selbst auch ein wenig durcheinander gekommen bin und der Schreibstil war auch etwas gewöhnungsbedürftig. Deshalb muss ich leider einen Stern abziehen. Ich vergebe 4 Sterne und empfehle allen, sich selbst ein Bild von der Geschichte zu machen.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Ein richtiger Klassiker

Der alte Mann und das Meer
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84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen hat. Er fährt extra weit hinaus, um einen großen Fang zu machen. Er hat tatsächlich ein riesiger Marlin angebissen, aber es beginnt ein Kräftemessen um Leben und Tod ...

84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen hat. Er fährt extra weit hinaus, um einen großen Fang zu machen. Er hat tatsächlich ein riesiger Marlin angebissen, aber es beginnt ein Kräftemessen um Leben und Tod zwischen den beiden.

Ich lese eigentlich selten Literaturklassiker, aber ich habe es absolut nicht bereut, diese wunderbar illustrierte Schmuckausgabe gelesen zu haben und mich wundert auch nicht, dass Ernest Hemingway zum Nobelpreisträger wurde, denn es ist wirklich schön geschrieben. Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung für diese schöne Schmuckausgabe.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Ein absolutes Highlight

Am Ende will doch einer sterben (Todesboten #3)
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In der Geschichte geht es um Paz und Alano. Paz wartet schon lange auf den Anruf des Todesboten. Er hat eine traumatische Kindheit gehabt, ist total depressiv und als ein weiterer schlimmer Tag ohne Anruf ...

In der Geschichte geht es um Paz und Alano. Paz wartet schon lange auf den Anruf des Todesboten. Er hat eine traumatische Kindheit gehabt, ist total depressiv und als ein weiterer schlimmer Tag ohne Anruf endet, möchte er Selbstmord begehen. Alano ist der Erbe des Todesboten, er ermutigt immer alle, das Leben jeden Tag aufs Neue zu schätzen. Nur er hat über denn Leben keine Kontrolle mehr. Das Schicksal führt Paz und Alano dann zusammen und sie müssen sich zusammen großen Herausforderungen stellen.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich lese gegen meine eigene Depression gerne Geschichten, die sich um dieses Thema drehen. Dem Protagonisten Paz geht es schlechter als mir, ich habe allerdings während dem Lesen gerne seine Probleme mit meinem Zustand verglichen. Ich habe einiges gelernt aus der Geschichte und bin vielleicht sogar selbst ein kleines Stück weitergekommen. In diesem Sinne vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung, aber nur für alle, die es sich zutrauen zu lesen, denn es sind nicht alle depressiven Menschen so wie ich, wo so ernste Geschichten lesen können, ohne schlechte Auswirkungen auf ihren Zustand zu bekommen. Aber für mich war die Geschichte ein richtiges Highlight.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Guter Auftakt

Wächter der Magie – Aufbruch nach Artimé (Wächter der Magie 1)
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In Quill werden alle in "Gewollte und "Ungewollte" eingeteilt. Wer ungewollt ist, muss Quill verlassen, denn man kann dem strengen Regime nicht mehr dienen. Die Zwillinge Aaron und Alex werden auch getrennt, ...

In Quill werden alle in "Gewollte und "Ungewollte" eingeteilt. Wer ungewollt ist, muss Quill verlassen, denn man kann dem strengen Regime nicht mehr dienen. Die Zwillinge Aaron und Alex werden auch getrennt, weil Alex ein Ungewollter ist. Er kommt dann auf den magischen Ort Artimé, wo er gefördert und unterrichtet wird und auch Freunde findet. Bis sich Aaron auf der anderen Seite als erbitterter Feind erweist und Artimé ins Chaos stürzen will.

Ich habe mittlerweile magische Geschichten ein wenig für mich entdeckt. Die Geschichte ist spannend, der schreibstil hat mir auch gefallen, aber irgendwas hat gefehlt. Deshalb vergebe ich gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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