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Veröffentlicht am 13.10.2018

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Für uns macht das Universum Überstunden
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In „Für uns macht das Universum Überstunden“ ist eine Liebesgeschichte in der es um einen Jungen mit Asperger und ein Mädchen, das von ihrer Mutter verlassen wurde und ab da von Pflegefamilie zu Pflegefamilie ...

In „Für uns macht das Universum Überstunden“ ist eine Liebesgeschichte in der es um einen Jungen mit Asperger und ein Mädchen, das von ihrer Mutter verlassen wurde und ab da von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde. Flynn wird in der Schule von Ellie und ihren Freunden geärgert, die sich einen Spaß daraus machen zuzusehen, wie er ausrastet. Doch wenn er zusammen mit Ellie nach der Schule bei sich zu Hause ist sind sie Freunde. Bis etwas passiert, das Ellies Schuld ist. Sechs Jahre später begegnen sie sich wieder und müssen mit ihren Gefühlen und dem was in der Vergangenheit passiert ist umgehen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Geschichte hat mich berührt und auch zum Nachdenken gebracht. Ich habe mich für die beiden Protagonisten gefreut und auch mit ihnen gelitten. Sowohl mit Flynn als auch mit Ellie, weil sie es beiden nicht leicht gehabt haben.

Außerdem konnte ich nachvollziehen, warum Ellie sich so verhalten hat und so gehandelt hat. Ich will damit nicht ihr Verhalten rechtfertigen, denn das war absolut nicht in Ordnung aber ich konnte es verstehen. Auch konnte man im Laufe des Buches sehen, wie Ellie sich verändert, wie sich ihr Leben verändert und sie anfängt für etwas zu kämpfen, das ihr wichtig ist.

An diesem Buch fand ich die Situation sehr interssant, weil man sie so sehr wenig zu Lesen bekommt, jedenfalls ich. Denn hier hatte das Mädchen und nicht der Junge die Probleme / Schwierigkeiten. Auch fand ich es interessant etwas über einen Menschen mit Asperger zu lesen, weil ich das bis jetzt noch nicht hatte und man sehen konnte, wie Flynn mit den Situationen umgeht.

„Für uns macht das Universum Überstunden“ wird aus der Sicht von Ellie und Flynn erzählt, wobei Ellie dabei immer in der Gegenwart war und die Kapitel aus Flynns Sicht haben in der Vergangenheit gespielt. Das einzige, was ich ein bisschen zu bemängeln hätte ist das es manchmal ein bisschen vor sich hingeplätschert hat, aber nur ganz wenig. Es ist eben ein etwas ruhigeres Buch. Und ich hab gegen Ende auf eine bestimmte Situation gewartet, von der man wusste, dass sie noch kommen würde und sich ein kleines bisschen anders gestaltet hat als erwartet.

Ich fand es ein sehr gelungenes Buch mit einem wunderschönen Prolog, dass ich nur jedem empfehlen kann. Außerdem hat mir das Buch gezeigt, wie andere Menschen einen beeinflussen können und wie viel schon allein Worte anrichten können, aber auch, dass es manchmal gar keine braucht.

Veröffentlicht am 13.10.2018

So wie Kupfer und Gold

So wie Kupfer und Gold
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Inhalt: Üppige Gewänder, rothaarige Schönheiten und ein grausiges Geheimnis! Boston, 1855. Sophia ist 17, und ist nach dem Tod ihres Vaters Waise, als sie einen Brief von ihrem Paten erhält, der sie auf ...

Inhalt: Üppige Gewänder, rothaarige Schönheiten und ein grausiges Geheimnis! Boston, 1855. Sophia ist 17, und ist nach dem Tod ihres Vaters Waise, als sie einen Brief von ihrem Paten erhält, der sie auf seine Plantage in Mississippi einlädt. In Wyndriven Abbey zieht der attraktive Bernard sie in seinen Bann. Doch je näher sie sich kommen, desto mehr spürt Sophia seine dunkle Seite. Als ihr junge, schöne Frauen mit rotem Haar erscheinen die ihr selbst sehr ähnlich sehen wird Sophia misstrauisch. Cressac war bereits mehrfach verheiratet, und alle Ehefrauen verschwanden unter mysteriösen Umständen.

Meinung: So wie Kupfer und Gold hat mich enttäuscht. Ich habe mehr von dem Buch erwartet, es konnte mich nicht fesseln. Das Buch hat die ganze Zeit über keine Spannung aufgenommen, weder am Anfang noch am Ende. Es gab Szene, die meiner Meinung nach unnötig waren und mich nicht interessiert haben. Es hat sich gezogen.

Außerdem konnte ich die Protagonistin vor allem am Anfang nicht verstehen. Ihre Handlung und Gedanken in manchen Situationen, waren für mich nicht nachvollziehbar. Sophia war mir zu leichtgläubig, zu vertrauensselig und zu geblendet von Bernard de Cressac. Außerdem habe ich nichts von ihrer Trauer um ihren Vater gespürt, dessen Tod ja schließlich der Grund dafür war, dass Sophia zu ihrem Patenonkel gegangen ist.

Auch der Schluss des Buches konnte man schon lange erahnen und voraussehen, obwohl ich das Märchen vor dem Lesen nicht gekannt habe.

Fazit: Mir persönlich hat das Buch nicht gefallen, aber jemand der Märchen mag, dem wird es vielleicht gefallen und eine bessere Meinung von dem Buch haben.

Veröffentlicht am 13.10.2018

Absolute Leseempfehlung

Passagier 23
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Ich habe einen neuen Fitzek beendet, mein zweiter und es war, wie auch der erste unglaublich toll. Ich will unbedingt mehr von diesem Autor lesen und freue mich schon drauf. Aber jetzt erst Mal zu diesem ...

Ich habe einen neuen Fitzek beendet, mein zweiter und es war, wie auch der erste unglaublich toll. Ich will unbedingt mehr von diesem Autor lesen und freue mich schon drauf. Aber jetzt erst Mal zu diesem Buch:
Passagier 23 hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und nicht mehr losgelassen! Vor allem auf den Letzten 100/150 Seiten war es besonders schlimm, bzw. gut, denn wenn mich ein Buch so fesselt hat es alles richtig gemacht. Denn ich konnte nicht mehr aufhören, bis ich die ganze Wahrheit erfahren habe, was auf diesem Kreuzfahrtschiff vor sich gegangen ist.

Während des Lesens habe ich mir sehr viele Theorien zusammen gereimt und viele Menschen verdächtigt. Das Buch hat mich in die irregeführt. Denn wenn man denkt, etwas zu wissen bzw. das Buch dem Leser ein Stück der „Wahrheit“ offenbart und man sich dann anhand dessen, was man erfahren hat wieder neue Dinge zusammengereimt hat, die auch irgendwie Sinn ergeben hätten krempelt das Buch noch einmal alles wieder um und lässt den Leser teilweise sprachlos zurück. Dies ist mir bis zur letzten Seite so gegangen.

Auf die Auflösung im Buch wäre ich nicht gekommen. Es gab zwar ein paar kleine Dinge, die mich stutzig gemacht haben, die ich nicht richtig glauben wollte wie das Buch sie mir verkauft und es sich dann auch Stück weit so war. Dennoch wäre ich nie darauf gekommen wie es wirklich war. Und das finde ich auch gut, denn das hat dem Buch dieses etwas gegeben, das es gebraucht hat. (Hoffe man versteht irgendwie, was ich damit sagen will)

Das Buch ist aus der Sicht von mehreren Personen geschrieben. Das wechselt sich Kapitelweise ab. Außerdem sind die Kapitel nicht so lang, was für mich noch so ein Suchfaktor war. Denn ich hab mir immer gesagt, das eine Kapitel geht noch sind ja nur ein paar Seiten…

Eine Sache finde ich noch ganz toll an dem Buch und das ist die Danksagung. Man muss sie unbedingt lesen, denn sie ist so toll und witzig geschrieben. Ich musst an mehreren Stellen lachen. Außerdem schreibt Sebastian Fitzek dort auch ein paar Seiten über das Buch, zum Beispiel woher seine Idee zu dem Buch kam. Und nach der Danksagung ist es noch nicht vorbei …

Zum Schluss kann ich dieses Buch nur allen Empfehlen, die einen spannenden und fesselnden Thriller lesen wollen. Und wenn ihr keinen lesen wollt, dann macht es trotzdem! Es lohnt sich.

Veröffentlicht am 13.10.2018

Spannend, Nachdenklich, Unglaublich gut

Noah
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Inhalt:

Er weiß nicht, wer er ist.

Er weiß nicht, was er in der Stadt will, in der er sich gerade befindet.

Er weiß nicht, warum er auf der Straße lebt.

Er weiß nicht, warum in seiner Schulter eine ...

Inhalt:

Er weiß nicht, wer er ist.

Er weiß nicht, was er in der Stadt will, in der er sich gerade befindet.

Er weiß nicht, warum er auf der Straße lebt.

Er weiß nicht, warum in seiner Schulter eine frische Schusswunde verheilt.

Er weiß nur: Jemand wollte ihn töten.

Und er weiß auch: Er wird es wieder versuchten. Weil er ein Geheimnis in sich trägt, von dem das Schicksal der gesamten Welt abhängt. Wird er sich erinnern, bevor es zu spät ist?


Meiner Meinung:

Noah war das erste Buch, dass ich von Sebastian Fitzek gelesen habe und ich bin begeistert. Es gab nichts, dass mir an dem Buch nicht gefallen hat und ich will unbedingt mehr von Sebastian Fitzek lesen.

Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Außerdem bin ich beim Lesen sehr schnell vorangekommen, was vielleicht auch an den kurzen Kapiteln liegt. Auch gibt es mehrere Erzählstränge, in denen von unterschiedlichen Personen berichtet wird. Von denen man dann am Schluss erfährt, wie sie miteinander zusammenhängen, auf welcher „Seite“ sie stehen und wie die Personen in das ganze verwickelt sind. Zu all diesen Fragen habe ich während des Lesens Theorien aufgestellt, die zum Teil auch zugetroffen sind zum Teil aber auch nicht. Obwohl man ein paar Sachen erahnen kann, hat es das Buch nicht schlechter gemacht oder das Gefühl, dass man weiter lesen muss verhindert, denn dadurch ist es eher größer geworden. Denn ich wollte wissen ob es wirklich so ist.

Das Buch spricht ein Thema an, dass auch jetzt aktuell ist, nur, dass es von vielen Verdrängt wird. Mich hat das Buch während des Lesens und auch danach zum Nachdenken gebraucht. Über die Menschen und unseren Lebensstil.

Ich kann dieses Buch nur jedem Empfehlen.

Veröffentlicht am 13.10.2018

Schöne Märchengeschichte

Die silberne Königin
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Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, ...

Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit - über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst.


Der Klappentext hat sich für mich sehr interessant angehört und ich war sehr gespannt auf das Buch. Auch die Idee fand ich sehr gut, doch meiner Meinung nach hätte man mehr aus der Geschichte machen können. Vorallem der Prolog und der Anfang der Geschichte hat mich neugierig auf die weitere Handlung gemacht. Doch ungefähr ab der Mitte hat es immer weiter nachgelassen. Mir hat die Spannung in der Geschichte gefehlt, sie hat mich nicht gefesselt und mir das Gefühl gegeben unbedingt weiter lesen zu müssen um zu wissen, wie es endet. Außerdem konnte mich die Protagonistin nicht immer mit ihrem Handel überzeugen. Die Handlung ging mir zu schnell.

Trotz allem fand ich, dass „Die silberne Königin“ eine nette Geschichte für zwischendurch ist und für jeden etwas, der gerne Märchen und Fantasie Geschichten liest. Denn das Märchen der silbernen Königin ist mit der Geschichte um Emma verbunden und wird im Buch immer wieder weiter erzählt.
Außerdem gab ein paar sehr schöne Zitate in dem Buch.