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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2025

Eine verhängnisvolle Zufallsbegegnung

The Business Trip
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Kurz zum Inhalt: Die 45-Jährige Nachrichtenchefin Stephanie fliegt beruflich auf eine Konferenz nach Denver. Ihr Leben scheint auf den ersten Blick perfekt: Ein guter Job, Geld, ein netter Charakter und ...

Kurz zum Inhalt: Die 45-Jährige Nachrichtenchefin Stephanie fliegt beruflich auf eine Konferenz nach Denver. Ihr Leben scheint auf den ersten Blick perfekt: Ein guter Job, Geld, ein netter Charakter und Familie. So findet zumindest Jasmine. Diese flieht aus ihrem bescheidenen Leben als Barmitarbeiterin und vor ihrem Freund Glenn, der sie psychisch und physisch missbraucht. Wie es das Schicksal so will, sitzen die zwei unterschiedlischen Frauen nebeneinander im Flugzeug und unterhalten sich gut. Kurz darauf kriegen Freunde und Kollegen der beiden seltsame Nachrichten. Vor allem Stepanie scheint sich vollkommen untypisch zu verhalten und bleibt ohne große Erklärung der Arbeit nach der Konferenz fern. Die einzige Information ist, dass sie einen Mann kennen gelernt hat. Plötzlich berichten die Nachrichten schockierende Informationen zum Verbleib von Stephanie und Jasmine.

Fazit: Ich bin etwas zwiegespalten. Ich mochte die ersten 200 Seiten des Thrillers gerne und habe mitgerätselt und -spekuliert. Es waren mir zu viele verschiedene Sichtweisen von Charakteren, aus denen berichtet wurde, weniger hätten es auch getan. Die Autorin hat es dafür geschafft, trotz der vielen Charaktere mit ihnen mitzufühlen. Für mich kam die Auflösung viel zu früh, weswegen mich die letzten 100 Seiten fast gelangweilt haben und die Spannung irgendwie raus war.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Liebe aus der Vergangenheit

Dating Blacklist
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Kurz zum Inhalt: Olivia ist eine anerkannte New Yorker Modedesignerin, Single und Stammkundin einer Escort Firma, um öffentliche Events nicht alleine besuchen zu müssen. Als sie eine Hochzeitseinladung ...

Kurz zum Inhalt: Olivia ist eine anerkannte New Yorker Modedesignerin, Single und Stammkundin einer Escort Firma, um öffentliche Events nicht alleine besuchen zu müssen. Als sie eine Hochzeitseinladung einer Konkurrentin bekommt, bucht sie auch hierfür einen Callboy. Dieser stellt sich als ihr Ex Elijah heraus, den sie vorerst nicht erkennt. Er hingegen durchlebt gemeinsame Erlebnisse aus der Vergangenheit. Olivias kleinwüchsige Assistentin und Freundin seit Kindheitstagen Emily schwärmt schon seit Jahren für ihn. Doch was passiert, wenn zwei beste Freundinnen Interesse an dem gleichen Mann haben?

Fazit: Ein schönes Buch für zwischendurch zum Abschalten mit etwas Drama, Liebe und ein klein wenig ernstere Themen wie Trauer und Inklusion. Der Schreibstil war okay und ich mochte, dass es aus allen drei Perspektiven geschrieben war. Leider hat mich die Geschichte nicht richtig catchen können und ich war gelangweilt beim Lesen, wofür die dreimonatige Lesedauer spricht. Das Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Mit Mut nach Japan

Die Tokio-Detektive: Yoshi und Ben ermitteln
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Kurz zum Inhalt:
Ben zog von Deutschland nach Japan. Er findet einen neuen Freund Yoshi. Trotz der unterschiedlichen Sprachen spielen sie miteinander und bringen sich gegenseitig etwas über die eigenen ...

Kurz zum Inhalt:
Ben zog von Deutschland nach Japan. Er findet einen neuen Freund Yoshi. Trotz der unterschiedlichen Sprachen spielen sie miteinander und bringen sich gegenseitig etwas über die eigenen Kulturen bei. Auf einem ihrer Abenteuer entdecken sie einen Schatz in einer geheimnisvollen Höhle. Was es damit wohl auf sich hat?

Die Geschichte ist sehr süß. Sie erzählt von Mut, Angst vor dem Unbekannten und Freundschaft, die über Sprache hinausgeht. Man lernt mit Spaß etwas über die japanische Kultur und ein paar japanische Wörter. Die Kapitel sind kurz und teilweise auch unabhängig voneinander lesbar, sodass man sie gut einteilen kann.
Die Zeichnungen und Bilder gefallen mir richtig gut und ist dank des berühmten Mangastils ganz anders als deutsche Kinderbücher. Es gibt große Bilder zum Entdecken und kleine Bilder in Unterhaltungen. Es ist sowohl für Kinder, als auch Erwachsene eine tolle Erfahrung.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Souveräne Young Fantasy

The Blackgate Invitation
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Kurz zum Inhalt:
Die Geschwister Ruby und Wren werden von einer älteren Dame gegen Bezahlung gebeten für eine Abendveranstaltung auf einem geheimnisvollen Anwesen ihre zwei Enkelinnen zu spielen. Wren ...

Kurz zum Inhalt:
Die Geschwister Ruby und Wren werden von einer älteren Dame gegen Bezahlung gebeten für eine Abendveranstaltung auf einem geheimnisvollen Anwesen ihre zwei Enkelinnen zu spielen. Wren sagt ohne zu überlegen zu. Am besagten Abend wird auf mysteriöse Weise die Gastgeberin getötet. Ruby und Wren erfahren, dass sie in einer Gruppe aus Magiern gelandet sind. Um die Villa verlassen zu können, muss der Mord aufgeklärt, der Täter bestraft werden und außerdem vier magische Artefakte gefunden werden. Erst dann wird der Bann gebrochen. Es beginnt ein gefährlicher Wettkampf und es ist nicht sicher wer Freund und wer Feind ist. Können Ruby und Wren trotz ihrer Menschlichkeit überleben, ihre Tarnung aufrechterhalten und bei den Rätseln helfen?

Die Geschichte spielt aus zwei Perspektiven: zum einen aus dem Menschenmädchen Ruby und zum anderen aus der von Auden, einem Elementarmagier.

Ruby und Wren sind sehr unterschiedliche Charaktere. Während Ruby sehr durchdacht und vorsichtig handelt, hört Wren auf ihr Bauchgefühl.
Die Liebesgeschichte zwischen Auden und Ruby kam mir nicht authentisch vor, sondern eher aufgesetzt und meiner Meinung nach unnötig. Auden scheint der Liebling der Blackgate Familie zu sein. Er ist sehr familienverbunden, zuvorkommend und mutig.

Ich habe mich auf das Buch gefreut, die Story klingt unfassbar gut und dann schaut es auch noch sooo toll aus. Es hat Details aus der Geschichte auf seinem Cover, die Erhebungen fühlen sich toll an und die Goldeffekte sind ein Highlight. Leider hat mich das Buch nicht wirklich etwas fühlen lassen. Keine Spannung, keine Überraschungen.. Es war eine souveräne Geschichte mit Potential. Nicht mehr und nicht weniger.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Ein humorvoller Familienroman mit einer kleine Prise Krimi

Engagier dich oder stirb!
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Ob eine Verdächtige sich selbst entlassen kann?

Kurz zum Inhalt: Finja ist nach einem tragischen Unfall ihres Partners Alleinerziehende von Drillingsmädchen. Sie ist Mitglied im Elternbeirat, schreibt ...

Ob eine Verdächtige sich selbst entlassen kann?

Kurz zum Inhalt: Finja ist nach einem tragischen Unfall ihres Partners Alleinerziehende von Drillingsmädchen. Sie ist Mitglied im Elternbeirat, schreibt unter einem Synonym Liebesromane, ihre Schwiegermutter Gerti ist ihr bei den Kindern eine große Stütze und sie und ihre zwei Schwestern Sachiko und Pink könnten unterschiedlicher nicht sein. Kurz nach der ersten Elternbeiratssitzung zum Winterfest wird die Vorsitzende Sybylle ermordet. Ein weiteres Ausschussmitglied setzt das Gerücht in die Welt, dass Finja etwas mit dem Ableben zu tun haben könnte, da sie auf Krigesfuß mit dem Opfer stand. Finja fängt an selbst etwas zu ermitteln, um sich selbst zu entlasten. Neben den Ermittlungen gibt es komödiantisches Familienchaos und –liebe ohne Ende.
Schreibstil: Leichter und lockerer Schreibstil aus der Ich-Perspektive von Finja. Ein paar Wörter, die mir nicht geläufig waren wie „exaltiert“, „Animositäten“, „Bonmot“. Die Autorin scheint einen gehobeneren Wortgebrauch zu wollen. Vielleicht bin ich aber auch im Wiener Wortschatz als Fränkin nicht so gut. Ab und zu bekommt man auch Auszüge aus dem Liebesroman zu lesen, den die Protagonistin schreibt. Die Übergänge zwischen den Kapiteln sind ab und zu etwas abrupt.
Das Buch wird unter dem Genre Krimi geführt. Ja, es gibt einen Mord, aber im Verhältnis ist der kriminalistische Teil sehr gering. Für mich steht im Hauptfokus des Buchs Finjas chaotisches und sehr unterhaltsames Leben und nicht unbedingt der Kriminalfall. Ich mochte die Geschichte, doch die Erwartungen eines Krimis erfüllt es in meinem Fall nicht. Leider war mir die Mordauflösung zu plump. Die falsche Genrebezeichnung tut dem Buch meiner Meinung nicht gut. Die Familienkomik gefällt mir hingegen sehr gut.
Nichtsdestotrotz wurde ich trotz anderer Erwartungen gut unterhalten.

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