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Veröffentlicht am 04.04.2020

Eine wunderbare Geschichte

Für immer die Deine
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https://nadys-buecherwelt.de/jana-voosen-fuer-immer-die-deine-rezension/

Rezension:
1939
In dem kleinen Dorf Jork passiert etwas, was es zu dieser Zeit gar nicht geben darf. Die 17jährige Klara, Tochter ...

https://nadys-buecherwelt.de/jana-voosen-fuer-immer-die-deine-rezension/

Rezension:
1939
In dem kleinen Dorf Jork passiert etwas, was es zu dieser Zeit gar nicht geben darf. Die 17jährige Klara, Tochter eines reichen und einflussreichen Obstbauern, wird schwanger. Zu allem Überfluss ist der Vater des Kindes niemand anderes als Fritz, der Sohn des hiesigen Pfarrers.

Um den Skandal so gering wie möglich zu halten, willigen die Eltern der Beiden der Hochzeit zu.
Klara und Fritz lieben sich wirklich und so erlebt das junge Paar eine unbeschwerte und glückliche Zeit.

Doch dann schlägt das Schicksal zu. Der 2. Weltkrieg bricht aus und Fritz muss an die Front. Fortan muss Klara sich mit ihrem kleinen Sohn allein durchschlagen und Hamburg wird fast komplett zerstört.

2019:
Die junge Marie, die als Journalistin arbeitet, soll einen ergreifenden Artikel schreiben. Bei ihren Recherchen stößt sie auf die Liebesgeschichte von Klara und Fritz.

Sie ist dermaßen von dem Leben und der Liebe zwischen den Beiden angetan, dass sie mit der Zeit ihr eigenes Leben überdenkt. Und so beginnen sich die zwei Zeitepochen zu vermischen und beeinflussen Maries Zukunft.



Fazit:
Ich liebe Bücher, die in zwei Zeitepochen spielen und war deshalb auf den Roman von Jana Voosen gespannt. Bisher habe ich von der Autorin noch kein Buch gelesen und mir hat ihr Schreibstil aber gleich sehr gut gefallen.
Sie konnte mich in die Story hineinziehen und begeistern.

Sowohl die Liebesgeschichte von Klara und Fritz als auch das Leben von Marie waren sehr interessant und gefühlsvoll. Die Charaktere wurden sehr ausdrucksvoll dargestellt, so dass ich mich gut in die jeweiligen Protagonisten hineinversetzen konnte.

Aufgrund von einigen Längen zwischendurch, gebe ich dem Roman 4 von 5 Sternen.
Ich werde die Autorin sehr gerne weiter beobachten.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Ein MUSS für alle Fans von historischen Romanen

Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1)
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Klappentext:
Ein unerwarteter Aufbruch Berlin, 1926. Aufgewühlt verlässt Sophia ihr Elternhaus. Ihr Vater will sie nie wiedersehen, ihre Mutter ist in Tränen aufgelöst. Erst als sie vor ihrem Geliebten ...

Klappentext:
Ein unerwarteter Aufbruch Berlin, 1926. Aufgewühlt verlässt Sophia ihr Elternhaus. Ihr Vater will sie nie wiedersehen, ihre Mutter ist in Tränen aufgelöst. Erst als sie vor ihrem Geliebten steht, begreift Sophia, dass sie das gemeinsame Kind alleine aufziehen muss. Noch dazu als Unverheiratete. Verzweifelt reist sie zu einer Freundin nach Paris, wo sich ihr eine unerhörte Möglichkeit bietet. Die große Helena Rubinstein ist von Sophias Ausstrahlung und von einer ihrer selbstgemachten Cremes begeistert. Und sie bietet ihr an, in ihrem Schönheits-Imperium zu arbeiten. Sophia reist nach New York, voller Hoffnung auf ein neues Glück.

Rezension:
Sophia steckt mitten in ihrer Ausbildung zur Chemikerin. Da lässt sie sich auf eine Beziehung mit ihrem Dozenten ein. Er verspricht ihr das Blaue vom Himmel und das er in Scheidung lebt. Aber ein Dozent und seine Schülerin war natürlich öffentlich undenkbar.
Als Sophia dann merkt, dass sie schwanger ist, hofft sie, dass Oliver natürlich zu ihr hält. Aber er reagiert anders als sie es sich erhofft hatte. Er möchte das sie abtreiben lässt. Doch das kommt für Sophia nicht in Frage und sie merkt bald, dass sie mit diesem "Problem" wohl allein dasteht.
Als ihre Eltern dann von der Schwangerschaft erfahren, wirft der Vater sie aus der Wohnung.
Wie wird ihre Zukunft im Jahr 1926 aussehen, schwanger und unverheiratet.
Da bietet sich Sophia jedoch eine Chance. Ihre beste Freundin Henny, welche in Paris lebt, bittet sie zu ihr zu kommen. Sophia ist von Paris und den Menschen begeistert. Als sie dann noch die Möglichkeit bekommt für die berühmte Helena Rubinstein eine Gesichtscreme herzustellen, scheinen sich ihre Träume zu erfüllen.

Meine Meinung:
Als ich das Cover von Corina Bomanns neuen Roman gesehen habe, wusste ich direkt, dass ich dieses Buch bzw. die Trilogie lesen musste.
Und Corina Bomann hat mich wieder nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich finde sie hat sich hier selbst übertroffen.
Schon nach den ersten Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das Schicksal von Sophia hat mich völlig in den Bann gezogen. Der Schreibstil war fesselnd und kurzatmig, so dass die 541 Seiten nur so an mir vorbeirauschten.
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen.
Für jeden Fan von historischen Romanen ist diese Trilogie ein "muss".

5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 27.03.2020

Ein gelungener 2. Teil

Splitter im Nebel
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Rezension:
Im zweiten und letzten Teil dieser Reihe, versuchen Robert und Erik weiterhin das Herz von Anna zu gewinnen. Tja und Anna wird dadurch immer wieder hin und her gerissen. Sie kann sich einfach ...

Rezension:
Im zweiten und letzten Teil dieser Reihe, versuchen Robert und Erik weiterhin das Herz von Anna zu gewinnen. Tja und Anna wird dadurch immer wieder hin und her gerissen. Sie kann sich einfach nicht entscheiden. Beide Männer tun alles, um Anna jeden Wunsch von den Augen abzulesen und machen es Anna um so schwerer.

Dann findet Anna einen Brief, der ihr das Herz aus der Brust zu reißen droht.
Sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll, denn der Inhalt des Briefes bedroht nicht nur ihre gesamte Familie, sondern auch das Unternehmen, welches ihr Vater aufgebaut hat.

Fazit:
Ich habe mich sehr auf den 2. Band der Reihe gefreut, weil ich vom 1. Band mehr als begeistert war. Dieser hat von mir 5 Sterne bekommen.
Leider konnte mich der zweite Band nicht ganz so mitziehen. Gerade am Anfang des Romans war mir die Story doch etwas langatmig und ich wartete ständig darauf, dass irgendetwas spannendes passierte.

Doch dann wurde es eindeutig interessanter. Als Anna ein Geheimnis aufdeckt, heißt es für sie zu kämpfen und ihre Meinung durchzusetzen.
Ab ca. der Hälfte des Buches hat es Johanna Benden wieder geschafft, mich in die Story hineinzuziehen. Ihr Schreibstil war wie immer locker und angenehm, allerdings ging mir auch dieses ständige Hin und Her von Anna und den zwei Männern, allmählich auf die Nerven. Anna ist eine berufstätige Frau und steht eigentlich mitten im Leben und trotzdem verhält sie sich manchmal wie ein verliebter Teenager.
Im großen und ganzen ist es jedoch ein gelungener 2. Teil und ich bin schon gespannt, mit was für eine Geschichte und Johanna Benden als nächstes überrascht.

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 24.03.2020

Lesenswert

Das Schmetterlingszimmer
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Cover:
In das Cover habe ich mich sofort verliebt. Ein typisches Lucinda Riley Buch, romantisch und blumig und man sieht darauf das Anwesen “Admiral House”, wie die Autorin es auch beschreibt.

Meine Meinung:
Die ...

Cover:
In das Cover habe ich mich sofort verliebt. Ein typisches Lucinda Riley Buch, romantisch und blumig und man sieht darauf das Anwesen “Admiral House”, wie die Autorin es auch beschreibt.

Meine Meinung:
Die Hauptprotagonisten Posy Mentague wird von Lucinda Riley sehr sympathisch dargestellt. Sie lebt alleine in dem großen Anwesen “Admiral House” und kümmert sich mit Hingabe um den wunderschönen Garten. Sie hat zwei Söhne, Sam und Nick. Nick kommt nach einem längeren Aufenthalt aus Australien zurück, um wieder in Suffolk zu leben.
Sam bringt sein Leben einfach nicht auf die Reihe. Er ist verheiratet und hat 2 Kinder und die Familie lebt von der Hand in den Mund. Egal was Sam anfängt scheitert, so dass seine Frau oft am verzweifeln ist und nicht mehr weiß, wie sie die Rechnungen bezahlen soll.
Als Posy mit dem Gedanken spielt das Anwesen zu verkaufen, da sie mit ihren fast 70 Jahren endlich entspannen möchte, versucht Nick ihr das auszureden, weil er weiß, wie sehr seine Mutter “Admiral House” liebt.
Sam dagegen hat sich ein neues Aufgabengebiet gewidmet, er möchte für einen Sponsor herrschaftliche Häuser kaufen, diese sollen renoviert werden und dann für teureres Geld verkauft werden. Da kommt ihm natürlich “Admiral House” gerade gelegen.
Da trifft Posy auf ihre große Liebe Freddie, den sie vor 50 Jahren das letzte Mal gesehen hat. Er hat Posy von heute auf morgen verlassen, ohne ihr jemals den Grund zu verraten. Nun ist er zurück und kämpft mit seinen Gefühlen zu Posy und der Wahrheit was damals geschah. Er weiß, dass er Posy mit diesem Geständnis sehr verletzen wird.

Fazit:
Ich liebe die Romane von Lucinda Riley sehr. Gerade so Familiengeheimnisse und Bücher die in zwei Zeitepochen geschrieben sind, fesseln mich immer. So habe ich mich natürlich auch auf den neuen Roman der Schriftstellerin gefreut.
Am Anfang hat sich die Geschichte so ein wenig hingezogen. Wie immer war der Schreibstil flüssig und gut zu lesen, aber mir fehlte so ein bisschen die Spannung.
Dann wurde es jedoch besser und ich fieberte bis zum Schluss mit, was für ein Geheimnis sich hinter der Trennung von Freddie und Posy verbirgt. Denn dieses Geheimnis erschüttert Polys Leben von Grund auf.
Von mir bekommt der Roman 4 Sterne, da ich leider aufgrund der Länge am Anfang einen Stern abziehen muss.

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.02.2020

Eine Biographie, die mich tief bewegte

Der Bibelraucher
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Rezension:
Durch eine liebe Freundin wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Sie erzählte mir immer wieder davon, während sie es selber lass und ich war mehr als neugierig auf diese Story. Ein paar Tage ...

Rezension:
Durch eine liebe Freundin wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Sie erzählte mir immer wieder davon, während sie es selber lass und ich war mehr als neugierig auf diese Story. Ein paar Tage später, schenkte sie mir das Buch und ich musste, vor lauter Neugierde, sofort mit dem Lesen anfangen.

Schon nach den ersten Seiten, in denen es um die Kinderzeit von Wilhelm Buntz ging, war ich geschockt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Was der “kleine” Wilhelm in seinem jungen Leben erleiden musste, hat mich tief bewegt und atemlos zurückgelassen. Er wird insbesondere durch die Behandlung der Erwachsenen, als “schwarzes Schaf” gesehen, um dass es sich nicht lohnt zu kämpfen.
Keiner merkt, so kam es mir auf jeden Fall vor, dass es Hilferufe eines Kinder und eines Jugendlichen sind, geliebt und akzeptiert zu werden. Wenn man aber mit dem Gedanken aufwächst, dass man nichts wert ist und das man einfach nur böse ist, dass es niemanden gibt, der einen liebt, dann war die Entwicklung von Wilhelm Buntz vorauszusehen.

Fazit:
Ich habe selten eine Biographie gelesen, die mir so nahe ging. Klar hat Wilhelm Buntz sehr viele schlechte Dinge getan, für die er auch verhaftet wurde und lebenslänglich hinter Gitter musste. Als junger Erwachsener war er für seine Taten selbst verantwortlich und musste dafür bestraft werden.
Während seines Aufenthalts im Gefängnis beginnt er die Bibel zu lesen, reißt jede gelesene Seite heraus, um damit seinen Tabak rauchen zu können. Er liest die Worte, kann aber anfangs nicht an einen Gott glauben. Doch dann wird er eines besseren belehrt.

Nach seiner Entlassung beginnt er, sich bei “seinen” Opfern zu entschuldigen und erlebt Menschen, die ihn sprachlos machen und ihn an Gott glauben lassen.

***** 5 von 5 Sternen

Wobei ich es schwierig finde, so ein ergreifendes Buch zu bewerten. Da mich Wilhelm Buntz Story jedoch so packen konnte, gut geschrieben ist, vergebe ich gerne 5 Sterne.

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