Trifft leider nicht meine Erwartungen
Die SchanzeKönntet ihr euch vorstellen, in eure alte Heimat zurückzukehren, nachdem euch ein Leid angetan wurde, welches euch nach Jahre später begleitet? Und dann noch euren Peinigern von damals gegenüberzutreten?
Also ...
Könntet ihr euch vorstellen, in eure alte Heimat zurückzukehren, nachdem euch ein Leid angetan wurde, welches euch nach Jahre später begleitet? Und dann noch euren Peinigern von damals gegenüberzutreten?
Also ich nicht….
Doch unsere Protagonistin stellt sich dem Ganzen und erlebt hierbei eine große Überraschung.
Der Klappentext hatte mich hier besonders angesprochen, da ich es sehr faszinierend fand, dass Ellen sich den Ängsten ihrer Vergangenheit stellt. Allerdings wird es ein wenig dauern, bis wir erfahren, was sie damals zur Flucht getrieben hat und das hat mich ein weniger getriggert. Und nachdem dies einmal ausgesprochen war, hatte man das Gefühl, dass plötzlich jeder aus diesem Dorf etwas über die besagte Nacht wusste, aber niemand darüber redet und es totgeschwiegen wird.
Die Geschichte selbst wirkt ein wenig in die Länge gezogen und viele Reaktionen konnte ich einfach nicht so recht nachvollziehen und manches wirkte zu konstruiert. Zum Beispiel der Vater, der statt seiner Tochter beizustehen, lieber die Themen unter den Teppich kehrt. Oder aber Ellen selbst, die nicht immer logisch agiert – gerade, wenn man die Vergangenheit betrachtet und diesen in den Kontext zur aktuellen Lage bringt.
Auch hätte ich mir mehr Polizeiarbeit gewünscht, aber dies wirkte mitunter so, als hätten diese kein größeres Interesse die Morde aufzuklären und den Täter zu finden.
Anfangs war die Geschichte noch recht spannend. Doch leider verliert sich diese recht schnell und irgendwann hat mir diese gänzlich gefehlt. Man hat auf diesen einen bestimmten Moment gewartet, der nicht zu kommen scheint.