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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2020

Die magische Reise geht weiter!

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers
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Meine Meinung zum Buch:

Der dritte Teil der magischen und märchenhaften Reihe rund um den Träumer Lazlo startet ganz anders als erwartet.

Denn statt sich direkt den vergangenen Geschehnissen zu widmen, ...

Meine Meinung zum Buch:

Der dritte Teil der magischen und märchenhaften Reihe rund um den Träumer Lazlo startet ganz anders als erwartet.

Denn statt sich direkt den vergangenen Geschehnissen zu widmen, lernt man gleich zu Beginn zwei neue Figuren kennen. Und damit auch schon eines der ersten Rätsel des Buches.

Man fragt sich sofort, welche Rollen die neuen Charaktere wohl einnehmen werden und wie das alles mit dem Schicksal von Lazlo zusammenhängt. Doch nicht nur Lazlo steht im Mittelpunkt, auch Sarai und die Götterkinder spielen weiterhin eine große Rolle.

Einzelne Puzzleteile der mystischen Geschichte setzen sich nach und nach zusammen, aber auch zahlreiche neue Fragen kommen auf. Diese werden dann hoffentlich im letzten Teil der Geschichte beantwortet.

Der Schreib- und Erzählstil ist, wie in den Vorgängern auch schon, wunderbar malerisch und märchenhaft. Die Geschichte hat ihren ganz eigenen Zauber, der mich beim Lesen direkt wieder gefangen genommen und in die Welt von Weep entführt hat.

Fazit:

Alles begann mit der Suche nach dem Namen einer geheimnisvollen Stadt. Dieses Abenteuer ist magisch, zauberhaft und berührend. Ich bin gespannt, wie die Geschichte enden wird und ob es eine Antwort auf das ursprüngliche Ziel der Reise geben wird.

Mich konnte auch der dritte Teil der Geschichte absolut überzeugen und verzaubern, nicht zuletzt wegen des wunderbaren Schreibstils.Jetzt bin ich umso gespannter auf den letzten Teil!

5 / 5 Sterne

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 19.04.2020

Grandioses Finale!

America´s next Magician
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Der Klappentext:
25 Länder. 5 mächtige Magicians. Wer herrscht?
Ein verheißungsvoller Kuss, der über die Zukunft entscheidet.
Eine neue Macht, die für das Reich kämpft.
Ein Junge aus dem goldenen Palast, ...

Der Klappentext:
25 Länder. 5 mächtige Magicians. Wer herrscht?
Ein verheißungsvoller Kuss, der über die Zukunft entscheidet.
Eine neue Macht, die für das Reich kämpft.
Ein Junge aus dem goldenen Palast, der den Kaiser stürzen will.
Die Regentschaftswahl ist entschieden, die Rebellion entfacht! Eine Serie von Attentaten auf Magicians und ein teuflischer Racheplan drohen California ins Chaos zu stürzen. Gleichzeitig versucht Josephine zu begreifen, was passierte, was Wahrheit und was Lüge ist. Statt Antworten eröffnet ihr ein Besuch bei Tekre Industries, dem bedeutendsten Nachrichtendienst, beunruhigende Geheimnisse. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, als der Kaiser sie in seinen goldenen Palast einlädt. Hightechwaffen beziehen am Himmel Stellung, Totgeglaubte leben und Magie liegt in der Luft
Romantisch und mythisch, das große Finale in 2086!

Meine Meinung zum Buch:

Hui, was für ein Finale!

Mit dem Ende des ersten Teils blieben einige Fragen offen und vor allem endete es mit einem echt gemeinen Cliffhanger! Und genau da startet Teil 2 – ohne großes Vorgeplänkel geht es direkt da weiter wo es zuvor aufgehört hat.

Die ersten Seiten tappt man beim Lesen total im Dunkeln, genauso wie die Protagonistin Josie. Es passiert so viel gleichzeitig! Mein einziger Gedanke am Anfang war einfach nur „nein nein nein nein, das darf doch alles nicht wahr sein!“.

Verschnaufpause? Fehlanzeige! Es geht wirklich Schlag auf Schlag weiter in einer bis ins kleinste Detail ausgeklügelten Welt, in der es vor Geheimnissen und Intrigen nur so wimmelt.

Besonders hervor sticht hier Josie in ihrer neuen Rolle als Regentin. Was sie für mich perfekt macht, ist die Tatsache das sie nicht perfekt IST. Sie zweifelt, ist sich unsicher, zeigt Gefühle. Vor allem rettet sie nicht gleich auf Anhieb die Welt, sondern bleibt menschlich, nachvollziehbar und vor allem realistisch. Auch wenn diese Realität manchmal schmerzt hat genau das für mich die Hauptfigur greifbar gemacht. Mehr noch als im ersten Teil.

Erzählt wird auch hier wieder aus der Ich-Perspektive von Josie, sodass man immer nah am Geschehen ist. Der Schreibstil sprüht trotz der Dramatik und Spannung vor Humor. Das ist nicht zuletzt den herrlich erfrischenden Fabelwesen Sama und Neves zu verdanken. Solche Gefährten würde ich mir auch wünschen!

Fazit:

Mit dem Ende von America’s Next Magician geht ein spannendes Abenteuer zu Ende, das aktueller nicht sein könnte.

Josie setzt sich für eine bessere Welt ein und davon können wir uns alle sicher eine Scheibe abschneiden!

Mir hat das Finale nicht nur Kopfzerbrechen bereitet, weil ich ununterbrochen an das Buch denken musste wenn ich nicht lesen konnte, sondern auch unglaublich viel Spaß gemacht!

Es war mir eine große Freude und ich bin immer noch restlos begeistert!

Absolut verdiente 5 / 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2020

Elfen mal anders

Rabenprinz
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Der Klappentext:

Die 17-jährige Isobel ist eine begabte Porträtmalerin mit einer gefährlichen Klientel: das unheimliche Volk der Elfen; unsterbliche Wesen, die nichts erschaffen können, ohne zu Staub ...

Der Klappentext:

Die 17-jährige Isobel ist eine begabte Porträtmalerin mit einer gefährlichen Klientel: das unheimliche Volk der Elfen; unsterbliche Wesen, die nichts erschaffen können, ohne zu Staub zu zerfallen. Doch als Isobel ihren ersten royalen Kunden empfängt – Rook, den Prinz des Herbstlandes – begeht sie einen fatalen Fehler. Sie malt den menschlichen Schmerz in seinen Augen – eine Schwäche, die Rook das Leben kosten könnte. Um sein Leben zu retten, müssen Isobel und Rook lernen, einander zu vertrauen. Doch als aus Vertrauen langsam Liebe wird, brechen die beiden ein Gesetz des Elfenvolkes, das gnadenlose Konsequenzen nach sich zieht …

Meine Meinung zum Buch:

Nachdem ich bereits das zweite Buch der Autorin auf englisch gelesen habe, musste ich auch ihr Debüt lesen. Doch anders als das zweite Werk hat mir ihr Erstling leider nicht ganz so zugesagt.

Ich mochte die Protagonistin Isobel für ihre oft pragmatische Art und auch für den Biss, den sie durchaus in der ein oder anderen Situation zeigt. Sie lässt sich nicht von den Elfen um den Finger wickeln und über den Tisch ziehen sondern tut alles, um ihre Familie zu beschützen.

Das Bild der Elfen hat mir besonders gut gefallen. Denn hier sind sie hinterhältig und aufs eigene Wohl bedacht. Die sprichwörtlichen rosa Glitzerelfen sucht man hier vergebens.

Dann ist da noch Rook, der Herbstprinz. Zu diesem Charakter fällt mir leider nicht besonders viel ein. Sein Verhalten war irgendwie immer undurchsichtig, teils sogar unlogisch. Durch den ständigen Wechsel blieb er für mich leider eher unerreichbar und ich konnte nicht wirklich was mit ihm anfangen. Für einen „mächtigen“ Elfen kam er mir zum Teil arg kindlich vor.

Zum Stocken gebracht hat mich auch der Schreibstil recht oft. Es ist alles wirklich sehr bildhaft beschrieben und man kann sich das Geschehen auch gut vorstellen, aber stellenweise war es dann doch irgendwie „zu viel“ an Details und Beschreibungen, sodass es mitunter etwas anstrengend war, der Geschichte zu folgen. Emotionen blieben dabei für mich auch eher auf der Strecke.

Fazit:

Bildhafter, teils überladener Schreibstil und nur eine der Hauptfiguren, mit der ich richtig warm werden konnte. Leider hat mich der Rabenprinz nicht ganz so überzeugt, dabei versprach der Klappentext doch viel.

Rook blieb für mich nicht greifbar und auch Emotionen wollten nicht wirklich bei mir aufkommen.

Trotzdem konnten mich die Elfen generell und auch die Protagonistin faszinieren.

Alles in allem bekommt das Buch 2,5 / 5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2020

Nicht ganz so düstere Dark Romance

Following You
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Der Klappentext:
»Egal, wohin ich gehe – er ist bereits dort. Ich weiß es. Fühle es. Ein Kribbeln in meinem Nacken, ein
Flattern in meiner Brust.
Will ich vor dir fliehen? Oder will ich wissen, wer du ...

Der Klappentext:
»Egal, wohin ich gehe – er ist bereits dort. Ich weiß es. Fühle es. Ein Kribbeln in meinem Nacken, ein
Flattern in meiner Brust.
Will ich vor dir fliehen? Oder will ich wissen, wer du bist?«
Ich stehe dicht hinter dir, rieche deinen süßen Duft, sehe die Gänsehaut in deinem Nacken. Ich will
nach dir greifen, dich an mich ziehen und nie wieder gehen lassen. Flieh, kleine Prinzessin, solange du
es noch kannst.
Ich werde dich verfolgen.
Bis du mir gehörst.


Meine Meinung zum Buch:
Die Geschichte beginnt recht harmlos und dreht sich rund um die 19-jährige Viktoria, die behütet bei ihrem Vater lebt. An Geld mangelt es ihr nicht, denn ihr Vater steht kurz vor dem großen Durchbruch bei der Herstellung eines Medikaments und so sollte man meinen, dass es ihr nicht schwer fällt glücklich zu sein.
Doch genau das tut es, denn was sie nicht wirklich hat ist ihre Freiheit. Alleine irgendwo hingehen ohne einen Bodyguard an der Seite? Absolute Fehlanzeige. Denn ihr Vater hat große Bedenken, dass jemand seiner Tochter schaden und somit ihm drohen könnte und die Veröffentlichung des Medikaments so gefährdet wird. Was Viktoria - Kiki - als Hirngespinste und Paranoia abtut, entpuppt sich schon bald als unumstößliche Gewissheit. Doch Kiki kann gar nicht anders, die Schatten in den Gassen und vor allem die Schatten um den geheimnisvollen Mann, der ihr folgt, lassen sie einfach nicht mehr los.
Angezogen von dieser dunklen Faszination verbrennt sich Kiki natürlich die Finger und landet in einer scheinbar ausweglosen Situation. Doch es steckt viel mehr hinter allem, als sie zunächst ahnt.
Erzählt wird die Geschichte immer mal wechselnd aus zwei Ich-Perspektiven, genannt "Er" und "Sie". Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und man fliegt so auch recht schnell und bequem durch die Seiten und man wieß auch durch die Wortwahl immer sehr genau, wer da gerade seine Gedanken preisgibt. Was mir hier allerdings ein bisschen gefehlt hat, sind die Emotionen und Gefühle. Natürlich werden diese auch beschrieben, aber trotzdem konnte mich das Buch auf dieser Ebene nicht wirklich abholen. Für mich blieben beide Figuren hier eher auf Distanz.
Was mir auch noch ein bisschen gefehlt hat, war das "Dark", denn auch wenn ich noch nicht allzu viele Bücher aus dem Genre gelesen habe, empfand ich "Following You" im Vergleich zu anderen Werken als eher seicht und ... naja, harmlos. Das konnte auch die wirklich spannende Handlung am Ende nicht mehr retten, denn der Plot ist wirklich interessant und ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Ein letzter Kritikpunkt ist für mich die doch noch sehr jugendliche Protagonistin. Klar ist sie mit ihren 19 Jahren noch gefühlt mitten in der rebellischen Phase, aber dennoch hätte ich mir gewünscht, sie wäre ein bisschen "erwachsener" gewesen. Noch dazu offenbart sie im Laufe der Handlung etwas, was ich persönlich als ziemlich klischeehaft empfunden habe. Das hätte es für mich jetzt auch nicht unbedingt gebraucht, das ist aber sicherlich Geschmackssache.


Fazit:
Ich habe das Buch recht schnell beendet, denn ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt, was sich so im Laufe der Handlung ergeben hat, denn diese war wirklich spannend und gut umgesetzt. Leider hat es mir bei beiden Hauptfiguren etwas an Emotionen und Tiefe gemangelt, Viktoria hätte ich mir etwas "erwachsener" gewünscht.
Für "Einsteiger" im Dark Romance Genre ist dieses Buch sicherlich nicht verkehrt, da ich es im Vergleich mit anderen Büchern des Genres doch als eher seicht empfunden habe.
Trotz der Kritik hat mich das Buch gut unterhalten können.
3,5 / 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Ein frostiges Wintermärchen

Rabenherz und Eismund
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Der Klappentext:

Das Land über dem gefrorenen Himmel hat Mailin bisher für ein schönes Märchen gehalten, mehr nicht. Als eines Tages ihre Freundin Silja angeblich ins Reich des Winterkönigs entführt wird, ...

Der Klappentext:

Das Land über dem gefrorenen Himmel hat Mailin bisher für ein schönes Märchen gehalten, mehr nicht. Als eines Tages ihre Freundin Silja angeblich ins Reich des Winterkönigs entführt wird, macht die unerschrockene Mailin sich auf einen gefährlichen Weg. Toma aus dem Clan der Elchreiter und Birgida, selbst eine Gefangene des Winterkönigs, helfen ihr, sich in dessen Schloss einzuschleichen – doch was hat es mit dem rätselhaften Eisprinzen auf sich, den sie in einem geheimen Trakt entdecken und den sie alle drei aus ihren Träumen kennen?

Meine Meinung zum Buch:

Als ich gesehen hab, dass es ein neues Buch von Nina Blazon gibt, war ich Feuer und Flamme. Ich mag ihre Bücher wirklich sehr, den märchenhaften und poetischen Schreibstil und die Gefühle, die ihre Texte transportieren. Demenstprechend habe ich mich sehr auf ihr neuestes Werk gefreut.

Leider folgte auf die anfängliche Freude schnell die Ernüchterung, denn irgendwie wollte sich nach den ersten ca. 150 Seiten noch kein richtiger Lesefluss bei mir einstellen. DIe Geschichte hat mir keinen richtigen Zugang geboten, dabei sind die Beschreibungen so schön malerisch, man spürt förmlich die Kälte des Winters auf der Haut beim Lesen.

Was mich zu Beginn sehr verwirrt hat, war die Vielzahl an Charakteren und Dorfbewohnern, um die es fast zeitgleich ging. Ich musste oft überlegen, wer jetzt eigentlich wer war, denn sie alle blieben mir fremd. Zur Protagonistin Mailin wollte sich auch keine richtige Bindung einstellen. Sturköpfig ist sie, und diese Sturheit nutzt sie im Laufe der Geschichte immer mal wieder mehr oder weniger zu ihrem Vorteil. Ansonsten war sie leider ziemlich blass.

Spannend wurde es, meiner Meinung nach, auch erst wieder zum Schluss hin. Besonders der mittlere Teil des Buches hat sich gezogen und fühlte sich langatmig an. Wahrscheinlich hat es deshalb auch relativ lang gedauert, dieses Buch zu beenden.

Aber es ist ja nicht nur alles negativ. Besodners gut gefallen hat mir das winterliche und märchenhafte Setting, in dem die Geschichte spielt. Dabei erzählt die Autorin sehr bildhaft und schön, was gerade so passiert. Man hat stets ein gutes Bild der Umgebungen vor Augen und man könnte fast meinen, der kalte Winterwind streicht einem beim Lesen über die Arme. Das Finale reißt das Ruder dann nochmal gehörig herum und bietet die Spannung, die zu Beginn gefehlt hat.

Fazit:

Rabenherz & Eismund und ich sind einfach nicht so richtig miteinander warm geworden, trotz des tollen Erzählstils. Die Charaktere fand ich leider zu blass, mir fehlte da einfach der nötige Tiefgang.

Die zauberhafte Welt hat mich dafür in ihrem Bann gehalten, sodass ich trotz einigen Längen immer wieder in die Kälte abgetaucht bin. Dafür wurde ich mit einem spannenden Ende belohnt.

Von mir bekommt das Buch 3 von 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere