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Veröffentlicht am 04.04.2019

Wenn Welten aufeinander treffen

Des Sandes Widerhall
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Der Klappentext:

Elrod vom Wasserplaneten Tshukma reist im Auftrag der Alten Völker durch die Galaxien. Eines Tages wird er seiner Talente beraubt und strandet auf dem Planeten Erde, der auf Jahrzehnte ...

Der Klappentext:

Elrod vom Wasserplaneten Tshukma reist im Auftrag der Alten Völker durch die Galaxien. Eines Tages wird er seiner Talente beraubt und strandet auf dem Planeten Erde, der auf Jahrzehnte zu seinem persönlichen Gefängnis wird. Er hat sich bereits aufgegeben, als ihn die Begegnung mit der Hexe Sunna aus seinem kümmerlichen Dasein reißt. So wird Elrod unfreiwillig Teil eines Weltrettungskommandos aus Fremdweltlern und Menschen, erkennt jedoch schnell, dass ihm seine neuen Bekanntschaften zum Vorteil gereichen können.

Worum es geht:

Elrod ist ein Eigenbrötler, nicht zuletzt weil das Schicksal ihm in den letzten Jahren alles andere als gnädig war.

Seines Talentes beraubt fristet er sein trostloses Dasein auf der Erde, bessere Zeiten sind nicht in Sicht.

Eines Tages wird er jedoch Zeuge eines Vorfalls auf offener Straße – und dieser beschert ihm nicht nur eine schicksalhafte Begegnung, sondern auch lang verloren geglaubte Hoffnung

Meine Meinung zum Buch:

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Nicht nur, dass ich mich gleich wohl gefühlt habe, sondern auch der angenehme Schreibstil lassen die Seiten nur so fliegen.

Das Buch bietet außerdem noch zahlreiche und interessante Charaktere. Elrod steht zwar deutlich im Vordergrund, aber auch die anderen Talentierten können sich sehen lassen. Der anfangs bunte Haufen ergänzt sich im Laufe der Handlung wunderbar und hey, wer wollte nicht schon immer mal Weltraumelfen kennenlernen? g

Und das bringt mich auch schon direkt zum nächsten Pluspunkt. Nicht nur die „Weltraumelfen“, generell die außergewöhnlichen Ideen, die hier auf den Seiten einen Platz gefunden haben, haben mir sehr gut gefallen! Das zeigt, dass eine Geschichte auch abseits der üblichen Traditionen funktionieren kann und mich hat gerade dieses Geschehen außerhalb des üblichen Rahmens überzeugt!

Fazit:

Eine erfrischend andere Geschichte. Fantasy gemischt mit Sci-Fi Elementen funktioniert hier sehr gut und auch die Charaktere sind allesamt sehr gut gelungen!

Mir haben die zahlreichen Ideen gut gefallen und ich bin gespannt, wo die Reise der Talentierten noch so hinführen wird!

Elrod und seine Freunde bekommen von mir 5/5 Sterne und das absolut verdient!

Veröffentlicht am 14.03.2019

Düsteres, winterliches Märchen

Das kalte Reich des Silbers
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Der Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres ...

Der Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres Vaters. Unnachgiebig fordert sie zurück, was ihr zusteht. Sie ist erfolgreich, und bald heißt es, sie könne Silber zu Gold machen. Die Kunde davon dringt bis tief in die Wälder, zum gefürchteten Volk der Staryk – magische Wesen, die mehr aus Eis bestehen als aus Fleisch und Blut. Der König der Staryk entführt sie in sein Reich. Dort soll sie für ihn Silber zu Gold machen. Tut sie das nicht, wird der Staryk sie töten. Doch gleichzeitig versinkt die Menschheit nun in Kälte …

Worum es geht:

Aus dem Klappentext lässt sich der Handlungsrahmen schon ganz gut ersehen.

Auf ihrem Weg, das verliehene Geld wieder zurück zu bekommen, trifft Mirjem nicht nur auf die Staryk. Ihr Weg kreuzt sich auch mit anderen Charakteren, die im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielen und deren Schicksale eng mit dem von Mirjem verknüpft sind.

Meine Meinung zum Buch:

Dieses Buch ist was besonderes. Es konnte mich für Stunden fesseln und in eine Welt entführen, die so ganz anders ist als unsere. Man muss sich aber auch darauf einlassen.

Der Schreibstil ist märchenhaft, gleichzeitig aber auch rau und harsch – wie die winterliche Welt, in der die Geschichte spielt.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, nicht nur aus Mirjems Sicht, sondern auch aus der Sicht der anderen Charaktere, die im Laufe der Handlung noch auftauchen. Das ist hier nicht wirklich durch Überschriften gekennzeichnet und normalerweise stört mich sowas, aber zu diesem Buch passt das wirklich gut! So setzen sich nach und nach die einzelnen Teile zusammen.

Besonders das Ende hat mich wirklich sehr überrascht!

Fazit:

Ein düsteres Märchen, angesiedelt in einer zauberhaften wie grausamen Welt mit eigenwilligen Charakteren und großen Schicksalen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich für viele Stunden in das kalte, winterliche Reich der Staryk entführen können.

Mirjems Geschichte (und auch die der anderen Charaktere) hat mich absolut in ihren Bann gezogen! Nicht die typische Fantasy-Kost, aber sehr empfehlenswert!

5/5 Sterne

Veröffentlicht am 14.03.2019

Atlantis aus einer neuen Perspektive

Und über uns das Licht
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Der Klappentext:

»Ich kann dich einfach nicht in meinem Leben brauchen«, flüsterte er an meinem Hals und ich hielt unwillkürlich die Luft an. »Aber …«, fuhr er noch leiser fort, »ich will dich in meinem ...

Der Klappentext:

»Ich kann dich einfach nicht in meinem Leben brauchen«, flüsterte er an meinem Hals und ich hielt unwillkürlich die Luft an. »Aber …«, fuhr er noch leiser fort, »ich will dich in meinem Leben.«

Wir schreiben das Jahr 2684. Nach einer Klimakatastrophe lebt die Menschheit 10.000 Meter unter der Meeresoberfläche in einer riesigen Unterwasserstation, genannt »D.U. Atlantis«.

Als sich Valea und Corvin das erste Mal begegnen, überkommt beide das seltsame Gefühl, sich schon zu kennen. Nach anfänglicher Skepsis und einer unerklärlichen Sehnsucht nach einander fangen sie an, den Dingen auf den Grund zu gehen. Gemeinsam kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, dessen Tragweite sie zu spät begreifen.

Worum es geht:

Valea ist glücklich mit ihrem Leben in der Tiefseestation D.U. Atlantis. Sie ist Ärztin, hat lustige und liebe Freunde und alles läuft genau nach einem streng geregelten Plan. Doch der Gerät ins Wanken, als Valea eines Tage die Einladung zu einer Veranstaltung in Kuppel 1 – dem Domizil der hochrangigsten Bewohner von Atlantis – erhält. Dort soll sie eine Auszeichnung erhalten und trotz Bedenken begibt sie sich doch zu der Feier. Dort lernt sie den Sohn des Stationsführers kennen. Valea hält zunächst nichts von Corvin, doch ein schicksalhaftes Händeschütteln wirft mit einem Mal die ihr bekannt Welt völlig aus der Bahn.

Meine Meinung zum Buch:

Die beiden Autorinnen haben hier, ergänzend zu der wirklich wunderschönen Aufmachung des Buches, eine faszinierende, dystopische Welt geschaffen, deren System gut funktioniert. Ich als Leserin habe mich auch zunächst sicher und behütet unter den Kuppeln von Atlantis gefühlt, doch der Schein trügt.

Durch den bildhaften und angenehmen Schreibstil hatte ich nicht nur einen leichten Einstieg in die Geschichte, auch Emotionen, Gefühle und das ungewöhnliche Setting kamen dadurch sehr gut rüber.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Valea und Corvin, deren beiden Leben enger miteinander verbunden sind, als sie es selbst zunächst wahrhaben wollen. In einer spannenden Geschichte begleitet man die beiden dabei, wie sie nach und nach die Geheimnisse rund um sich selbst und Atlantis ergründen.

Warum ich, trotz der durchweg positiven Aspekte, keine 5 Sterne geben kann, ist das Ende. Irgendwie hätte ich mir das anders gewünscht bzw vorgestellt. Das ging mir dann irgendwie alles doch etwas zu schnell und es lässt mich leicht unbefriedigt zurück.

Fazit:

In „Und über uns das Licht“ findet sich alles, was eine Dystopie ausmacht – ein durchdachtes System, starke und mutige Protagonisten und eben jenes System mit einem unbekannten, mächtigen Gegenspieler. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, nimmt aber nicht die Überhand. Und das, obwohl sie eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt.

Mir hat die Geschichte, bis auf das Ende, sehr gut gefallen und wer schon immer mal nach „Atlantis“ wollte, der ist hier genau richtig.

Von mir bekommt das Buch 4 / 5 Sterne!

Veröffentlicht am 14.03.2019

Düsteres, winterliches Märchen

Das kalte Reich des Silbers
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Der Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres ...

Der Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres Vaters. Unnachgiebig fordert sie zurück, was ihr zusteht. Sie ist erfolgreich, und bald heißt es, sie könne Silber zu Gold machen. Die Kunde davon dringt bis tief in die Wälder, zum gefürchteten Volk der Staryk – magische Wesen, die mehr aus Eis bestehen als aus Fleisch und Blut. Der König der Staryk entführt sie in sein Reich. Dort soll sie für ihn Silber zu Gold machen. Tut sie das nicht, wird der Staryk sie töten. Doch gleichzeitig versinkt die Menschheit nun in Kälte …

Worum es geht:

Aus dem Klappentext lässt sich der Handlungsrahmen schon ganz gut ersehen.

Auf ihrem Weg, das verliehene Geld wieder zurück zu bekommen, trifft Mirjem nicht nur auf die Staryk. Ihr Weg kreuzt sich auch mit anderen Charakteren, die im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielen und deren Schicksale eng mit dem von Mirjem verknüpft sind.

Meine Meinung zum Buch:

Dieses Buch ist was besonderes. Es konnte mich für Stunden fesseln und in eine Welt entführen, die so ganz anders ist als unsere. Man muss sich aber auch darauf einlassen.

Der Schreibstil ist märchenhaft, gleichzeitig aber auch rau und harsch – wie die winterliche Welt, in der die Geschichte spielt.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, nicht nur aus Mirjems Sicht, sondern auch aus der Sicht der anderen Charaktere, die im Laufe der Handlung noch auftauchen. Das ist hier nicht wirklich durch Überschriften gekennzeichnet und normalerweise stört mich sowas, aber zu diesem Buch passt das wirklich gut! So setzen sich nach und nach die einzelnen Teile zusammen.

Besonders das Ende hat mich wirklich sehr überrascht!

Fazit:

Ein düsteres Märchen, angesiedelt in einer zauberhaften wie grausamen Welt mit eigenwilligen Charakteren und großen Schicksalen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich für viele Stunden in das kalte, winterliche Reich der Staryk entführen können.

Mirjems Geschichte (und auch die der anderen Charaktere) hat mich absolut in ihren Bann gezogen! Nicht die typische Fantasy-Kost, aber sehr empfehlenswert!

5/5 Sterne

Veröffentlicht am 04.03.2019

Wenn die Uhren stehenbleiben

Uhrwerk der Unsterblichen
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Der Klappentext:

Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr
markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.
Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen ...

Der Klappentext:

Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr
markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.
Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.

Worum es geht:

Das würde hier jetzt in eigenen Worten noch einmal zusammengefasst stehen. Aber genau da fängt es schon an.

Grob gesagt beginnt die Geschichte damit, dass Avery versucht, den Mord an seiner Mutter aufzuklären. Als ihm das nicht gelingt gibt er relativ schnell seine Bemühungen auf. Die Geschichte springt einige Jahre in die Zukunft und einige weitere Handlungsstränge beginnen.

Meine Meinung zum Buch:

Zuerst einmal ist das Buch an sich, auch in der fehlgedruckten „weißen“ Version, sehr hübsch anzusehen. Ich habe mich auch sehr auf das Buch gefreut und bin guter Dinge ans Lesen gegangen, aber die Ernüchterung kam rasch.

Da wären zum einen die vielen verschiedenen Handlungsstränge, die aufgenommen aber nicht fortgesetzt werden. Die Geschichte stolpert von einem Ereignis zum nächsten und das leider für mich ohne wirklich erkennbaren Zusammenhang.

Ein weiterer großer Kritikpunkt sind die flachen, unsympathischen Protagonisten. Avery macht alles was Giulia sagt und trägt selbst wenig zum Fortschritt seiner eigens initiieren Bemühungen bei.

Giulia ist die gespaltene Persönlichkeit. Im ersten Moment verängstigt, dann wieder forsch und frech. Auch diese Stimmungsschwankungen passieren so unglaublich oft ohne jeglichen Zusammenhang, sodass sie mir als die wohl unsympathischste Protagonistin überhaupt in Erinnerung bleiben wird.

Dann der Schreibstil. Auch hier bleibt leider nichts wirklich konstant, von hochtrabend poetisch bis zu der üblichen Umgangssprache ist hier alles vertreten. Emotionen oder Tiefe kommt überhaupt nicht auf, da oft einfach von überflüssigen Dingen berichtet wird, die weder die Handlung voran bringen noch eine Bindung zu den Charakteren aufbauen.

Das einzig konstante war tatsächlich die Unvorhersehbarkeit der Handlung.

Fazit:

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und habe lange mit mir über diese Rezi gerungen.

Die negativen Aspekte überwiegen leider für mich durch und durch und auch wenn ich gern einen zweiten Stern vergeben hätte, ich finde einfach nichts das ihn rechtfertigen würde. :/

1/5 Sterne, und leider leider keine Empfehlung von mir.