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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2018

Sehr unterhaltsam mit Überraschungen

Muss es denn gleich für immer sein?
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Im neuen Roman von Sophie Kinsella „ Muss es denn für immer sein?“ geht es um das Paar Sylvie und Dan. Sie sind seit 10 Jahren ein glückliches Paar. Bei einem ärztlichen Routinecheck wird ihnen noch ein ...

Im neuen Roman von Sophie Kinsella „ Muss es denn für immer sein?“ geht es um das Paar Sylvie und Dan. Sie sind seit 10 Jahren ein glückliches Paar. Bei einem ärztlichen Routinecheck wird ihnen noch ein sehr langes gesundes Leben prophezeit, statt sich ehrlich zu freuen, empfinden beide plötzlich eine gewisse Angst über 60 Jahre mit ein und demselben Partner noch zu erleben. Beide packt die blanke Panik, sie könnten einander langweilen. Um dem zuentgehen, beschließen beide sich gegenseitig im Alltag zu überraschen. Dass diese Überraschungen nach hinten losgehen, ist zu erwarten gewesen. Einige skurrile Ideen der beiden lesen sich wunderbar und bringen viele Lacher mit sich. Sei es die Fotosession mit der Nachbarin Tilda oder das Treffen mit der alten Unifreundin Claire, welche sich als falsche Claire entpuppt. Sylvie hängt immer noch sehr an ihrem verstorbenen Vater, welchen sie glorifiziert, Dan hat verständlicherweise Probleme damit klarzukommen. Eine überraschende Wendung zeigt die Erklärung um Dans Verhalten. Das Buch lässt sich ziemlich schnell lesen durch den lockeren und leichten Schreibstil der Autorin. Mit viel Witz und Humor wachsen einem die Protagonisten ans Herz, sehr oft konnte ich mich, bis auf einige Szenen mit Sylvie identifizieren.

Das Cover gleicht den vorherigen Büchern von Sophie Kinsella. Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung, es war eine unterhaltsame und schnell zu lesende Lektüre, wie immer von der Autorin.

Veröffentlicht am 11.10.2020

Hulda

Fräulein Gold: Schatten und Licht
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Die Protagonistin Hulda Gold ist eine junge und mutige Frau. Sie ist eine engagierte junge Hebamme im Berlin der zwanziger Jahre, durch ihre Hartnäckigkeit und Neugier erlebt sie einige gefährliche Situationen, ...

Die Protagonistin Hulda Gold ist eine junge und mutige Frau. Sie ist eine engagierte junge Hebamme im Berlin der zwanziger Jahre, durch ihre Hartnäckigkeit und Neugier erlebt sie einige gefährliche Situationen, sogar ein Mordfall wird aufgeklärt. Sie hilft, wo sie nur kann und das uneigennützig. Sie liebt das Leben und geht gern tanzen, trinkt Alkohol und genießt ihr Dasein.
Das ist der Glanz der zwanziger Jahre. Aber auch die Schattenseiten der damaligen Metropole Berlin, Armut , Arbeitslosigkeit werden bildhaft und greifbar beschrieben.
Es ist das erste Buch, das ich von der Autorin Anne Stern gelesen habe, aber bestimm nicht das letzte.
Die Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Autorin schafft es, dass der Leser sich durch die bildhafte Sprache das Berlin in den goldenen Zwanzigern ebenso mit seinen Nöten von damals sehr gut vorstellen kann.
Es ist der Auftakt einer dreiteiligen Lesereihe, auf den ich mich sehr freue.
Das Buch hat mir schöne Lesestunden beschert und ich kann das Buch gut und gern weiter empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Kalmann der Gammelhaiexperte

Kalmann
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Joachim B. Schmidt nimmt den Leser mit auf eine Reise nach Island, ins Örtchen Raufarhöfn. Dort lebt der Hauptprotagonist Kalmann. Er ist ein junger Mann, mit autistischen Zügen und auf dem Entwicklungsstand ...


Joachim B. Schmidt nimmt den Leser mit auf eine Reise nach Island, ins Örtchen Raufarhöfn. Dort lebt der Hauptprotagonist Kalmann. Er ist ein junger Mann, mit autistischen Zügen und auf dem Entwicklungsstand eines Erstklässlers. Kalmann ist ein besonderer Mensch mit einer guten Seele. Er schwelgt in Erinnerungen an seinen verstorbenen Großvater, der im halt gegeben hat. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Und man bekommt die Welt von ihm erklärt. Er ist sehr liebenswert und treuherzig und wächst einem ans Herz.
Der Roman ist gespickt mit grandiosen Naturschilderungen und einem überraschenden Ende. Der Autor lässt Kalmann in teils langen, holprigen Sätzen erzählen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Wer ein Buch in ruhigem Tempo mit etwas Spannung und interessanten Charakteren sucht, ist hier richtig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2019

Witzig

Du bleibst mein Sieger, Tiger
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Im neuen Buch von Jochen Gutsch und Maxim Leo, „Du bleibst mein Sieger, Tiger“ wird auf äußerst witzige Art und Weise das alltägliche Leben eines sogenannten Alterspubertierenden erzählt.
Es wird aus ...


Im neuen Buch von Jochen Gutsch und Maxim Leo, „Du bleibst mein Sieger, Tiger“ wird auf äußerst witzige Art und Weise das alltägliche Leben eines sogenannten Alterspubertierenden erzählt.
Es wird aus der Sicht des Hauptprotagonisten erzählt und man kann sich doch des öfteren sehr gut hineinversetzen.
Mit ganz viel Humor und Selbstironie werden witzige Situationen im Alltag beschrieben.
Der Schreibstil der Autoren ist locker und leicht zu lesen.
Einigen Beschreibungen hätten wohl für meinen Geschmack weniger ausführlich erläutert werden müssen, wie die Unterhaltung mit seinem besten Stück.
Aber ansonsten habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Wer ein paar lustige Lesestunden haben möchte, ist mit diesem Büchlein gut beraten.

Veröffentlicht am 09.08.2019

Gejagt

Der Blütenjäger
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Es handelt sich um den vierten Band aus der Reihe rund um die Ermittlerin Laura Kern und ihr Team. Eine junge Frau wird tot im Spandauer Forst aufgefunden umrahmt von einem Foto von ihr, gemacht noch zu ...

Es handelt sich um den vierten Band aus der Reihe rund um die Ermittlerin Laura Kern und ihr Team. Eine junge Frau wird tot im Spandauer Forst aufgefunden umrahmt von einem Foto von ihr, gemacht noch zu Lebzeiten, sowie einer Blüte. Dies wird nicht der einzige Mordfall bleiben. Nun beginnen die Ermittlungen auf Hochtouren. Wie auch schon in den vorherigen Fällen, schafft es die Autorin Catherine Shepherd wunderbar den Zuhörer von Anfang an mitzunehmen. Bereits im Prolog ist Gänsehaut garantiert und man ahnt, dass es spannend werden wird. In zwei Zeitebenen wird die Geschichte erzählt von der Sprecherin Beate Rysopp. Mir hat die Stimme sehr gut gefallen, sie ist angenehm und gleichzeitig fesselnd. Durch das immer wieder Legen von falschen Fährten, ist es unmöglich, den Täter zu erraten. Der Thriller endet mit einer gänzlich überraschenden Auflösung, die man so nicht erwartet hat. Ich gebe gern eine Empfehlung für das neue Werk von Catherine Shepherd.