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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2026

Solider Plot mit Schwächen im Stil

Schattenmädchen
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Schattenmädchen war mein erstes Buch von Frida Skybäck. Für die Handlung war es aber auch nicht nötig, die beiden vorherigen Bände der Reihe zu kennen.
Der Klappentext beschreibt schon fast die erste Hälfte ...

Schattenmädchen war mein erstes Buch von Frida Skybäck. Für die Handlung war es aber auch nicht nötig, die beiden vorherigen Bände der Reihe zu kennen.
Der Klappentext beschreibt schon fast die erste Hälfte des ganzen Buches. Das heißt, die Ermittlungen sind recht langsam gestartet, so dass der Spannungsbogen auch etwas gebraucht hat, um in Fahrt zu kommen. Insgesamt fand ich den Plot jedoch interessant und solide und der Unischauplatz hat mir gefallen. Auch die zugrunde liegenden realen Geschehnisse an der Uni Lund machen die Story interessant. Der Schluß hätte für mich noch etwas ausführlicher erklärend sein können.

Jedoch fand ich den Schreibstil nicht ganz rund. Hat sich manchmal wie eine Aneinanderreihung von Handlungen gelesen. Irgendwie nicht so flüssig. Vielleicht liegt das aber auch an der Übersetzung. Habe hier leider keinen Vergleich zu anderen Bänden der Autorin.
Insgesamt ein solider Schwedenkrimi mit Schwächen in der B-Note. Ergibt von mir 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Spannung mit Längen

Das Signal
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Das Buch Das Signal ist ein spannender Psychothriller, jedoch mit ein paar Längen im Mittelteil.
Viola hat ein Bein verloren und ist nun erstmal auf Rollstuhl und Hilfe angewiesen. Ihr Mann kümmert sich. ...

Das Buch Das Signal ist ein spannender Psychothriller, jedoch mit ein paar Längen im Mittelteil.
Viola hat ein Bein verloren und ist nun erstmal auf Rollstuhl und Hilfe angewiesen. Ihr Mann kümmert sich. Jedoch merkt sie bald, dass da was nicht stimmt. Ihr Man und die, von ihm besorgte Pflegekraft überwachen sie und lassen sie so wenig wie möglich mobil werden. Deshalb geht Viola selbst nun in den Überwachermodus, bis sie merkt, dass sie in ernster Gefahr schwebt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, auch Dank kurzer Kapitel. Durch die Ich-Erzählung und die beklemmende Situation der Hilflosigkeit, stellt sich schnell Spannung ein. Jedoch flacht diese wieder etwas ab, da sich im Mittelteil wenig Neues tut, außer, dass ihr weiter das merkwürdige Verhalten auffällt und sie immer mißtrauischer wird.
Auch sind die Andeutungen aus ihrer eigenen Vergangenheit zu kryptisch, als dass man irgendetwas Neues ahnen könnte. Erst zum Schluss kommt mehr Action auf.

Aber insgesamt hab ich mich gut unterhalten gefühlt, obwohl der Spannungsbogen nicht durchgehend anhält und die Auflösung auch nicht besonders überraschend ist. Ergibt von mir trotzdem knappe 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Sehr interessanter Nachkriegskrimi

Die weiße Nacht
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Das Buch Die weisse Nacht hat mir sehr gut gefallen. Es spielt ein Jahr nach Kriegsende im zerstörten Berlin. Es ist der lange und ungewöhnlich kalte Hungerwinter 1946/47, der die Bevölkerung nach den ...

Das Buch Die weisse Nacht hat mir sehr gut gefallen. Es spielt ein Jahr nach Kriegsende im zerstörten Berlin. Es ist der lange und ungewöhnlich kalte Hungerwinter 1946/47, der die Bevölkerung nach den Kriegsstrapazen kaum aufatmen lässt.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen, gleichzeitig so gut und anschaulich beschreibend, sodass man sich in dieses Szenario sehr gut reinversetzen kann.
Lou, eine Fotografin entdeckt zufällig eine Leiche in den Ruinen im Schnee. Alfred Faber, der neu ernannte Kriminalbeamte, beginnt zu ermitteln.

Die Protagonisten waren mir sympathisch und ihre Interaktion fand ich sehr ansprechend, da man die Chemie oder Stimmung zwischen den Zeilen gespürt hat.
Der Kriminalfall selbst, mit den Ermittlungen, nimmt ganz langsam an Fahrt auf. Aber das Interesse wird kontinuierlich gesteigert, da Unglaubliches zutage kommt, was leider auch den realen Tatsachen entsprach.
Der historische Hintergrund und die leise Spannung ergeben für mich ein wirkliches tolles Buch und ich freue mich auf weitere Bände der Autorin.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Für kleine Fußballfans

kicker Kids, Profi-Wissen Fußball
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Das Buch Kicker Kids Profi-Wissen Fussball gefällt mir sehr gut und wird auch kleinen Fußballfans gut gefallen. Es geht los mit ein paar Tipps und Übungen wie man sich selber verbessern kann. Dann kommen ...

Das Buch Kicker Kids Profi-Wissen Fussball gefällt mir sehr gut und wird auch kleinen Fußballfans gut gefallen. Es geht los mit ein paar Tipps und Übungen wie man sich selber verbessern kann. Dann kommen alle möglichen Infos zum Thema Fussball. Besonders schön fand ich das Thema Fair Play mit dem Beispiel von Miroslav Klose, der einmal zugab dass er nicht gefoult worden war und somit keinen Elfmeter bekam. Natürlich wird die Abseitsregel erklärt aber auch die Aschenputtel-Regel. Man bekommt einen Überblick auf einer Europakarte, wer die meisten EMs gewonnen hat. Und schön ist, dass auch Frauenfussball nicht zu kurz kommt aber auch so unvorstellbare Möglichkeiten wie Blindenfussball erläutert wird.
Es sind kurze, informative Texte in großer Druckschrift. Also für Leseanfänger gut geeignet. Durch viele Bilder, Fotos und Rätsel wird alles aufgelockert. Also ein abwechslungsreiches, schönes Fussballbuch, besonders für kleine Fans zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Ermittlung mit Herz

Der Tag, an dem Barbara starb
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Das Buch Der Tag an dem Barbara starb hat mir wirklich sehr gut gefallen, da hätte ich gern noch weiter gelesen! Aufgrund der vorherigen Rezensionen war ich schon darauf eingestellt, dass es kein richtig ...

Das Buch Der Tag an dem Barbara starb hat mir wirklich sehr gut gefallen, da hätte ich gern noch weiter gelesen! Aufgrund der vorherigen Rezensionen war ich schon darauf eingestellt, dass es kein richtig spannender Kriminalroman wird. Deshalb hatte ich vermutlich die richtigen Erwartungen und wurde sehr positiv überrascht!

Die Story spielt in einem Ort in England, wo plötzlich Margarets Nachbarin Barbara erdrosselt aufgefunden wird. Margaret weiß, dass Barbara ihr was wichtiges kurz vorher gesagt hat, aber aufgrund ihrer beginnenden Demenz kann sie sich nicht erinnern. Mit Hilfe ihres jugendlichen Enkels James gehen die beiden der Sache weiter auf den Grund und stellen in der Nachbarschaft Nachforschungen an. Wie die beiden zusammen interagieren, hat mir sehr gut gefallen. Ein bisschen Schwung kommt dann doch noch ins Geschehen als plötzlich James auch ins Visier der Polizei gerät.

Aber hier ging es auch viel um Margarets Demenz und wie sie und die Familie versucht damit umzugehen. Das wird sehr realistisch dargestellt, weil alles aus Margarets Sicht geschrieben ist und man merkt den persönlichen Bezug des Autors. Trotz des ernsteren Themas ist doch viel leiser Humor enthalten, der mich oft schmunzeln ließ und das ganze nicht zu schwer macht. Es ist also ein schöner, dank kurzer Kapitel, leicht zu lesender Roman, mit einer zufrieden stellenden Auflösung des Mordes.

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