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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2018

Ein gelungenes Debüt mit wunderschönem Cover

Die letzte Reise der Meerjungfrau
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Ich hatte schon viel gutes über diesen Roman auf Youtube und instagram gehört, daher stand dieses Buch schon einige Monate auf meiner Liste.
Der Roman konzentriert sich auf das Leben des Mr. Hancock, ...

Ich hatte schon viel gutes über diesen Roman auf Youtube und instagram gehört, daher stand dieses Buch schon einige Monate auf meiner Liste.
Der Roman konzentriert sich auf das Leben des Mr. Hancock, der ungewollt zu einer Meerjungfrau kommt, und Angelica, einer Kurtisane, der gerade ihr Gönner weggestorben ist und sie jetzt einen Neuanfang machen muss. Die Perspektiven sind nicht gänzlich in einzelne Kapiteln aufgeteilt, da manchmal eine Perspektive über mehrere Kapiteln gehen kann. Dies ist sehr gut gemacht , um sich in den Charakter besser hinzuversetzen.
Ich fand die Story sehr interessant und gut gemacht, besonders der letzte Teil war sehr packend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es beleuchtet einmal etwas anderes als nur das Leben der Aristokraten im 18. Jahrhundert und macht dadurch die Zeit lebendiger für mich.
Das wunderschöne Cover ist noch ein extra-plus.

Veröffentlicht am 23.08.2018

Gelungenes Ende eines herzerweichenden Abenteuers

His Dark Materials 3: Das Bernstein-Teleskop
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Wie auch in den beiden vorherigen Teilen, geht die Story sofort ans Herz und man fiebert mit. Ich habe schon von vielen gehört, dass die Trilogie fantastisch ist und ich sie unbedingt lesen muss, aber, ...

Wie auch in den beiden vorherigen Teilen, geht die Story sofort ans Herz und man fiebert mit. Ich habe schon von vielen gehört, dass die Trilogie fantastisch ist und ich sie unbedingt lesen muss, aber, dass es mir so gut gefällt, hätte ich nicht gedacht. Da die Charaktere aus dem ersten und zweiten Teil schon alte Bekannte waren, bin ich sofort wieder in das Abenteuer mitgerissen worden und fieberte mit ihnen mit. Ich muss auch erwähnen, dass ich nie wirklich das Gefühl hatte die Story wäre langsam oder gar langweilig. Ich war von Anfang bis Ende voll dabei und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Ende der Trilogie ist wirklich gut gelungen und ich bin sehr damit zufrieden.

Veröffentlicht am 14.08.2018

Mein Lieblingsbuch

Der Ozean am Ende der Straße
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Für mich war "Der Ozean am Ende der Strasse" das beste Buch das ich bisher gelesen habe. Es war mein erster Gaiman und ich habe nur gewusst, das der Plot sich um einen Mann dreht, der zu einer Beerdigung ...

Für mich war "Der Ozean am Ende der Strasse" das beste Buch das ich bisher gelesen habe. Es war mein erster Gaiman und ich habe nur gewusst, das der Plot sich um einen Mann dreht, der zu einer Beerdigung zum Haus seiner Jugend zurückkehrt. Ich war wirklich überrascht über die magischen Elemente (jetzt, da ich einige Gaiman gelesen habe würde ich nicht mehr überrrascht sein). Es hat der Geschichte für mich eine Tiefe gegeben und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Er hat es geschafft, die magischen Elemente so gut mit den Erinnerungen einer Kindheit zu verbinden, dass es nicht zu fantastisch klang und somit durchaus plausibel (für mich zumindest). Kindheitserinnerungen sind immer etwas anders, wenn man erwachsen wird und die Abenteuer der Kindheit erscheinen einen immer fantstisch. Dieses Buch fangt diesen Zauber der Kindheit ein und macht ihr für mich zu etwas Besonderen.

Veröffentlicht am 15.04.2021

Minou's Familie zieht weiter

Die Stadt der Tränen
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"Stadt der Tränen" ist der zweite Teil der Saga von Kate Mosse. Wie bereits in "Die brennenden Kammern" dreht sich alles um Minou's Familie in der Zeit der Hugenottenkriege. Es geht weiter mit Minou's ...

"Stadt der Tränen" ist der zweite Teil der Saga von Kate Mosse. Wie bereits in "Die brennenden Kammern" dreht sich alles um Minou's Familie in der Zeit der Hugenottenkriege. Es geht weiter mit Minou's Geschichte und wir verlassen auch die Umgebung von Carcassonne, um andere Teile Frankreichs und der Niederlande kennenzulernen.

Im Prolog erfährt man auch wieder einen kleinen Teil der Geschehnisse im Südafrika des 19. Jahrhundert. Hier sieht man als Leser, wie Kate Mosse alles wunderschön zusammenfügt und es aber weiterhin spannend hält. Hier konnte ich zwar schon einiges durch die Ereignisse von Band 1 zusammenfügen, aber es bleiben noch immer einige Fragezeichen.
Die Autorin beschreibt die Charaktere so lebendig und liebevoll, dass sie mir als Leser richtig ans Herz gewachsen sind. So ist die Hauptfigur, Minou, so etwas wie eine alte Bekannte für mich. Mir hat auch gut gefallen, dass die Gegenspieler nicht ganz böse, sondern auch facettenreich, sind. Auch Charaktere, die man am Anfang vielleicht nicht so mag, werden gut dargestellt und wachsen im Verlauf des Buches.

Der bildliche Schreibstil führt dem Leser sofort die Umgebung der Charaktere vor Augen und macht die Geschichte lebendiger. Dazu ist das Buch flüssig und in gewisser Weise auch spannend geschrieben, sodass ich ungern Pausen dazwischen machen wollte. Dieser Aspekt trägt auch dazu bei, dass ich schon sehr auf Band 3 gespannt bin!

"Stadt der Tränen" ist stellenweise nicht ganz historisch adäquat, dies stellt Kate Mosse auch am Anfang des Buches klar, aber dies tut der Geschichte keinen Abbruch. Das Buch ist ein gut geschriebener historischer Roman mit einem Funken Spannung. Absolut empfehlenswert!

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Thema
Veröffentlicht am 19.03.2021

Spannung auf einer irischen Insel

Sommernacht
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"Sommernacht" ist Lucy Foley's zweiter Thriller und nachdem ich letzten Monat "Neuschnee" gelesen habe, war ich schon sehr gespannt darauf! Ich habe "Sommernacht" gleich verschlungen und wurde nicht enttäuscht!

Die ...

"Sommernacht" ist Lucy Foley's zweiter Thriller und nachdem ich letzten Monat "Neuschnee" gelesen habe, war ich schon sehr gespannt darauf! Ich habe "Sommernacht" gleich verschlungen und wurde nicht enttäuscht!

Die Autorin baut die Spannung langsam auf. Dadurch, dass es mehrere Perspektiven gibt, fühlte ich mit den Charakteren und lernte sie ziemlich schnell kennen. Durch diese Bindung, wollte ich auch unbedingt wissen, wie es weitergeht und was mit meinen Lieblingscharakteren passiert. Natürlich gibt es auch einige Charaktere, die ich nicht so gern hatte, aber bei welchen ich trotzdem wissen wollte, ob sie etwas mit der Tat zu tun haben, oder ob sie vielleicht ermordet werden. Bis zum Schluss habe ich geraten, wie das Buch endet, und wurde dennoch überrascht.

Die beiden Thriller der Autorin ähneln sich stark. Wie im letzten Buch auch, gibt es eine begrenzte Anzahl von Gästen an einem abgeschiedenen Ort. Die Story wird auch in "Sommernacht" aus mehreren Perspektiven erzählt und zwischendurch vom Tag danach. Lucy Foley hat auch hier wieder starke weibliche Charaktere und beschreibt sie sehr lebendig. Ich kann dennoch jedem empfehlen beide Bücher zu lesen, da sie unterschiedlich genug sind, um eine Spannung aufzubauen. Als Leserin merkte ich, wie die Autorin gewachsen ist und ihre Kunst verfeinert hat.

Fazit: Das Buch ist spannend aufgebaut und ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen. Ich kann es Thriller-Fans nur ans Herz legen.

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  • Handlung
  • Charaktere