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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2017

Schwierig für mich

Die Krone der Sterne
2

Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ...

Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Weltraumkathedrale auf die Thronwelt gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern tun alles, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Raumschiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.

Ich muss ehrlich gestehen dass ich mich mit dieser Rezension sehr schwer tue. Denn das Buch ist ein richtiger Meyer. Soll heißen: tolle Charaktere, ein fesselnder Schreibstil, eine faszinierende Galaxie und das gewisse Extra. Trotzdem hat es mir nicht richtig gut gefallen. Aber das liegt definitiv am Genre. Science Fiction habe ich noch nie gelesen, aber da Kai Meyer das Buch geschrieben hat und ich bisher alle seine Bücher genial fand wollte ich es lesen. Man merkt auch dass er wirklich Herzblut rein gesteckt hat, so detailliert und liebevoll wie er alles beschreibt. Doch für mich war das alles nichts. Blaster, Hypersprungschleusen, Raumschiffe, Barken, usw. entzogen sich stellenweise meiner Vorstellung, trotz der Beschreibung. Das finde ich wahnsinnig schade, es wollte aber einfach nicht klappen. Das Buch findet wirklich zu 90 % im All statt, maximal 10 % spielen auf Planeten. Diese Unkonstante hat mich gestört. Dann verläuft das Buch hauptsächlich so: Befreiung, Flucht, kurze Verschnaufpause, Flucht, kurze Verschnaufpause, Flucht, usw... Dadurch ist es natürlich recht spannend gehalten und Freunde dieses Genres werden ihre Freude daran haben, aber ich war froh als der Schluss kam, der mir übrigens gut gefallen hat! Zum Ende hin wurde ein bisschen Tempo raus genommen und ich habe mich sofort wohler gefühlt. Es gab noch einige überraschende Wendungen und Kai Meyer hat den Weg für Folgebände geebnet. Ob ich diese lesen werde kann ich aber noch nicht sagen.

Kranit, Inizia und Shara sind tolle, starke Charaktere die mich vollends überzeugt haben. Besonders Kranit mit seiner raubeinigen Art mochte ich sehr!
Glanis ist bis zum Schluss etwas blass geblieben, aber ich denke er wird sich in den nächsten Büchern noch entwickeln.
Auch die Gegenspieler sind nicht ohne, sie sind sehr gut dargestellt.

Abschließend kann ich nur sagen dass das Buch für Fans des Genre sicher ein absoluter Pageturner ist, aber ich konnte leider nichts damit anfangen. Deshalb 3 1/2 Sterne, mit Tendenz zu vier, da es einfach an meinem Geschmack liegt.

Veröffentlicht am 19.03.2018

Eines meiner Jahreshighlights!

Vertrauen und Verrat (Kampf um Demora 1)
1

"Vertrauen und Verrat" ist der Auftakt einer Trilogie. Die folgenden Teile werden voraussichtlich im Frühjahr 2019 ("Liebe und Lügen") und Frühjahr 2020 ("Gefühl und Gefahr") erscheinen.

Zuerst muss ich ...

"Vertrauen und Verrat" ist der Auftakt einer Trilogie. Die folgenden Teile werden voraussichtlich im Frühjahr 2019 ("Liebe und Lügen") und Frühjahr 2020 ("Gefühl und Gefahr") erscheinen.

Zuerst muss ich der Autorin, Erin Beaty, für dieses phänomenale Debüt danken! Sage und ihre Geschichte haben mich nicht mehr los gelassen und ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die doch recht kurzen Kapitel haben mir gut gefallen.

Anfangs hatte ich mich etwas bedenken mit dem Buch, denn die ersten circa 70 Seiten haben sich doch gezogen. Es war nicht wirklich spannend, das Augenmerk lag auf Sage und ihren Verhältnissen. Doch dann nimmt die Geschichte immer mehr und mehr an Fahrt auf bis sie irgendwann ihren Höhepunkt erreicht und man förmlich an den Seiten klebt. Einen solchen Sog hatte ich lange nicht mehr bei einem Buch. Der Schluss war dann etwas ruhiger und es gibt keinen bösen Cliffhanger.

Die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Geschichte sind komplex, man muss stellenweise ganz schön aufpassen dass man den Überblick nicht verliert. Das war das einzige was mich zwischenzeitlich gestört hat. Es gibt Decknamen und die wurden benutzt, obwohl die betreffende Person im Raum war. Das fand ich etwas verwirrend, später erklärt sich aber warum das so ist.
Sehr gut gefallen hat mir auch dass hier nicht weich gespült wird. Es gibt Verluste und Verletzungen und da ist man auch nicht zimperlich.

Die Lovestory ist so zart und gut gelungen dass ich regelrecht zerschmolzen bin. Hier gibt es mal keine Dreiecksbeziehung sondern eindeutige Paare und es wird auch nicht so viel gesäuselt. Dafür ist gar keine Zeit. Die Liebesbeziehung macht letztendlich das Buch aus, obwohl sie überhaupt nicht aufdringlich ist. Selten hab ich das so gut umgesetzt gelesen.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Vor allem Sage ist eine starke, dickköpfige, charmante und liebenswerte Protagonistin die ich schnell ins Herz geschlossen habe.
Aber auch diverse Soldaten haben sich den Weg dahin erschlichen und werden so schnell nicht vergessen werden.

Ich kann auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung aussprechen, für mich ist dieses Buch sicherlich ein Highlight dieses Jahres und ich kann die Fortsetzungen gar nicht erwarten.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Endlich wieder Neues von den Schattenjägern

Lady Midnight
1

Fünf Jahre sind nach den Ereignissen rund um Clary und Jace vergangen und wir erleben jetzt ein Abenteuer mit Emma Carstairs, ihrem Parabatai Julian Blackthorn, dessen Geschwistern und vielen anderen. ...

Fünf Jahre sind nach den Ereignissen rund um Clary und Jace vergangen und wir erleben jetzt ein Abenteuer mit Emma Carstairs, ihrem Parabatai Julian Blackthorn, dessen Geschwistern und vielen anderen. Nachdem man Emma ja schon kurz in City of heavenly fire kennen lernen durfte bekommt sie nun die Hauptrolle und ist eine starke, glaubwürdige, tempramentvolle, mutige, impulsive und liebevolle Hauptprotagonistin. Julian ist ihr Gegenpart, beständig, ruhig, überlegt, aber auch skrupellos wenn es um die geht, die er liebt. Der ganze Clan der Blackthorns ist gut ausgearbeitet, man lernt alle ein bisschen kennen und schließt sie ins Herz. Cassandra Clare schafft es wieder die Charaktere sehr gut und gekonnt darzustellen, so dass man schnell eine Verbindung zu ihnen aufbaut. Auch der Schreibstil ist gewohnt flüssig und hier und da kommt auch wieder Wortwitz vor, wenn auch nicht so viel wie bei Clary, Jace & Co. Diese Leichtigkeit passt aber auch nicht zu den eher nachdenklichen, verantwortungsvollen Charakteren.

Anfangs fand ich die Story etwas langatmig und habe mir etwas schwer getan. Was aber auch an den ziemlich langen Kapiteln liegt. Aber nach den ersten 200 Seiten konnte mich die Geschichte fesseln und ich wolte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich möchte hier niemanden spoilern und werde deshalb nicht weiter darauf eingehen, aber macht euch auf einige Überraschungen gefasst! Wer "Die Chroniken der Unterwelt" und "Die Chroniken der Schattenjäger" noch nicht kennt, sollte diese vorher lesen. So versteht man wenigstens alles und spoilert sich nicht selbst, denn es werden einige Dinge und Geschehnisse wiederholt und nochmal in Erinnerung gerufen.

Das Einzige was mich zunehmend nervt (vorsicht, Spoiler!) ist das ewige Hin und Her zwischen Emma und Julian. Das hätte sich zumindest mit Ende des Buches erledigen können, aber nein, leider nicht. Ansonsten hat mich Cassandra Clare mit "Lady Midnight" wieder begeistert und ich freue mich auf den nächsten Teil!

Veröffentlicht am 24.06.2019

Abschluss der Dilogie

Wild Souls - Mit dir für immer
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Unsere Liebe wird nicht vorübergehen. Sie ist die Art von Liebe, die ein Teil von dir selbst wird


Sawyer Dixon wollte nur eins: weit weg noch einmal von vorn anfangen! Und als sie Finn Hollis kennenlernt, ...

Unsere Liebe wird nicht vorübergehen. Sie ist die Art von Liebe, die ein Teil von dir selbst wird


Sawyer Dixon wollte nur eins: weit weg noch einmal von vorn anfangen! Und als sie Finn Hollis kennenlernt, scheint dieser Traum in Erfüllung zu gehen. Noch nie war Sawyer so glücklich, noch nie fühlte sie sich so frei wie mit Finn. Doch als sich herausstellt, dass Finn mehr über Sawyers Vergangenheit weiß, als ihr lieb ist, merkt sie, dass sie nicht länger davonlaufen kann, wenn sie eine gemeinsame Zukunft mit ihm haben will. Auch wenn das bedeutet, sich ein letztes Mal all dem zu stellen, was sie für immer vergessen wollte ...

Teil zwei der Outskirts Dilogie. Da beide aufeinander aufbauen muss man Wild Hearts definitiv gelesen haben.

Das Cover ist optisch den ersten angeglichen. Dieses mal wurden allerdings blau-grüne Farben benutzt die das ganze noch rauer machen. Ich finde es sehr gelungen.

Die Geschichte geht genau da weiter wo sie aufgehört hat. Anders als man vielleicht denken würde findet Sawyer sich sehr schnell in der neuen Situation zurecht. Die Autorin nimmt einen mit auf eine schnelle, aber emotionale Fahrt und baut immer mehr Spannung auf bis sich diese schließlich im Finale entlädt. Wenn ich ehrlich bin fand ich manche Szenen fast zu dramatisch und überspitzt. Auch Sawyers Naivität scheint auf den ersten Blick übertrieben, versetzt man sich allerdings in die Situation ist es realistisch. Das Ende fand ich passend, wenn auch etwas kitschig. Die einzige Stelle die ich einfach too much fand war Jackies Einfluss auf die Geschehnisse. Mehr möchte ich hierzu nicht sagen um nicht zu spoilern.

Die Charaktere haben sich im Lauf der Geschichte sehr verändert. Am meisten wohl Sawyer und Finn, aber auch Critter macht einen Wandel durch. Ich fand es schön mitzuerleben wie alle ihre Platz in Outskirts finden und mit der Vergangenheit abschließen können.

Der Anschluss der Outskirts Dilogie hat mich überzeugt, war mir an manchen Stellen aber etwas zu dramatisch. Trotzdem empfehle ich die Bücher gern weiter!

Veröffentlicht am 13.06.2019

Der schwächste Teil der Reihe

The One Real Man
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Der perfekte Mann ist der Mann, den ich am meisten hasse? Träum weiter.
Dating ist hart. Dating in den 30ern ist härter. Dating in Chicago ist am härtesten. Ich habe nicht aufgegeben, mein Happy End zu ...

Der perfekte Mann ist der Mann, den ich am meisten hasse? Träum weiter.
Dating ist hart. Dating in den 30ern ist härter. Dating in Chicago ist am härtesten. Ich habe nicht aufgegeben, mein Happy End zu suchen, aber in den Zeiten von Tinder, Netflix und „chill mal“ frage ich mich, ob alles so vorübergehend ist, wie es meine Ehe war. Die Wahrheit ist, es gibt einen Mann, an den ich nicht aufhören kann zu denken. Ich würde gern meine Finger durch Roarke Baldwins Haare gleiten lassen, ich bin sicher, dass er unter seinem Anzug ein Sixpack verbirgt und ich habe mich immer gefragt, wie seine Bartstoppeln sich zwischen meinen Beinen anfühlen würden.
Das Problem? Er ist der eine Mann, den ich mehr hasse als meinen Exmann. Sein Scheidungsanwalt.

The One Real Man ist der dritte Teil der Love and Order Reihe des Auteorenduos Piper Rayne. Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Auf diesen Teil habe ich mich besonders gefreut da mich die Geschichte von Hannah und Roarke am meisten interessiert an. Leider ist sie für mich am schwächsten ausgefallen. Ich habe damit gerechnet dass es länger dauert bis sie zusammen kommen. Der darauf folgende Streit war für mich nicht wirklich authentisch. Hannahs Gefühle sind zwar nachvollziehbar, allerdings sollte eine Frau in ihrem Alter vernünftig genug sein um erst einmal zuzuhören.
Die Geschichte plätschert vor sich hin, man fühlt sich dank des angenehmen und flüssigen Schreibstils trotzdem gut unterhalten. Das Ende ist gut gelungen und gibt schon einen Vorgeschmack auf die nächste Reihe der Autorinnen.

Ein netter Abschluss der Reihe, für mich aber leider wider Erwarten der schwächste Teil.