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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2017

Weltklasse!!!

Wenn das Eis bricht
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Spitzenmäßig! Ich bin hin und weg!

So, ich versuche mich erstmal zu beruhigen.
Ich habe wirklich lange nicht mehr einen so guten Psychothriller gelesen!

Schon das Cover hat mir sehr gefallen, weshalb ...

Spitzenmäßig! Ich bin hin und weg!

So, ich versuche mich erstmal zu beruhigen.
Ich habe wirklich lange nicht mehr einen so guten Psychothriller gelesen!

Schon das Cover hat mir sehr gefallen, weshalb ich mich überhaupt erst mit dem Buch beschäftigt habe.

Hier besteht auch wieder die Problematik des Klapptextes. Der hat mit dem tatsächlichen Kern des Buches nicht viel gemein. Also bitte, liebe Lesefreunde, nicht danach richten!

Der Schreibstil ist absolut flüssig. Ich habe das Buch in wenigen Tagen gelesen, da ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Wir lernen erst die verschiedenen Charaktere einzeln kennen und ich persönlich habe auch schnell eine Bindung zu jedem gehabt.
Die Geschichte ist rund und -OHA- macht sogar Sinn. (Für diejenigen, die es gern realistisch mögen.)

Ich wünsche Camilla Grebe ganz viel Erfolg mit diesem Buch!
Es kommt definitiv in das Fach meiner Lieblingsbücher!
Vielen Dank dafür!

Veröffentlicht am 08.04.2017

Sehr gefühlvoll!

Mein fast perfektes Leben
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Wunderbar! Dieses Buch ist einfach wunderbar!
Ich habe schon lange keinen Roman dieser Spezies mehr gelesen.

Da war so viel Gefühl!

Die Geschichte an sich ist sehr nachvollziehbar.

Ein trauernder ...


Wunderbar! Dieses Buch ist einfach wunderbar!
Ich habe schon lange keinen Roman dieser Spezies mehr gelesen.

Da war so viel Gefühl!

Die Geschichte an sich ist sehr nachvollziehbar.

Ein trauernder Witwer, der versucht zurück ins Leben zu finden und dabei mehr Liebe findet, als er ahnt. Familie kann schon was Schönes sein.

Es war eine tolle Erfahrung ihn dabei zu begleiten. Sehr sympathische Charaktere.

Bei diesem Buch haben mich tatsächlich mal wieder das Cover und der Titel gebannt. Ich habe mir den Klapptext vorher nicht mal durchgelesen. Und das war eine spitzenmäßige Entscheidung!

Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen!

Veröffentlicht am 27.03.2017

Unbedingt lesenswert!

Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte
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Eine absolut runde, außergewöhnliche Sache!
Volle Punktzahl meinerseits!

Ich liebe es, wenn das Cover des Buches im Laufe der Geschichte seinen Sinn preisgibt. Hervorragend gewählt!

Der Dialekt, in ...

Eine absolut runde, außergewöhnliche Sache!
Volle Punktzahl meinerseits!

Ich liebe es, wenn das Cover des Buches im Laufe der Geschichte seinen Sinn preisgibt. Hervorragend gewählt!

Der Dialekt, in welchem das Buch verfasst ist, war für mich persönlich was ganz Neues. Anfänglich musste ich manche Abschnitte zwei Mal lesen, aber das ist ja kein Problem. Und nach kürzester Zeit war das schon gar nicht mehr nötig.
Und der Dialekt ist das i-Tüpfelchen, denn ohne wäre die Geschichte nur halb so toll! Der passt wie der Topf und der Deckel
Das Buch ließ sich flüssig lesen.

Die Protagonistin Bianca ist bewusst ein wenig unnahbar gewählt, im Gegensatz zur Omma, die alles und jeden vereinnahmt. Trotzdem fühlte ich mich eher zu Bianca hingezogen. Man lernt sie immer besser kennen und auch verstehen, so dass man bis zum Ende hin ein klares Bild aller Beteiligten hat.
Ich habe jeden Einzelnen sogar ein paar Tage lang vermisst

Unterm Strich wirklich ein tolles Buch! Absolut empfehlenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Recherche
Veröffentlicht am 21.03.2017

Gut gemeint...

Das Orangenmädchen
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Puh. Das war zäh. Ich bin nach Beendigung des Buches jetzt ein wenig verwirrt.
Grundsätzlich finde ich die Idee des Buches sehr schön:

"15jähriger bekommt Brief seines vor 11 Jahren verstorbenen Vaters ...


Puh. Das war zäh. Ich bin nach Beendigung des Buches jetzt ein wenig verwirrt.
Grundsätzlich finde ich die Idee des Buches sehr schön:

"15jähriger bekommt Brief seines vor 11 Jahren verstorbenen Vaters mit wichtiger Frage"!

Aber umgesetzt war es irgendwie schwierig. Oder sagen wir es anders, ich hatte eine andere Erwartung.

Nachdem das Geheimnis um das Orangenmädchen gelüftet war, war buchstäblich die Luft bei mir raus. Ich habe mich dann schwer durchgequält... Noch dazu finde ich, hat der Vater seinem Sohn eine schwere Last auferlegt, indem er die Frage aufgeworfen hat, ob er sich bewusst für das Leben bzw. ein Leben entschieden hätte. Sollte man mit 15 Jahren über sowas nachdenken müssen? Wie soll er damit leben zu antworten, ohne das er die Antwort erfährt? Sich dessen bewusst zu werden, dass es ein Ende hat? Mit 15 Jahren?

Sicher ist der Grundgedanke das Leben zu leben, hier und jetzt, sehr wichtig. Aber in dem Rahmen?

Ich bin skeptisch.

In jedem Fall war es sehr tiefgründig. Das mag ich eigentlich. Nur diesmal hat es mich einfach nicht gepackt..

Ich vergebe schweren Herzens 2 Sterne.

Veröffentlicht am 10.03.2017

Der Junge im gestreiften Pyjama - John Boyne

Der Junge im gestreiften Pyjama
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Eine sehr bewegende Geschichte.Das Thema ist immer sehr brisant, deshalb finde ich die Idee, aus der Sicht eines naiven, kleinen Jungen zu schreiben perfekt.

Er schildert uns alles was er sieht, hört ...

Eine sehr bewegende Geschichte.Das Thema ist immer sehr brisant, deshalb finde ich die Idee, aus der Sicht eines naiven, kleinen Jungen zu schreiben perfekt.

Er schildert uns alles was er sieht, hört und wahrnimmt unvoreingenommen und natürlich in kindlich Worten. Das macht es nicht besser, im Gegenteil. Ich musste mir seine Beobachtungen oftmals erst in ein erwachsene Sicht umlegen, um zu begreifen was er meint. Und dabei kamen oft schreckliche Dinge heraus. Die nun mal so passiert sind.

Der Schreibstil (aus der Sicht des Kindes) ist anfänglich gewöhnungsbedürftig, aber als ich drin war, konnte ich flüssig lesen und habe dies auch zügig getan. Ich war schnell durch und am Ende sehr traurig.

Über alles.
Die Geschichte der Welt.
Die Geschichte des Jungen.
Die Tragik des Ganzen.

Ein sehr gelungenes Werk!

Absolut empfehlenswert!
Ich wünsche mir, dass dieses Buch einmal zu den Klassikern unserer Zeit zählen wird!