Hält für mich nicht, was Band 1 versprochen hat
How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)Kianas Versuch, die Schicksalsfäden zu manipulieren, macht sie und ihre beiden Begleiter Nevin und Tyron noch angreifbarer und ihr Leben noch gefährlicher. Und dennoch können und wollen sie nicht mehr ...
Kianas Versuch, die Schicksalsfäden zu manipulieren, macht sie und ihre beiden Begleiter Nevin und Tyron noch angreifbarer und ihr Leben noch gefährlicher. Und dennoch können und wollen sie nicht mehr zurück.
Der zweite Band der Dilogie setzt nahtlos da an, wo der erste endete und löst somit den Cliffhanger direkt auf. Das heißt aber nicht, dass es nicht spannend weitergeht. Im zweiten Band gibt es noch mehr Gefahren, Kianas und Tyrons Fähigkeiten wachsen aber auch weiter an, wodurch die eine oder andere Gefahrensituation aufgelöst werden kann. Auch gibt es hin und wieder Personen, die unterstützen und die Gruppe bei ihrer mehr oder weniger selbstgewählten Aufgabe voranbringen. Allerdings gibt es auch Trennungen, auch innerhalb der Gruppe.
In diesem Band treten zudem die Götter mehr in den Vordergrund und man erfährt auch einiges über ihre Hntergründe. Auch in diesem Band wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, vorwiegend denen Tyrons und Kianas, wobei auch hier wieder Kiana den Hauptpart erhält.
Leider hat mich der zweite Band weniger überzeugt als der erste. Da Tyron und Kiana über längere Zeit alleine unterwegs sind, geht ein wichtiger Teil dessen, was mir gefallen hat, nämlich der Humor, in weiten Teilen verloren. Die Gespräche der beiden haben dafür eine Menge in meinen Augen pseudophilosophisches Blabla zu bieten, das für mich die Geschichte stellenweise sehr langatmig gemacht und ihr Spannung entzogen hat, zumal manches auch wiederholend ist. Manchmal möchte ich Autor:innen gerne zurufen, dass Leser:innen nicht alles bis ins kleinste vorgekaut werden muss.
Auch das Ende ist nicht ganz nach meinem Geschmack, es ist zwar sehr dramatisch, aber in meinen Augen auch sehr kitschig. Für mich war zudem manches vorhersehbar.
Band 2 der Dilogie hat mich leider nicht so gut unterhalten wie Band 2, mir war er vor allem in seinen Dialogen zu langatmig, weniger humorvoll und am Ende zu kitschig.