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Veröffentlicht am 27.05.2025

Für mich eine Enttäuschung

Die Magnolienkatzen
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"Die Magnolienkatzen" hatte auf den ersten Blick alles, was ein Buch haben musste, damit ich es attraktiv finde. Es ist ein süßes kleines Hardcover (mit Lesebändchen), es ist sehr liebevoll gestaltet und ...

"Die Magnolienkatzen" hatte auf den ersten Blick alles, was ein Buch haben musste, damit ich es attraktiv finde. Es ist ein süßes kleines Hardcover (mit Lesebändchen), es ist sehr liebevoll gestaltet und es ist ein Japanroman mit Katzen. Eigentlich Lieblingsbuchmerkmale.
Vielleicht waren deswegen meine Erwartungen zu hoch, aber nachdem ich das halbe Buch gelesen habe, ist immer noch nicht mehr passiert, als schon im Klappentext stand und ich fürchte, ich werde das Buch an der Stelle abbrechen, da ich schon gar kein Interesse mehr habe, mehr zu erfahren.
Es wird vonseiten der Protagonistin immer wieder darauf herumgeritten, wie ungern sie Katzen mag - nur dass sie im nächsten Satz dann alles gleich wieder relativiert.
Wir bekommen immer wieder neue Bekannte vorgestellt, die Katzen ganz toll finden und die Geschichten ihrer Katzen erzählen.
Die beworbene Kunst der Achtsamkeit und die überraschenden Entdeckungen sind wenig originell, sondern solche Dinge, die man gefühlt schon hunderte Male gelesen hat.
Vielleicht ein schönes Geschenkbuch für eingefleischte Katzenfans, die jedes Buch zu dem Thema haben müssen, aber leider nicht mehr.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

Die Summe unserer Teile
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"Die Summe unserer Teile" ist ein Buch, das scheinbar auf der Erfolgswelle von "Eine Frage der Chemie", "Die Formel der Hoffnung" und ähnlicher Romane mitschwimmen möchte. Das Cover hat jedenfalls den ...

"Die Summe unserer Teile" ist ein Buch, das scheinbar auf der Erfolgswelle von "Eine Frage der Chemie", "Die Formel der Hoffnung" und ähnlicher Romane mitschwimmen möchte. Das Cover hat jedenfalls den typischen Stil dieser Bücher und wirbt mit starken Frauen in der Wissenschaft, nur leider bleibt diese Geschichte hinter den genannten anderen zurück.
Mich hat schon verwundert, dass die Lebensgeschichte von 3 Frauen in einem so kurzen Buch erzählt werden soll ... bis ich bemerkt habe, dass das gar nicht wirklich der Fall ist. Vieles bleibt vage und angedeutet.
Nach nur einem Drittel war mir dann Lucy so unsymapthisch, dass ich auf ihre Geschichte so gar keine Lust mehr hatte. Die Geschichte ihrer Großmutter klingt wesentlich spannender, nimmt aber im Buch weniger Raum ein und wird, wenn ich anderen Rezensenten Glauben schenke auch nie zu Ende aufgelöst, weswegen ich das Buch dann an der Stelle auch nicht mehr weitergelesen habe.
Wer Bücher zu Wissenschaftlerinnen sucht, sollte lieber ein anderes Buch auswählen als gerade dieses.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Gelungene Fortsetzung

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Manchmal leiden zweite Bände gerne daran, dass sie im Vergleich zum ersten Band stark nachlassen. In diesem Fall stimmt das aber gar nicht!
Bereits beim ersten Band liebte ich das Konzept, dass der Autor ...

Manchmal leiden zweite Bände gerne daran, dass sie im Vergleich zum ersten Band stark nachlassen. In diesem Fall stimmt das aber gar nicht!
Bereits beim ersten Band liebte ich das Konzept, dass der Autor uns immer ins Verhältnis setzt, wie sich der aktuelle Fall entwickelt - und wie man das bei einem richtig gut geschriebenen Krimi machen würde. Das wird hier forgeführt, z.B. erzählt er uns, wie oft er den Namen des Täters bis zur Auflösung noch nennen wird und baut zwischendrin immer wieder Listen ein, indem die Namen der Verdächtigen gezählt werden.
Trotzdem wirkt die Geschichte zwanglos erzählt und nicht so, als wäre sie nach Anleitung konstruiert worden, was mir gut gefallen hat.
Das Setting im Zug erinnert natürlich an einen der bekanntesten Krimis aller Zeiten und trotzdem ist hier nichts abgekupfert, sondern es gibt immer wieder neue, originelle Ansätze bei der Mörderjagd.
Mir hat das Buch jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und ich würde mich über weitere Fortsetzungen sehr freuen!

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Leider hinter den Erwartungen

Ein ungezähmtes Tier
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Eigentlich liebe ich die Bücher von Joel Dicker, aber dieses hier hat mich - das erste Mal bei diesem Autoren! - etwas enttäuscht zurückgelassen.
Den Einstieg fand ich ziemlich holprig, dadurch, dass es ...

Eigentlich liebe ich die Bücher von Joel Dicker, aber dieses hier hat mich - das erste Mal bei diesem Autoren! - etwas enttäuscht zurückgelassen.
Den Einstieg fand ich ziemlich holprig, dadurch, dass es wechselnde Perspektiven und Zeiträume gibt, in denen sich die Geschichte bewegt. Man hat zwar eine Kennzeichnung, trotzdem waren die Brüche für mich am Anfang zu groß, sodass ich mich gefragt habe, was das Ganze werden soll.
Es wurde dann später besser, als sich die Erzählstränge miteinander verbunden haben und am Ende ging auch alles rund auf.
Aber: Um das Ende rund hinzukriegen, musste alles ganz genau durchkonstruiert werden und für einen Kriminalfall war es mir auch alles viel zu überkonstruiert. Ob im wahren Leben auch soviele Zufälle so passgenau zusammentreffen? Ich glaube kaum.
Schade, aber für mich das bisher schlechteste Buch des Autoren. 2,5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Nett für zwischendurch

»Wenn Ende gut, dann alles«
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"Wenn Ende gut, dann alles" ist ein netter Cozy Krimi für Zwischendurch. Die Geschichte ist nicht übermäßig spannend, was bei dem Genre allerdings öfter vorkommt; dafür gibt es eben so einige humorige ...

"Wenn Ende gut, dann alles" ist ein netter Cozy Krimi für Zwischendurch. Die Geschichte ist nicht übermäßig spannend, was bei dem Genre allerdings öfter vorkommt; dafür gibt es eben so einige humorige Momente. Und die fand ich sehr gut gemacht, vor allem auch dafür, dass das Hauptthema dann doch ein erstaunlich ernstes war. (Es geht um das Schicksal einer Frau und ihrer Tochter, die vor dem Ukrainekrieg geflüchtet sind.)
Volker Klüpfl nimmt seinen Protagonisten nicht zu ernst und beschreibt ihn beinahe neckend, aber immer liebevoll, wie er sich bemüht nach den Maßstäben unserer Zeit ein guter Mensch zu sein und alles richtig zu machen. Was bei sovielen widersprüchlichen Vorgaben sehr schwer umzusetzen ist. Für mich eine gut getarnte Gesellschaftskritik, die die fehlende Spannung bei der Auflösung des Verbrechens aufhebt.
Nichts, was ich immer lesen würde, aber trotzdem solide 3,5 von 5 Sternen.

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