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Veröffentlicht am 21.02.2025

Kuhles Buch!

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein
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Der erste Band der neuen "Helden der Weide"-Reihe ist für mich ein absolut gelungener Start. Kinder ab 8 Jahren können eine spannende Geschichte auf dem Bauernhof erleben, bei der die Protagonisten Kühe ...

Der erste Band der neuen "Helden der Weide"-Reihe ist für mich ein absolut gelungener Start. Kinder ab 8 Jahren können eine spannende Geschichte auf dem Bauernhof erleben, bei der die Protagonisten Kühe und andere Tiere sind ;) Dabei fand ich besonders gelungen, wie positiv an das Thema Bauernhof herangegangen wird. Hier ist der Bauer mal nicht der böse Ausbeuter, sondern jemand, der seine Tiere liebt und von seinen Tieren geliebt wird und zwar so sehr, dass sie ihm helfen wollen, den Betrieb zu retten.
Außerdem ist ein Highlandrind als Protagonist super originell und liebenswert. Ich denke, dadurch, dass man solche Tiere positiv besetzt, kann man bei (gerade auch Stadt-)Kindern auch gut Ängsten und Vorurteilen vorbeugen, die solchen großen Tieren oft entgegengebracht werden.
Nicht zuletzt sind auch die sehr detailreichen und liebevoll gestalteten Bilder erwähnenswert, die perfekt zur Geschichte passen!

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Etwas anders als erwartet...

Der große Riss
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... aber kein schlechtes Buch.
Ich hätte mir etwas mehr historischen Roman gewünscht, also in dem Sinne, dass wir etwas mehr Fakten zum Thema Bau des Panamakanals bekommen. Denn das ist wahrscheinlich ...

... aber kein schlechtes Buch.
Ich hätte mir etwas mehr historischen Roman gewünscht, also in dem Sinne, dass wir etwas mehr Fakten zum Thema Bau des Panamakanals bekommen. Denn das ist wahrscheinlich nicht nur für mich ein unbekanntes Thema. Genau aus diesem Grund hatte ich mich auch für das Buch interessiert, um eben unbekanntes Faktenwissen in einem Roman verpackt lesen zu können.
Auch hatte ich ein etwas mehr abenteuerliches Buch erwartet.
Stattdessen geht es sehr viel um zwischenmenschliche Beziehungen. Das war auch wirklich gut gemacht, wie die einzelnen Erzählstränge sich immer mehr annähern und zum Schluss zu einer Erzählung verflechten! Leider verkommt dadurch das Setting zur bloßen Randkulisse, denn diese Handlung hätte man genausogut zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort spielen lassen können. Das hatte ich so nicht erwartet und es hat mich schon ein bisschen enttäuscht. Da mich aber die Protagonisten und ihre Geschichten trotzdem für sich einnehmen konnten, würde ich eine Gesamtbewertung von 3,5 Sternen vergeben und das Buch an alle Lesenden von gesellschaftskritischen Stoffen weiterempfehlen. Aber nicht unbedingt an die typische Leserschaft historischer Romane. Es ist eben mehr Roman als historisch.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Wohlfühlroman zum Wegträumen

Das kleine Café der zweiten Chancen
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Dieser Roman ist ein schöner Einstieg in japanische Literatur, da er einige der typischen Merkmale aufweist (z.B. diesen Hauch magischen Realismus, der bei asiatischen Autor:innen häufig mitmischt), aber ...

Dieser Roman ist ein schöner Einstieg in japanische Literatur, da er einige der typischen Merkmale aufweist (z.B. diesen Hauch magischen Realismus, der bei asiatischen Autor:innen häufig mitmischt), aber nicht ganz so "abgedreht" ist.
Er behandelt schwierige Themen auf eine sehr hoffnungsvolle und trostspendende Art und Weise, weswegen ich ihn trotz allem zu den Wohlfühlromanen zählen würde.
Die Grundidee ist nicht neu, allerdings empfand ich die Umsetzung einer Reise in der Vergangenheit nur während der kurzen Zeitspanne, die ein Kaffee brüht als sehr gelungen... was man bei den Personen leider nicht immer sagen kann. So war Himari zwar sympathisch, blieb mir beim Lesen jedoch trotzdem fremd.
Vielleicht würde das ein zweiter Teil ändern - das Ende deutet ja zwart an, dass es eine Fortsetzung geben könnte. Ich würde sie auf jeden Fall lesen!

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Sehr enttäuschend

Grace (Academy of Dream Analysis 2)
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Obwohl Romantasy eigentlich nicht mein Genre ist, konnte mich Band 1 (Vengeance) sehr von sich überzeugen. Deswegen habe ich auf Band 2 (Grace) hingefiebert - und wurde dann sehr enttäuscht. Zweite Bände ...

Obwohl Romantasy eigentlich nicht mein Genre ist, konnte mich Band 1 (Vengeance) sehr von sich überzeugen. Deswegen habe ich auf Band 2 (Grace) hingefiebert - und wurde dann sehr enttäuscht. Zweite Bände sind ja oft eine Enttäuschung, aber bei einer Dilogie ist der zweite Band eben auch der Höhepunkt, das Finale, die Auflösung von allem... deswegen hatte ich Hoffnung, dass es hier anders sein wird.
Zwar habe ich gut wieder in die Geschichte hineingefunden und es war auch irgendwie spannend. Leider war es aber teilweise auch ziemlich langatmig und ich mochte die Gewichtung der einzelnen Storyanteile nicht so. Die Liebesgeschichte nimmt hier noch mehr Raum ein als im ersten Band und vor allem der Beginn, den sie im Traum verbringen, nahm für meinen Geschmack viel zu viel Raum ein. Anderes wurde dadurch ziemlich kurz abgehandelt.
Ich glaube, wenn ich gewusst hätte, wie Band 2 wird, hätte ich die Reihe vielleicht gar nicht erst begonnen? Mir hätte es wahrscheinlich besser gefallen, wenn man Band 2 massiv gekürzt hätte und Band 1 um einiges verlängert und dann beide Teile als ein Buch herausgegeben hätte...

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Beginn stark ...

Seven Ways to Tell a Lie
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... aber zum Ende hin leider stark nachgelassen.

Für ein Jugendbuch ist Seven Ways to Tell a Lie auf jeden Fall in der oberen Liga, aber die Vermarktung als "all age-Thriller" finde ich schwierig. Zum ...

... aber zum Ende hin leider stark nachgelassen.

Für ein Jugendbuch ist Seven Ways to Tell a Lie auf jeden Fall in der oberen Liga, aber die Vermarktung als "all age-Thriller" finde ich schwierig. Zum einen, weil man das Buch dann mit ganz anderen Maßstäben bewerten müsste und es nur noch Mittelmaß wäre und zum anderen, weil das Thema und Setting (Schule) ältere Erwachsene vermutlich nicht mehr so brennend interessiert.
Als jüngere erwachsene Leserin fand ich das gewählte Thema jedoch noch passend und spannend. Deepfakes werden ja leider ein zunehmendes Problem und Geheimnisse auf diesem Weg aufdecken ist echt übel.
Leider wurde das Ende zunehmend unrealistischer. Und ja, ich weiß, Realismus ist nicht das Hauptkriterium bei der Bewertung eines Thrillers, aber hier hätte ich weniger als mehr empfunden. Die Auflösung war nämlich echt gut, ging allerdings in dem nur auf Adrenalin getrimmten Showdown etwas unter.
Ich würde das Buch bei 3,5 von 5 Sternen sehen.

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