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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2025

Ein eher enttäuschendes Finale um America

Selection – Der Erwählte
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*Fazit zum dritten Band:*

Leider hat mir der dritte Band noch weniger gefallen als die beiden vorherigen, und ich war sogar ziemlich enttäuscht. Die politischen Spannungen, die eigentlich das große Potenzial ...

*Fazit zum dritten Band:*

Leider hat mir der dritte Band noch weniger gefallen als die beiden vorherigen, und ich war sogar ziemlich enttäuscht. Die politischen Spannungen, die eigentlich das große Potenzial des Buches ausmachen könnten, wurden für mich zu einem Randgeschehen und haben kaum emotionale Reaktionen bei mir ausgelöst – obwohl da eigentlich so viel mehr hätte passieren können. Die Intrigen und Unruhen, die die Geschichte wirklich spannend hätten machen können, wurden einfach verschenkt. Die dystopische Dimension blieb für mich völlig ungenutzt.

Das ganze Potenzial wurde einfach nicht ausgeschöpft, und am Ende fühlt es sich eher wie eine Teenie-Romanze an, die in ihrer Tiefe sehr flach bleibt. Im Vergleich zu anderen dystopischen Werken, wie z.B. „Die Tribute von Panem“, wirkt „Selection“ einfach schwächer und hätte so viel mehr bieten können. Wirklich schade, dass diese interessante Welt nicht mehr in den Vordergrund gerückt wurde.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Ein schwächerer Nachfolger, aber die Spannung bleibt

Selection – Die Elite
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Natürlich musste ich den zweiten Band lesen, nachdem mir der erste so gut gefallen hat! Aber leider muss ich sagen, dass der zweite Teil schwächer ist als der erste. Das Teen-Drama steht hier deutlich ...

Natürlich musste ich den zweiten Band lesen, nachdem mir der erste so gut gefallen hat! Aber leider muss ich sagen, dass der zweite Teil schwächer ist als der erste. Das Teen-Drama steht hier deutlich mehr im Vordergrund, und die Dreieck-Liebesgeschichte wirkt für mich leider eher unglaubwürdig und ziemlich gezwungen.

America als Protagonistin bleibt zwar interessant, weil sie als Person die Ambition hat, etwas zu verändern, aber die beiden Jungs – Maxon und Aspen – sind für mich wirklich total unspannend. Sie haben weder für mich eine gewisse Anziehungskraft noch wirklich interessante Charaktereigenschaften. Besonders Americas Unentschlossenheit wird im Laufe der Geschichte immer nerviger. Ihre ständige Schwankung zwischen den beiden Männer macht die Beziehung eher anstrengend als spannend.

Was mich dagegen wirklich gefesselt hat, war der Nebenstrang um die Rebellen und die politische Situation im Land. Diese Geschichte bietet so viel Potenzial und hätte definitiv mehr Fokus verdient. Es gibt hier eine tiefere gesellschaftliche und historische Dimension, die für mich viel spannender und vielschichtiger war als die Liebesgeschichte selbst. Es ist schade, dass diese Themen nur am Rande behandelt werden und der Fokus weiterhin auf der Liebesgeschichte liegt. Die Spannung kommt erst gegen Ende des Buches wirklich auf.

Werde ich zum 3. Band greifen, weil ich wissen will, wie es ausgeht? Ja, definitiv! Auch wenn der zweite Band mich nicht komplett überzeugt hat, will ich unbedingt wissen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und ob die politischen Themen mehr ins Zentrum rücken.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Die perfekte Mischung aus Teen-Romanze und dystopischer Gesellschaftskritik

Selection
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Ich habe die Selection-Reihe irgendwie damals, als sie rauskam, nicht gelesen – also wird das jetzt, 10 Jahre später, nachgeholt. Auch wenn ich mit Ende 20 wahrscheinlich nicht mehr ganz die Zielgruppe ...

Ich habe die Selection-Reihe irgendwie damals, als sie rauskam, nicht gelesen – also wird das jetzt, 10 Jahre später, nachgeholt. Auch wenn ich mit Ende 20 wahrscheinlich nicht mehr ganz die Zielgruppe bin, hat mich das Buch doch komplett gepackt. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen! Es ist ein sehr kurzweiliger Easy Read, der mich wie ein Bachelor-Format in Buchform, nur eben mit einer dystopischen Stimmung, gefesselt hat.

Die Grundidee der Geschichte, die an eine Casting-Show à la The Bachelor erinnert, ist nicht wirklich neu, aber die dystopische Kulisse und die Kasten-Gesellschaft geben ihr einen besonderen Twist. Gerade die Themen wie Rebellion, die von der Regierung totgeschwiegen wird, und die gesellschaftlichen Rollenbilder sind spannend und regen zum Nachdenken an. Wenn man möchte, kann man sich mit diesen tiefer auseinandersetzen, aber man kann das Buch genauso gut einfach als Auftakt zu einer Teen-Romanze und Drama genießen – was es auch perfekt macht, um in eine andere Welt abzutauchen.

Ich hätte dieses Buch damals als Teenager wahrscheinlich total geliebt, aber auch heute fand ich es noch klasse. Die Mischung aus der romantischen Spannung, dem dramatischen Setting und der Möglichkeit, sich über die gesellschaftlichen Themen Gedanken zu machen, macht es für mich auch als Erwachsene sehr unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Ein Meisterwerk über Liebe, Verlust und Feminismus

Die sieben Männer der Evelyn Hugo
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Ich liebe dieses Buch, einfach alles daran! Taylor Jenkins Reid hat mit „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ ein Meisterwerk erschaffen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett in seinen ...

Ich liebe dieses Buch, einfach alles daran! Taylor Jenkins Reid hat mit „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ ein Meisterwerk erschaffen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett in seinen Bann gezogen hat. Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig, und die Geschichte rund um die Hollywood-Legende Evelyn Hugo ist nicht nur spannend, sondern auch tiefgründig und emotional.

Die Story selbst ist einzigartig. Die Reise von Evelyn durch ihre sieben Ehen und ihre Entwicklung als Frau in einer von Männern dominierten Branche ist packend erzählt.
Was mich besonders berührt hat, ist die Art und Weise, wie der Roman die Themen Feminismus und Selbstbestimmung im Kontext des letzten Jahrhunderts behandelt. Es geht nicht nur um die Männer in Evelyns Leben, sondern auch um die schwierigen Entscheidungen, die sie als Frau treffen musste und wie sie oft zwischen ihren eigenen Wünschen und den gesellschaftlichen Erwartungen navigieren musste.

Das Setting in der glamourösen Welt von Hollywood und das Leben der Protagonistin in dieser glänzenden, aber auch zutiefst unpersönlichen Welt sind perfekt eingefangen. Man spürt das Aufeinandertreffen von Glanz und Elend, das Hollywood zu bieten hat. Die Charaktere, insbesondere Evelyn, sind unglaublich vielschichtig und lebendig. Sie ist stark, komplex, und trotz ihrer Fehler und Schwächen unglaublich nachvollziehbar und realistisch. Auch die Nebencharaktere, vor allem Monique, die die Geschichte erzählt, tragen zur Tiefe der Erzählung bei.

Die Erzählweise ist ebenso besonders: Reid schafft es, dass man als Leser sowohl Evelyn als auch Monique verstehen und fühlen kann. Die Perspektiven wechseln zwischen den Erinnerungen von Evelyn und den Gesprächen mit Monique, was das Buch noch interessanter und facettenreicher macht.

Insgesamt ist „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ für mich ein absolutes Lesehighlight. Es ist nicht nur eine fesselnde Geschichte über Liebe, Erfolg und Verlust, sondern auch eine starke Auseinandersetzung mit dem Platz der Frau in der Gesellschaft, und wie viel sie opfern muss, um ihre Träume zu verwirklichen. Die Kombination aus emotionaler Tiefe, feministischem Unterton und der glamourösen Welt von Hollywood macht dieses Buch zu einem absoluten Muss.


Ein absolutes Must-Read und mein Jahreshighlight!

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Flache Charaktere, kindisches Verhalten und keine Liebe

Flawless
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Leider konnte mich „Flawless“ überhaupt nicht überzeugen. Schon zu Beginn fiel es mir schwer, in die Story reinzukommen – und leider hat sich dieses Gefühl bis zum Schluss gehalten. Die Storyidee selbst ...

Leider konnte mich „Flawless“ überhaupt nicht überzeugen. Schon zu Beginn fiel es mir schwer, in die Story reinzukommen – und leider hat sich dieses Gefühl bis zum Schluss gehalten. Die Storyidee selbst war nicht schlecht, aber sie konnte mich einfach nicht packen. Ich war eigentlich total offen für das Thema Cowboys und Bull Riding, aber irgendwie hat es nicht funktioniert. Die Thematik wird zwar behandelt, aber nie mit der Intensität, die ich mir erhofft hatte.

Die Geschichte fühlt sich für mich insgesamt ziemlich oberflächlich an, genauso wie die Protagonisten. Die Leidenschaft zwischen Summer und Rhett habe ich leider gar nicht gespürt. Statt einer intensiven emotionalen Verbindung zwischen den beiden hatte ich das Gefühl, dass die Beziehung eher auf platte Klischees zurückgreift, ohne wirklich tiefgründig zu werden.

Das Ende war für mich dann nur noch schwer zu ertragen – es wirkte fast kindisch und völlig unrealistisch. Ich hatte am Anfang noch Hoffnung, dass sich die Geschichte irgendwie entwickelt, aber leider blieb es für mich weit hinter den Erwartungen zurück.

Bin mir nicht sicher, ob ich zu noch einem Band aus dieser Reihe greifen werde...

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