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Veröffentlicht am 05.05.2020

Der Bumerang kommt zurück

Das Unerwartete
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„Das Unerwartete“ hatte mich in kürzester Zeit im Griff und ich konnte es nicht beiseitelegen, sobald ich in der Geschichte drin war.

Melanie spürt nach ihrem Abitur einen Hauch von Freiheit, als sie ...

„Das Unerwartete“ hatte mich in kürzester Zeit im Griff und ich konnte es nicht beiseitelegen, sobald ich in der Geschichte drin war.

Melanie spürt nach ihrem Abitur einen Hauch von Freiheit, als sie sich auf eine Europa-Tour begibt. Doch bereits am ersten Tag werden ihre Pläne von Zach, einem freiheitsliebenden Zirkusartisten, durchkreuzt. Die beiden ziehen sich in kürzester Zeit gegenseitig in den Bann und beschließen, sich jedes Jahr, am 8.8., wiederzusehen um ihre Liebe auszuleben. Denn ihre Leben und Ansichten passen nicht zueinander – so wagen sie ihr Abenteuer.

Doch diese jährlichen Treffen finden nie so statt, wie Melanie es sich vorstellte.
Aber wie soll es auch möglich sein, nach einem Jahr genau dort weiterzumachen, wo man zuvor aufgehört hat? Zudem entdeckt sie eine Welt voller kriminellen Machenschaften und Melanie läuft Gefahr, in diese hineingezogen zu werden. Man fiebert im Buch förmlich mit, was wohl in diesem Jahr am 8.8. passieren wird und wie die beiden aufeinander reagieren werden und was diesmal passieren
Wird es für die beiden je möglich sein, ein normales Leben zu führen? Werden sie sich voneinander entfernen? Kann es überhaupt eine gemeinsame Zukunft geben? Findet es heraus!

Ich finde, dass man gerade bei Melanie eine sehr starke Entwicklung in dem Buch sieht, die für das Alter auch sehr wünschenswert ist. Zu Beginn wirkt sie sehr unsicher. Mit der Zeit und mit neuen Erfahrungen entwickelt sie sich zu einer starken jungen Frau, die weiß, was sie will.
Zach hingegen hat (für mich) bereits zu Beginn einen gefestigten Charakter, der sich nicht allzu sehr entwickelt.

Sowohl Cover, als auch Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Mein Bücherregal freut sich über den Zuwachs. ;)

Luc Winger hat mit „Das Unerwartete“ eine wunderbare Geschichte geschaffen, die unglaublich facettenreich und mitreißend ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2020

interessante Thematik, in der Umsetzung für mich nicht befriedigend

Das verliebte Ich
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Die Kurzgeschichte „Das verliebte Ich“ von Matthias Petz handelt von einem besonderen Mann, der im Laufe seines Lebens ebenfalls besondere Menschen kennenlernt, darunter die wundervolle Francesca, die ...

Die Kurzgeschichte „Das verliebte Ich“ von Matthias Petz handelt von einem besonderen Mann, der im Laufe seines Lebens ebenfalls besondere Menschen kennenlernt, darunter die wundervolle Francesca, die ihm jedoch immer wieder entgleitet.

An dieser Stelle muss ich allerdings betonen, dass meine Rezension dieses mal nicht sehr in die Tiefe gehen wird, da es unglaublich schwer ist, im Detail auf die Geschichte einzugehen, ohne zu spoilern.
Das Cover passt super zum Buch. Keine Details, viel Spielraum für Interpretationen.
In der Geschichte erzählt der Protagonist von einem großen Teil seines Lebens. Es beginnt mit einer tollen Liebesgeschichte, die sicherlich viele Leser begeistern kann.
Ebenfalls positiv finde ich, dass man zusammen mit dem Protagonisten viele Orte bereisen durfte, welche sehr gut beschrieben wurden.

Die Thematik/Krankheit, die in dem Buch abgehandelt wurde ist sehr interessant und nichts, was man alltäglich zu lesen bekommt. Ich hätte liebend gern viel mehr davon gelesen und vielleicht hätte ich auch genau das benötigt.
Denn an vielen Stellen fehlte es mir an Logik. Gerade als ich zu dem Punkt kam, dass ich offiziell darüber aufgeklärt wurde, was warum genau so passierte, wurde ich ein wenig unzufrieden. An der Stelle kann ich leider nichts Konkretes sagen ohne zu spoilern.

Zudem gab es vom Sprachgebrauch her viele Wiederholungen und Sätze wie z. B. „Warum das so ist, würde ich später noch erfahren“. Diese haben mich unglaublich gestört, weil sie für mich sehr viel an Spannung und Inhalt vorwegnehmen und ich deswegen weniger mitfieberte. Es war für mich eine Art Spoiler, den ich nicht gebrauchen können.

Ich denke, dass das Buch gut ist für diejenigen, die sich mit einer interessanten und etwas verworrenen Thematik kurz und knapp befassen wollen. Man kann(!) das Buch sehr schnell lesen und bekommt eine gute Einführung in eine sehr komplexe Krankheit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

wunderschönes Album für den Vierbeiner

Dog’s Diary – Unser Album (Hund)
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„Dog’s Diary“ ist ein wunderschönes Album für Tierliebhaber und ihre treuen Begleiter.
Es erinnert stark an damalige Freundebücher und die habe ich geliebt! Umso schöner, dass ich das jetzt auch für meinen ...

„Dog’s Diary“ ist ein wunderschönes Album für Tierliebhaber und ihre treuen Begleiter.
Es erinnert stark an damalige Freundebücher und die habe ich geliebt! Umso schöner, dass ich das jetzt auch für meinen Rüden habe.
Jede Seite wurde mit viel Liebe zum Detail erstellt und es gibt unglaublich viele Eintragungsmöglichkeiten und verschiedenste Eigenschaften und Eigenheiten des Lieblings festzuhalten.
Zusätzlich ließ sich das Buch gut nutzen, als ich meinen Hund für 3 Tage zu einer Freundin geben musste mit den Worten „Hier steht alles, was du wissen musst“. Dem Buch fehlt es tatsächlich an nichts.
Das Buch ist ebenfalls bestens als Geschenk für andere Hundeliebhaber geeignet. Ich habe die Ausführung für Hündinnen direkt für meine beste Freundin gekauft und ihr geschenkt und sie ist ebenfalls begeistert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

Erlebe unglaubliche Abenteuer!

Wenn das Feuer ausgeht
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„Wenn das Feuer ausgeht“ von Colin Hadler handelt vom Camp Summerlake, bei dem Jugendliche mitten in die Wildnis eintauchen und Abenteuer erleben wollen.
Einer dieser Jugendlichen ist Lukas, der von seiner ...

„Wenn das Feuer ausgeht“ von Colin Hadler handelt vom Camp Summerlake, bei dem Jugendliche mitten in die Wildnis eintauchen und Abenteuer erleben wollen.
Einer dieser Jugendlichen ist Lukas, der von seiner Mutter in das Camp geschickt wird. Dort lernt er viele Persönlichkeiten kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von diesen trägt jeder sein eigenes Päckchen, man merkt, dass hinter jeder Fassade mehr steckt.
Doch das Camp hat noch viel mehr zu bieten, denn es geschehen dort vermehrt seltsame Dinge.
Und so beginnt man als Leser die Vorkommnisse zu erforschen und begleitet Lukas auf seiner Mission. Gedanklich sprang ich von mystischen Kreaturen zu furchtbaren Menschen und dachte mir dauernd „Was zum Henker ist hier nur los?!“.

Colin Hadler erfindet einen unglaublich angenehmen Protagonisten, in dessen Gedankengängen ich mich oft wiederfinden konnte. Er ist sehr sarkastisch, sodass man nicht nur mit ihm mitfieberte, sondern auch oft schmunzeln musste.
Auch die anderen Charaktere sind sehr authentisch, sodass auch Erwachsene Erkenntnisse über den Menschen ziehen können. Das Buch ist so viel mehr als „nur“ ein Jugendthriller. Es lässt sich super gut lesen, mit einem sehr angenehmen Schreibstil und wunderbaren philosophischen Gesprächen und Zitaten für Zitatliebhaber.

Einen Punkt Abzug muss ich allerdings geben, da mir persönlich ein paar Ungereimtheiten zwischendurch aufgefallen sind, die ich persönlich nicht zu 100% nachvollziehen kann (an der Stelle gibt es keine Details, da ich sonst spoilern würde).
Zusätzlich ging mir die Auflösung zum Schluss wesentlich zu schnell. Ich hätte noch mehr Details benötigt, eine gute Begründung fehlte mir. Deswegen war das Ende für mich etwas unbefriedigend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Umweltschutz und Seelenwohl

Noch mehr Happy Food
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Zugegeben, als ich das Buch bekam, war ich vor allem gespannt auf die Rezepte – nicht auf die Fakten, die es nebenher geben sollte. In den letzten Jahren kamen einige Bücher auf den Markt, die sich mit ...

Zugegeben, als ich das Buch bekam, war ich vor allem gespannt auf die Rezepte – nicht auf die Fakten, die es nebenher geben sollte. In den letzten Jahren kamen einige Bücher auf den Markt, die sich mit den Fakten rund um die Ernährung/um unseren Darm beschäftigt haben.
Umso mehr hat es mich überrascht, dass die Rezepte während des Lesens eher Nebensache wurden, da die Zahlen, Daten und Fakten rund um unseren Körper und den Wirkungen der verschiedenen Nahrungsmittel so beeindruckend interessant waren, dass ich mich darauf fokussieren konnte. „Noch mehr Happy Food – Glückliche Menschen essen bunt“ besteht aus einem Hauptteil, der in zwei Themengebiete eingeteilt ist.
Er beginnt damit, dass dem Leser bewusst gemacht werden soll, dass es sowohl für den Menschen, als auch für unseren Planeten am Besten wäre, wenn man wieder „back to basics“ isst. In diesen Kapiteln geht es sehr viel darum, wie unsere Essgewohnheiten die Darmflora beeinflussen und diese anschließend unsere physische und psychische Gesundheit.
Der zweite Teil „Mahlzeiten als Muntermacher“ fokussiert sich auf weitere Aspekte des Essens, wie mindful eating und dem Zusammenhang von Gewalt und schlechten Essgewohnheiten. Ebenfalls gibt es ein Kapitel, in dem es rein darum geht, wie man auch seinen Nachwuchs dazu bekommt, natürlich und gesund zu essen, da dies bekannter Weise für viele Eltern und Laien schwierig ist.
Der zweite Teil war insgesamt für mich noch spannender, da man auch auf Themen wie Depressionen eingeht – ich möchte an dieser Stelle allerdings nicht zu viel vorwegnehmen.

Weitere Aspekte des Buches:
Der Leser bekommt einen sanften, aussagekräftigen Einstieg in das Buch durch eine aussagekräftige, interessante Einleitung und auch die Schlussworte konnten bei dem guten Einstieg mithalten.
Das Buch bedient sich vielen Erkenntnissen aus Studien, die kurz und einfach dargestellt werden. Anhand dieser Erkenntnisse werden in verschiedenen Teilen des Buches gute Handlungsempfehlungen gegeben – teilweise auch in Form eines Interviews mit einem Experten. Bei manchen Themen dachte ich mir schon während des Lesens, dass ich gern mehr Infos zu diesem Aspekt hätte – umso schöner, dass es am Ende ein Literaturregister gibt, wenn man – wie ich – zu den Quellen/Studien mehr Infos benötigt.
Optisch ist „Noch mehr Happy Food“ äußerst ansprechend gestaltet, sowohl von der Farbstruktur des Buches, als auch von der Aufteilung der Seiten. Die Bilder der Rezepte sind sehr minimalistisch und gut gestaltet. Anders als in anderen Rezeptbüchern verzichten die Autoren auf übertriebene Dekoration, so dass der Fokus auf die Zutaten gelenkt wird.
Die Rezepte an sich sind teilweise gewöhnungsbedürftig, teilweise nah an dem, was ich bereits esse. Ich selbst habe bisher drei Rezepte ausprobiert, darunter das Spinatomelett, was ich sehr empfehlen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere