Willkommen in der magischen Pension
Miss Swans zauberhafte Pension für magische GästeVon der ersten Seite an bin ich total in Sera Swans Welt versunken und ich habe mich schon fast wie zuhause gefühlt. Ich glaube, wenn ich einmal da gewesen wäre, hätte ich die Pension am liebsten nie wieder ...
Von der ersten Seite an bin ich total in Sera Swans Welt versunken und ich habe mich schon fast wie zuhause gefühlt. Ich glaube, wenn ich einmal da gewesen wäre, hätte ich die Pension am liebsten nie wieder verlassen. Ich bin froh, dass ich das Buch an einem regnerischen Herbsttag gelesen habe, weil beim Lesen man sich sehr wohl und geborgen gefühlt hat.
Sera Swan, einst eine der talentiertesten Hexen Englands, führt nach dem Verlust ihrer Magie nun eine kleine Pension, die nur diejenigen findet, die sie wirklich brauchen. Ich liebe die Idee dieser Pension richtig, wie kann man auch nicht?
Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, selber mit einer Tasse Tee in der Küche zu sitzen und den Bewohnern zuzuhören. Sie sind bunt, eigenartig und gleichzeitig unfassbar menschlich, sodass ich sie beim Lesen nur ins Herz schließen konnte. Ob schräg, still, witzig oder etwas chaotisch, jeder ist anders, aber doch so gleich.
Besonders gefallen hat mir, wie das Buch schwierige Themen miteinbezieht: Anderssein, Verlust, Erwartungen, das Gefühl, nirgends richtig reinzupassen. Es zieht die Stimmung nie runter, aber trotzdem ist es nie oberflächlich.
Und Sera und Luke. Dieses Knistern zwischen einer grummeligen Hexe und einem Historiker, der mehr Herz hat, als es zeigen will. Der Slow Burn passt richtig gut zu den beiden. Aber was ich am meisten gemocht habe, war dieses Found Family Gefühl. Alle zusammen sind eine große Familie, ohne verwandt zu sein.
Und wen ich bis jetzt noch nicht ganz überzeugt habe, es gibt einiges an Humor, der es wert ist, gelesen zu werden. Ich sage nur, skelettierter Hahn…
4/5 Sterne ⭐️
Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.