Leider etwas zu langatmig
Der Bär und die NachtigallWasja ist mit den Geschichten ihrer Amme Dunja aufgewachsen über den Winterkönig und andere magische Wesen. Doch Wasja ist die Einzige in ihrer Familie, die die Geschöpfe des Nordens sehen kann, eine Fähigkeit ...
Wasja ist mit den Geschichten ihrer Amme Dunja aufgewachsen über den Winterkönig und andere magische Wesen. Doch Wasja ist die Einzige in ihrer Familie, die die Geschöpfe des Nordens sehen kann, eine Fähigkeit für die sie als Hexe verdammt wird. Als jedoch etwas Böses ihr Zuhause bedroht, ist nur Wasja in der Lage die Dunkelheit von ihrer Familie fernzuhalten.
Die Geschichte selbst besonders im Hinblick auf russische Märchen und Sagen klang zunächst wirklich spannend. Besonders am Anfang erzählt die Amme Dunja den Kindern der Familie Einiges über die Wesen, die den Wald des Nordens bewohnen, was mir gut gefallen hat. Auch Wasja als starkes junges Mädchen, welches sich den Konventionen ihrer Erziehung entgegenstellt, mochte ich sehr. Nach einem interessanten Anfang zieht sich die Geschichte jedoch sehr in die Länge, wobei kaum etwas Nennenswertes passiert. Hierbei wird vor allem der Konflikt zwischen dem Christentum in Gestalt von Priester Konstantin und den alten Göttern thematisiert, der mich tatsächlich überhaupt nicht fesseln konnte. Konstantin selbst ist ebenfalls ein unausstehlicher Charakter, für den ich keinerlei Sympathien aufbringen konnte. Das Frauenbild dieser Zeit passt vielleicht zu der geschilderten Geschichte, hat mich jedoch unglaublich gestört und ist für mich ebenfalls ein Grund die Reihe nicht weiterzuverfolgen. Insgesamt habe ich mir deutlich mehr Spannung von der Geschichte versprochen und auch das Ende war zu schnell abgehandelt. Ich denke nicht, dass ich die Reihe weiterlesen werde.