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Veröffentlicht am 02.05.2020

Ein gelungener Abschluss

Die letzte Königin - Die Seele des Feuers
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Nachdem der Dämon Udug aus dem Nichts entkommen ist und die Gestalt des ehemaligen Rajas Tarek angenommen hat, marschiert seine Armee auf Vanhi zu, um die Stadt von den Rebellen zu erobern und die Welt ...

Nachdem der Dämon Udug aus dem Nichts entkommen ist und die Gestalt des ehemaligen Rajas Tarek angenommen hat, marschiert seine Armee auf Vanhi zu, um die Stadt von den Rebellen zu erobern und die Welt in Dunkelheit zu stürzen. Kalinda und Deven sind mit ihren Freunden auf der Flucht zu den südlichen Inseln, um sich mit ihren Verbündeten gegen den Dämon neu zu formieren. Nachdem Kalis äußere Wunden bereits verheilen, scheint ihr inneres Seelenfeuer nach dem Kampf mit dem Dämon jedoch unkontrollierbar zu werden. Doch nur wenn sie die Kontrolle über ihre Kräfte wiedergewinnt, kann sie den Dämon zurück in die Dunkelheit verbannen.

Auch der dritte Teil der Reihe konnte mich mal wieder richtig begeistern. Ich liebe die Charaktere und bin immer wieder beeindruckt wie sehr sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln. Auch wenn ich irritiert bin, wie leicht Kali und Deven an ihrer Liebe zweifeln, finde ich es schön, dass sie immer wieder irgendwie zusammen finden.
Zunächst baut sich die Spannung in der Geschichte nur langsam auf, um im letzten Drittel ihren Höhepunkt zu finden. Der Dämon Udug wird dabei als beinahe unbesiegbar dargestellt. Umso enttäuschter war ich wie leicht es Kali gelingt ihn mit ihrem Feuer zu bekämpfen, nachdem sie im letzten Band so furchtbare Probleme im Kampf gegen ihn hatte und einiges mehr an Fähigkeiten aufbringen musste. Der Endkampf war also ehrlicherweise ein bisschen enttäuschend. Trotzdem ist der dritte Band ein gelungener Abschluss, der mir ein paar sehr schöne Lesestunden bereitet hat.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Himmel gegen Erde

Seelentraum
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Aya Teufelsbraut hat den gefährlichsten Job der Welt, sie hütet die Wolkenschafe im Himmel. Seitdem die Wolkenbewohner vor 17 Jahren aus dem Himmel gefallen sind, ist nicht mehr viel ihrer damaligen Kultur ...

Aya Teufelsbraut hat den gefährlichsten Job der Welt, sie hütet die Wolkenschafe im Himmel. Seitdem die Wolkenbewohner vor 17 Jahren aus dem Himmel gefallen sind, ist nicht mehr viel ihrer damaligen Kultur übrig. Allein die Himmelsstädte künden noch von ihrer einstigen Macht und sind seitdem verschlossen. Als Aya versehentlich den Beschützer der Festung vom Himmel holt, erweckt sie den letzten Wolkenkrieger, der geschworen hat sich für die Vernichtung seines Volkes zu rächen.

Auch wenn ich die Geschichte grundsätzlich sehr originell fand, konnte ich mich nicht so richtig mit dem Schreibstil der Autorin und den Charakteren anfreunden. Aya ist ein starker Charakter und hat ihren eigenen Kopf, den sie auch gerne durchsetzt. Trotzdem haben mich vor allem am Anfang ihre ausgedehnten inneren Monologe und ihr ambivalentes Verhalten gegenüber Enron gestört. Einerseits findet sie ihn unsympathisch, andererseits umarmt sie ihn in seiner Trauer. Auch das Enron das zulässt, konnte ich nicht so richtig mit seinem anfänglichen Charakter vereinbaren.
Hierbei fehlte mir vor allem auch die emotionale Tiefe in der Geschichte. Beide Hauptcharaktere machen Schreckliches durch. Aber auch nachdem Aya einen geliebten Menschen verliert, konnte mich ihre Trauer nicht berühren und wurde von ihr auch ziemlich schnell beiseite geschoben. Das Ende fand ich wiederum ein wenig zu schnell abgehandelt und vorhersehbar. Alles in allem ein nettes Buch, dass sich als Zeitvertreib durchaus eignet, mich aber nicht mitreißen konnte.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Mord auf dem Friedhof

VANITAS - Grau wie Asche
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Caro hat die Karpins zunächst abhängen können und geht wieder ihrer Arbeit als Blumenhändlerin in Wien nach. Doch die Karpins wissen jetzt, dass sie noch lebt, was ihr Leben um einiges gefährlicher macht. ...

Caro hat die Karpins zunächst abhängen können und geht wieder ihrer Arbeit als Blumenhändlerin in Wien nach. Doch die Karpins wissen jetzt, dass sie noch lebt, was ihr Leben um einiges gefährlicher macht. Während Caro sich weiter versteckt hält, passieren auf dem Wiener Zentralfriedhof einige merkwürdige Dinge. Was zunächst wie ein paar satanische Rituale und Grabschändung aussieht, wird schnell bitterer Ernst als die erste Leiche auf einem der Gräber auftaucht.

Caro ist für mich immer noch eine sehr interessante Protagonistin. Die Entwicklung von der verschreckten Zeugin zu einer starken Frau, die schon im ersten Band begonnen hat, setzt sich hier weiter fort. Vor allem ihre Neugierde zum Skurrilen bringt sie damit jedoch erneut in das Fadenkreuz der Polizei. Trotzdem ich Caro sehr mag trifft sie in dem Buch einige impulsive Entscheidungen, die für mich nicht zu ihrem Charakter passen. Auch den neuen Polizisten in ihrem Leben, Tassani, fand ich sehr interessant, sodass ich ein wenig enttäuscht war, dass seine Rolle in dem Buch so klein gehalten wurde.
Die Kombination aus einer Haupthandlung in diesem Fall die Morde auf dem Friedhof und der Jagd der Karpins auf Caro werden beeindruckend miteinander verknüpft und halten die Spannung weit oben. Das Ende ist leider wieder mal offen, sodass ich hoffe, dass der nächste Band bald in den Buchläden auftauchen wird.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Die weisse Rose

Das Juwel - Die Weiße Rose
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Violet kann mit der Hilfe ihrer Freunde aus dem Juwel entkommen. Doch der Weg in einen sicheren Unterschlupf ist gefährlich, während die Häscher der Herzogin vom See ihnen dicht auf den Fersen sind. Nur ...

Violet kann mit der Hilfe ihrer Freunde aus dem Juwel entkommen. Doch der Weg in einen sicheren Unterschlupf ist gefährlich, während die Häscher der Herzogin vom See ihnen dicht auf den Fersen sind. Nur unter großen Mühen finden die Freunde Schutz in einer Farm im Wald, wo Violet erkennt, dass ihre Kräfte das Potenzial haben, den Adel zu stürzen und ihre Tyrannei zu beenden.

Der zweite Teil der Reihe hat mir deutlich besser gefallen als der Erste. Die Handlung ist weniger vorhersehbar und für mich damit deutlich spannender als der erste Teil. Vor allem das Schicksal der Gefährten und Zofen nimmt einen wichtigen Teil der Handlung ein und ist genauso grausam und menschenverachtend, wie die Ausbildung der Surrogates. Vor allem finde ich auch die Weiterentwicklung von Violets Kräften interessant. Ich bin gespannt zu was sie noch fähig sein wird. Nachdem die Handlung im letzten Drittel des Buches ein wenig an Fahrt verliert, ist das Ende so offen, dass man gleich mit dem nächsten Teil weiter machen möchte. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte enden wird.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Ein guter Einstieg mit mehr Potenzial

Das Juwel - Die Gabe
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Violet ist ein Surrogat, ihr Leben lang wurde sie dazu ausgebildet den Adligen und Reichen zu Diensten zu sein, denn sie hat eine ganz besondere Gabe. Violet kann Dinge nach ihrem Willen verändern und ...

Violet ist ein Surrogat, ihr Leben lang wurde sie dazu ausgebildet den Adligen und Reichen zu Diensten zu sein, denn sie hat eine ganz besondere Gabe. Violet kann Dinge nach ihrem Willen verändern und Formen. Seit sie denken kann dienen die Surrogates den Bewohner des Juwels als Leihmütter, da sie selbst keine Kinder bekommen können. So gerät Violet in eine funkelnde Welt aus Intrigen und Verrat in der nichts so ist, wie es scheint.
Der erste Teil der Reihe führt ein in die Welt des Juwels, so wie Violet sie entdeckt. Schnell wird klar, dass dort Intrigen und Geheimnisse an der Tagesordnung sind. Violet ist ein starker Charakter, der an den vor ihr liegenden Aufgaben wächst und war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Die Fähigkeiten der Surrogates sind interessant, bieten jedoch viel mehr Potenzial als letztlich ausgeschöpft wird. Denn die Surrogates werden als Leihmütter und damit Sklaven der Adligen „gehalten“, was wirklich erschreckend ist. Die meisten von Ihnen werden eher als Gegenstände denn als Menschen behandelt, was das Bild einer wirklich furchbaren Gesellschaft aufzeigt. Obwohl ich die Grundidee der Geschichte toll finde und ich auch gespannt bin wie es weitergehen wird, ist der erste Teil der Reihe sehr klischeehaft. Violet verliebt sich, wie zu erwarten, auf den ersten Blick in Jemanden, der ein ähnliches Schicksal teilt wie sie. Natürlich geht das Ganze aber nicht gut aus. Die Handlung wird damit mehr als vorhersehbar und ein wenig kitschig. Für die weiteren Teile hoffe ich, dass das Potenzial der Geschichte besser ausgeschöpft werden kann und mich die Handlung mehr überrascht. Insgesamt aber ein netter erster Teil, der leichte Unterhaltung bietet.

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