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Principessa1909

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2020

Eindringlich, erschreckend, faszinierend...

Ich bleibe hier
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Schon als ich als Kind auf dem Weg nach Italien einmal diesen aus dem Wasser ragenden Kirchturm gesehen hatte, war ich fasziniert und erschrocken zugleich und ich musste immer wieder einmal daran denken.

Als ...

Schon als ich als Kind auf dem Weg nach Italien einmal diesen aus dem Wasser ragenden Kirchturm gesehen hatte, war ich fasziniert und erschrocken zugleich und ich musste immer wieder einmal daran denken.

Als ich dann dieses Bild von damals auf dem Buchcover von "Ich bleibe hier" wieder entdeckte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen - und wurde nicht enttäuscht!

Und auch wenn die Hauptcharaktere des Buches selbst erfunden sind, so ist die Geschichte um das Dorf Graun und den Reschensee zur Zeit um den 2. Weltkrieg umso realer und auf verschiedensten Seiten im Internet auch nachzulesen, was das ganze Buch und die Erzählung (in der Ich-Form) selbst äußerst mitreißend gestaltet.

Ein wirklich lesenswertes Buch über das Schicksal eines kleinen Dorfes und dessen Bewohner, das ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe und uneingeschränkt weiter empfehlen kann. 👍🏻

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Veröffentlicht am 11.06.2020

Toller zweiter Island-Roman!

Der Sommer der Islandtöchter
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Bereits das erste Islandbuch von Karin Baldvinsson hat mir damals ausgenommen gut gefallen und so war ich mehr als erfreut, als ein weiterer Roman mit Schauplatz auf der Insel angekündigt wurde, welchen ...

Bereits das erste Islandbuch von Karin Baldvinsson hat mir damals ausgenommen gut gefallen und so war ich mehr als erfreut, als ein weiterer Roman mit Schauplatz auf der Insel angekündigt wurde, welchen ich mir dann auch umgehend besorgt habe.

Auch diesmal arbeitet die Autorin hier mit zwei Erzählsträngen in der Vergangenheit und Gegenwart.

Zum einen ist da Hannah, die nach einem Schicksalschlag mit ihrem kleinen Sohn eine Auszeit - sowohl von ihrem bisherigen Leben, als auch von ihrem Noch-Ehemann - nimmt.
Zum anderen erzählt das Buch von Monika, einer jungen Frau, die die Ferien mit den Eltern auf Island verbringt, was ihr Leben grundlegend beeinflussen wird.

Gekonnt werden beide Erzählstränge aufeinander zu entwickelt und verknüpfen sich letztendlich in einem spannenden und v.a. auch rührenden Finale.

Ganz klare Leseempfehlung! 👍🏻

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Veröffentlicht am 08.06.2020

Toller Einblick in die deutsch-deutsche Geschichte

Margos Töchter
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Margos Töchter ist das zweite Band der Autorin Cora Stephan über Margo, kann aber meiner Meinung nach völlig unabhängig vom ersten gelesen werden.
Zumindest habe ich dies gemacht, da ich das erste Buch ...

Margos Töchter ist das zweite Band der Autorin Cora Stephan über Margo, kann aber meiner Meinung nach völlig unabhängig vom ersten gelesen werden.
Zumindest habe ich dies gemacht, da ich das erste Buch gar nicht kannte und ich muss sagen: Informationen aus Band 1 fehlen zum Verständnis nicht bzw. machen das Buch wie ich finde nur umso spannender bis zur letzten Seite, mit wirklich überraschenden finalen Wendungen.

Das Buch selbst spielt Ende der 60er sowie v.a. in den 70ern und 80ern bis hinein ins Heute, wo beide Erzählstränge aufeinandertreffen und schafft interessante Einblicke in diese Zeit.
Ereignisse wie Anschläge der RAF, die Grünen im Bundestag, die Tschernobylkatastrophe und auch das Challengerunglück finden ebenso Erwähnung wie Machenschaften in der ehemaligen DDR bezüglich der Stasi und des SED. Dadurch bietet das Buch v.a. wegen der Nebenschauplätze spannende Einblicke in das Zeitgeschehen zu Ende des 20. Jahrhunderts.

Zwar ist das Buch ein Vergangenheit-Gegewarts-Roman, jedoch wird die Geschichte der Vergangenheit stark "bevorzugt" erzählt, was aber wegen oben erwähnter Ereignisse keinesfalls negativ zu bewerten ist, im Gegenteil.

Alles in allem ein sehr spannender, aber auch schockierender Einblick in die deutsch-deutsche Geschichte, welcher sich wirklich zu lesen lohnt! Klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.04.2020

Leider abgebrochen...

Das kann uns keiner nehmen
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Irgendwie ist dieses Buch seltsam:

Es ist mir noch nie passiert, dass ich ein Buch abbreche und ich habe es jetzt auch zwei Monate versucht, nicht zu tun, aber ich komme und komme mit diesem hier einfach ...

Irgendwie ist dieses Buch seltsam:

Es ist mir noch nie passiert, dass ich ein Buch abbreche und ich habe es jetzt auch zwei Monate versucht, nicht zu tun, aber ich komme und komme mit diesem hier einfach nicht voran.

Normalerweise lese ich einen solchen Roman in wenigen Tagen aus, aber in diesen kann und kann ich mich einfach nicht einfinden.

Dabei ist es wirklich nicht unspannend und auch das Thema finde ich interessant.

Selbst mit dem Schreibstil komme ich klar (wobei ich mich an das "daß" z.B. doch erst wieder gewöhnen musste .), und dennoch kann es mich leider absolut nicht fesseln.

Es fällt mir wahnsinnig schwer, aber leider wird dies das erste Buch überhaupt sein, welches ich abbrechen werde.

Vielleicht erhält es zu einem anderen Zeitpunkt noch eine weitere Chance, aktuell aber leider, leider nicht.

Dennoch 4 Sterne, da es ja wirklich nicht am Buch liegt, mir Handlung und Stil bis zum Abbruch gut gefallen haben und ich den Grund nicht festmachen kann.

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Veröffentlicht am 10.03.2020

Leider so gar nicht meins

Wenn der Winter vorbei ist
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An sich bin ich eine totale Leseratte und es kommt sehr selten vor, dass es mir schwer fällt, ein Buch weiter bzw. zu Ende zu lesen.
Bei diesem hier war dies allerdings komplett der Fall und ich habe mich ...

An sich bin ich eine totale Leseratte und es kommt sehr selten vor, dass es mir schwer fällt, ein Buch weiter bzw. zu Ende zu lesen.
Bei diesem hier war dies allerdings komplett der Fall und ich habe mich wirklich durch das ganze Buch gequält und so lange wie noch nie gebraucht, obwohl es wirklich nur ein dünnes Büchlein ist.
Leider kann ich auch nicht viel zum Inhalt sagen, weil es mich so dermaßen wenig gefesselt hat, dass ich das Gelesene fast noch während des Lesens wieder vergessen habe.
Auch die Unterteilung in zig kleinste Kapitelchen (oft nur zwischen ein und vier Seiten lang) und meist enormer Zeit- und Ortsprünge zwischen diesen, haben es nicht leichter gemacht, irgendwie Lesefluss aufzubauen.
Der einzige Vorteil an den kurzen Kapiteln: Man konnte sich immer selbst zu "wenigstens eines noch" nötigen und so bis zum Ende durchkämpfen.
So leid es mir tut, da ich Bücher aller Art wirklich liebe: Von mir diesmal nur einen Stern.

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