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Principessa1909

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2019

Absolut lesenswert!

Muttertag
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Da dies mein erstes Nele Neuhaus Buch war, war ich äußerst gespannt, auf den Erzählstil und die Schreibweise des Romans und ich muss sagen:
Ich wurde mehr als positiv überrascht!

Das Buch liest sich flüssig, ...

Da dies mein erstes Nele Neuhaus Buch war, war ich äußerst gespannt, auf den Erzählstil und die Schreibweise des Romans und ich muss sagen:
Ich wurde mehr als positiv überrascht!

Das Buch liest sich flüssig, man kann es kaum mehr aus der Hand legen. Definitiv nicht mein letzter Fall des Ermittlerduos.

Zur Handlung:
Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird die stark verweste Leiche des Besitzers, Theo Reifenrath, gefunden.
Doch was erst nach einem "schnellen" Fall aussieht, entwickelt sich zur Aufklärung einer beispiellosen Mordserie, nachdem unter dem Hundezwinger des Toten menschliche Knochen mehrerer Skelette gefunden werden.
Wer waren diese Menschen? Wer hat sie getötet? War Reifenrath ein Serienkiller? Oder läuft der Mörder noch immer frei herum?
Nach und nach wird klar: All diese Opfer verschwanden bzw. starben einen Tag vor bzw. am Muttertag.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der wahre Mörder scheint noch am Leben und der nächste Muttertag ist nicht mehr weit.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Harter Tobak, aber lesenswert!

Liebes Kind
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Das Cover des Buches ist ansprechend und lädt zum Kauf und Lesen des Buches ein. Und es ist auch bezeichnend für den Haupthintergrund der Geschichte: Die Gefangenschaft in einer einsamen Hütte im Wald.

Einleitend ...

Das Cover des Buches ist ansprechend und lädt zum Kauf und Lesen des Buches ein. Und es ist auch bezeichnend für den Haupthintergrund der Geschichte: Die Gefangenschaft in einer einsamen Hütte im Wald.

Einleitend im Buch findet man lediglich eine alte Zeitungsmeldung, zweispaltig, aus München, in welcher über das Verschwinden einer 23-jährigen Studentin - Lena Beck - berichtet wird. Was geschah damals und wo ist Lena?

In die Geschichte selbst wird der Leser abrupt geworfen und ungewohnt: in der Ich-Form. Dadurch befindet man sich direkt mitten im Geschehen, ohne zuerst recht zu wissen, worum es eigentlich geht und was genau passiert.

Doch bereits der Sprung zu Hannah, der Tochter der Hauptperson, welche (ebenfalls in der Ich-Form) erzählt was passiert ist, bringt - vermeintlich - Klarheit in das Geschehen und leitet einen Roman ein, welcher gerade durch die Ich-Perspektiven und Erzählerwechsel bis zur letzten Seite spannend bleibt und den Leser zwingt, weiter und weiter zu lesen.

Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch, das bis zum Ende mit dem Leser spielt und ihn auf falsche Fährten lockt - die Wahrheit bleibt bis zum Ende verborgen, die Auflösung durchaus überraschend.

Veröffentlicht am 22.10.2018

Sehr spannende Geschichte!

Die Sonnenschwestern
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Dieses Buch habe ich in einem Satz durchgelesen, da es durch die Zeitsprünge durchweg spannend ist und man ständig wissen will, wie es denn "in der anderen Zeit" weitergehen wird.

Der Schreibstil des ...

Dieses Buch habe ich in einem Satz durchgelesen, da es durch die Zeitsprünge durchweg spannend ist und man ständig wissen will, wie es denn "in der anderen Zeit" weitergehen wird.

Der Schreibstil des Buches selbst hat mir sehr, sehr gut gefallen.
Es ist flüssig und schnell zu lesen und man findet sich in der Geschichte wieder und taucht direkt ins sie ein.
Dazu passend auch das wunderbare Cover, das perfekt zum Inhalt passt.

Wer Autorinnen wie z.B. Lucinda Riley und deren Schreibstil (besonders die Zeitsprünge) mag, wird dieses Buch verschlingen und lieben.

Besonders das Ende des Buches ist sowohl überraschend (was damals geschah), als auch berührend.

Daher volle 5 Sterne und unbedingte Kaufempfehlung für alle, die dieses Genre lieben.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Gelungenes Prequel

Racheopfer
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Nachdem es endlich gelungen war, Francis Ackerman Jr. zu schnappen und einzusperren, wird er in eine psychiatrische Studienreihe aufgenommen und hierfür in eine entsprechende Anstalt verlegt.

Doch Ackerman's ...

Nachdem es endlich gelungen war, Francis Ackerman Jr. zu schnappen und einzusperren, wird er in eine psychiatrische Studienreihe aufgenommen und hierfür in eine entsprechende Anstalt verlegt.

Doch Ackerman's Rafinesse und sein Einfallsreichtum werden von allen unterschätzt - der Ausbruch gelingt.

Die Geschichte ist sehr kurz - auf einen Tag nebenher durchgelesen - aber dennoch spannend und im typischen Ackerman-Stil geschrieben.

Wer sich hier allerdings große Einblicke in das "Früher" erhofft und wie Ackerman wirklich zu dem wurde, was er ist und wie er dann zu seinem Bruder kam bzw. dessen Spur aufnahm, etc., der wird enttäuscht werden.
Es gibt zwar Rückblenden, aber diese drehen sich v.a. um die gemeinsame Vergangenheit mit der Psychologin Dr. Jennifer Kelly aus diesem Prequel und sind somit eher auf dieses "Büchlein", als auf Ackermans Geschichte im Ganzen bezogen.

Alles in allem aber ein kurzweiliges Lesevergnügen und perfekt zur Überbrückung beim Warten auf das - hoffentlich - nächste Band der Reihe geeignet.

Veröffentlicht am 02.03.2018

Der dritte Fall für Jan Römer und Stefanie „Mütze“ Schneider...

Das Lied der toten Mädchen
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...und gleichzeitig mein erster Fall der beiden.

Zur Handlung:
Jan Römer und Stefanie Schneider, genannt Mütze, arbeiten als Journalisten beim Kölner Zeitungsmagazin „Die Reporter“, wo sie ungelöste Kriminalfälle ...

...und gleichzeitig mein erster Fall der beiden.

Zur Handlung:
Jan Römer und Stefanie Schneider, genannt Mütze, arbeiten als Journalisten beim Kölner Zeitungsmagazin „Die Reporter“, wo sie ungelöste Kriminalfälle (Cold Cases) recherchieren und über diese berichten.
Der aktuelle Fall führt sie hierbei ins Sauerland, genauer gesagt auf den Wilzenberg, wo vor 20 Jahren eine junge Frau, Sonja Risse, ermordet wurde und deren Tod nie wirklich aufgeklärt werden konnte.
Was geschah damals wirklich am Wilzenberg? Welche Rolle spielte die damals zurückgelassene Spieluhr mit dem Lied „Hush, little baby, don’t say a word.“ ? Und was hat ein Mann namens „Viktor“ mit all dem zu tun? Was passierte in dem Haus am Fuße des Wilzenberges, in welchem Sonja mit zwei Freundinnen arbeitete? Wissen diese mehr über die Ereignisse von damals? Und was hat der Verfassungsschutz mit all dem zu tun?

Das Buch:
Das Buch beginnt mit einer Rückblende in das Jahr 1997, zum Mord an der 19-jährigen Sonja Risse und wechselt anschließend direkt in die Gegenwart zu Jan und Mütze, welche eben über diesen Mord berichten sollen.
Im Laufe des Buches lernt man nach und nach auch weitere Personen aus der damaligen Zeit kennen, erfährt aber nur in Bruchteilen, was damals wirklich geschah, ohne dass das fehlende Puzzleteil zur Lösung des Rätsels preisgegeben wird. Bis zum Schluss ist man sich nicht sicher, ob die eigene Vermutung (welche allerdings korrekt war), wer der Mörder ist, wirklich stimmt, oder man nicht doch völlig falsch liegt.
Das Buch bleibt spannend bis zum Ende und ist uneingeschränkt empfehlenswert!

Fazit:
Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Jan und Mütze. Im Gegenteil: Ich werde mir schnellstmöglich jetzt auch Band 1 und 2 besorgen, um anschließend dann gespannt auf Band 4 der Reihe zu warten.

Also:
Klare Kaufempfehlung meinerseits!