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Veröffentlicht am 26.08.2020

Lässt sich die Immernacht noch aufhalten!

Immernacht
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Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, spannend und fantastisch – aber nicht ab 11 Jahren. Es sind einige brutale Szenen enthalten.

Das Cover ist relativ dunkel gehalten, der schwarze Hintergrund ...

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, spannend und fantastisch – aber nicht ab 11 Jahren. Es sind einige brutale Szenen enthalten.

Das Cover ist relativ dunkel gehalten, der schwarze Hintergrund symbolisiert die Immernacht. In der Mitte sehen wir in hellem orange den Uhrwerksvogel (an ihnm sieht man das es sich um einen Steampunk Roman handelt) der eine sehr wichtige Rolle im Roman spielt. Unter dem Titel des Romans „Immernacht“ sehen wir die beleuchteten Fenster von Häusern, beides im selben Orange gehalten. Für mich ein passendes Cover was in Stil und Farbe überzeugen kann.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden und fantastischen Steampunk Roman.

Fazit:
Ich fand den Roman insgesamt als sehr fantasievoll und spannend – es enthielt alles was es können darf: Hexen, weiße Magier ohne Seelen (z.b. Doppelacht), einen Dschinn, einen König der eigentlich nur eine Marionette ist, ein Waisenkind (Lara) das mehr ist alles scheint, einiges an Steampunk Elementen (auch der Uhrwerksvogel) und eine Handlung die man nur noch lesen will.

Der Schreibstil ist altersgerecht und die Kapitel nicht zu lang. Auch die Steampunk Elemente, die sich wie ein roter Faden mit durch den Roman ziehen, passen gut und sind nicht zu übertrieben – im Gegenteil regen ja auch die Fantasy an – wie könnte sowas aussehen.

Eigentlich wäre es ein schönes Lesepaket für Kinder ab 11 Jahren, ansprechend von Cover und dem spanenden fantastischen Roman. Wären dann nicht einige sehr brutale Szenen enthalten, die einfach da nicht reinpassen – das hätte man anders machen können! Mehr Kindgerechter und weniger blutig. Erwachsene Leser werden bestimmt auch angesprochen und die werden es nicht so empfinden, klar die sind es gewöhnt.

Unter der Betrachtung und der Leseempfehlung ab 11 Jahren gibt es bei mir eine Warnung an Eltern: schaut was eure Kinder in diesem Alter lesen, sprecht mit ihnen darüber und im Notfall kommt ein Roman auch mal für 1- 2 Jahre unter Verschluss, wenn Kinder davon Alpträume bekommen. Deshalb von mir nur 4 Sterne für diesen Roman, bei Altersempfehlung die höher aus gefallen wäre hätte es die vollen Sterne von mir gegeben.

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Veröffentlicht am 23.08.2020

Ein Fantasy Roman so wie man sich ihn wünscht!

Die Rückkehr des Zauberers
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und voller Fantasy - macht einfach nur Spaß.

Das Cover zeigt einen der Magiertürme von Rodinia – den in Königsstadt. Vor einem hellen gelborangen Hintergrund. ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und voller Fantasy - macht einfach nur Spaß.

Das Cover zeigt einen der Magiertürme von Rodinia – den in Königsstadt. Vor einem hellen gelborangen Hintergrund. Oben ist der Romantitel zu lesen. Die Schrift und der Turm sind glänzend leicht erhaben (habe es versucht im Foto zu zeigen) – wirkt sehr edel!

Der Klappentext macht neugierig auf einen neuen Auftaktband zu einer neuen Reihe.

Fazit:
Der Autor führt uns in eine Welt, in der zwischen Magier und Zauberer unterschieden wird. Ja da gibt es wohl unterschiede! Und in Rodinia gibt es seit 1000 Jahren, nach einem großen Krieg, keine Zauberer mehr. Dafür eine Menge Magier und Türme rund um die Insel verteilt. Den Rodinia ist eine Insel umgeben von Nebel und einem Wächter.

Aber es gibt noch eine Welt außerhalb von Rodinia und in denen es Zauberer gibt. Und einer dieser Zauberer, Kyrian, hat eine Vision in dem ihn eine weiße Zauberin gerufen hat. Ein Grund für ihn und großer Gefahren nach Rodinia zurückzukehren.
Dort begegnet er Mia, dem Bauernmädchen mit den weißen Haaren und Rahia, die dunkelhäutige Gauklerin.
Und schon sind wir mitten in einem fantastischen Abenteuer.

Wer Fantasy mag, ist hier absolut richtig: eine neue Idee (Trennung Magier- Zauberer), tolle Protagonisten (Kyrian, Mia, Rahia und mehr), packende Handlung, faszinierendes Seting (mittelalterlich, Insel, Magiertürme).
Gerade die Protagonisten Mia und Rahia zeigen man kann an seinen Herausforderungen wachsen. Mia am Anfang: eher schüchtern und verträumt – aber sie lernt. Auch Kyrian muss lernen das Zauber nicht alles ist, auch Freundschaft ist wichtig. Und selbst Balrag der eigentlich auf der Gegenseite steht hat meine Sympathie.

Für diesen überaus gelungen Reihenauftakt kann ich nur ein ganz klare Leseempfehlung aussprechen und es gehört mit anderen Klassikern der Fantasy in jede Fantasy-Bibliothek. Auch optisch kann es punkten mit der Gestaltung des Covers und den Innenklappen, inkl. Einer Karte von Rodina. Von mir für diesen Fantasy Roman der zugleich auch der Debütroman des Autors ist 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.08.2020

Eine junge Frau, ein verfluchtes Schert und ein Land das brennt!

Cursed - Die Auserwählte
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Der Schreibstil ist leicht zu lesen und man bleibt dran.

Das Cover zeigt vor rotem Hintergrund die Umrisse eines Schwertes, das in einem Felsblock steckt. An sich nicht überwältigend, aber ein Teil ist ...

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und man bleibt dran.

Das Cover zeigt vor rotem Hintergrund die Umrisse eines Schwertes, das in einem Felsblock steckt. An sich nicht überwältigend, aber ein Teil ist in Hochglanz gehalten, als Effekt. Passt ganz gut zum Roman.

Der Klappentext macht neugierig auf einen neuen Auftaktband zu einer neuen Reihe.

Fazit:
Mit Crused - Die Auserwählte gibt es mal wieder eine neue und moderne Variante der Artus-Saga. Die mit zahlreichen Schwarz-Weiß- und Farb-Illustrationen von Comic-Legende Frank Miller.

Leider geht die ganze Tiefe, Information und Aussagekraft des Stoffes auf Kosten von der Comichaften und leicht erzählten Ausführung gegenüber anderen Neuerzählungen verloren. Angepasst an die Serie (die zeitgleich auf Netflix läuft) wird eher auf Unterhaltung und Action gesetzt.

Vielleicht wollte man aber auch etwas ganz Neues schaffen und den Bezug zur Artus-Saga eher als Hintergrund Info nutzen. Denn auch die Protagonisten sind zum Teil bis auf die Namen kaum wiederzuerkennen. Andere Herkunft, Werdegang und so weiter. Am aller schlimmsten fand ich persönlich als Protagonist das verwöhnte unleidliche Muttersöhnchen und Würmchen Uther Pendragon. Im Gegenzug haben mich die verschieden Feys überrascht in ihrer großen Verschiedenheit.

Die Handlung im Roman wird ergänzt durch schwarz-weiße und farbige Illustrationen, die mir aber nur mittelmäßig gefallen haben.
Der Zeichenstil ist recht kantig und einfach nicht das, was ich persönlich als schön empfinde. Zudem tauchen die farbigen Bilder im Text oft weit vor der jeweiligen Szene auf, was verwirrt und es wird auch einiges vorweggenommen.

Als langjähriger Leser und Fan der Artus-Saga war ich enttäuscht vom Buch und der Nacherzählung. Es wurde halt von einem Drehbuchautor geschrieben im Hinblick das es auch eine TV Serie dazugeben wird. Ohne diese Betrachtung rein als Fantasy Werk und im Hinblick als Stoff zum Verfilmen als Serie wäre es annehmbar.
Von mir gibt es von daher 4 Sterne für diesen Fantasy Roman.

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Veröffentlicht am 17.08.2020

Für was in die Küche stellen, habe doch Sklaven!

Katzen sind schlechte Hausfrauen
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Klappentext:
In Deutschland hat der junge Ägypter Nader Zuflucht gefunden und eine Ausbildung zum Goldschmied begonnen. An der Ehrerbietung gegenüber Katzen, die seine Familie stets ausgeübt hat, hält ...

Klappentext:
In Deutschland hat der junge Ägypter Nader Zuflucht gefunden und eine Ausbildung zum Goldschmied begonnen. An der Ehrerbietung gegenüber Katzen, die seine Familie stets ausgeübt hat, hält er auch in der Fremde fest, ebenso wie an der Gastfreundlichkeit seiner alten Heimat. Als ihn ein Landmann in einer Bar um eine Schlafmöglichkeit für wenige Nächte bittet, nimmt er ihn daher mit zu sich nach Hause.
Sein Gast ist nicht unattraktiv und kocht zudem hervorragend. Nur will er leider, dass Nader mit ihm nach Ägypten zurückkehrt Auch nach vehementer Ablehnung macht er keine Anstalten, wieder zu verschwinden. Und dann platzt zu allem Überfluss noch eine altägyptische Göttin in Naders Leben.
Was soll Nader tun?

Cover:
Zeigt zwei junge Männer beim Zubereiten von Essen, auf der linken Seiten sieht man eine schwarze Katze in der typischen Haltung der ägyptischen Bastet. Schön auch die Schriftzeichen darüber. Passt sehr gut zum Inhalt des Romans.

Fazit:
Obwohl der Roman in Deutschland spielt hat der einen großen Bezug nach Ägypten, Bastet, das sieht man schon am Cover. Eine wunderbare Geschichte um Freundschaft, Familie – und einer Katze

Trotzdem es so ein kleines und nicht gerade Seitenstarker Roman ist – seine Aussage ist groß. Ein kleines Geschenk mit Sicherheit einer Botschaft nicht nur für Katzenfreunde. Ein kleines Buch ganz groß! Aber leider war dieser Roman nicht so meines und konnte mich nicht faszinieren. Von daher 5 Sterne für ein Taschenbuch aus dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 17.08.2020

Wer wird zum Herrscher über die Toten?

Der Herrscher des Waldes
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und hat historische Grundzüge.

Das Cover ist überwältigend und zeigt den Koschtei der in der Handlung eine große Rolle spielt.

Der Klappentext macht uns neugierig ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und hat historische Grundzüge.

Das Cover ist überwältigend und zeigt den Koschtei der in der Handlung eine große Rolle spielt.

Der Klappentext macht uns neugierig auf einen spannenden Fantasy Roman und Abschlss der Reihe.

Fazit:
Leider konnte mich Band 3 gerade zu Anfang gar nicht fesseln – wurde aber ab der Mitte immer besser – bis zum alles entscheidend Ende. Wir tauchen erneut in die farbenprächtige und mittelalterliche Welt (zum Glück gibt es aber kein Geruchsbuch). In dieser fühlen sich Diebe und Gardisten genauso wohl wie Alchemisten und Magier. Gerade die Alchemisten mit ihrer ganzen Vielfalt von Tränken sind alleine schon sehr interessant. Auch der Humor kommt stellenweise nicht zu kurz!

Der dritte und letzte Teil der »Black Alchemy«-Reihe von Katharina V. Haderer bietet wie schon »Das Schwert der Totengöttin« und »Der Garten der schwarzen Lilien« düstere Spannung, Magie und jede Menge Action in einer farbenprächtigen, mittelalterlich anmutenden Welt. Perfekt für alle Dark-Fantasy-Fans!

Mirage (die Alchemistin) und Zeyn (der Gardist), zu Anfang noch Gegner, sind sympathische und echte Charaktere, alle beide haben schon viele erlebt. Von Mirage erfährt man einiges in Rückblenden am Anfang des vorliegenden 2.Bandes – ich fand es spannend und irgendwie auch erklärend! Vielleicht kommen sich die beiden ja noch näher? Gibt es vielleicht ein Happy End für die beiden?

Alles in allem bietet der Roman viel Magie, düsteres Setting einen sehr guten Spannungsbogen (dauert aber zu Anfang etwas) und jede Menge Action.
Und das alles vor dem Hintergrund der Frage: Wer wird der Herrscher über die Toten? Dark Fantasy Fans werden auf ihre Kosten kommen! Von daher eine klare Leseempfehlung für die Reihe in diesem Genre und leider diesmal nur 4 Sterne.

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