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Veröffentlicht am 30.11.2020

Von der unsichtbaren Bibliothek, Drachen und Elfen

Die verborgene Geschichte
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Dies ist der sechste Teil der Reihe um Irene Winters, Agentin der unsichtbaren Bibliothek.

**Klappentext:*

Irene Winters, Agentin der unsichtbaren Bibliothek, und ihr Partner Kai erhalten den Auftrag, ...


Dies ist der sechste Teil der Reihe um Irene Winters, Agentin der unsichtbaren Bibliothek.

**Klappentext:*

Irene Winters, Agentin der unsichtbaren Bibliothek, und ihr Partner Kai erhalten den Auftrag, ein seltenes Buch zu akquirieren, das imstande ist, eine ins Chaos gestürzte Welt zu retten. Bei dieser Welt handelt es sich ausgerechnet um eine, die Irene sehr am Herzen liegt: denn dort ist sie zur Schule gegangen. Das Buch befindet sich im Besitz des geheimnisvollen Mr Nemo, der mit Informationen und seltenen Objekten handelt. Als Bezahlung sollen Irene und Kai zusammen mit einer Gruppe von Schurken ein Gemälde aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien stehlen. Kein leichtes Unterfangen! Irene muss die Schurken zu einem Team vereinen. Doch welchen Preis ist sie bereit, dafür zu zahlen?

*Autorin:*
Genevieve Cogman ist eine britische Autorin von Fantasy-Romanen und Rollenspielen.
Sie arbeitete als Autorin unter anderem mit an In Nomine und GURPS von Steve Jackson Games, Orpheus und Exhalted von White Wolf und The Dresden Files von Evil Hat Productions.
Ihr Debütroman, The Invisible Library, erstes Buch einer gleichnamigen Reihe, erschien im Januar 2015. Das zweite Buch der Reihe, The Masked City folgte im Dezember des gleichen Jahres, der dritte Band, The Burning Page, erschien im Dezember 2016. Im Dezember 2017 erschien der vierte Band, The Lost Plot. The Mortal Word erschien als fünfter Band im Dezember 2018. Deutsche Übersetzungen der ersten fünf Bände erschienen bei Bastei Lübbe.
In der Reihe werden zahlreiche Elemente der Fantasyliteratur wie Drachen, Elfen, Vampire, Werwölfe und Magie verwendet, aber auch Anklänge der Steampunk-Ästhetik finden sich darin. Sie erzählt die Abenteuer der Bibliothekarin Irene, die für eine mysteriöse, außerhalb von Raum und Zeit existierende Bibliothek Bücher in alternativen Realitäten sucht.
Ace and Roc Books hat die Rechte für 3 weitere Fortsetzungen erworben.
Cogman hat einen Master-Abschluss in medizinischer Statistik und lebt im Norden Englands. Sie arbeitet für den National Health Service.
(Quelle: Wikipedia)

*Rezension:**

Die ersten Titel dieser Reihe und die Autorin kannte ich bisher nicht.
Mit Interesse hatte ich vorher schon eine Leseprobe dieses Buches gelesen und konnte es nun endlich lesen.
Man wird direkt von den ersten Seiten an mitten ins Geschehen geworfen. Als jemand, der die Reihe bisher nicht kannte, habe ich ein paar Seiten gebraucht, um die Personen zu sortieren, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tat.
Ich kam sehr schnell in die Handlung hinein und habe auch sehr schnell die Beziehung der Personen untereinander, sofern sie sich schon aus früheren Büchern kannten, kennen gelernt.
Gerade als Irene sich mit ihren Eltern auseinandersetzt und langsam etwas darüber erfährt, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen Eltern sind, erhält sie einen neuen Auftrag der Bibliothek.
Sie soll ein seltenes Buch akquirieren, um eine Welt zu retten die Irene sehr am Herzen liegt, nämlich die, in der sie seinerzeit zur Schule gegangen ist.
Das Buch befindet sich in den Händen des Elfen Mr Nemo. Dieser ist schwer zu finden und alleine schon die Reise zu seiner Insel gestaltet sich als spannend.
Damit Irene das Buch erhält müssen Kai und sie einen sehr speziellen Auftrag erledigen, mit einem Team, dass sie bisher noch nicht kennen.
Dieses setzt sich aus Elfen und Drachen zusammen. Das für sich schon eine sehr interessante und explosive Zusammensetzung. Immerhin haben nicht alle Elfen und Drachen den Friedensvertrag unterschrieben.
Das Team ist speziell wegen seiner Fähigkeiten ausgewählt worden.
Mehr möchte ich nun nicht verraten.

Die Geschichte ist turbulent und spannend geschrieben.
Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil und schafft es den Leser in die Situationen hinein zu versetzen. Man hat das ganze Buch lang Kopfkino. Wie sie beschreibt, wenn die Drachen ihre Gestalt wechseln, oder wenn sie ihre Stimme einsetzt. Ganz toll.
Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl von Informationen erschlagen zu werden, sondern die Beschreibungen ergaben ein sehr klares Bild in meinem Kopf.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Manche Rezensenten empfehlen bei Band 1 der Reihe anzufangen, doch ich fand es gar nicht schade, dass ich die ersten Bücher nicht kenne, um in die Geschichte hineinzufinden.
Ich werde nun aber die ersten Bände nachholen.

DieverborgeneGeschichte

NetGalleyDE

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2020

Vorweihnachtszeit und ein Mord in der Provence

Eiskalte Provence
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Der Ex-Commisaire Albin Leclerc und sein Mops sind vom vorweihnachtlichen Trubel geradezu genervt. Seine Lebensgefährtin Veronique plant ein großes Weihnachtsfest und hält ihn auf Trab.
Da kommt ihn der ...

Der Ex-Commisaire Albin Leclerc und sein Mops sind vom vorweihnachtlichen Trubel geradezu genervt. Seine Lebensgefährtin Veronique plant ein großes Weihnachtsfest und hält ihn auf Trab.
Da kommt ihn der Mord an einer jungen Frau, die mit einem Brautkleid bekleidet in einem Borie (eine alte Steinhütte) gefundet wird.
Da die örtliche Polizei gnadenlos überlastet ist kann sie Albins Hilfe sehr gut gebrauchen.

Dieser ist froh, so dem Weihnachtstrubel zu entgehen.

Dies ist der erste Band, den ich aus dieser Reihe gelesen habe, auch wenn es der 6. Band von Pierre Lagrange über den etwas kauzigen Ex-Commissaire Albin Leclerc ist.
Ich habe sehr gut in die Geschichte hineingefunden, auch wenn ich die Personen noch nicht kannte.
Pierre Lagrange hat es einem da sehr leicht gemacht.
Albin Leclerc fand ich von Anfang an sympathisch. Gerade die Zwigespräche zwischen ihm und seinem Mops fand ich immer erheiternd. Sie spiegelten immer sehr gut die Gefühle von Albin Leclerc wider.

Sehr gut recherchiert fand ich auch die Örtlichkeiten. Die Gegend um den Mont Ventoux kenne ich recht gut.
Ich konnte mich sehr schnell in die Gegend hineinversetzen. Sah die Landschaft und die Orte vor dem geistigen Auge entstehen und fand mich aufgrund der Beschreibungen sehr gut zurecht.
Das finde ich immer sehr schön.

Der Krimi fängt mit südländischer Gemächlichkeit und etwas trockener Ermittlungsarbeit an (Routinearbeiten, die nun einmal erledigt werden müssen) und nimmt mit und mit an Fahrt auf.
Ich hoffe, es wird nicht falsch verstanden, die Ermittlungsarbeit am Anfang ist zwar recht trocken, aber der kauzige, immer seinen eigenen Weg gehende Albin Leclerc und auch die Commissaires Castel und Theroux machen es einem leicht sich durch die anfängliche Routinearbeit durchzuhalten.
Manchem Autor gelingt dies leider nicht. Pierre Lagrange ist es allerdings sehr gut gelungen, seinen Leser bei der Stange zu halten.
Alle Personen sind gut recherchiert und gut entwickelt. Es ergeben sich keine Ungereimtheiten, es sei denn sie sind gewollt, wie beim Besitzer des Castel du Soleil.

Ich werde auf jeden Fall die Lektüre der ersten 5 Bände nachholen und freue mich schon auf den 7. Band, der im Frühjahr 2022 erscheinen soll.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

Die Zeit, in der der Gletscher Leichen freigibt

Frostgrab
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Von Anfang bis Ende ein sehr spannend erzählter Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Zur Geschichte:
Nach 10 Jahren trifft Milla ihre damalige Clique wieder, mit denen Sie in den ...

Von Anfang bis Ende ein sehr spannend erzählter Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Zur Geschichte:
Nach 10 Jahren trifft Milla ihre damalige Clique wieder, mit denen Sie in den französischen Alpen für die britischen Meisterschaften im Snowboarden zu trainieren.
Sie haben sich damals alle kennen, und teilweise auch lieben, gelernt.
Nun haben Sie alle eine Einladung auf genau den Berg erhalten, auf dem sie damals trainiert haben.
Vor 10 Jahren ging es um Freundschaften, Intrigen und im Snowboarden immer besser zu werden und in der Halfpipe immer spektakulärere Tricks zu zeigen. Zum einen um in der Rangliste aufzusteigen, aber auch um die Sponsoren zu halten, bzw. bessere zu erhalten, damit man den teuren Sport weiter ausüben kann und sich die Wochen des Trainings auf dem Berg jeden Winter schlicht leisten zu können.
Es entwickeln sich Freundschaften und Feindschaften, man weiß teilweise nicht mehr wer auf welcher Seite steht und wem man noch trauen und glauben kann.
In der Gegenwart stellt sich heraus, dass jeder ein Geheimnis birgt und wer ist denn jetzt für das Verschwinden der größten Intrigantin verantwortlich?

In der einsamen Berghütte, in die sie eingeladen wurden, fängt das Psychospiel an.
Die Handys verschwinden, die Seilbahn fährt nicht mehr, es gibt kein Telefon mehr.
Um lebend aus dieser Situation heraus zu kommen müssen sie zusammenarbeiten. Doch:
Ist vielleicht ein Mörder unter ihnen? Jeder hat ein Geheimnis. Jeder hatte Grund der verschwundenen Saskia nach dem Leben zu trachten.
Jeder, auch Milla. Auch sie hat ein Geheimnis.

Der Thriller ist das Debut der Schriftstellerin Allie Reynolds, selbst begeisterte Snowboarderin.
Der Schreibstil ist vom ersten Wort an packend geschrieben.
Man merkt der Autorin an, dass Sie Ahnung hat, wovon sie schreibt. Die Techniken beim Snowboarden, die Tricks etc. die sie beschreibt und wie die Clique trainiert machen dieses Buch sehr lebendig und man kann sehr gut den Ehrgeiz und den Biss der Protagonisten verstehen.
Man kann sich in die Personen hineinversetzen und sie entstehen vor dem geistigen Auge.
Die muskulösen, durchtrainierten Körper, der Wille über die eigenen Grenzen hinaus zu gehen.
Die psychische Belastung unbedingt unter den Besten sein zu wollen und zu müssen.
Auch die Anspannung jedes einzelnen in der Gegenwart. Wen kann man trauen, wen muss man im Auge behalten.
Wie kommt man wieder aus der Sache raus. Am besten ohne das eigene Geheimnis preis zu geben.
Das Ende war überraschend und doch schlüssig. Das habe ich so nicht kommen sehen.
Es ist nicht blutrünstig geschrieben, sondern durch die im ganzen Buch vorkommende Spannung, das Mitfiebern einfach packend und spannend.
Man fiebert mit, sowohl beim Training damals als auch in der Berghütte heute.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2020

Wers düster liebt...

Priest of Bones
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Kurzbeschreibung:
Der Soldatenpriester Tomas Piety kehrt nach dem Krieg mit seiner Stellvertreterin Bloody Anne und seinen Soldaten zurück in seine Heimatstadt.
Gerne würde er seine Geschäfte, die er ...

Kurzbeschreibung:
Der Soldatenpriester Tomas Piety kehrt nach dem Krieg mit seiner Stellvertreterin Bloody Anne und seinen Soldaten zurück in seine Heimatstadt.
Gerne würde er seine Geschäfte, die er vor dem Krieg geführt hat, wieder aufnehmen, doch er muss feststellen, dass nichts mehr so ist wie vor dem Krieg.
Seine Geschäfte führen Fremde, sein Rennpferd ist tot und seine Tante, die die Geschäfte in seiner Abwesenheit weiterführen sollte, ist im Kloster.
Also versucht er seine Geschäfte wieder zu bekommen, doch er stößt auf einen neuen Gegner.

Autor/in:
Peter McLean wohnt in Großbritannien und „Priest of Bones“ ist sein zweiter Fantasyroman.
Er wurde 1972 in der Nähe von London geboren.

Cover:
Das Cover hat mich sofort angesprochen und nicht mehr losgelassen.
Es zeigt ein Beidhänder Schwert und im Hintergrund eine Gasse in einer mittelalterlichen Stadt.
Mein Blick wurde von Anfang an immer wieder vom Cover angezogen, auch wenn der Klappentext mich zuerst nicht angesprochen hat.
Ich habe aufgrund des Covers angefangen das Buch zu lesen und muss sagen, es passt sehr gut zu dem Buch und spiegelt die Geschichte gekonnt wider.

Charaktere:
Tomas Piety: Soldatenpriester und Chef der Pious Men
Bloody Anne: seine Stellvertreterin im Krieg und seine rechte Hand.
Jochan Piety: Bruder von Tomas Piety
Billy the Boy: von der Göttin geküsst, hat magische Fähigkeiten

Alle Pious Men, die mit Tomas Piety aus dem Krieg nach Ellinburg kommen leiden an „Schlachtenkoller“ also posttraumatische Belastungsstörung. Genau das macht diese Veteranen menschlich.

Schreibstil:
Mit dem Schreitstil hatte ich auf den ersten Seiten so meine Probleme, da er sehr derbe ist.
Ich habe tatsächlich auf den ersten Seiten überlegt, ob ich weiterlese, oder nicht.
Mit der Zeit relativierte sich das aber und es war zwar sehr anschaulich geschrieben, aber nicht mehr ganz so derbe.
Der ganze Roman lies sich sehr flüssig lesen und man konnte sogar den Gestank im Stadtteil Stink förmlich riechen. Genauso wie man die beschriebenen Wunden vor dem inneren Auge sehen konnte.
So geschriebene Bücher lese ich gern. Denn sie werden nicht langweilig.
Ich war tatsächlich traurig, als ich am Ende des Buches angekommen bin.

Meine Meinung:
Die Geschichte ist sehr flüssig erzählt und in sich schlüssig. Man kann sich in viele der Charaktere sehr gut hineinversetzen, da die Charaktere sehr gut durchdacht sind. Außer die, die geheimnisvoll bleiben sollen. Auch die Rückblicke in den Krieg sind gut durchdacht und in sich schlüssig. Peter McLean hat auf jeden Fall seine Hausaufgaben gemacht und gut recherchiert.
Die Schauplätze sind gut konstruiert, so dass man sich die Räume, bzw. Straßen sehr gut vorstellen kann.
Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und bleibt es auch bis zum Schluss.
Man kann dieses Buch nur schwer wieder aus der Hand legen.

Fazit:
Es ist ein sehr düsterer Fantasyroman, der nichts mit Elfen und der gleichen zu tun hat.
Er ist derbe geschrieben und verschönt die Tatsachen des Krieges nicht.
Wer auf Romane, die in Kriegen spielen oder düstere Fantasy steht, für den ist dies genau das Richtige.
Ich, für meinen Teil kann es gar nicht erwarten, dass das nächste Buch aus der Reihe erscheint.
Daher vergebe ich auch die volle Punktzahl

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Was man über den Herrn der Maden schon immer wissen wollte

Mein Leben nach dem Tod
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Als ich im Radio hörte, dass Marc Benecke ein Buch über sein Leben geschrieben hat, bzw. hauptsächlich über seine Arbeit, die ja den Großteil seines Lebens ausmacht, war mir klar: das muss ich lesen.
Mark ...

Als ich im Radio hörte, dass Marc Benecke ein Buch über sein Leben geschrieben hat, bzw. hauptsächlich über seine Arbeit, die ja den Großteil seines Lebens ausmacht, war mir klar: das muss ich lesen.
Mark Benecke ist ein Kriminalbiologe, der als Herr der Maden in Deutschland bekannt wurde.
Er ist auch öfters in Sendungen wie „Autopsie“, „Akte Mord“ und „Mysteriöse Todesfälle“ als Sachverständiger zu sehen.
Dadurch kenne ich ihn, denn ich bin ein Fan dieser Serien.

Nun erschien also ein Buch über sein Leben, „mein Leben nach dem Tod“ hört sich im ersten Moment makaber an, aber es beschreibt doch sehr treffend sein Leben.

Es ist keine klassische Biografie, denn das Buch ist sehr locker und teilweise doch ein wenig eigenironisch geschrieben.
Er geht mit einigem Witz auf seine Eigenheiten und Macken ein.
Ich fand es schon sehr interessant, dass er als zweitbester das Abitur abschloss, sich dann an der Uni einschrieb, ohne auch nur den blassesten Schimmer davon zu haben, was er denn eigentlich studieren wollte bzw. wo das Studium ihn denn hinbringen sollte.
Da sieht man mal wieder, dass das Leben manchmal verschlungene Wege geht.
Ganz wie der Kölsche sagt: et kütt wie et kütt
So ist auch Mark Beneckes Werdegang zu beschreiben. Ganz der Kölsche passt dieses Sprichwort auf ihn sehr gut.
Und wie man sieht, kann man da durchaus sehr erfolgreich mit sein.

Einige Stationen aus seinem Leben kannte ich schon, aber vieles war mir auch neu und ich fand es sehr interessant es aus seiner Sicht zu erfahren.
Das Cover finde ich sehr passend gewählt. Es ist authentisch und ich könnte mir für dieses Buch kein anderes vorstellen.
Das Buch ist sehr locker geschrieben, wie ein Gespräch zwischen Freunden, bei dem er einiges über sich erzählt. Bzw. wie, wenn man abends gemütlich bei einem Glas Wein zusammensitzt und sich Anekdoten aus dem Leben erzählt.

Vielleicht liegt es daran, dass ich Benecke Fan bin und daher voreingenommen, aber von mir gibt es die volle Anzahl an Sternen.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere