Cover-Bild Das dunkle Dorf
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11,00
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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 14.01.2021
  • ISBN: 9783462053043
Lenz Koppelstätter

Das dunkle Dorf

Ein Fall für Commissario Grauner
Vendetta im verschneiten Südtirol.

Rachsüchtige Mafiosi, ein toter Dorfpolizist und geheime Ermittlungen: In seinem sechsten Fall bekommt es Südtirols beliebtestes Ermittlerduo mit Italiens gefährlichsten Verbrechern zu tun. Es ist Mitte Januar, im verschneiten Grödental zittert immer wieder die Erde. Rund um das luxuriöse Winteridyll St. Christina gehen ungewöhnlich viele Lawinen ab. Doch Commissario Grauner hat keine Augen für dieses Naturspektakel. Auch als ein Toter in einer heruntergekommenen Villa gefunden wird, ermittelt er nur widerwillig. Denn seit Tagen ist seine achtzehnjährige Tochter Sara spurlos verschwunden. Als er erfährt, dass sein neapolitanischer Kollege Saltapepe untertauchen musste, weil der Mafiaboss Giorgio Garebani, den der Ispettore einst ins Gefängnis brachte, hinter ihm her ist, glaubt Grauner nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit seiner Frau Alba ermittelt er gegen alle Vorschriften – sie stürzen sich in einen Kampf, den sie eigentlich nicht gewinnen können, aber nicht verlieren dürfen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2021

Hotspot Grödental

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Es war für mich der erste Fall von Commissario Grauner und seinem Team auch wenn es schon 5 Vorgänger-Bände dazu gibt. Dennoch bin ich gut angekommen und hatte beim Lesen kaum das Gefühl, dass mir wichtige ...

Es war für mich der erste Fall von Commissario Grauner und seinem Team auch wenn es schon 5 Vorgänger-Bände dazu gibt. Dennoch bin ich gut angekommen und hatte beim Lesen kaum das Gefühl, dass mir wichtige Informationen zu den Protagonisten fehlen. Verwirrend fand ich zeitweise nur den Aufbau der verschiedenen Polizeiinspektionen und der damit verbunden Sprachwechsel zum Italienischen.

Die Kapitel sind kurz gefasst und lassen sich super lesen. Es wird viel Spannung aufgebaut mit verschiedenen Handlungen, die stückweise miteinander verwoben werden. Es hat mir Spaß gemacht teilweise mitzurätseln, aber zwischendrin auch immer wieder in der Szenerie zu schwelgen. Denn die Umgebung spielt durchaus eine wichtige Rolle. Während Grauner sich nicht vorstellen könnte woanders zu leben, war es für Saltapepe eine Strafe nach Südtirol versetzt zu werden.

Das Buch hatte ich super fix durch und habe Grauner, Silvia und Claudio durchaus etwas ins Herz geschlossen, mitgefiebert wie es weiter geht und war erstaunt wie sich alles ausgespielt hat. Ich habe teilweise Wendungen wirklich gar nicht vermutet. Fies ist nur der Cliffhanger am Ende, der mein Urteil nur untermauert: Ich brauche unbedingt mehr davon!

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Veröffentlicht am 13.03.2021

"Eine neuer sehr spannender Südtirolkrimi"

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Eine Leiche genau in dem Tal, wo jetzt die Schönen und Reichen sich aufhalten und dem Dorf das Geld bringen. Grauner und sein Team werden zu einem Hotel gerufen, wo ein Toter aufgefunden wurde. Es ist ...

Eine Leiche genau in dem Tal, wo jetzt die Schönen und Reichen sich aufhalten und dem Dorf das Geld bringen. Grauner und sein Team werden zu einem Hotel gerufen, wo ein Toter aufgefunden wurde. Es ist alles sehr detailgetreu beschreiben, dass man sich als Leser alles bestens vorstellen kann.

Fast sieht man es bildlich vor einem, die Berge, das Dorf, die Skipiste. Der Schock ist groß, als das Ermittlungsteam rausfindet, wer der Tote ist. Schnell ist klar, hier waren Profis am Werk. Zwischen den brisanten Ermittlungen erfährt man auch so einiges über die Vergangenheit von Saltapape, was damals in Neapel vorgefallen ist.

Auch bei Grauner gibt es familiäre Probleme, denn Tochter Sara ist spurlos verschwunden. Das Ehepaar kommt einem düsteren Geheimnis auf die Spur. Können sie ihrer Tochter helfen?

Denn in das Milieu, in das sich Grauner und Alba begeben, ist bedrohlich und hochgefährlich. Auch Grauners Kollege Saltapape ist nicht mehr sicher und muss untertauchen, wird er es schaffen? Die Spannung zieht sich von Kapitel zu Kapitel sehr konsequent durch. Der großartige Showdown war fabelhaft und sehr spannend. Das Ende lässt auf eine baldige Fortsetzung hoffen, so kann doch ein Buch nicht enden…? Schrecklich für jeden Leser*in!

Fazit: Wieder einmal war der Krimi sehr fesselnd, aufregend und rasant. Der Lokalkolorit kommt auch nicht zu kurz und somit eignet sich diese Serie für jeden Krimiliebhaber dieses Genres. Man muss diese Reihe auch nicht chronologisch lesen, ein Einstieg ist bei jedem Teil möglich. Meiner Meinung nach eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.02.2021

Grauners 6. Fall- und mein erster

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Dieser 6. Fall um Commissario Grauner war mein erster Fall der Reihe. Es ist oft schwer, mitten in einer Reihe einzusteigen, doch hier war ich gleich dabei und hatte auch als Neuling keine Probleme, mich ...

Dieser 6. Fall um Commissario Grauner war mein erster Fall der Reihe. Es ist oft schwer, mitten in einer Reihe einzusteigen, doch hier war ich gleich dabei und hatte auch als Neuling keine Probleme, mich zurechtzufinden. Ganz untypisch fürs Land und die Döflergemeinschaft. Da ist man ja eher unter sich und jeder kennt und ratscht über jeden. So fängt auch dieser Krimi an. Mit dem Dorfleben. Wo jeder alles weiß und plötzlich eine ganze Familie ausgelöscht wird.

Aber damit nicht genug. In einem Hotel wird ein Toter gefunden, die Tochter des Kommissars ist verschwunden und scheint in zwielichtes Milieu abgerutscht zu sein und dann ist auch noch die Mafia hinter einem Kollegen her. Und da sagt noch einer, auf dem Land ist nichts los.

Ich bin, wie gesagt, sehr gut ins Buch gekommen und obwohl ich oft Probleme mit vielen Namen habe, wurde man hier vom Autoren gut an die Hand genommen und durch das Buch geführt, sodass man alle Charaktere schnell unterscheiden konnte. Einzig Silvia Tappeiner war für mich lustigerweise lange im Kopf ein Mann. Ich habe da wohl an Horst Tappert gedacht :) Mein absoluter Lieblingscharakter war Saltapepe. Das ist so ein Mensch, den man gern kennenlernen würde, um zu sehen, ob das Bild das man von ihm hat, stimmt und er wirklich so toll ist.

Doch nicht nur die Charaktere konnten durch Tiefe überzeugen, auch der Schreibstil führt den Leser durchs Buch. Die Geschichte ist gut aufgebaut, manchmal etwas verwirrend was Ermittlungen aber auch im wirklichen Leben sind, aber stets sehr angenehm. Ich war nicht völlig gefesselt, kann aber nicht wirklich greifen, woran das lag. Manchmal ist es einfach das falsche Buch zum falschen Zeitpunkt. Denn trotz langer Grübelei kann ich nicht in Worte fassen, warum ich nicht völlig gefesselt war. Das Ende jedenfalls war unglaublich spannend und endete in einem Cliffhanger.

Ein gutes Buch, welches durchaus Lust auf den Folgeband macht. Ob ich die Vorgänger lesen werde, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 24.02.2021

Mein erster und mein letzter Krimi mit Commissario Grauner

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Mein erster Krimi aus der Feder von Lenz Koppelstätter war das. Und es wird wohl auch mein letzter sein. Leider.

Im 6. Fall für Commissario Grauner geht es um die Mafia. Wir befinden uns Mitte Januar ...


Mein erster Krimi aus der Feder von Lenz Koppelstätter war das. Und es wird wohl auch mein letzter sein. Leider.

Im 6. Fall für Commissario Grauner geht es um die Mafia. Wir befinden uns Mitte Januar im Grödnertal, immer wieder gehen Lawinen ab. Doch Commissario Grauner interessiert die Natur nicht. Ihn interessiert irgendwie auch nicht, dass ein Toter in einer schäbigen Villa gefunden wird. Ihn interessiert nur noch seine Tochter Sara, die seit Tagen verschwunden ist. Sein neapolitanischer Kollege Saltapepe befindet sich ebenfalls im Grödnertal und muss überraschend untertauchen, weil er glaubt, den legendären Mafiaboss gesehen zu haben, den er einst ins Gefängnis gebracht hatte. Grauner ahnt, dass die Vorfälle zusammenhängen und beginnt den Kampf gegen Italiens gefährlichste Verbrecher.

Das klingt eigentlich nach einem spannenden Plot. Aber nach der Spannung habe ich weitgehend vergeblich gesucht. Gemächlich muss man sich umschauen in der grandiosen Landschaft und muss sich mit viel Geduld einlesen in den ausschweifenden Schreibstil, der lange Zeit irgendwie nicht von der Stelle kommt. Zudem muss man sich mit vielen Namen vertraut machen. Befremdlich empfand ich dabei, dass die Personen hauptsächlich nur per Nachnamen auftreten. Warum so unpersönlich? Und ich gestehe, mich nerven grundsätzlich Kommissare, die sich mit vielen eigenen Problemen herumschlagen müssen. Die sprunghaften Wechsel der Perspektiven machen das Lesen verwirrend, es zerhackt das Geschehen und damit den Lesefluss. Dass so ziemlich alle Mafiaklischees bedient werden, die ich kenne, hat für mich die Lektüre auch nicht erfreulicher gemacht. Und Cliffhänger, die am Ende des Buches zum Kauf des Folgebandes animieren wollen, finde ich absolut ärgerlich. Der gelegentlich durchblitzende Humor und die Kürze der Kapitel waren dagegen positive Aspekte. Insgesamt gesehen werde ich mich jedoch mit Commissario Grauner nicht mehr befassen wollen.

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Vielleicht der persönlichste Fall

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Auf dieses Buch war ich als Fan der ersten Stunde natürlich wieder total gespannt. Ich bin immer wieder neugierig darauf, wie es mit Grauner weitergeht. Hatte ich nach dem vorletzten Band schon Angst, ...

Auf dieses Buch war ich als Fan der ersten Stunde natürlich wieder total gespannt. Ich bin immer wieder neugierig darauf, wie es mit Grauner weitergeht. Hatte ich nach dem vorletzten Band schon Angst, dass die Geschichte mit der Aufklärung um den Tod seiner Eltern auserzählt ist, so bin ich zum Glück eines Besseren belehrt worden. Nach dem Fall um den Tod seiner Eltern wohl der persönlichste Fall für Grauner... umso spannender für jeden Leser, der schon alle bisherigen Bücher gelesen hat. Ich habe so mitgefiebert und mitgelitten und gehofft, dass am Ende alle Heil aus der Sache herauskommen. Aber ob das wirklich so ist, werden wir wohl erst im nächsten Buch erfahren...

Ich denke schon, dass man das Buch auch unabhängig von den anderen aus der Reihe lesen kann, so macht es aber natürlich noch mehr Spaß! Über einige Figuren habe ich Neues gelernt: Dass Belli ein Idiot ist, war mir nicht neu, aber dass er so übel drauf ist, hätte ich nicht gedacht. Schade, dass manchen Menschen ihre Karriere tatsächlich am Wichtigsten ist und der Rest dann irgendwie egal ist. Grauners Tochter und seine Frau haben hier einen großen Anteil, das hat mir gut gefallen, auch wenn ich schon sehr Angst um sie hatte. Die beiden Damen Tappeiner und Filippi haben mir gut gefallen! Ich mag es, dass sie hier eine größere Rolle spielen.

Ein tolles Buch, das mich wieder sehr in seinen Bann gezogen hat. Nun heißt es warten auf den nächsten Fall!
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