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Veröffentlicht am 24.09.2025

Sommer und zweite Chancen

Gelegenheiten
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Karla hat schon immer ihren Traum: Ein eigenes Buch herauszubringen. Doch mit Mitte Dreißig muss sie feststellen, dass sich ihr Leben in eine andere Richtung entwickelt hat. Karriere und finanzielle Sicherheit, ...

Karla hat schon immer ihren Traum: Ein eigenes Buch herauszubringen. Doch mit Mitte Dreißig muss sie feststellen, dass sich ihr Leben in eine andere Richtung entwickelt hat. Karriere und finanzielle Sicherheit, ihre langjährige Beziehung mit Marc, dass alles bestimmt ihr Leben und der Traum vom eigenen Buch ist in weite Ferne gerückt. Bis Karla die Reißleine zieht. Sie gibt ihr altes, stabiles Leben in Berlin für eine ungewisse Zukunft als Schriftstellerin auf und zieht sich in einen kleinen Ort in der französischen Provence zum Schreiben zurück. Alles auf Anfang. Aber ist es schon zu spät seinen Traum zu leben oder muss man am Ende alle Gelegenheiten, die das Leben einem bietet wahrnehmen, um sein Glück zu finden?

Die Thematik Umbruch und Neuanfang haben mich bereits im Klappentext angesprochen, Karlas Mut und wachsende Entschlossenheit im Verlauf des Buches haben mich gebannt weiterlesen lassen. Welchen Stellenwert hat glücklich sein in meinem Leben und kann ich alleine davon leben, was mich erfüllt? Diese Fragen haben sich wohl schon viele Leute gestellt, aber aus Angst oder Unmut wieder verworfen. Der Roman vermittelt einem aber schon früh ein positives Gefühl für Veränderung. Zwar folgt man Karla durch verschiedene Emotionen, wie Freude, Hoffnung und Zuversicht, Zweifel und Trauer, doch stellt sich über die gesamte Lesedauer ein “Das Leben ist schön” Gefühl ein. Es regt sich sogar in einem selbst die Motivation das eigene Leben mehr nach seinem persönlichen Glück auszurichten.
Romy Schneider schafft es, durch den Roman weg, einen am Gefühlsleben Karlas teilhaben zu lassen. Man fiebert mit, wenn sich Möglichkeiten ergeben, fühlt aber auch die Tiefschläge und trübseligeren Momente mit. Dadurch, dass das Buch in Monate statt Kapitel gegliedert ist, hat man das Gefühl man folgt einer Geschichte durch die Jahreszeiten und den damit verbunden Emotionen und Schwierigkeiten. Besonders der Sommer in der Provence hat mich wünschen lassen ein Teil der kleinen Gemeinde zu sein. Man fühlt sich sofort nach Frankreich versetzt und kann den Lavendel förmlich riechen.

Ich habe das Buch wirklich sehr genossen. Ein tolles Buch, das einen nicht nur zum nachdenken anregt, sondern das Gefühl gibt, dass es sich lohnt für seinen Traum zu kämpfen, gleich was der Ausgang ist. Denn das Leben bietet einem unbegrenzt Gelegenheiten, wenn man dafür offen ist.

“Ein Mensch sollte viele kleine Leben in seinem großen Leben haben. Mit jeder Veränderung beginnt ein neues, ein neuer Abschnitt. Und am Ende schaut man auf diese vielen Abschnitte zurück, die ein Ganzes ergeben haben.”-Romy Schneider, Gelegenheiten.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Frustrierend faszinierend

Magnolia Parks
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Das Buch ist wirklich ganz anders als alle Bücher, die ich im Bereich Romance gelesen habe. Das ganze Buch ist ein Ping Pong Spiel zwischen Magnolia und BJ. Ein ständiger Schlagabtausch, der mehr Schaden ...

Das Buch ist wirklich ganz anders als alle Bücher, die ich im Bereich Romance gelesen habe. Das ganze Buch ist ein Ping Pong Spiel zwischen Magnolia und BJ. Ein ständiger Schlagabtausch, der mehr Schaden auf beiden Seiten anrichtet, als dass er die beiden vereinen würde. Auch nahestehende Personen sind ständig Teil des Dramas und mitunter Kollateralschäden. Auch wenn ich im realen Leben eine solch toxische Beziehung nie fördern wollen würde, schafft es der fiktive Roman, dass ich mir trotzdem ein Happy End für die beiden wünsche. Mich hat die Geschichte durchweg frustriert, ich konnte aber dennoch nicht aufhören zu lesen und mich zu fragen wie es weitergeht. Auch nach Abschluss der Lektüre kann ich nicht genau sagen, was ich jetzt eigentlich davon halte. Aber ich denke schon die ganze Zeit darüber nach die Fortsetzung zu kaufen. Irgendwas muss Jessa Hastings also richtig gemacht haben.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Toller Thriller!

Mit kalter Präzision
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Mir sind die Bücher von Dr. Tsokos schon einige Male in Buchhandlungen untergekommen. Auf Grund des vielfältigen Angebots an Thrillern habe ich mich aber nie durchringen können, mich für eines zu entscheiden. ...


Mir sind die Bücher von Dr. Tsokos schon einige Male in Buchhandlungen untergekommen. Auf Grund des vielfältigen Angebots an Thrillern habe ich mich aber nie durchringen können, mich für eines zu entscheiden. Erst nach Durchsicht der Leseprobe, hat mich das Buch total gefesselt und für sich vereinnahmt.
Schon die ersten Seiten aus Sicht des Mörders, bauen die Spannung auf und man fiebert das ganze Buch hinweg mit den Ermittlern, besonders der Hauptprotagonistin Sabine Yao, mit. Besonders die Einblicke in die Rechtsmedizin fand ich extrem spannend. Tsokos schafft es einem das Fachgebiet der Rechtsmedizin nahezubringen, und gewährt einem Einblick in eine Materie, die mir bisher nicht groß geläufig war. Auch durch Sicht in das Privatleben der Charaktere und ihr Leben außerhalb ihrer Arbeit, schafft es der Autor, dass man eine Bindung zu eben jenen aufbaut.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich mit wenig Erwartungen an das Buch herangegangen bin, aber umso überraschter war, wie gut es mir letztlich gefallen hat! Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Alter Mythos, neue Version.

Psyche und Eros
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Für das Buch habe ich mich zunächst wegen des Tropes "Griechische Mythologie" interessiert. Auch das Cover ist ansprechend gestaltet, mit kleinen Verweisen auf die Protagonisten des Buches, zum Beispiel ...

Für das Buch habe ich mich zunächst wegen des Tropes "Griechische Mythologie" interessiert. Auch das Cover ist ansprechend gestaltet, mit kleinen Verweisen auf die Protagonisten des Buches, zum Beispiel Eros Pfeile oder der Schmetterling. Die Buchdeckel sind komplett in Gold gehalten, was ich persönlich besonders schön finde. Ich habe schon einige Buch aus dieser Nische gelesen, die Liebesgeschichte von Psyche und Eros war jedoch bisher noch nicht darunter. Das Buch ist sowohl aus Psyches als auch Eros Sicht geschrieben. Zu Beginn war ich besonders an Eros Kapiteln interessiert, wie McNamara es wohl schaffen wird, die Gedanken und Gefühle eines Gottes zugänglich zu machen. Trotz meiner Vorbehalte, war ich positiv überrascht. Beide Hauptcharaktere sind leicht zu mögen und zu verstehen. Der ganze Roman ist sehr schnelllebig, es treten vielerlei Probleme in kürzester Zeit auf, deren Lösungen aber beinahe ebenso schnell. Das gibt einem das Gefühl jede Menge Abenteuer auf 440 Seiten zu erleben, ohne dass eine Szene zu langwierig erscheint. Ich fand es super, dass die Autorin die Geschichte derart abgewandelt hat, dass der Trojanische Krieg und deren Hauptakteure ebenfalls einen Platz in diesem Buch bekommen haben. Auch die zwei Figuren Iphigenie und Atalanta waren interessante Nebencharaktere. Alles in allem hatte der Roman alles was man sich von einem solchen wünscht: Liebe, Götter, Krieg und die wichtige Frage "was zeichnet wahres Heldentum aus".

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Zwei Geschichten, eine Verbindung

Die verlorene Tochter
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Vergangenheit 1938
Estée hat ein Ziel, Ballerina an der renommierten Scala in Mailand zu werden.
Felix ist der Sohn einer angesehenen Bäckerfamilie, bereits fest eingeplant in den Familienbetrieb. Als ...

Vergangenheit 1938
Estée hat ein Ziel, Ballerina an der renommierten Scala in Mailand zu werden.
Felix ist der Sohn einer angesehenen Bäckerfamilie, bereits fest eingeplant in den Familienbetrieb. Als die beiden zufällig aufeinander treffen, ist nichts mehr wie es vorher war und beider Leben gerät aus den Fugen.

Gegenwart
Lily hat eine neue Arbeitsstelle in Italien. Auf dem Weingut der Familie Rossi möchte Sie als Kellermeisterin das Erbe ihres verstorbenen Vaters ehren und die Produktion des dortigen Schaumweins erlernen. Kurz vor ihrer Abreise gelangt Lily überraschend in den Besitz eines Erbstücks ihrer Großmutter. Eine kleine Holzschachtel, deren Inhalt sich lediglich auf ein italienisches Rezept sowie einen Zeitungsausschnitt über eine Ballettaufführung an der La Scala in Mailand aus dem Jahr 1946 beschränkt.
Es scheint als wäre ihre Liebe zur Weinernte nicht Lilys einzige Verbindung zu Italien.

Der Roman folgt Lily auf einer Reise durch Italien und begleitet sie auf den Spuren ihrer Wurzeln. Soraya Lane schafft es schnell, durch ihren bildlichen Schreibstil, die Orte aus dem Roman sowie deren Figuren nahe zu bringen und mir ein vertrautes Gefühl zu verschaffen, als wäre ich schon einmal dort gewesen. Besonderes bei Lilys Emotionen fühlt man mit. Trotz der allgegenwärtigen Trauer über den Verlust ihres Vaters, den Wunsch diesen stolz zu machen und deren gemeinsamen Traum zu verwirklichen, findet Lily über den Roman hinweg ihren Weg auch ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen Raum zu geben, sich zu öffnen und neue Menschen, sowie eine neue Liebe in ihr Leben zu lassen.

Die Geschichte von Estee und Felix behandelt nicht weniger schwierige Themen, doch kann man als Leser kaum das Buch zur Seite legen, da man so mit den Charakteren mitfühlt, dass man wissen möchte wie es für sie ausgeht.

Ich habe den Sprung der Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sehr genossen. Es sind zwei tolle Geschichten, die zwar von Liebe geprägt sind, aber weit mehr zu bieten haben, als eine simple Love Story.

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