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Veröffentlicht am 11.08.2025

Düster, verstörend, berührend

The Book Eaters
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Devon wurde als Buchesserin geboren und wird nun als Frau allein auf ihre Gebärfähigkeit reduziert. Ihre Kindheit verbrachte sie privilegiert wie eine Prinzessin, doch mit dem Erwachsenwerden offenbart ...

Devon wurde als Buchesserin geboren und wird nun als Frau allein auf ihre Gebärfähigkeit reduziert. Ihre Kindheit verbrachte sie privilegiert wie eine Prinzessin, doch mit dem Erwachsenwerden offenbart sich die grausame Wahrheit: Sie wird als Gebärende von Clan zu Clan geschickt, darf ihre Kinder nicht behalten und verliert zunehmend die Kontrolle über ihr eigenes Leben.

Das Buch beginnt eher ruhig. Im ersten Drittel wird die Welt der Buchesser vorgestellt und einige Situationen geschildert, deren Bedeutung und wirkliches Ausmaß sich erst später erschließen. Mir fiel es zuerst schwer, in die Geschichte zu finden, da es erst einmal wenig Spannung gab und man noch nicht die Zusammenhänge erahnen konnte. Die Handlung nimmt jedoch spürbar an Fahrt auf, als Devon älter wird und ihr zweites Kind als sogenannter Gedankenesser geboren wird – ein Schicksal, das in dieser Gesellschaft entweder Versklavung oder Tod bedeutet. Um ihren Sohn zu retten, benötigt Devon „Erlösung“ - ein Mittel, um den Gedankenesser-Zwang zu unterdrücken. Oder ihr Sohn muss förmlich das Gehirn aus Menschen saugen, um zu überleben, was sie immer wieder an die Grenzen ihrer Macht bringt.

Devons Entwicklung zur Mutter, die buchstäblich alles opfert, um ihr Kind zu retten, ist beklemmend und beeindruckend zugleich. Sie selbst muss zum Monster werden, um nicht ein Opfer zu bleiben. Dabei gelingt es der Autorin, den inneren Konflikt der Protagonistin greifbar zu machen und Mitgefühl zu wecken, ohne zu beschönigen.

Zitat S. 35:

„»Ich war mal eine Prinzessin, musst du wissen.« Ihr Spiegelbild runzelte zweifelnd die Stirn. Die Prinzessinnen in den Büchern, die sie gelesen hatte, waren hübsche, zarte Geschöpfe, und die wenigsten von ihnen waren eins fünfundachtzig große Mörderinnen mit einer Vorliebe für kurz geschorenes Haar und Lederjacken. Merkwürdig war das.„

Frauen und "Gedankenesser" sind in dieser Welt entmenschlicht und unterdrückt. Doch Devon fügt sich nicht. Die letzte Wendung verleiht der Geschichte Tiefe und macht das Ende emotional und spannend zugleich.

Insgesamt ein verstörender, aber fesselnder Debütroman, der nachhallt und - nach anfänglichen Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden - doch noch überzeugen konnte.

Fazit: Ein düsterer Fantasyroman über weibliche Selbstbestimmung, systematische Unterdrückung und den Mut, sich zu wehren. Teils verstörend, teils berührend – aber in jedem Fall lesenswert.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Beeindruckender Roman

Das letzte Aufgebot
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Für dieses Buch gibt es eine Altersempfehlung ab 13 Jahren - und das aus guten Gründen. Denn Moritz Seibert hat den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet ...

Für dieses Buch gibt es eine Altersempfehlung ab 13 Jahren - und das aus guten Gründen. Denn Moritz Seibert hat den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet und zugänglich für junge Leser gemacht.

In seinem Debütroman „Das letzte Aufgebot“ beleuchtet Moritz Seibert auf überraschend eindringliche Weise die letzten, sinnlosen Tage des Nationalsozialismus. Er schildert die aussprechlichen Ungeheuerlichkeiten, die junge Menschen im Zweiten Weltkrieg ertragen mussten, und macht die Absurdität dieser historischen Phase emotional greifbar. Es ist ein Buch, das nicht nur eine ergreifende Geschichte erzählt, sondern den Leser, egal welcher Altersgruppe er angehört, direkt in die moralische Zwickmühle der Hauptfiguren versetzt.

Der Protagonist Jakob ist ein 15-jähriger Junge, der in einem kleinen Dorf lebt. Sein Vater ist bereits an der Front, und Jakob muss mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder irgendwie zu Hause zurechtkommen. Obwohl der Krieg für die Dorfbewohner zunächst eine ferne Bedrohung zu sein scheint, sind die Jugendlichen durch eine unerbittliche Propaganda in einer Illusion der Sicherheit gefangen. Sie glauben an den bevorstehenden Sieg, selbst als die Niederlage des Regimes absolut unausweichlich ist. Mir stellen sich jetzt noch die Nackenhaare auf bei der Vorstellung, wie leichtfertig das nahende Unheil abgetan wurde.

„Wir sind mitten im Krieg, aber bei uns findet er nicht statt.“

Kurz vor Kriegsende werden alle verfügbaren „Kämpfer“ eingezogen – auch Jugendliche in Jakobs Alter. Dieser skrupellose und verzweifelte Akt, bekannt als „das letzte Aufgebot“, soll die tragische Illusion eines finalen Sieges aufrechterhalten und die jungen Männer zu Helden machen. Doch Ernüchterung macht sich breit. Jakob steht vor einer fast unlösbaren Entscheidung: Soll er seine Familie und seine große Liebe Maria verlassen, um in den Krieg zu ziehen? Ist er für oder gegen die Menschlichkeit? Held oder Verräter? Jakobs Entscheidung hat weitreichende Folgen - und bald muss er erkennen, dass der Glaube allein nicht zum Sieg führen kann. Seibert verknüpft in diesen Passagen Jakobs äußeren Kampf mit einem inneren Drama, das mir sogar ein paar Tränchen abverlangt hat. Wer dabei nichts empfindet, ist innerlich tot. In meiner Seele hat das definitiv Spuren hinterlassen.

Fazit: „Das letzte Aufgebot“ ist ein überaus wichtiges Buch, das die fatale Verblendung und die zerstörerische Kraft des Krieges aus einer sehr persönlichen Perspektive beleuchtet. Mich lässt dieser Roman nachdenklich und etwas traurig zurück, und ich hoffe, dass viele Menschen ihn noch lesen und vor allem verstehen werden. Gehört in jedes Buchregal und in jede Schule!

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Morbider Humor trifft auf düstere Geheimnisse

Wednesday – Romanfassung zur ersten Staffel
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Ich höre Addams - und schon werden alle möglichen Emotionen in mir hervorgerufen. Wie ich als Kind die animierte Serie mit meiner jüngeren Schwester geguckt habe. Wie wir uns vor dem eiskalten Händchen ...

Ich höre Addams - und schon werden alle möglichen Emotionen in mir hervorgerufen. Wie ich als Kind die animierte Serie mit meiner jüngeren Schwester geguckt habe. Wie wir uns vor dem eiskalten Händchen geekelt haben, aber zugleich total fasziniert davon waren. Wir haben die Filme geguckt, mit den Stofftieren gekuschelt und Jahre später als Erwachsene die Serie geguckt. Uns begleiten die Addams also schon unser ganzes Leben. Natürlich müssen wir nicht darüber reden, dass auch die Romanfassung zur ersten Staffel geschmökert wurde...

Seite 1 aufgeschlagen, zack war ich wieder mittendrin. Ich liebe die Art von Wednesday einfach. Ihren Sarkusmus, die spritzigen Sprüche, ihre dunkle Seele, aber auch die Momente, die deutlich machen, wie sehr sich das junge Fräulein nach Liebe sehnt (auch wenn sie das niemals zugeben würde, hust).

Nun sind wir also wieder an der Nevermore Academy (übrigens ein echtes Schloss in Rumänien), dem ehemaligen Internat von Wednesdays Eltern und zugleich Schauplatz des Geschehens. Wie gern wäre ich selbst dort gewesen! Wahrscheinlich wäre ich auch eher eine Außenseiterin gewesen, eine Streber-Schülerin, die gemeinsam mit Wednesday mysteriöse Vorkommnisse entdeckt und, naja, Mordfälle auflöst.

Zitat Wednesday: "Bücher, in denen sich nicht mindestens fünf bestialische Morde ereignen, sind meiner Meinung nach so öde, dass sie gar nicht erst geschrieben werden sollten."

Isso!

Wer die Serie wie ich in einem Rutsch durchgesuchtet hat (oder einfach gesehen hat), wird hier sicherlich nichts Neues erfahren. Es ist trotzdem schön, noch einmal in Wednesdays Gedanken abzutauchen und die verschiedenen kleinen Abenteuer mitzuerleben. Außerdem dient das 448-Seiten-Werk als nette Auffrischung in Vorbereitung auf die zweite kommende Staffel. Seht es als eine Art Einblick in die Welt von Wednesday Addams, die niemals langweilig wird.

Der Roman überzeugt allein dadurch, dass er Wednesdays inneren Monolog vertieft. Ihre scharfen Dialoge werden zu einer komplexen Gedankenwelt voller Schlussfolgerungen und Überlegungen. Mejia fängt Wednesdays Stimme perfekt ein – jede Beobachtung wirkt wie ein Tagebucheintrag, der mit Tinte so schwarz wie ihre Seele geschrieben wurde. Wir sehen, wie sie die Welt verarbeitet und sich mit Freundschaften oder romantischen Gegebenheiten auseinandersetzt. Ob sie ihre Mitschüler analysiert, Intrigen spinnt oder mit dem Chaos menschlicher Beziehungen kämpft – der Roman präsentiert eine brillante und überraschend vielschichtige Wednesday.

Fazit: Morbider Humor trifft auf düstere Geheimnisse - dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Es ist seltsam, schaurig und die perfekte Unterhaltung für alle, die es etwas dunkler mögen. Für Fans ist dieses Buch ein Muss, das die berechnende Fassade Wednesdays durchbricht und ihren Intellekt, ihren Witz und ihre unerwartete Verletzlichkeit offenbart.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Actiongeladen, temporeich, voller Nervenkitzel

Worst Case
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Ich habe auch die Vorgängerbücher der Autorin verschlungen, die übrigens beide Stand-Alones sind. Das Thema Fliegen finde ich irre interessant und setze mich nicht nur in puncto Urlaub ins Flugzeug, sondern ...

Ich habe auch die Vorgängerbücher der Autorin verschlungen, die übrigens beide Stand-Alones sind. Das Thema Fliegen finde ich irre interessant und setze mich nicht nur in puncto Urlaub ins Flugzeug, sondern lasse mich gern auch von Fachwissen berieseln. Ich erinnere mich zudem gut an den 80er-Jahre-Film "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug", den meine Eltern immer wieder sahen. Was mir damals nicht klar war: Es war eine brillante Parodie auf "Airport", einen Katastrophenfilm (und ein Buch) aus den 70ern, der von einem Flugzeug handelt, das in einem schrecklichen Schneesturm landen muss – aus heutiger Sicht fast schon rührend altmodisch. Heute jedoch gibt T. J. Newman dem Reisekatastrophen-Genre mit ihren Büchern "Absturz", "Flug 416" und dem kürzlich erschienenen "Worst Case" eine frische Perspektive. Dass sie selbst als Flugbegleiterin tätig war, merkt man ihren Geschichten durchaus an, in denen sich immer wieder kleine Sidekicks und nützliches Wissen finden lassen.

In 10.670 Metern Höhe über Minnesota erleidet ein Verkehrspilot einen tödlichen Herzinfarkt. Mit fast 300 Menschen an Bord und einem im Bad eingeschlossenen Copiloten stürzt der Jet ab, während eine Flugbegleiterin vergeblich versucht, ihn zu kontrollieren. Was folgt, ist eine Kaskade des Grauens, die selbst die wildesten Vorstellungen übertrifft.

„Ja. Sie haben mich richtig verstanden, Sir“ sagte er. „Atomare Abfälle sind jahrtausendelang giftig. Und ich weiß, dass mindestens einer unserer Castorbehälter beschädigt wurde und Risse hat und dass einer unserer Mitarbeiter radioaktiver Strahlung ausgesetzt war.“ (Zitat)

Die ersten Kapitel von T.J. Newmans neuem Roman sind purer Horror: Das Flugzeug streift eine Stromleitung, zerbricht und das größte Wrackteil trifft das Kernkraftwerk Clover Hill. Ein Leck entsteht in einem Gebäude, das Wasser zur Kühlung abgebrannter Brennstäbe enthält. Die drohende Überhitzung könnte den Mississippi und sein gesamtes Einzugsgebiet bis zum Golf von Mexiko in eine radioaktive Todeszone verwandeln. Der Roman ist de facto treffend benannt; es ist eine Serie von "Worst-Case-Szenarien", die uns gekonnt das Blut in den Adern gefrieren lassen, und doch wirkt alles erschreckend real. Trotz der extremen Ereignisse bleibt eine beunruhigende Plausibilität erhalten. Es gibt zwar Helden, die sich dem Unausweichlichen stellen, doch der Roman macht schnell klar, dass nicht alle überleben werden. Die Stadtbewohner schweben in unmittelbarer Gefahr und eine Flucht scheint aussichtslos.

Ich brauchte etwa die Hälfte des Buches, um wirklich „durchzudringen“. Mein Leseverhalten ist charaktergetrieben, und die zentralen Handlungsstränge nahmen für mich erst dann richtig Fahrt auf. Die zweite Hälfte ist absolut fesselnd, und das Ende ist zutiefst herzzerreißend. Der Roman bietet eine Fülle von Charakteren und Perspektiven, was die Unterscheidung zwischen zentralen und weniger wichtigen Figuren anfangs erschwert. Ein fortlaufender Countdown – "nur noch 16 Stunden und 38 Minuten bis zur totalen Zerstörung" – sorgt für ständigen Druck. Die Protagonisten haben einfach keine Chance auf Entspannung! Das Ende ist unfassbar traurig. Ob beabsichtigt oder nicht, ich war von Emotionen überwältigt!

Fazit: Actiongeladen, temporeich, voller Nervenkitzel - dieser Thriller liest sich wie ein Kinoblockbuster. Wer bis zur zweiten Buchhälfte durchhält, wird mit einem sehr spannenden Showdown belohnt.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Kraftvoll, dramatisch, spannend - eine außergewöhnliche Reihe!

Black Witch - Enthüllung
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Mit „Black Witch – Die Enthüllung“ liegt nun der vierte Band der epischen Fantasy-Reihe von Laurie Forest vor. Wer die letzten drei Bände verschlungen hat, wird nahtlos in den packenden Fortgang der Geschichte ...

Mit „Black Witch – Die Enthüllung“ liegt nun der vierte Band der epischen Fantasy-Reihe von Laurie Forest vor. Wer die letzten drei Bände verschlungen hat, wird nahtlos in den packenden Fortgang der Geschichte rund um Elloren Gardner eintauchen – spannungsgeladen, emotional und mit gewohnt starker Gesellschaftskritik.

Nach dem nervenaufreibenden Cliffhanger in Band drei setzt dieser Teil die Handlung unmittelbar fort. Elloren ist auf der Flucht – vor ihrer eigenen dunklen Macht und vor Vogel, dessen dämonische Energie drohend über allem schwebt. Alleine begibt sie sich in den gefährlichen Osten, in der Hoffnung, dem Zugriff dieser finsteren Macht zu entkommen. Dabei bleibt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen: Die Autorin versteht es meisterhaft, eine düstere, intensive Atmosphäre zu schaffen, in der Gefahr, Loyalität und innere Konflikte eng miteinander verwoben sind.

Die Parallelen zur realen Welt ziehen sich auch durch diesen Band. Die Bewohner der Fantasiewelt Aerda erinnern auf erschreckende Weise an unsere moderne Gesellschaft. Gefährliche Ideologien, religiöse Fanatismen und rigide Vorurteile spannen ein Netz aus Intoleranz und Hass – Thematiken, die Laurie Forest gewohnt intelligent in ihre Handlung einwebt.

Zitat S. 275:

„Wie kann eine Religion ein ganzes Land so darauf einschwören, alles und jeden zu hassen?“
„So, wie es immer geschieht“, antwortet Sylla mit einem uralten Weltschmerz in ihren acht Augen und hält ihn weiter im Arm. „Indem sie einer unvollkommenen Erzählung nacheifern, als wäre es die reine Wahrheit.“

Ein zentraler Aspekt dieses Bandes ist der Gedanke des Zusammenhalts. Es braucht mehr als Heldenmut, um Aerda zu retten – es braucht Versöhnung, Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen ehemals verfeindeten Gruppen. Der Weg dorthin ist steinig, und besonders Elloren muss schwere Entscheidungen treffen, die sie zugleich innerlich wachsen lassen.

Etwas durchwachsen ist der lange Abschnitt, der sich der Liebe widmet. Hier wird das Erzähltempo deutlich gedrosselt, und nicht alle Passagen wirken in ihrer Länge notwendig. Insbesondere, wenn man auf die nächsten Wendungen und Entwicklungen der Haupthandlung wartet. Dennoch bringen diese Szenen wichtige emotionale Tiefe, und es gibt einige Momente, die zu Tränen rühren und die Charaktere auf eine Weise verbinden, die weit über Magie hinausgeht.

Der Schluss dieses Bandes ist – Laurie Forest-typisch – ein kleines Erdbeben: Spannend, dramatisch und mit einem neuen Cliffhanger, der das Warten auf den nächsten (und wohl abschließenden) Teil der Reihe zur Qual macht.

Fazit: „Black Witch – Die Enthüllung“ ist ein kraftvoller vierter Band einer außergewöhnlichen Reihe, der mit eindrucksvoller Fantasy, tiefgründigen Botschaften und emotionaler Wucht begeistert. Zwar gibt es kleinere Längen, doch insgesamt bleibt das Buch fesselnd und bewegt die Leser nicht nur auf inhaltlicher, sondern auch auf emotionaler Ebene. Ein Muss für alle Fans der Reihe – allerdings kein Einstiegspunkt für Neuleser, da die komplexe Handlung Vorkenntnisse erfordert. Wer mit Band eins beginnt, wird jedoch mit einer der spannendsten Reihen der modernen Fantasy belohnt.

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