Cover-Bild Ein unerwarteter Gast
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: foliant Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 15.09.2025
  • ISBN: 9783910522657
Heather Gudenkauf

Ein unerwarteter Gast

Ein Schneesturm. Ein fremdes Kind. Ein tödliches Geheimnis.
Tanja Ohlsen (Übersetzer)

Ein Schneesturm, ein verlassenes Haus – und ein tödliches Geheimnis …

Heather Gudenkauf, New York Times-Bestsellerautorin, entfacht in diesem fesselnden Thriller einen meisterhaft konstruierten Pageturner voller dunkler Geheimnisse und eiskalter Spannung.

Sie dachte, sie wäre allein …

Krimiautorin Wylie Lark hat sich in ein abgelegenes Farmhaus zurückgezogen, um an ihrem neuen Buch zu arbeiten. Eingeschneit, mit einem knisternden Kaminfeuer und völliger Stille, scheint es der perfekte Rückzugsort – wäre da nicht die grausame Vergangenheit dieses Hauses. Vor Jahrzehnten wurden hier zwei Menschen kaltblütig ermordet, ein junges Mädchen verschwand spurlos.

Als der Schneesturm immer heftiger wird, ist Wylie von der Außenwelt abgeschnitten. Doch sie ist nicht allein. Draußen im Schnee entdeckt sie ein Kind – verstört, halb erfroren, wortlos. Sie bringt es ins Warme und versucht herauszufinden, wer es ist. Doch mit jeder Antwort, die sie findet, wächst die Gefahr. Denn Wylie muss erkennen: Das Farmhaus ist nicht so verlassen, wie sie dachte – und jemand ist bereit, alles zu tun, um die Wahrheit für immer zu begraben …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2025

Der perfekte Winter-Thriller

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Stell dir vor, du bist eingeschneit… und plötzlich findest du ein fremdes Kind vor deiner Tür.

Inhalt: Die Real-Crime-Autorin Wylie Lark arbeitet in einem abgelegenen Farmhaus an ihrem neuen Buch. Vor ...

Stell dir vor, du bist eingeschneit… und plötzlich findest du ein fremdes Kind vor deiner Tür.

Inhalt: Die Real-Crime-Autorin Wylie Lark arbeitet in einem abgelegenen Farmhaus an ihrem neuen Buch. Vor vielen Jahren wurden dort zwei Menschen ermordet und ein junges Mädchen verschwand spurlos. Als ein Schneesturm aufzieht und Wylie von der Außenwelt abschneidet, entdeckt sie vor dem Haus ein halb erfrorenes Kind. Wer ist dieses Kind und hängt es mit der Vergangenheit des Farmhauses zusammen?

Mein Leseeindruck: Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Wylie in der Gegenwart, Josie zur Zeit der grausamen Morde und ein kleines unbekanntes Mädchen. Diese Perspektivwechsel haben mir unglaublich gut gefallen. Sie verleihen der Handlung Tiefe und eröffnen sehr unterschiedliche, aber stimmige Blickwinkel, die das Gesamtbild Stück für Stück zusammenfügen.

Auch die Figuren konnten mich komplett überzeugen. Wylie, Josie und das kleine Mädchen sind alle tief ausgearbeitet und ich habe beim Lesen intensiv mit ihnen gefühlt. Ihre Ängste, ihre Hoffnungen und ihr Handeln waren für mich jederzeit nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist angenehm, atmosphärisch und bildhaft. Die Kulisse des verlassenen Farmhauses, kombiniert mit dem bedrohlichen Schneesturm, schafft eine dichte, greifbare Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt.

Die Spannung hat sich für mich konstant aufgebaut. Die zentralen Fragen, wie die drei Erzählstränge zusammenhängen und wer das geheimnisvolle Kind ist, haben mich dauerhaft weitergetrieben beim Lesen. Die Auflösung empfand ich als stimmig, schockierend, berührend und absolut zufriedenstellend.

Fazit: Ein Thriller mit starken Figuren, eindringlicher Atmosphäre und einem durchdachten Plot – von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Eiskalter Pageturner!

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Eigentlich ist es meine absolute Traumvorstellung: ein schönes Farmhäuschen, mitten in der Natur und die nächsten Nachbarn so weit entfernt, dass man sie in ihrem Häuschen mit bloßem Auge nicht sehen kann. ...

Eigentlich ist es meine absolute Traumvorstellung: ein schönes Farmhäuschen, mitten in der Natur und die nächsten Nachbarn so weit entfernt, dass man sie in ihrem Häuschen mit bloßem Auge nicht sehen kann. Wäre da nicht dieser unnötige Schneesturm, der nicht nur sämtliche Verbindungen zur Außenwelt kappt, sondern auch noch fremde Menschen anweht, die ihrer Umwelt nicht wohlgesonnen sind und finstere Geheimnisse mit sich herum tragen.

Heather Gudenknauf versteht es, kurzweilig zu erzählen und ihre Leser mit jeder Seite mehr zu fesseln. „Ein unerwarteter Gast“ ist spannungsgeladen ab Seite eins! Dank ständiger Szenenwechsel erschafft Gudenknauf drei Welten. Vergangenheit und Gegenwart stehen sich stets gegenüber. Zeitgleich setzt sie auf eine dritte Erzählebene, die ich lange nicht einordnen konnte. Weder ist klar, wann dieser Handlungsstrang spielt, noch, wer die Figuren überhaupt sind und wie sie sich in das Gesamtbild einfügen sollen.

Nur langsam ergeben sich nach und nach alle Puzzleteile zu einem schlüssigen Gesamtbild, das zu keiner Zeit (über)konstruiert wirkt. Mir war zwar relativ schnell klar, wer die „unbekannten“ Personen sein könnten, nichtsdestotrotz lag ich bis zum Schluss bei der wichtigsten aller Fragen, wer nämlich hier die Waffen schwingt, vollkommen falsch. Und genau so soll doch purer Nervenkitzel funktionieren, oder?

Auch ihre handelnden Personen zeichnet Gudenknauf wunderbar realistisch und glaubwürdig. Wylie war mir ab dem ersten Moment sympathisch. Mit ihrer leicht unterkühlten Art, die aber genauso zur herzensguten Löwin mutieren kann, war es ein Leichtes, mit Wylie zu fühlen. Aber auch die meisten anderen Charaktere haben ihren Charme und überzeugen voll und ganz.

Alles in allem hat Heather Gudenkauf auf ganzer Linie abgeliefert. „Ein unerwarteter Gast“ ist ein wahrer Pageturner, der mit großartigen Twists bis zum Schluss überzeugen kann.

Fazit: Dieser Thriller hält, was er verspricht. Ohne großen Budenzauber und mit eiskalter Präzision hat mich Heather Gudenkauf restlos begeistert. Wer nach einem neuen Pageturner sucht, findet ihn hier. Perfekt für knackige Wintertage!

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Eingeschneit in der Hölle – und ich liebe es

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Schnee, Sturm, Kälte – klingt erstmal nach Skiurlaub ohne Après-Ski, oder? Aber hier hat Heather Gudenkauf einen Thriller hingeknallt, der einen eher dazu bringt, die Kuscheldecke noch ein bisschen fester ...

Schnee, Sturm, Kälte – klingt erstmal nach Skiurlaub ohne Après-Ski, oder? Aber hier hat Heather Gudenkauf einen Thriller hingeknallt, der einen eher dazu bringt, die Kuscheldecke noch ein bisschen fester zu packen. Ein verlassenes Farmhaus mitten im Nirgendwo, die Tür knarzt, der Kamin knistert, und ich als Leser sitze quasi mit Popcorn in der Hand daneben und denke: „Wylie, Mädel, da draußen stapft garantiert niemand mit Plätzchen vorbei.“

Diese Atmosphäre ist so dicht, dass man fast selbst den Schnee unter den Stiefeln knirschen hört. Die Story packt dich sofort: Schriftstellerin Wylie denkt, sie hat den perfekten Rückzugsort gefunden, um in Ruhe zu schreiben. Denkste! Statt Ruhe gibt’s Mord, Gänsehaut und ein Kind, das urplötzlich im Schneesturm auftaucht – halb erfroren und komplett wortlos. Und natürlich weiß man: Wenn Kinder in Thrillern schweigen, dann liegt der Hammer tief im Keller.

Heather Gudenkauf spielt mit all den klassischen Zutaten – alte Geheimnisse, ein Haus voller Geschichte, eine Hauptfigur, die sich eigentlich nur Tee kochen wollte und plötzlich ums nackte Überleben kämpft. Aber das Ganze ist so geschickt konstruiert, dass es niemals abgedroschen wirkt. Die Spannung dreht sich wie eine Eisspirale immer weiter nach oben, Kapitel für Kapitel.

Was ich besonders feiere: Dieses Buch ist kein platter „Whodunit“, sondern ein clever verschachteltes Puzzle, bei dem jede Wendung sitzt. Und ja, ich hab mir zwischendurch eingeredet, dass ich schlauer bin als die Autorin. Spoiler: war ich nicht. Am Ende saß ich da wie ein Schneemann nach Föhnsturm – komplett zerlegt, aber begeistert.

Fazit: Wer Lust hat auf knisternde Spannung, frostige Nerven und eine Geschichte, die einem die Nächte klaut – rein ins Farmhaus! Aber bitte nicht ohne Taschenlampe und Kakao.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Schneechaos

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Wylie Lark ist Krimiautorin und hat sich für ihr neustes Werk in ein abgelegenes Farmhaus zurückgezogen. Doch das Haus hat eine dunkle Vergangenheit, vor Jahren wurden zwei Menschen kaltblütig ermordet ...

Wylie Lark ist Krimiautorin und hat sich für ihr neustes Werk in ein abgelegenes Farmhaus zurückgezogen. Doch das Haus hat eine dunkle Vergangenheit, vor Jahren wurden zwei Menschen kaltblütig ermordet und ein junges Mädchen verschwand spurlos.

Nun befindet sich Wylie in der eingeschneiten Hütte und der Schneesturm wird immer stärker. Zufällig entdeckt Wylie ein Kind, dass draußen im Schnee liegt. Völlig verstört, desorientiert und stumm. Sie bringt das Kind in Sicherheit, geht nochmal auf die Suche nach weiteren Eingeschneiten und bringt sich mit jeden Sekunde immer mehr in Gefahr.

Ein unerwarteter Gast von Heather Gudenkauf klang nach der perfekten Lektüre für die kalte Jahreszeit und genau diesem Anspruch konnte das Buch gerecht werden. Von der ersten Sekunde an, war ich gebannt und voll in der Story und konnte mir die eingeschneite Gegend und Wylie Lark sehr gut vorstellen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und Zeitsträngen erzählt, zwischen denen immer wieder geswitcht wird. Dieser Perspektivwechsel hat für ein sehr gutes Tempo gesorgt und war unfassbar geschickt dargestellt, denn man wollte nach jedem Wechsel eigentlich am liebsten zurück, weil es super spannend war. So hat sich keine Perspektive als meine Liebste herauskristallisiert, weil einfach alle drei sehr spannend waren.

Einziger Kritikpunkt war für mich, dass die Entwicklung insgesamt sehr vorhersehbar war. Dennoch konnte man durch Anspannung durchaus eine Spannung bei mir erzeugen.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Packender Thriller

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Am 12. August 2000 lief Abby Morris, ein wenig außer Atem und mit ein paar Schweißperlen auf der Stirn, den grauen Kiesweg zur Straße hinunter, um ihren abendlichen Spaziergang zu machen. - Seite 7

Meistens ...

Am 12. August 2000 lief Abby Morris, ein wenig außer Atem und mit ein paar Schweißperlen auf der Stirn, den grauen Kiesweg zur Straße hinunter, um ihren abendlichen Spaziergang zu machen. - Seite 7

Meistens lese ich ja eher Fantasy aller Art und (Dark) Romance, ab und zu mag ich aber auch unheimlich gern Thriller. Als ich "Ein unerwarteter Gast" entdeckt habe, wusste ich direkt, dass ich mal wieder einen Ausflug in das Genre machen muss.

Hier geht es um die Krimiautorin Wylie Lark, die sich in ein abgelegenes Farmhaus zurückzieht, um an ihrem neuen Buch weiterzuarbeiten. Alles scheint so idyllisch, doch das Haus hat eine düstere Vergangenheit. Vor einigen Jahren wurden zwei Menschen brutal ermordet und ein junges Mädchen ist spurlos verschwunden. Als ein heftiger Schneesturm aufzieht, findet Wylie im Schnee auf einmal ein Kind. Durch den Sturm ist sie von allem abgeschnitten, versucht aber mit all ihren Möglichkeiten herauszufinden, wer dieses Kind sein könnte.. und wo es so plötzlich her kommt.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir ehrlich gesagt nicht ganz so leicht gefallen. Der Schreibstil las sich für mich auf den ersten Seiten irgendwie total holprig und.. merkwürdig. Ich kann es nicht anders beschreiben. Glücklicherweise besserte sich das nach einigen Kapiteln, bis ich letztendlich gar keine Probleme mehr hatte.

Heather Gudenkauf erzählt aus 3 verschiedenen Perspektiven. Zum einen hätten wir die Gegenwart, die wir zusammen mit Wylie im Farmhaus verbringen, wo sie an ihrem neuen Buch arbeiten möchte. In der zweiten Perspektive geht es ins Jahr 2000, in die Zeit, als die Morde im Farmhaus passiert sind und das Mädchen verschwunden ist. Die dritte Perspektive handelt von einem Mädchen und seiner Mutter.
Mit den verschiedenen Charakteren konnte ich keine allzu nahe Bindung aufbauen. Das ist aber etwas, was mich bei Thrillern meistens weniger stört, und so war es auch hier. Die verschiedenen Figuren handeln überzeugend und waren nachvollziehbar für mich.

Ich war so gespannt, wie diese 3 Perspektiven miteinander zusammenhängen, ganz besonders wie diese dritte Perspektive da reinpasst, die sich erst nicht so leicht einordnen lässt. "Ein unerwarteter Gast" ist richtig packend und ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen. Vermutlich hätte ich es sogar in einem Rutsch gelesen, wenn mir nicht vor Erschöpfung die Augen zugefallen wären, so sehr hat mich Heather Gudenkauf in den eisigen Bann der Geschichte gezogen. Die Perspektivenwechsel geben unheimlich viel Spannung und bei jedem Wechsel konnte ich es kaum erwarten, wieder zurückzukehren.

Allerdings muss ich sagen, dass ich mir sehr schnell denken konnte, wie genau diese Perspektiven zusammenhängen, was passiert und wie sich die Geschichte auflösen wird.. und in fast allen Punkten lag ich damit richtig. Ich hatte hier aber nicht dieses "Ha! Ich wusste es"-Gefühl.. es war einfach.. hm. Es war mir etwas zu vorhersehbar, ich hätte mir einen überraschenden Twist gewünscht, irgendwas. So war es zwar ein packender Thriller, versteht mich da nicht falsch, nur eben leider kein Highlight.

Bei dem Buch handelt es sich um einen Einzelband, die Story ist abgeschlossen.

Mein Fazit:
"Ein unerwarteter Gast" ist ein packender und richtig spannender Thriller, der mich nach einem etwas holprigen Start kaum losgelassen hat. Allerdings konnte ich mir leider schnell denken, wie genau alles zusammenhängt, wodurch es leider kein Highlight wurde.