Warmherzig, witzig, originell
Mord in der Pension MöwennestDie Pension Möwennest ist keine Pension, in der ich gerne wohnen möchte 😉
Das Essen ist grenzwertig, es gibt strenge Regeln für die Benutzung des Badezimmers, Frauen nur Dienstags, Donnerstags und Samstags ...
Die Pension Möwennest ist keine Pension, in der ich gerne wohnen möchte 😉
Das Essen ist grenzwertig, es gibt strenge Regeln für die Benutzung des Badezimmers, Frauen nur Dienstags, Donnerstags und Samstags und die Bewohner sind mehr als skurril.
Und trotzdem schafft es die Autorin, dass mir die Pensionsgäste wie auch die Betreiberin sowie die grauenhafte Köchin ans Herz wachsen.
Nora Breen verlässt nach 30 Jahren das Kloster und macht sich auf die Suche nach einer jungen Nonne, die aus dem Möwennest verschwunden ist. Obwohl Nora so viele Jahre abgeschieden gelebt und harte Arbeit ihr Tagwerk bestimmt hat, ist sie alles andere als weltfremd. Und sie weiß sich durchaus durchzusetzen.
Als ein Bewohner des Möwennest tot aufgefunden wird, bringt Nora die Polizei auf Trab und scheut sich auch nicht, ihre Schuhe sehr überzeugend einzusetzen, was für wunderbar humorvolle Szenen, die in mir ein Kopfkino anstoßen und mich zum Lachen bringen 🤣
Ein Pfarrer, der die Gesellschaft von Kaninchen, der von Menschen vorzieht, ein alter Puppenspieler, ein verwahrlostes Mädchen, welches nicht spricht, sie alle berühren mich und so möchte ich noch ein bisschen hier verweilen, aber das Böse ruht nicht.
Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Teile um die gescheiterte Nonne geben wird, denn ich glaube, dass Nora der Welt noch viel zu bieten hat.
Wer diese Nonne ebenfalls kennenlernen möchte, die mit ihrer freundlichen, aber unbeirrbaren Art, schlauer ist, als die Polizei, dem kann ich Mord in der Pension Möwennest wärmstens ans Herz legen.