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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2026

Schön

Wycherleys - Die Debütantin
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Ich bin völlig unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen, ohne jegliche Erwartungen, und war am Ende positiv überrascht, wie gut es mir gefiel.

Die Geschichte spielt auf einem Debütantinnenball, auf ...

Ich bin völlig unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen, ohne jegliche Erwartungen, und war am Ende positiv überrascht, wie gut es mir gefiel.

Die Geschichte spielt auf einem Debütantinnenball, auf dem Hexen ihren magischen Partner finden sollen, und dreht sich um Aurelia Wycherley, eine junge Frau aus einer angesehenen Hexenfamilie. Ein Fluch lastet auf ihrer Magie und macht sie für jeden potenziellen Partner unattraktiv, wodurch sie in der Gesellschaft völlig außen vor bleibt.

Aurelia war wirklich eine sympathische Protagonistin! Als Hexe, die mit einem Fluch zu kämpfen hat, der sie zur Außenseiterin macht, wird sie mit viel Feingefühl dargestellt, und mir gefiel sehr, wie ihre freundliche und nachdenkliche Persönlichkeit auf den Seiten zum Ausdruck kam. Das Buch hat einen sehr liebenswerten, leicht humorvollen Ton, der es zu einer leichten und angenehmen Lektüre macht. Der männliche Protagonist Jules wird früh eingeführt, und obwohl er anfangs etwas steif und wie ein kleiner Mr. Darcy wirkt, ist sein Interesse an Aurelia von der ersten Seite an deutlich. Wie bei Darcy wird es auf eine subtile Weise gezeigt, die ich sehr geschätzt habe.

Ihre Dynamik entwickelt sich wunderbar, und ich hatte den Eindruck, dass das Buch eine echte Kameradschaft zwischen ihnen aufbaut und ihre Beziehung eher langsam wachsen lässt, was mir sehr gut gefallen hat.

Allerdings empfand ich die zweite Hälfte des Buches, in der viele der übergreifenden Handlungsstränge zusammenlaufen, als etwas verworren. Das führte zu einem Ende, das sich etwas gehetzt anfühlte, was meinen Lesegenuss aber nicht wesentlich beeinträchtigte.

Das Buch glänzte besonders in der Darstellung von Aurelias Freundschaften, ihren Beziehungen und der amüsanten vorgetäuschten Romanze zwischen ihr und Jules. Insgesamt ist es eine sehr leichte Lektüre, und ich denke, Leser, die sich nach unterhaltsamen historischen Verwicklungen, Bällen, einer leicht verständlichen magischen Welt und einem Hauch von romantischer Heiratsvermittlung im Regency-Stil sehnen, werden viel Freude daran haben.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2026

Solide

When Shadows Darken the Sun
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When Shadows darken the sun – eine flüssige Romance-Fantasy mit Potenzial, aber nicht ganz ohne Schwächen.

Der Perspektivwechsel zwischen Cass und Nox gelingt gut und gibt beiden Seiten des Konflikts ...

When Shadows darken the sun – eine flüssige Romance-Fantasy mit Potenzial, aber nicht ganz ohne Schwächen.

Der Perspektivwechsel zwischen Cass und Nox gelingt gut und gibt beiden Seiten des Konflikts eine klare Stimme. Das Worldbuilding mit Tag- und Nachthof wirkt durchdacht und bleibt angenehm farbenfroh, ohne in schwarz-weiß-Klischees abzurutschen. Die Dynamik der Protagonisten funktioniert größtenteils: Die Beziehung entwickelt sich glaubwürdig, der Druck der Spiele spiegelt sich intensiv im Innenleben wider, und die Konflikte zwischen den Höfen bleiben greifbar.

Besonders gelungen ist die stimmige Atmosphäre und die Bereitschaft der Autorin, Spannungen lange im Raum stehen zu lassen. Die Nebencharaktere und die Tierbegleiter tragen zur Wärme der Welt bei und verleihen der Geschichte Tiefe. Die Emotionen treffen in den meisten Momenten, auch wenn einige Szenen sich artifiziell oder deplatziert anfühlen.

Trotz der starken Ansätze gibt es auch deutliche Kritikpunkte: Teile der Handlung wirken vorhersehbar, sodass sich Lesende oft darauf verlassen können, wie sich die nächsten Seiten entwickelt. Überraschungsmomente blieben daher rar. Eine Annäherungsszene fühlte sich an der falschen Stelle platziert, und der Fokus auf die Spiele war manchmal geringer als erwartet, wodurch man sich mehr Tempo und Fokus auf den Wettkampf gewünscht hätte. Am Ende kam der Abschluss des Bandes für meinen Geschmack zu wenig befriedigend daher.

Insgesamt ist es ein solider Auftakt zu einer Dilogie: gut geschrieben, atmosphärisch, mit starken Figuren und einer glaubwürdigen Partnerchemie. Doch die Vorhersehbarkeit und einige plottechnische Entscheidungen verhindern eine volle, begeisterte Spitzenwertung. Fans von Romantasy, die Wert auf komplexe Welten und viel Gefühl legen, dürfen dennoch gerne reinlesen und sich auf Band 2 freuen.

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  • Fantasy
Veröffentlicht am 22.03.2026

Solide

Only in Your Dreams
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Der Anfang war recht gut, aber das Verhalten der Figuren passte nicht wirklich zu ihrem Alter. Es wirkte eher wie die Geschichte von Teenagern, die gerade mit dem Studium beginnen, als von Erwachsenen, ...

Der Anfang war recht gut, aber das Verhalten der Figuren passte nicht wirklich zu ihrem Alter. Es wirkte eher wie die Geschichte von Teenagern, die gerade mit dem Studium beginnen, als von Erwachsenen, die sich den Dreißigern nähern. Deshalb hat mir die Geschichte nicht wirklich gefallen.

Gut fand ich hingegen, wie das Buch das Thema psychische Gewalt in Beziehungen ansprach und wie treffend es aufzeigte, wie diese Gewalt als Fürsorge getarnt sein kann.

Alles in allem solide Small Town Romace mit Sportelemten, Second Chance, Brothers Best Friend Tropes.

Meiner Meinung nach wird dieses Buch Fans von Hannah Grace gefallen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Solide

The Crane and the Nightjar
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"The Crane and the Nightjar" ist ein sehr spannendes, düsteres Buch, das ich insbesondere zu Beginn sehr gerne gelesen habe. Die Autorin hat einen fantastischen Schreibstil, der einen in die Geschichte ...

"The Crane and the Nightjar" ist ein sehr spannendes, düsteres Buch, das ich insbesondere zu Beginn sehr gerne gelesen habe. Die Autorin hat einen fantastischen Schreibstil, der einen in die Geschichte zieht und fesselt und das von Seite 1 an. Der Fokus liegt dabei auf den beiden Hauptcharakteren Crane und Zara, aber auch andere Charaktere kommen zu Wort, manchmal auch mit eigenen Kapiteln. In dem Buch müssen Crane und Zara sich verschiedenen düsteren Aufgaben stellen, die herausfinden sollen, wer die besten Diebe in ihrem Land sind. Nur wenige überleben bei diesen tötlichen Spielen. Ich mochte vor allem die sehr einprägsamen Namen in der Geschichte, die dem Weltenaufbau viel Magie geschenkt haben. Gleichzeitig blieb die Welt noch ein wenig blass und ich habe nicht ganz durchblickt, wo genau die Magie herkommt oder wie die einzelnen Kategorien nun funtkionieren. Aber insgesamt war es mir noch zu verworren und ich blieb mit einigen Fragen zur Magie selber zurück.Die Protagonisten sind sympathisch, auch wenn allen voran einige Nebencharaktere noch etwas blass bleiben. Die Spannung ist konstant hoch, da niemand wirklich sicher zu sein scheint. Ein paar Entwicklungen, insbesondere das Ende, empfand ich jedoch als recht vorhersehbar.Leider gab es aber auch einige Logiklücken vor allem bei den Entscheidungen bestimmter Figuren .Insbesondere Zaras Magie hätte die ganze Geschichte eigentlich hinfällig werden lassen können .Alles in allem bleibe ich bei diesem Ende einfach so verwirrt zurück.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Okay

Spellcaster
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Ich fange mit dem Positiven an: Die kitschigen College-Klischees und der dramatische Schreibstil haben mir tatsächlich gefallen. Ich musste sogar lachen. Wer dramatische, übernatürliche Schulszenarien ...

Ich fange mit dem Positiven an: Die kitschigen College-Klischees und der dramatische Schreibstil haben mir tatsächlich gefallen. Ich musste sogar lachen. Wer dramatische, übernatürliche Schulszenarien mag, wird hier wahrscheinlich fündig.

Allerdings fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte einzutauchen. Ich habe eine Weile zum Lesen gebraucht (hauptsächlich, weil ich viel zu tun hatte), aber selbst als ich Zeit hatte, hat es mich nicht wirklich gepackt. Bis auf die letzten zehn Seiten gab es kaum große Wendungen oder schockierende Momente, und obwohl das Ende super überraschend war, bin ich mir nicht sicher, ob es mich überzeugt, die Reihe weiterzulesen.

Außerdem bin ich kein Fan von Liebe auf den ersten Blick, und dieses Buch bedient sich dieses Klischees ziemlich stark. Das Muster wurde mit der Zeit sehr eintönig. Paisley macht sich Sorgen um ihre Affinitäten, ein Monster taucht auf, Logan rettet die Situation, ein Bibliotheksbesuch auf der Suche nach einem nicht existierenden Buch, eine Party, ein weiterer Monsterangriff, ihre Geschwister – ganz im Stil von Twilight – springen als Bodyguards ein … und dann verschwindet Paisley wieder allein um Mitternacht … und so weiter 😅

Ich verstehe absolut, warum manche dieses Buch lieben und andere es überhaupt nicht mögen. Ich selbst bin da eher unentschlossen. Ich bin neugierig, was am Ende mit ihrer Mutter enthüllt wurde, aber im Moment bin ich mir noch nicht sicher, ob ich den nächsten Band lesen werde.

Wenn du Geschichten über paranormale Akademien mit bekannten Klischees magst und dich sofortige Anziehung und eine sich wiederholende Struktur nicht stören, könnte dir dieses Buch gefallen. Ich fand es okay, aber nichts Besonderes.

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