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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2018

Es geht tatsächlich noch weiter

Glanz der Dämmerung
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Neben den zahlreichen Überraschungen, die dieser Teil bereithielt ist die wichtigste wohl das Ende, denn das blieb aus. Ich hatte damit gerechnet, dass es sich um das Finale der Reihe handeln würde, jedoch ...

Neben den zahlreichen Überraschungen, die dieser Teil bereithielt ist die wichtigste wohl das Ende, denn das blieb aus. Ich hatte damit gerechnet, dass es sich um das Finale der Reihe handeln würde, jedoch zeichnet sich am Schluss ziemlich stark ab, dass Jennifer L. Armentrout hier noch nicht Schluss macht. Es wird noch mindestens einen Band geben, denn sonst hätte die Geschichte gar kein Ende. Die Erzählstränge bleiben offen und wichtige Fragen unbeantwortet. So können wir uns also freuen, dass unser Aufenthalt in dieser fantastischen Welt verlängert wird.

Es geht packend weiter. Der Einstieg ist gut gemacht, sodass man auch nach einiger Zeit zwischen den Bänden wieder reinkommt. Es gibt kleinere Wiederholungen.

Was mich enorm gefreut hat ist, dass die Liebelei zwischen den Protagonisten Seth und Josie nicht mehr so ausgeschlachtet wurde wie in Band drei. Hier bekommen wir wieder ein bisschen mehr Action geboten und auch andere Handlungsstränge beziehungsweise kommt die Geschichte wieder in ihre ursprünglichen Bahnen. Dabei geht die Liebesgeschichte natürlich weiter, aber sie wird meiner Meinung nach wieder realistischer.

Mir haben die Kampf- und Actionszenen gut gefallen. Auch gab es immer mal wieder Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Das wohl größte Geheimnis dieses Bandes war hingegen etwas vorhersehbar und deutete sich irgendwie schon früh an. Trotzdem bin ich super gespannt wie die Probleme, welche in diesem Teil aufgeworfen wurden, gelöst werden, denn da habe ich noch keine Idee. Die Autorin baut hier aber ein Element ein, welches die Vorfreude auf den nächsten Band noch größer werden lässt.

Die Charaktere haben für meinen Geschmack in diesem Teil enorm dazugewonnen. Dadurch, dass der Liebesgeschichte ein wenig Raum entzogen wurde, konnten sie sich individuell wieder mehr entwickeln. Man lernt immer noch neue Seiten an ihnen kennen.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecher sind Merete Brettschneider und Jacob Weigert. Josie und Seth werden charakterspezifisch gesprochen. Das hat mir gut gefallen. Ich kenne dieses Duo schon aus der Lux-Hörbuchreihe. Sie sprechen die beiden wirklich hervorragend. Ich mag diese Konstellation. Besonders Merete Brettschneider ist eine meiner absoluten Lieblingssprecherinnen. Ich finde, dass die Stimmen gut passen. Das Hören hat mir bei diesem Hörbuch viel Spaß gemacht und ich habe es nicht vermisst die Reihe zu lesen. Auch im Folgeband kann ich mir dieses Format sehr gut für mich vorstellen.

Ich kann diese Reihe absolut empfehlen. Es lohnt sich.

Veröffentlicht am 13.11.2017

Spannend und aktuell

Coldworth City
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Meine Meinung:

Ich kenne bereits die „Begin“-Reihe von Mona Kasten und liebe diese. Nun wagt sie den Schritt in die Jugend-Fantasy, was ich sehr begrüße. Deswegen musste ich dieses Buch auch unbedingt ...

Meine Meinung:

Ich kenne bereits die „Begin“-Reihe von Mona Kasten und liebe diese. Nun wagt sie den Schritt in die Jugend-Fantasy, was ich sehr begrüße. Deswegen musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen.

Die Geschichte spielt in der futuristischen Stadt „Coldworth City“. Ich muss sagen, dass mich die Idee ein bisschen an „The Flash“ und auch „X-Men“ sowie einen Hauch „Supernatural“ erinnert hat. Einige haben verschiedene Fähigkeiten und gelten damit als Mutanten. In dieser Welt lernen wir Raven kennen.

Sie ist ein interessanter Charakter. Ihre Fähigkeiten haben mich am meisten interessiert. Diese machen es ihr in ihrem Leben aber auch schwer, denn die meisten werden davon abgeschreckt. So lebt sie eher als Einzelgängerin bis sie auf Wade trifft. Sie schließen sich zusammen und müssen ein großes Abenteuer bestehen…

Mir hat die Handlung richtig gut gefallen. Sie passt sehr gut zu der ganzen Superhelden Faszination, die momentan umgeht. Wie ich bereits eingangs gesagt habe, erinnert es mich an viele der aktuellen Serien. Mona Kasten gelingt es die Spannung wirklich gut aufzubauen. Ich wollte das Buch schon nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen, weil es mich so begeistert hat. Die Geschichte hat mehrere etwas unerwartete Wendungen. Ich habe Raven und Wade sehr gerne begleitet. Sie sind tolle Charaktere, deren Handlungsmotivik und Innenleben sich mir erschlossen haben. Raven macht eine tolle Entwicklung durch.

Besonders gelungen ist auch die Mischung von Spannung, Action und ein wenig Romantik sowie Science Fiction (ich bin mir nicht sicher wie ich es bei diesen Kräften nennen soll?)

Der Schreibstil ist super. So wie man es von Mona Kasten gewohnt ist. Schnell lesbar und unglaublich unterhaltend. Die Dialoge sind bissig und einfach großartig.

Ich habe dieses Buch sehr genossen. Kasten zeigt hier, dass sie auch auf anderen Gebieten überzeugen kann.

Veröffentlicht am 05.11.2017

Durchgehend überzeugende und spannende Storyline

Harte Landung
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Meine Meinung:

Die Kommissarin ist eigenwillig. Ihre unverwechselbare Art macht sie zu einer tragenden Säule des Krimis. Sie wählt nicht immer den diplomatischsten Weg und weiß ihr Wörtchen zu machen. ...

Meine Meinung:

Die Kommissarin ist eigenwillig. Ihre unverwechselbare Art macht sie zu einer tragenden Säule des Krimis. Sie wählt nicht immer den diplomatischsten Weg und weiß ihr Wörtchen zu machen. Mir hat das gut gefallen, weil sie so zu einem starken Charakter wird, dem man diesen Job zutraut. Sie wirkt so realistisch auf mich. Sie wird im Laufe der Geschichte zu einem vielschichtigen Charakter, dessen Innenleben aussagekräftig ausgestaltet wird.

Patsy Logan hat sowohl im Privatleben als auch im Job ihre Schwierigkeiten. Beide Lebensbereiche werden beleuchtet, sodass es nicht nur um den Kriminalfall geht, sondern auch eine persönliche Bindung zu ihr aufgebaut werden kann.

Aber auch die zahlreichen stets dreidimensionalen Nebencharaktere konnten mich überzeugen.

Die Kulisse des Romans hat mir gut gefallen. Er spielt sowohl in München als auch in Irland, Dublin. Die Autorin schafft es alles so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat vor Ort zu sein. Alles erscheint vor dem geistigen Auge des Lesers.

Der Schreibstil ist klasse. Man kann sich von Seite eins an gut in die Geschichte hineinversetzen, weil der beschreibende Anteil einfach stimmt, dabei aber nicht Überhand nimmt. Auch die Dialoge laufen geschmeidig ab. Spannung kommt recht früh auf und verliert sich auch im Laufe der Geschichte nicht. Im letzten Drittel kann sich die Spannung noch mal um ein Vielfaches steigern. Als Leser habe ich stets mitgefiebert und wollte wissen wie es weiter geht. Man wird auch immer wieder zum knobeln eingeladen. Jedoch können gezielt gesetzte Wendungen auch gute Schnüffler in Bedrängnis führen und bieten wieder ganz neue Spuren, die den eigenen Denkprozess erneut herausfordern.
Auch die verschiedenen Erzählperspektiven haben ihren Reiz. Besonders, wenn die Autorin aus der Sicht des Opfers schreibt. Hier packt einen die Spannung ganz besonders. Was ist wohl mit ihr passiert?

Mir hat dieser Fall der Ermittlerin gut gefallen. Ich finde sowohl die Charaktere als auch das Setting und die Art, wie die Ermittlungen ablaufen gut gewählt bzw. ausgestaltet. Somit würde ich mich auf mehr Geschichten davon freuen.

Veröffentlicht am 20.09.2017

Für eine Fortsetzung ist Luft nach oben

Bad Boys and Little Bitches
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Meine Meinung:

Mal ganz ehrlich! Was ist das für ein Cover? Ich schreibe wirklich selten etwas über das Cover, aber diesmal fühle ich mich dazu gezwungen. Ich finde es wirklich grausig. Ich kann mir auch ...

Meine Meinung:

Mal ganz ehrlich! Was ist das für ein Cover? Ich schreibe wirklich selten etwas über das Cover, aber diesmal fühle ich mich dazu gezwungen. Ich finde es wirklich grausig. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich junge Mädchen sehr davon angesprochen fühlen. Für mich ein totaler Fail.

Den Titel finde ich auch in Zeiten von Gossip Girl noch etwas gewöhnungsbedürftig. Schlicht aus dem Grund, dass das Wort „Bad Boy“ nicht so negativ belastet ist wie „Bitch“. Man versteht schon noch etwas anderes darunter. Somit ist hier meiner Meinung nach die weibliche Form ein Schimpfwort, während man das männliche Wort auch verwendet um den jugendlichen Leichtsinn von Jungen zu beschreiben, aber eben oftmals gar nicht negativ gesehen.

So, da es mir aber weder auf Cover noch auf Titel ankommt und für mich der innere Wert eines Buches zählt, wollte ich dieses Buch auf Grund seines Klappentextes gerne lesen, weil es mich ein wenig an die tolle Serie Gossip Girl erinnert hat.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Die Ideen waren gut. Vor allem war ich überrascht, wie sich das Ganze entwickelt hat. Es gab gerade zum Ende hin unerwartete Wendungen, die noch mal viel Schwung in die Geschichte gebracht haben. Zwischenzeitlich gab es aber leider etwas langatmige Passagen.

Lügen und Intrigen gehören hier zum Tagesgeschäft. Man weiß nicht von Anfang an, welcher Charakter wie tickt und wer nicht doch ein falsches Spiel spielt. Hier gab es gelungene Überraschungen.

Es kommt auch ein bisschen Highschool-Feeling auf. Das Buch spielt zwar in Deutschland, aber dieser Punkt wurde wirklich gut in unser deutsches System umgesetzt.

Dei Charaktere sind vielfältig. Bei diesem Buch ist auch besonders, dass es so viele Protagonisten gibt die es zunächst kennenzulernen gilt. Jeder hat sein eigenes Geheimnis, was die Sache verzwickt macht. Mir gefällt, dass es hier um eine aus Jungen und Mädchen gemischt Gruppe geht. So gibt es einfach viel mehr Möglichkeiten. Es werden eigentlich sämtliche Probleme, die Jugendlichen haben, eingebaut. Man kann also sagen, dass sich das Buch gut mit den Schwierigkeiten des Heranwachsen und der Gruppenbildung- bzw. -zwang auseinandersetzt.

Der Schreibstil ist für Jugendliche genau das Richtige. Er ist locker und leicht zu lesen und passt sich auch in gewisser Weise der jugendlichen Sprachweise an. Die Dialoge sind oftmals ein wenig flacher und ich hätte mir hier ein wenig mehr Substanz und Tiefe gewünscht.

Insgesamt finde ich diesen ersten Teil durchwachsen. Es gab gute aber auch Kritikpunkte. Da es sich um eine Reihe handeln soll, kann ich mir aber vorstellen, dass diese Kritikpunkte noch ausgebessert werden können, denn für Jugendliche dürfte dieses Buch wirklich interessant sein, weil eben ihre Lebensschwerpunkte und Probleme verarbeitet werden.

Veröffentlicht am 19.02.2018

Gefühlvolle Geschichte

Ein Engel für Miss Flint
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Meine Meinung:

Vielen von euch dürfte Moira Young bekannt vorkommen. Sie ist die Autorin der bekannten Dustlands Reihe. Da ich diese schon sehr mochte und auch Bücher des vorliegenden Genres gerne lese, ...

Meine Meinung:

Vielen von euch dürfte Moira Young bekannt vorkommen. Sie ist die Autorin der bekannten Dustlands Reihe. Da ich diese schon sehr mochte und auch Bücher des vorliegenden Genres gerne lese, wollte ich wirklich gerne erfahren, was sie sich hier so ausgedacht hat.

Die Atmosphäre finde ich sehr besonders beschrieben. Die Autorin zeichnet die Umgebung und Charaktere einfühlsam und gibt dem Leser das Gefühl ganz nah dabei zu sein.

Die Handlung des Romans hat mich sehr berührt. Es ist ein mutiger Roman, der sowohl eine Menge Humor hat, als auch zum Teil sehr bedrückend ist. Freude und Trauer liegen hier nah beieinander. Es wird einem bewusst, was im Leben wichtig ist. Dieser Roman trifft tief ins Herz und lässt einen so schnell nicht wieder los.

Die Protagonisten sind, obgleich es ein sehr kurzes Buch ist, ausführlich gezeichnet. Ich habe ihnen ihre Rollen absolut abgenommen. Davy war mir gleich sympathisch. Er hat mit seinen 13 Jahren schon viel erlebt, sodass er schon vom Leben gezeichnet wurde. Miss Flint ist sehr besonders. Vieles an ihr erscheint zu Anfang seltsam, was sich erst im Laufe der Geschichte klärt.

Am Anfang hatte ich gedacht, dass Weihnachten hier eine sehr große Rolle spielen würde. Dem ist aber nicht so. Es spielt zwar in der Weihnachtszeit, aber der Fokus liegt hier eigentlich auf anderen Dingen.

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und lässt sich deswegen auch schnell lesen. So vergeht die Zeit sehr schnell und das Buch ist mit seinen etwas über 200 Seiten flott ausgelesen.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen. Ich war sehr ergriffen und habe viel von dem Buch mitgenommen. Leider war es für meinen Geschmack etwas zu kurz, was man gerade gegen Ende bemerkt hat, denn da ging alles recht schnell.