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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2021

Paige Toon ist für mich eine Königin der gefühlvollen Romantik. Sehr gelungen.

Im Herzen so nah
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Da ich "damals" schon Bücher von Paige Toon mochte, ich sie aus den Augen verloren habe und jetzt durch das für die Autorin typische Cover und den interessanten Klappentext entdeckt habe musste ich diese ...

Da ich "damals" schon Bücher von Paige Toon mochte, ich sie aus den Augen verloren habe und jetzt durch das für die Autorin typische Cover und den interessanten Klappentext entdeckt habe musste ich diese Geschichte lesen.
Von Anfang an werde ich abgeholt, der Schreibstil ist gut verständlich, lässt sich leicht lesen und der Erzählstil transportiert herzerwärmend die Handlung.
Die einzelnen Kapitel sind in 5 Jahrestakt aus der Sicht von Nell erzählt. Daher kann man gut nachvollziehen in welcher Gegenwart man sich befindet.
Van wird hier von Anfang an farbig dargestellt und man baut sofort eine Bindung zu dem Jungen auf, im Verlauf der Jahre wird er sympathisch, später sogar sexy und sehr interessant.
Die Bindung von Nell und Van wird als sehr stark beschrieben und man fühlt das auch total mit.
Was als emotionale Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich zu einer Jugendliebe, Zufälle und die verschiedenen Lebenswege führen dann aneinander vorbei.
Die Handlung reicht von sensibel dramatisch über überschäumend emotional, und es hat mir Tränen der Freude oder Enttäuschung entlocken können.
Die komplette Gefühlspalette wird bedient und Paige Toon schafft das auf eine einzigartige Weise.
Das Ende hat mir nicht so gut gefallen nach dieser Reise mit den aufregenden Auf und Abs, aber ein Happy End ist nicht ausgeschlossen.
Ich vergebe 4 Sterne und muss unbedingt die restlichen Bücher der Autorin lesen die mir noch fehlen.

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Veröffentlicht am 26.09.2021

Ein Einblick in investigativen Journalismus und wie er die Politik und Wirtschaft beeinflusst.

Russische Botschaften
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Fake-News, politische Einmischungen und Wahlmanipulation sind ja immer allgegenwärtig und leider sehr aktuell und spielen in Yassin Musharbashs neuen Buch auch eine Rolle.
Die Geschichte ist erschreckend ...

Fake-News, politische Einmischungen und Wahlmanipulation sind ja immer allgegenwärtig und leider sehr aktuell und spielen in Yassin Musharbashs neuen Buch auch eine Rolle.
Die Geschichte ist erschreckend real und hat viele Verwicklungen.
Der Schreibstil ist zwar gut verständlich aber keinesfalls leichte Kost und ich musste immer mal pausieren um das Geschriebene zu verarbeiten.
Wir dürfen mit Merle Schwab und einigen erfolgreichen Kollegen in die Welt von investigativen Journalismus hinter geschlossene Türen, mit unkonventionellen Quellen und unfreiwilligen Teamwork eintauchen.
Ich bin in Berlin/Brandenburg aufgewachsen und konnte daher die eingefangene Lebensweise gut nachvollziehen und fand das auch authentisch umgesetzt.
Auch die Lebensart der multikulturellen Protagonisten wurde glaubwürdig übertragen.
Leider kamen die ausführenden einzelnen Personen ein bisschen blass daher da hätte ein wenig mehr Tiefe nicht geschadet.
Es gab 8 grosse Kapitel mit wechselnden Situationen in verschieden Absätzen und auch unvorhersehbaren Wendungen.
Aktuelle Geschehnisse, vergangene politische Erreignisse, natürlicher Pressealltag und wie Material für Zeitungen oder Schundblätter entstehen wird beleuchtet. Auch wie soziale Medien, das Internetgehabe die öffentliche Meinung lenken können können wir erleben.
Mit dem Ende blieb ich zufrieden zurück und habe ein paar spannende Lesestunden gehabt und werde mir auch mal vorherige und folgende Bücher des Autors anschauen.
Ich vergebe 4 interessierte Sterne.

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Veröffentlicht am 22.09.2021

Wer auf ein hohes Ross steigt kann tief fallen.

Die Tänzerin vom Moulin Rouge
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Der vielversprechende Buchtitel, das wunderschöne Buchcover und ein interessanter Klappentext haben mich zu diesem Buch greifen lassen.
Es ist in einem gut verständlichen Schreibstil und auch dem Erzählstil ...

Der vielversprechende Buchtitel, das wunderschöne Buchcover und ein interessanter Klappentext haben mich zu diesem Buch greifen lassen.
Es ist in einem gut verständlichen Schreibstil und auch dem Erzählstil kann man gut folgen.
Am Anfang der Geschichte mochte ich die Handlung sehr gern denn es baute sich langsam und spannend auf.
Die Protagonistin Louise Weber ist zu Beginn sympathisch, mutig, frech und neugierig das wandelt sich im Verlauf der Geschichte aber immer mehr.
Auch das Boheme Thema fand ich am Anfang interessant und wir lernten einige bunte Vögel der Kunst und des Variete kennen das hat schon Spass gemacht.
Sobald Louise sich aber den Titel "die Goulue" mit viel Biss erarbeitet hat verwandeln sich ihre positiven Eigenschaften in Hochmut und sie wirkt dadurch unsympathisch, das hat dann schon den Anschein von Größenwahn.
Anderseits ist sie rührselig, schwach und strahlt nur auf der Bühne Stärke aus, teilweise ist sie zu ihren Liebsten verletzend um weiterhin ihren Ruf zu wahren.
Das berühmte, berüchtigte Moulin Rouge mit der roten Mühle wird total glaubwürdig und der Zusammenhalt der französischen "Unterwelt" wird authentisch transportiert.
Auch das Zeitgeschehen des späten 19 Jhd. mit wichtigen historischen Ereignissen wird bedient und gut eingefangen.
Im Nachwort weist die Autorin darauf hin das es sich um keine Biographie handelt sondern als historischer Roman zu betrachten ist.
Daher ist meine Ansicht zu der Tänzerin vom Moulin Rouge sehr gespalten und ich bewerte die Geschichte mit 3 Sternen, bitte aber alle sich eine eigene Meinung zu diesem Buch zu bilden.

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Veröffentlicht am 21.09.2021

Die 70er werden gut eingefangen, Freundschaft und Familie stehen im Fokus

Die Wunderfrauen
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Der würdige Abschluss einer Zeitreise durch die 50er, 60er und hier nun durch die 70er Jahre mit einer Freundschaft unter vier sehr verschiedenen Frauen.
Zu meinem Lieblingscharakter hat sich Helga gemausert ...

Der würdige Abschluss einer Zeitreise durch die 50er, 60er und hier nun durch die 70er Jahre mit einer Freundschaft unter vier sehr verschiedenen Frauen.
Zu meinem Lieblingscharakter hat sich Helga gemausert die von Anfang an immer sehr stark und emanzipiert aufgetreten ist und sich hier endlich ihren Lebenstraum erfüllen kann.
Der Schreibstil ist immernoch gut verständlich und der Erzählstil zaubert durch detaillierte Beschreibungen eine blumige Welt ins Kopfkino.
Auch Annabelle, Louise und Marie werden weiterentwickelt jede hat wieder einige Probleme, unvorhergesehene Situationen zu meistern, Freude und Leid liegen immer ziemlich auf gleicher Höhe und lässt einen nicht zu Atem kommen aber das auf eine keinesfalls reisserischen Weise sondern eher warmherzig.
Alle sind mehr oder weniger miteinander verbunden und greifen sich unter die Arme und sind füreinander da auch wenn jede ihr eigenes Leben lebt das auch Überraschungen bereithält.
Wir verabschieden uns von Instutionen und dürfen Neuanfänge miterleben die sogar Spielraum für weitere Teile um die Frauen eröffnen.
Ich fand es sehr authentisch denn es gibt tatsächliche Ereignisse die die 70er beherrschten und die auch eingeflochten werden und das Leben der Frauen beeinflussen.
Ich bin froh alle Teile gelesen zu haben denn eine Vorkenntnis ist sicher von Vorteil da wir auch alte Bekannte treffen die in den anderen Teilen wichtige Fixpunkte der Frauen waren.
Immernoch steht neben der Familie die Freundschaft im absoluten Fokus und daher empfehle ich die ganze Trilogie um Luise, Annabel, Marie und Helga.
Ich vergebe 4 Sterne obwohl ich diesen Teil am schwächsten von den dreien fand würde aber gern weitere Teile lesen und gern in die 80er reisen die ja auch ein sehr spannendes Jahrzehnt sind.

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Veröffentlicht am 14.09.2021

faszinierende Biographie als Unterhalungsroman, Fakten und Fiktion von der Filmikone Merle Oberon der 30er Jahre

Das Flüstern des Mondfalters
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Ein fast poetischer Buchtitel, ein ansehnliches geheimnisvolles Cover und der vielversprechende Klappentext haben mich zu diesem Buch aus dem Tinte und Feder Verlag greifen lassen.
Diese Geschichte ist ...

Ein fast poetischer Buchtitel, ein ansehnliches geheimnisvolles Cover und der vielversprechende Klappentext haben mich zu diesem Buch aus dem Tinte und Feder Verlag greifen lassen.
Diese Geschichte ist schon Mitte 2018 erschienen und lag definitiv unverdient zu lange auf meinem SuB.
Der Buchtitel ist passend zur Handlung gewählt das wurde mir nach dem Lesen bewusst.
Ein sehr gut verständlicher Schreibstil und ein relativ unterhaltsamer Erzählstil lassen bunte intensive Bilder im Kopf entstehen.
Dem Genre nach würde ich dieses Buch als interessante Biographie in Romanform zuordnen.
Die faszinierende Protagonistin Merle Oberon ist eine reelle Filmstarikone der 30er Jahre die wir auf einem aufregenden Weg von Indien bis Hollywood verfolgen dürfen.
Zufälle, Kontakte, herbeigeführte Missverständnisse, Geheimnisse und Vertuschungen bringen die englisch-indisch stämmige Schauspielerin in Kreise die für jemand ihrer Herkunft zu dieser Zeit undenkbar wären.
Das ist sehr spannend mitzuerleben, auch das uns andere sehr bekannte Namen aus der Glanzzeit des Farbfilms und dieser Glitzerwelt Hollywoods begegnen konnte mich begeistern.
Die Autorin mischt gekonnt Fakten mit Fiktion und lässt so eine farbenfrohe Welt in Kalkutta, London und Hollywood entstehen.
Der informative Epilog klärt uns nochmal über tatsächliche Ereignisse, den realen Charakteren und der künstlerischen Freiheit auf wie diese in Verbindung zueinander stehen das wirft ein tolles Bild auf die ganze Geschichte.
Die Geschichte hat mich zum Googlen verführt was immer ein gutes Zeichen ist um noch mehr zu erfahren über die Protagonisten und deren Lebenswege.
Ich fühlte mich für einige Lesezeit sehr gut unterhalten und entführt so das ich dieses Buch definitiv weiterempfehlen werde und mich mit anderen darüber austauschen werde.
Von mir gibt es 4 richtig gute Sterne.

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