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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2020

Unternehmensgeschichte der 50er Generationswechsel mit diversen Problemen.

Der Schokoladenpavillon
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Der Schokoladenpavillon entführt uns nach Koblenz in die 50er Jahre des Wiederaufbaus zu der Geschichte des Familienunternehmens der Dorns.
Der vorherige Teil der Autorin "das Rosenpalais" spielte in ...

Der Schokoladenpavillon entführt uns nach Koblenz in die 50er Jahre des Wiederaufbaus zu der Geschichte des Familienunternehmens der Dorns.
Der vorherige Teil der Autorin "das Rosenpalais" spielte in den 20ern und daher erwartet uns hier in diesem Buch ein Generationswechsel mit diversen Problemen.
Es macht Spass die weit verzweigte Familie Dorn mit ihrem Nachwuchs zu erleben die den Unternehmen vorstehen sollen. Die älteren Charaktere sind mir noch bekannt und bin froh über die Legende am Anfang da einige neue Protagonisten im Raum stehen die den Firmenwechsel nachvollziehbar werden lassen. Durch den Krieg sind ein paar Dorns auf der Strecke geblieben so das die Erbfolge sich unvorhergesehen ändert und das zu Problemen führt da die Interessen anders verteilt sind als von den Eltern angedacht.
Die vielfältigen Sichten auf die Familienmitglieder sind abwechslungsreich da sie auch unterschiedliche Eigenschaften besitzen.
Eine Vorkenntnis ist nicht vonnöten da kleine Verweise aufklären und man beim Lesen so Einblicke in die Familienverzweigungen bekommt.

Der Schreibstil ist gut verständlich lässt sich flüssig lesen und der Erzählstil ist locker und treibend dabei.

Kleine Cameoauftritte von Hotel Hohenstein schleichen sich in die Handlung mit ein das ich auch kenne.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit 4 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2020

Neue Wohlfühlatmosphäre diesmal an der Ostsee mit Familiengeheimnissen und üblichen Genussmomenten.

Eisblumenwinter
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Das Cover der Bücher von Anne Barns wurde geändert das hat mich eher verunsichert, tat aber mein Interesse an der Geschichte vom Eisblumenwinter keinen Abbruch. In der Buchhandlung würde ich nur aufgrund ...

Das Cover der Bücher von Anne Barns wurde geändert das hat mich eher verunsichert, tat aber mein Interesse an der Geschichte vom Eisblumenwinter keinen Abbruch. In der Buchhandlung würde ich nur aufgrund der Autorin nach diesem Buch greifen.
Von Anfang an war ich in der Geschichte drin und man fühlt sich wie aufgenommen in der Familie.
Die drei Schwestern sind schon bekannte Gesichter und auch bekannte Geschichten werden angerissen. Die weit verzweigten Verwandschaftsverhältnisse von den Schwestern und Oma Marianne haben mich manchmal durcheinandergebracht aber das wurde durch gelebte Familiengeschichte mit interessanten Wendungen wieder wettgemacht.
Die bildhaften detailverliebten Beschreibungen von Orten , Personen und Gegenständen lassen diese nachvollziehbar vor dem inneren Auge entstehen.
Auch Genuss steht wieder stark im Vordergund und es gibt einige schmackhafte Ausflüge in die Naschwelt. Das animiert zum Nachahmen.
Der gut verständliche Schreibstil mit einem lockeren entspannten Erzählstil kombiniert transportiert Wärme und lässt Urlaubsstimmung trotz dem Winterthema aufkommen.
Anne Barns ist für mich die Königin der warmherzigen Inselabenteuer und entführt uns hier an die Ostsee auf Rügen bzw an den Schöneberger Strand.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für sämtliche Bücher dieser Autorin und für Eisblumenwinter von mir 4 großartige Sterne.
Auch wurde der Boden für weitere Familiengeschichte bereitet das lässt neugierig zurück.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.09.2020

die nächste Generation vertritt neue Ideen geht unkonventionelle Wege und bleibt trotzdem traditionsbewusst

Der Ahorn und das rote Land
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Weiterhin unter dem Schatten des Ahorns wächst die nächste Generation der Schumacherdynastie Breitenbach an ihren Aufgaben und wird mit Schicksalschlägen auf Trab gehalten.
Felix, Isa, Caroline und auch ...

Weiterhin unter dem Schatten des Ahorns wächst die nächste Generation der Schumacherdynastie Breitenbach an ihren Aufgaben und wird mit Schicksalschlägen auf Trab gehalten.
Felix, Isa, Caroline und auch Julia in Colorado manövrieren durch unruhige Zeiten und gehen dabei ihre teilweise aufregenden Wege entgegen üblicher Konventionen aus dieser Zeit.
Die mir schon bekannten Charaktere aus Vorgängerbänden agieren glaubhaft neben den neuen Protagonisten die im Fokus stehen und andere Wege im Wandel der Zeit gehen möchten bzw. müssen.
Wie der Familienzusammenhalt transportiert wird gefällt mir sehr gut.
Durch Szenenwechsel schafft es jedes Familienmitglied in seiner Handlung zu fesseln und mir seine eigene Geschichte nahezubringen.
Ob im gebeutelten America zur Zeit der Probleme mit den Indianerreservaten, im sich ständig wandelnden fortschrittlichen Berlin oder einem unbekannten Italien sind alle Abschnitte detaillreich dargestellt und schaffen es dorthin zu entführen.
Bis zum Schluss bleibt es unaufgeregt spannend und dann kommt auch noch die Zeit des 1. Weltkriegs was auch noch kurz mit in die Handlung aufgenommen wird.
Das bietet in meinen Augen noch weiterhin Material mit den Breitenbachs was mich sehr interessieren würde.

Ausserdem bedient Mina Baites sich eines faszinierenden, gut verständlichen, flüssigen Schreibstils und verwendet einen eindringlichen Erzählstil der einen nicht von der Geschichte loslässt.

Von mir gibt es volle Punktzahl mit 5 Sternen und unbedingter Leseempfehlung für alle Teile der Saga aber auch für diesen 3. Teil der sicher Quereinsteigern kein Problem bereiten sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2020

Ruth Meyers Schicksalsweg in England mit der kompletten Verantwortung dabei wächst sie über sich hinaus.

Tage des Lichts
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Nach dem mutigen Schritt Ruth Meyers nach England zu gehen schliesst die Handlung hier sofort wieder an den Vorgängerband an.
Weiterhin bedient Ulrike Renk einen gut verständlichen Schreibstil der mich ...

Nach dem mutigen Schritt Ruth Meyers nach England zu gehen schliesst die Handlung hier sofort wieder an den Vorgängerband an.
Weiterhin bedient Ulrike Renk einen gut verständlichen Schreibstil der mich mit seinem drängenden Erzählstil nicht aus dem Bann entlässt.
Mittlerweile ist es das dritte Buch um die Familie Ruth Meyers das nach einem realen Vorbild entstanden ist und das lässt die Handlung noch bedrückender werden.
Ruth muss ungewohnterweise einiges leisten was sehr detailliert beschrieben ist und mir ein bisschen Mitleid entlockt hat.
Die verschiedenen Charaktere sind sehr farbig und die Familie Meyer mit den etlichen Freunden und Verwandten sind wieder sehr sympathisch das liess mich mit jedem einzelnen mitfiebern.
Die englische Lebensweise wird authentisch beleuchtet und man kann sich toll in die Gegend bzw. den Hof versetzen.
Dieser Band dreht sich fast hauptsächlich nur um Ruths Situation und der Last auf ihren Schultern was mir aber gut gefallen hat.
Das Ende kann mich zufriedenstellen und lässt mich neugierig auf den Teil 4 Träume aus Samt zurück.
Diesen hatte ich garnicht mehr erwartet aber diese Lebensgeschichte scheint viel Stoff geboten zu haben daher werde ich diesen natürlich auch lesen.

4 nasskalte englische Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

neue historische Idee toll umgesetzt mit interessanten Charakteren werde es weiter verfolgen.

Oktoberfest 1900 - Träume und Wagnis
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Ein passender Buchtitel mit dem Klappentext und einer relativ neuen Idee haben mich neugierig werden lassen.
Der flüssige Schreibstil erleichtert den Einstieg in das wahnsinnig spannende Thema dabei mochte ...

Ein passender Buchtitel mit dem Klappentext und einer relativ neuen Idee haben mich neugierig werden lassen.
Der flüssige Schreibstil erleichtert den Einstieg in das wahnsinnig spannende Thema dabei mochte ich die baiersche Mundart in kleinen Dosen die trotzdem immer gut verständlich und passend verwendet war.
Lina, Carla und die diversen anderen Charaktere sind sehr farbig beschrieben das Handwerk detailliert und nachvollziehbar dargestellt.
Die verschiedenen Intrigen lassen Spannung aufkommen und geben der Handlung einen interessanten Twist der mir Spass machte zu verfolgen.
Mehrmals habe ich Google nach realen Vorbildern bemüht so bildhaft und faszinierend fand ich es.
Die kurzweiligen Kapitel mit regelmässigen Szenenwechsel machen aus der nicht so einfachen Lesekost ein historisches Oktoberfestabenteuer das mir ein komplett neues Bild davon zeigte.
Ich habe das Buch geniessen können und freue mich das es verfilmt wurde.

Wobei ich feststellen musste das mein eigener Film im Kopf ein bisschen andere Wege gegangen ist.
Trotzdem finde ich das die Serie relativ nah am Buch ist bis auf ein paar Ausnahmen aber werde beides weiterhin verfolgen.

Ich vergebe 4 grossartige bairische Wiesnsterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere