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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2021

eine tragische Familienfehde entsteht durch Geheimnisse und eine Liebe steht auf dem Spiel. Spannende Zeitebene für mich

Die Patisserie am Münsterplatz – Zeitenwandel
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Das wunderschöne Buchcover, der ansprechende interessante Klappentext und die positiven Erfahrungen mit den Autorenduo Charlotte Jacobi haben mich zu diesem Auftakt einer neuen Saga greifen lassen.
Es ...

Das wunderschöne Buchcover, der ansprechende interessante Klappentext und die positiven Erfahrungen mit den Autorenduo Charlotte Jacobi haben mich zu diesem Auftakt einer neuen Saga greifen lassen.
Es geht 1893 für Ida Tritschler mit ihrer Familie nach Straßburg das 20 Jahre vorher im Deutsch-Französchen Krieg von den Deutschen besetzt wurde und dann ans Deutsche Reich abgetreten werden musste.
1870 wirkt in den Köpfen noch nach und es gibt viele detaillierte historische Fakten die man nicht auf dem Schirm hat, wie das die Franzosen logischerweise auf Deutsche nicht gut zu sprechen sind oder die französische Lebensart immernoch vorherrscht.
Dies wird sehr schön in die Handlung eingebunden und lehrreich transportiert.
Wie der Buchtitel schon verrät baut die Familie Tritschler eine Feinbäckerei auf von denen es in Straßburg schon einige gibt genau gegenüber liegt die etablierte Bäckerei Goldschmidt die das natürlich nicht gern sieht.
Die Handlung baut sich langsam vor den Hintergrundinfos auf und nimmt teilweise sogar die Ausmaße einer Tragödie an.
Das letzte Drittel war dramatisch zu verfolgen, dabei unvorhersehbar und es gibt eine eine Fehde zwischen ihren Familien in die Ida Tritschler und Lucien Picard verwickelt werden das ist einfach spannend mitzuerleben.
Ungeklärter Familienzwist, Missgunst, Lügen, Liebe und starke Freundschaften lassen eine interessante Geschichte entstehen die nicht langweilig wird.

Zu jeder Zeit ist der Schreibstil gut verständlich und der Erzählstil wie schon gesagt informativ, interessant und gut nachvollziehbar.
Auf jeden Fall blieb ich neugierig zurück wie es in Straßburg weitergehen wird und wo uns die Lesereise dann dann hinführt.

Mit einer absoluten Leseempfehlung vergebe ich 4 starke Sterne für den Auftakt dieser Saga.
Weiter So !

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Familienzusammenhalt, Inspirationen, und starke Frauen führen den Laden in goldene Zeiten.

Die Frauen vom Nikolaifleet – Die Schätze der weiten Welt
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Nachdem mich der 2. Teil neugierig und auch überrascht zurückgelassen hat, habe ich die Schätze der weiten Welt sofort anschliessend gelesen.
Das Buchcover ähnelt den anderen Büchern und fügt sich so ...

Nachdem mich der 2. Teil neugierig und auch überrascht zurückgelassen hat, habe ich die Schätze der weiten Welt sofort anschliessend gelesen.
Das Buchcover ähnelt den anderen Büchern und fügt sich so nahtlos in die Reihe ein.

Es hat einen Zeitsprung in die 50er stattgefunden und Leonores, Adas und Elaines Leben wird weiterhin beleuchtet und der Dreh- und Angelpunkt ist weiterhin der Laden.
Der Zusammenhalt ist ungebrochen, die Weiterentwicklung der Charaktere und der Handlung ist glaubhaft.
Die Schicksalschläge und die Zuwächse der Familie bringen noch ein neues Geschehen mit ins Spiel und ich konnte weiterhin mitfiebern.
Immernoch liegt der Fokus auf Familienbande, dem Kolonialwarenladen der sich mittlerweile eher in ein Feinkostgeschäft weiterentwickelt hat und den starken Frauen der Familie die dafür alles geben.
Die Hauptcharaktere bekommen noch mehr Tiefe und jeder bringt seine Ideen ein, alle sind offen für Neuerungen so erklärt sich auch der Untertitel Die Schätze der weiten Welt denn durch Inspiration auf Reisen schafft es das Familienunternehmen sich zeitgemäss weiterzuentwickeln.
Was mir auch immernoch gefällt ist der gut verständliche Schreibstil der sich leicht konsumieren lässt und trotzdem Spannung erzeugt.
Ich konnte gut mit dieser Saga abschliessen und es lässt mich zufrieden zurück mit einem Wohlgefühl.
Eine Leseempfehlung mit 4 grossartigen Sternen gibt es von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Von Hamburg nach Berlin in die Zwanziger. Familienzusammenhalt und Freundschaften stehen im Fokus.

Die Frauen vom Nikolaifleet – Der ferne Glanz
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Als Quereinsteigerin ohne Vorkenntnis bin ich diese Reihe gestartet und war sofort in der Handlung gefangen.
Das Buchcover und der ansprechende Klappentext um das Thema eines Kolonienwarenladen in Hamburg ...

Als Quereinsteigerin ohne Vorkenntnis bin ich diese Reihe gestartet und war sofort in der Handlung gefangen.
Das Buchcover und der ansprechende Klappentext um das Thema eines Kolonienwarenladen in Hamburg zur Zeit der Zwanziger machte mich neugierig. Ich habe auch sehr schnell in die Geschichte gefunden und die Autorin schafft es sofort eine angenehme Stimmung zu transportieren.
Ich durfte Leonore Herrin über den Laden in Hamburg und ihr Tochter Ada die darin quasi aufgewachsen ist kennengelernen.
Ada zieht es nach Berlin um ihr eigenes Glück ausserhalb des Ladens zu machen und so haben wir 2 zusammenhängende Stränge die abwechselnd in Berlin oder Hamburg stattfinden.
Was mir gut gefallen hat das der Familienzusammenhalt, die verschiedenen Freundschaften und Adas Weg im Fokus stehen und garnicht so die glitzernde Nachtwelt der 20er in Berlin.
Ihre Schwester Greta die in Berlin Medizin studiert, ihre beste Freundin Lisbeth und diverse Nebencharaktere sind farbig gestaltet und man muss sie alle ins Herz schliessen.
Der gut verständliche, leicht zu lesende Schreibstil und der herzerwärmende Erzählstil lässt das aufregende Berlin und das mondäne Hamburg vor dem inneren Auge auferstehen.
Ada ergreift Chancen, entwickelt ihr Verkaufsgeschick weiter und wächst an den Schicksalschlägen die sie durchmachen muss das macht Spaß zu verfolgen
Das Ende schaffte es zu überraschen und liess mich neugierig zurück so das ich gleich den 3. Teil lesen und wissen wollte wie es mit Ada weitergeht.
Von mir gibt es 4 Sterne mit einer Leseempfehlung bei Interesse an Familiensagas.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2021

"Das Leben wäre nur ein ewiger Traum? Man dürfte nur nicht daraus erwachen ? "

Das Leben, ein ewiger Traum
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Das markante Buchcover, ein interessantes Thema, ein ansprechender Klappentext und die gute Meinung anderer Leser dieses Autorenduos haben mich inspiriert dieses Buch kennenlernen zu wollen.
Ich finde ...

Das markante Buchcover, ein interessantes Thema, ein ansprechender Klappentext und die gute Meinung anderer Leser dieses Autorenduos haben mich inspiriert dieses Buch kennenlernen zu wollen.
Ich finde diesen Auftakt sehr gelungen und die Handlung schaffte es sich von Seite zu Seite zu steigern.
Der gut verständliche Schreibstil und der spannende Erzählstil lassen ein buntes und detailliertes Bild von Berlin der Zwanziger im Kopf entstehen.
Die Berliner Schnauze ist dosiert und glaubwürdig eingesetzt und gibt der Geschichte die richtige Maske.
Zwar ist das Thema der Handlung eher brisant, dramatisch, herzzereissend und komplett ein anderes als der Gedanke an die Glitzerwelt und den Glamour dem diese Epoche anhaftet und trotzdem darf man kurze Episoden davon erahnen.
Der Sündenpfuhl von Berlin ist viel dreckiger und tiefer, das wird toll transportiert und die verschiedenen starken Frauen schaffen es zu überzeugen und eine authentische Stimmung zu erzeugen.
Auch bekannte Persönlichkeiten dieser Zeit bekommen Auftritte die für Berliner Lebensart stehen und mir die Handlung noch nachvollziehbarer erscheinen lassen.
Magda Fuchs, Celia von Liebenau, Ina Dietrich, Doris Kaufmann und andere Protagonisten ringen Berlin ihren Vorteil ab und versuchen auf besondere Weise Ordnung, Herz und Verdienst in Einklang zu bringen.
Dabei werden ihnen manchmal Steine in den Weg gelegt die sie dann mit vereinten Kräften beiseite schaffen denn in der Schattenwelt herrschen einfach andere Gesetze.
Der Abschluß hat mir sehr gut gefallen, ich konnte mitfiebern die sanften Romanzen und der Cliffhanger lassen mich neugierig auf Nachfolgebände zurück.
Ich vergebe 4 grossartige Sterne mit einer absoluten Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2021

Herz, Gemeinschaft und Zusammenhalt werden im Pott grossgeschrieben.

Ein Traum vom Glück
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Von der Autorin kenne ich bis jetzt nur die Zeitenzauber Bücher die der Jugendbuch Fantasy zuzuordnen sind und war daher gespannt auf diese historische Reise in die 50er Jahre nach Essen.
Die Ruhrpottsaga ...

Von der Autorin kenne ich bis jetzt nur die Zeitenzauber Bücher die der Jugendbuch Fantasy zuzuordnen sind und war daher gespannt auf diese historische Reise in die 50er Jahre nach Essen.
Die Ruhrpottsaga ist ein Herzensprojekt von Eva Völler das hat mir das Nachwort verraten und der Auftakt ist ihr gut gelungen.
Das Cover fängt mit seinen ausgeblichenen Farben die Stimmung der Zeit ein, der Klappentext klingt interessant und lässt neugierig auf die Geschichte werden.
Als Brandenburg/Berliner Pflanze die es nach Bayern verschlagen hat habe ich keinerlei Berührungspunkte mit dem Pott ausser die verzehrte Sicht durch die Medien auf die Lebensweise dort.
Das Buch gab mir einen anderen Einblick in den Alltag der Essener Familie von der alteingesessenen Oma Mine, ihrer wunderschöne Schwiegertochter Katherina und ihre Töchter, die intelligente Inge und die kleine vorwitzige Bärbel.
Auch der Neffe Johannes der als Spätheimkehrer auf der Türschwelle steht spielt eine wichtige Rolle und schafft es so das Leben der Protagonisten durcheinander zu wirbeln.
Der Schreibstil ist gut verständlich und das Ruhrpottplatt wurde nachvollziehbar, dosiert eingesetzt und liess die Gespräche zwischen den Charakteren authentisch erscheinen.
Durch den bildhaften Erzählstil fand ich die detaillierten Zechen-, Mahlzeits- und Situationsbeschreibungen spannend, für mich neu, interessant und transportierte deutlich den Zusammenhalt der Pottler und der Kumpels.
Das Ende hat mich überrascht und lässt neugierig auf den weiteren Verlauf in diesem Abenteuer um diese Familie zurück.
Trotzdem hat mich die Geschichte zufrieden gestellt und ich vergebe mit Berliner Dialekt 4 Sterne. :D

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere