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Salome

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2021

Einfache Geschichte, aber trotzdem ansprechend...

Big Sky Country
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August wächst auf mit Mutter und Vater auf einer Farm, wo er fleißig mitarbeitet und ihm die Arbeit auch gut gefällt. Leider gehen die Eltern dann auseinander und er geht mit seiner Mutter mit nach Montana...Dort ...

August wächst auf mit Mutter und Vater auf einer Farm, wo er fleißig mitarbeitet und ihm die Arbeit auch gut gefällt. Leider gehen die Eltern dann auseinander und er geht mit seiner Mutter mit nach Montana...Dort lernt er neue Leute kennen und auch seine Mutter findet eine Freundin. Später arbeitet er für Ancient auf einer großen Farm und hat viel zu tun, auch dort ist es nicht so schwer- Bekanntschaften zu machen. Er hat mit seinem Vater immer Kontakt und des Leben läuft so dahin für ihn. Nicht viele Highlights und keine besonderen Vorkommnisse.
An und für sich gefällt mir das Cover, der Schreibstil ist bildhaft und schön zu lesen. Aber manchmal fehlt mir etwas mehr Gefühl. Viele Gefühle kommen in diesem Buch nicht vor, vieles ist sehr unspektakulär. Ich habe dann auch noch nachgesehen, was eigentlich Bildungsroman bedeutet: Prozess der geistigen und charakterlichen Entwicklung bzw. Bildung des Helden bzw. Protagonisten. So kann man das Gelesene auf jeden Fall bezeichnen. Ich fand es auch etwas komisch, dass in der Geschichte keine Großeltern vorgekommen sind- die einem auch viel im Leben weitergeben können. Die Eltern haben ihn vielleicht zu sehr als Erwachsenen behandelt und ihn nicht wirklich Kind sein lassen. Das Ende hätte ich mir etwas anders vorgestellt, die Lebensveränderungen beim Vater waren dann irgendwie ein wenig vorhersehbar. Für Augie hätte ich mir noch ein schöneres Ende in der Geschichte gewünscht...Auf jeden Fall hab ich das Buch gerne gelesen, auch wenn es nicht gerade mein Genre ist- daher finde ich es nicht schlecht, wenn man durch andere Verlage mal was anderes entdecken kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2021

wäre nichts für mich....

Südlich vom Ende der Welt
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Carmen Possnig ist eine österreichische Ärztin, die sich meldet- um bei einem Forschungsteam in der Antarktis für Monate dabei zu sein. Ich bin auf das Buch durch einen Bericht in der Zeitung gestoßen ...

Carmen Possnig ist eine österreichische Ärztin, die sich meldet- um bei einem Forschungsteam in der Antarktis für Monate dabei zu sein. Ich bin auf das Buch durch einen Bericht in der Zeitung gestoßen und wollte das Buch irgendwann lesen. Mich faszinieren Menschen, die sich was trauen- was andere nie machen würden.
Das Team besteht aus insgesamt 13 Leuten, die alle für was anderes auf der Station zuständig sind. Carmen ist eine von 2 Frauen und alles andere sind Männer. Die Monate in absoluter Dunkelheit sind hart für alle, auch die Umstände mit der Kälte klarzukommen und monatelang mit eigentlich wildfremden Menschen auszukommen, ist nicht einfach. Jeder der Teilnehmer geht anders damit um und Carmen ist eine, die gut durchhält. Das Buch ist eine gute Mischung aus Erzählungen von früheren Arktis-Expeditionen, von den Menschen und der Kälte rundherum und von wissenschaftlichen Fakten und Daten. Ich fand es auf jeden Fall sehr interessant und kann es weiter empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2021

nicht ganz überzeugt.....

Die Wälder
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Nina ist Ärztin und erfährt, dass ihr bester Freund aus Kindheitstagen gestorben ist. Davor hat er noch versucht, sie verzweifelt zu erreichen. Auch einen Brief hat sie bekommen, in dem er möchte- dass ...

Nina ist Ärztin und erfährt, dass ihr bester Freund aus Kindheitstagen gestorben ist. Davor hat er noch versucht, sie verzweifelt zu erreichen. Auch einen Brief hat sie bekommen, in dem er möchte- dass sie seine Schwester sucht, die vor 20 Jahren in den Wäldern verschwunden ist- die um das Dorf herum sind....
Eigentlich ist die Geschichte interessant aufgebaut, man wechselt von Gegenwart in die Vergangenheit und erfährt immer wieder etwas dazu, was wichtig ist. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch die Geschichte wäre toll gewesen- wenn da nicht ein Teil wäre, der in meinen Augen nicht dazu passt. Auch das Ende hat mich nicht ganz überzeugt, bzw. war es dann zu schnell abgeschlossen. Auf jeden Fall fand ich das Buch sehr spannen, aber die gesamte Punktezahl kann ich nicht vergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2020

war mal was anderes....

Der erste Tote
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Ich habe mich für diese Leserunde beworben, da die Leseprobe nicht schlecht war und auch das gelbe Cover einem gleich ins Auge gesprungen ist. Ich habe gedacht, das ist ein Buch- das man schnell gelesen ...

Ich habe mich für diese Leserunde beworben, da die Leseprobe nicht schlecht war und auch das gelbe Cover einem gleich ins Auge gesprungen ist. Ich habe gedacht, das ist ein Buch- das man schnell gelesen hat. Da habe ich mich aber geirrt. Gleich zu Anfang am Heimweg von einer Recherche finden Carlos und Andrew eine Leiche am Straßenrand. Später finden sie raus, dass es der Umweltaktivist Julian Gallardo war. Leider ist die Neugier von Carlos schlecht, denn er wird getötet. Andrew muss mit seinem Schmerz weiterleben, denn sie waren nicht nur Freunde.... Natürlich will Andrew dann herausfinden was wirklich passiert ist und er gerät dann in einen Strudel von Verwirrungen.
Der Schreibstil war interessant und sehr detailreich, war mit eigentlich gut gefallen hat- aber im Mittelteil war ich lange am Lesen, da es irgendwie wichtig war- jedes Wort zu lesen, denn sonst kannte man sich nicht mehr wirklich aus. Etwas verwirrt haben mich auch die vielen Leute, die er getroffen hat und so richtig warm bin ich auch mit keinem aus dem Buch geworden. Der letzte Teil war dann wieder mitreißend und hat die Geschichte als Ganzes abgeschlossen, obwohl man nicht sicher sein konnte- dass das so ist, denn angeblich ist das hier als Trilogie geplant.
Schlimme Zustände herrschen in Mexiko, kann man sich gar nicht vorstellen- was da alles passiert und welche Machenschaften es dort gibt. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, auch der Abschluss hat gut für mich gepasst. Aber auch mich haben die vielen mexikanischen Ausdrücke gestört, die nirgendwo erklärt worden sind und das Nachwort vom Schriftsteller selbst war sehr aufschlussreich.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2020

Wirklich sehr interessant...

Sterbewohl
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Nadja, Anna Max und Fred kennen sich schon lange und sind knapp über 65 als sie alle eine Einladung bekommen zu einem Sterbeseminar in Fehmahrn. Sie beschließen gemeinsam hinzufahren und wollen sich aber ...

Nadja, Anna Max und Fred kennen sich schon lange und sind knapp über 65 als sie alle eine Einladung bekommen zu einem Sterbeseminar in Fehmahrn. Sie beschließen gemeinsam hinzufahren und wollen sich aber nicht überreden lassen-STERBEWOHL einzunehmen, es wird ja keiner gezwungen dazu. Es wird aber gemunkelt dass keiner mehr von der Insel zurückkommt.
Auf der Insel angekommen, finden sie sich in einem Luxushotel und nach und nach entdecken sie Ungereimtheiten. Einige der Gäste haben vor, das Leben dort zu beenden- diese sind aber meist wirklich sehr alt und erwarten nicht mehr viel vom Leben.
Der Schreibstil ist einfach gehalten aber dadurch nicht weniger mitreißend. Ich fand die Geschichte sehr gruselig, wenn man bedenkt- dass diese Menschen dazu überredet werden wollen- das Leben einfach zu beenden. Ehrlich gesagt habe ich mir gar nicht so eine aufregende Geschichte erwartet, aber ich muss sagen- das Buch hat mich überzeugt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Auf jeden Fall kann ich es weiter empfehlen und ich kann mir auch vorstellen, andere Bücher von der mir vorher unbekannten Schriftstellerin zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere