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Veröffentlicht am 01.03.2025

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Worum geht es?: Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel ...

Worum geht es?: Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen...

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr. Da hat der Verlag etwas Schönes gezaubert. Es ist gleich von Anfang an klar, dass es sich um einen Thriller handelt.

Der Schreibstil: Das Buch wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Jenny erzählt. Ab und zu werden auch Kapitel von anderen Protagonisten aus der Gruppe erzählt. Diese werden aber in der Erzähler-Perspektive erzählt. Ich muss sagen, dass ich so meine Probleme mit dem Schreibstil hatte. Der Prolog hat irgendwie gar nicht zu dem Rest des Buchs gepasst. Auch diese ständigen Wechsel der Erzähler haben mich zunehmend verwirrt. Dies ist wirklich kein Buch, das man so nebenbei lesen kann. Ich musste mich wirklich konzentrieren, damit ich der Handlung noch folgen konnte. Das finde ich sehr schade. Die Auflösung des Täters war leider sehr vorhersehbar und schon nach der Hälfte des Buchs klar.

Die Hauptfiguren: Jenny ist eine junge Geschäftsführerin eines Tourismusunternehmens, die für eine kurze Zeit mit einigen Kollegen an einem Digital-Detox-Programm teilnimmt. Hierfür macht sie einen Kurztrip in ein Bergsteigerhotel ohne Empfang. Schon nach wenigen Tagen allerdings findet die Gruppe einen Kollegen misshandelt wieder. Seine Augen sind verätzt, seine Ohren bluten, sein Rückenmark ist verletzt und die Zunge wurde ihm abgeschnitten. Die Gruppe stellt sich der Realität. Unter ihnen ist ein Psychopath, und wer ist als nächstes das Opfer? Ich fand besonders toll, dass Jenny in der Gruppe in meinen Augen die besonnenste war. Da allerdings die Perspektiven so häufig gewechselt haben, konnte ich Jenny nicht wirklich kennenlernen.

Endfazit: Die Grundidee von "Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle." finde ich super. Man merkt schnell, wie abhängig man von diversen elektronischen Geräten ist, aber andererseits, wie wichtig sie in der heutigen Zeit geworden sind. Das Setting hat mir super gefallen. Mir persönlich waren es allerdings zu viele Charaktere, sodass ich irgendwann den Überblick verloren habe. Das Ende war leider sehr vorhersehbar und hat mich überhaupt nicht überrascht. Das Buch ist okay, aber ich weiß, Arno Strobel kann es besser.

Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Was wir verloren glaubten

Was wir verloren glaubten
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Worum geht es?: Avery Kingsleys großer Traum geht in Erfüllung, als sie das Angebot bekommt. In der nächsten Saison das Baseball-Team der Highschool als Head-Coach zu trainieren. Doch plötzlich ist Baseball-Star ...

Worum geht es?: Avery Kingsleys großer Traum geht in Erfüllung, als sie das Angebot bekommt. In der nächsten Saison das Baseball-Team der Highschool als Head-Coach zu trainieren. Doch plötzlich ist Baseball-Star Nathan Pierce zurück in Honey Creek - und mit ihm sorgsam verstaute Erinnerungen an Averys erste große Liebe. Nathan soll sich mit ihr die Leitung des Teams teilen, dabei möchte Avery nichts lieber, als sich von ihm fernzuhalten und ihr Herz zu beschützen. Denn sie spürt bei jeder Begegnung, dass das Spiel zwischen ihnen auch für Nathan noch nicht vorbei ist...

Das Cover: Das Buchcover ist ein Blickfang und passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe. Ich liebe es.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Avery und Nathan erzählt. Was mir auch in diesem Buch gefällt, ist, dass auch hier wieder Avery und Nathan die vierte Wand durchbrechen. Es peppt den Schreibstil auf. Die Kapitel haben mit etwas mehr als 20 Seiten die perfekte Länge. Ich fand es toll, dass, obwohl Avery und Nathan bereits eine Beziehung hatten, ich dennoch als Leser perfekt der Handlung folgen konnte. Brittainy C. Cherry hat die perfekte Mischung zwischen einigen Rückblenden und der Gegenwart geschaffen. Mir hat allerdings die Leichtigkeit in dieser Geschichte etwas gefehlt. Avery hat Depressionen, und so ist im gesamten Buch immer diese traurige Grundstimmung. Ich mag es lieber, wenn auch zwischendurch ein paar andere Facetten in einem Buch gezeigt werden. Das Ende war zuckersüß und hat perfekt zu dem doch melancholischen Buch gepasst.

Die Hauptfiguren: Avery ist die älteste der Kingsley-Schwestern. Sie ist kurz davor zu heiraten, als ihr Ex-Freund Nathan wieder in die Stadt zurückkommt. Nachdem Nathan aufgrund seiner Karriere seine Beziehung mit Avery beendet hat, will sie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Sie beleidigt ihn bei jeder Gelegenheit und scheut auch nicht davor, ihm eindeutig ihre Abneigung zu zeigen. Als Nathan dann ihr Co-Trainer wird, ist sie dermaßen wütend. Sie hat jedoch keine Wahl, als nachzugeben und ihn als Co-Trainer zu akzeptieren. Beide nähern sich wieder an und freunden sich wieder an. Avery entwickelt wieder Gefühle für Nathan, doch kann sie ihm eine zweite Chance geben? Avery habe ich als sehr starke Frau wahrgenommen, die jedem nur hilft, wo es nur geht. Sie kann allerdings sehr schlecht loslassen und nimmt Hilfe nur ungern an. Avery leidet im Stillen immer noch an dem Tod ihrer Mutter, auch wenn sie es nicht so wirklich zugeben möchte.

Nathan ist die Jugendliebe von Avery. Nach langer Zeit kehrt er wieder in seine Heimatstadt zurück. Er bereut zutiefst, dass er damals die Beziehung zu Avery beendet hat. Nachdem er Avery wiedersieht, hat er sofort wieder Gefühle für sie. Er möchte wieder eine Beziehung zu ihr aufbauen, merkt allerdings schnell, dass Avery für diesen Schritt noch nicht so weit ist. Nathan ist einfach nur toll. Er kümmert sich rührend um seine Nichte und dann ist da noch sein herzlicher Umgang mit seiner Familie. Nathan ist einfach nur der perfekte Book-Boyfriend.

Endfazit: "Was wir verloren glaubten" ist die perfekte Fortsetzung. Der erste Band war gut, aber dieser hat mir um einiges besser gefallen. Die Themen werden hier deutlich besser verarbeitet und auch Avery und Nathan konnten mich gleichermaßen als Protagonisten begeistern. Mir persönlich hat die Leichtigkeit in diesem Buch allerdings gefehlt. Insbesondere bei Avery hätte ich mir mehr Facetten gewünscht. Sie ist das gesamte Buch traurig und es gibt kaum Abwechslung. Dennoch ist es wieder ein tolles Buch von Brittainy C. Cherry, das ich wärmstens weiterempfehlen kann.

Das Buch erhält von mir fast perfekte 4,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Es werden u. a. Themen wie Depressionen, Tod von Elternteilen, Drogenkonsum, Trennung und Trauer angesprochen.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Undoubtable Love

Undoubtable Love
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Worum geht es?: Als Susie Bowen das Haus ihrer Tante erbt, ist sie froh über die Chance eines Neuanfangs. Weniger begeistert ist sie allerdings, als die Renovierungsfirma ausgerechnet Lars, den besten ...

Worum geht es?: Als Susie Bowen das Haus ihrer Tante erbt, ist sie froh über die Chance eines Neuanfangs. Weniger begeistert ist sie allerdings, als die Renovierungsfirma ausgerechnet Lars, den besten Freund ihres Ex’ vorbeischickt, der vor Kurzem Zeuge ihrer demütigenden Trennung wurde. Der unverschämt attraktive Wikinger-Typ soll nun mehrere Wochen lang Susies Haus renovieren. Doch es wird noch schlimmer, als Lars hinter einer Wand ein Scheidungszertifikat findet, mit ihrer beider Namen und einem Datum, das in der Zukunft liegt. Hat ihnen jemand einen Streich gespielt? Während Susie und Lars versuchen, das Rätsel zu lösen, stellen sie fest, dass es gewaltig zwischen ihnen knistert. Aber was will ihnen dann der mysteriöse Fund in der Wand sagen?

Das Cover: Ich finde das Buchcover gut. Ich mag diesen Kontrast zwischen dem dunklen Lila und den hellen Blumen. Dennoch fehlt mir etwas bei dem Cover. Es ist mir zu minimalistisch.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Susie und Lars erzählt. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen. Kylie Scott hat in diesem Buch wieder sehr viel Humor eingebaut, und das hat die Geschichte nochmals aufgepeppt. Anhand der Handlung dachte ich, dass ein Hauch Magie mit eingebunden wird. Aber da war ich komplett auf dem Holzweg. Was mich am meisten an dem Buch aufgeregt hat, ist, dass bis zum Ende ungeklärt bleibt, wie die Scheidungsurkunde in das Haus ihrer verstorbenen Tante gekommen ist. Jetzt mal ehrlich, warum liest man diese Geschichte, wenn genau dieses Rätsel bis zum Schluss ungeklärt bleibt und irgendwie auch als uninteressant abgestempelt wird?

Die Hauptfiguren: Susie ist eine junge Frau, die kürzlich das Haus ihrer Tante geerbt hat. Sie möchte nun das Haus renovieren lassen und engagiert dafür Lars, den Freund ihres Ex-Freundes. Eigentlich würde sie lieber jemanden anderen anheuern, aber dafür fehlt ihr das Geld. Als Susie und Lars die Scheidungsurkunde von ihnen beiden finden, ist sie zunächst schockiert. Ihre Tante hatte schon immer eine spirituelle Art. Ist das am Ende ein Zeichen? Eigentlich will sie doch keine Beziehung zu Lars beginnen. Mit der Zeit freunden sich beide jedoch an, und aus Freundschaft wird schnell mehr. Macht es jedoch Sinn, eine Beziehung anzufangen, die sowieso schon zum Scheitern verurteilt ist? Susie hat mir als Protagonistin gefallen. Sie hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Auch Lars als Protagonist war mir von Anfang an sympathisch. Er ist manchmal etwas grummelig, aber man kann ihn einfach nur gern haben.

Endfazit: Bei Büchern von Kylie Scott bin ich immer zwiegespalten. Manche Bücher sind einfach nur grandios, und andere sind eher von der Kategorie ganz okay. Dieses Buch zählt eher zu der zweiten Kategorie. "Undoubtable Love" ist ein schönes Buch für zwischendurch. Man kann das Buch lesen, aber ehrlich gesagt hat man auch nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat. Die Grundidee ist super, aber in meinen Augen nicht ganz auserzählt. Man hätte hier noch mehr herausholen können. Susie und Lars als Protagonisten konnten mich begeistern, und der Schreibstil war insgesamt gut, wenn auch nicht herausragend. Ich kann das Buch weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Almost isn't enough. Echoes of the Past

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Worum geht es?: Damian kann seinen Augen nicht trauen, als er eines Nachts plötzlich Hazel gegenübersteht – seiner Jugendliebe, die vor drei Jahren aus der Kleinstadt verschwunden ist und mehr Geheimnisse ...

Worum geht es?: Damian kann seinen Augen nicht trauen, als er eines Nachts plötzlich Hazel gegenübersteht – seiner Jugendliebe, die vor drei Jahren aus der Kleinstadt verschwunden ist und mehr Geheimnisse mit sich herumschleppt, als sie tragen kann. Während Hazel ihrem erkrankten Großvater in der Buchhandlung aushilft, betäubt Damian seinen Schmerz mit Underground-Boxkämpfen, die alles von ihm abverlangen. Zwischen Hazel und Damian beginnt es erneut zu knistern, doch Damian kann ihr sein gebrochenes Herz nicht verzeihen. Trotzdem kommen sie sich immer näher, bis Hazels Probleme sie einholen und alle in Gefahr bringt…

Das Cover: Ich finde das Buchcover total schön. Ich mag die warme Farbgebung und das Strandsetting. Da bekommt man glatt Fernweh.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Hazel und Damian erzählt. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen. Besonders gefallen hat mir, dass beide Protagonisten ihre Päckchen zu tragen hatten. Im ersten Band hatte ich das Gefühl, dass mich schlussendlich die Story von Ares deutlich mehr interessiert hat und auch mehr ins Gewicht gefallen ist. Hier hat die Autorin ein gutes Gleichgewicht geschaffen. Mir persönlich hat das Buch allerdings zu viele Längen. Man hätte das Buch locker um 50 Seiten kürzen können. Ich finde es toll, dass auch wieder Nebencharaktere aus dem letzten Band eine Rolle gespielt haben, aber manche Kapitel waren einfach total langweilig. Da ist einfach nichts passiert. Das Ende hat mir dagegen super gefallen und hat das Buch perfekt abgerundet.

Die Hauptfiguren: Hazel ist eine junge Frau, die vor Jahren ihre Heimatstadt abrupt verlassen hat. Nicht zuletzt ist darunter auch ihre Beziehung zu Damian zerbrochen. Jetzt ist sie wieder zurück und möchte sich endlich der Vergangenheit stellen. Damian wollte sie jedoch vergessen und stößt sie immer wieder weg. Ihre Freunde verzeihen ihr schnell, doch jeder merkt, dass ihr Verschwinden mehr zu bedeuten hatte. Hazel wird von einem Mann bedroht, dem sie noch Geld schuldet. Hazel steckt in der Zwickmühle. Sie möchte endlich Damian die Wahrheit sagen, hat aber Angst, dass auch dieser bedroht wird. Besonders toll fand ich, dass man trotz der gemeinsamen Vergangenheit von Hazel und Damian super der Handlung folgen konnte. Ich hatte nicht das Gefühl, irgendwo den Anschluss verpasst zu haben. Hazel ist eine tolle Frau, die in einem schweren Elternhaus großgeworden ist. Man wünscht ihr nur das Beste und ein wenig Normalität.

Damian ist ein junger Mann, der erst kürzlich den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen hat. Er hat in der Kindheit keine Liebe erfahren und wurde regelmäßig von seinem Vater geschlagen. Seine Mutter hat dies stillschweigend geduldet. Seine Eltern versuchen wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen, allerdings nur, um die Firma zu retten. Ich fand es toll, dass Damian seiner Linie treu geblieben ist. Als Hazel wieder nach Ferley zurückgekommen ist, war er komplett durcheinander. Er hat immer noch Gefühle für sie, und das nach all den Jahren, aber er möchte endlich neu anfangen. Damian hat eine tolle Entwicklung durchgemacht. Er lernt, seinen eigenen Weg unabhängig von seinen Eltern zu gehen. Die neue aufkeimende Beziehung zu Hazel zu verfolgen war einfach nur süß.

Endfazit: "Almost isn't enough. Echoes of the Past" hat mir deutlich besser als der erste Band gefallen. Beide Protagonisten konnten mich begeistern und hatten gleichermaßen ihre Geschichte zu erzählen. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen, auch wenn das Buch einige Längen hat. Ich kann das Buch weiterempfehlen!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Es werden u. a. Themen wie Gewalt, physische und psychische Gewalt im häuslichen Umfeld, sexuelle Gewalt, Kindesvernachlässigung und Drogenmissbrauch angesprochen.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Almost isn't enough. Whispers by the Sea

Almost isn't enough. Whispers by the Sea (Secrets of Ferley 1)
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Worum geht es?: Seitdem ihr Elternhaus in Flammen aufgegangen ist, wird Summer von Albträumen geplagt. Einzig beim Kitesurfen fühlt sie sich frei. Als der mysteriöse Student Ares in ihre WG in der Kleinstadt ...

Worum geht es?: Seitdem ihr Elternhaus in Flammen aufgegangen ist, wird Summer von Albträumen geplagt. Einzig beim Kitesurfen fühlt sie sich frei. Als der mysteriöse Student Ares in ihre WG in der Kleinstadt am Meer zieht, macht er sie wahnsinnig. Doch auch vom ersten Augenblick an fühlt Summer sich zu ihm hingezogen. Als Ares von ihren Albträumen erfährt, versteht er sie so gut wie niemand sonst. Denn niemand weiß, dass er ebenfalls tiefe Wunden in sich trägt. Als Summer mit Ares beginnt die Wahrheit über den Brand ihres Elternhauses aufzudecken, stoßen sie auf eine schockierende Verwicklung…

Das Cover: Was für ein wunderschönes Buch. Ich mag die Farben und dann dieser geschwungene Schriftzug. Mir sind die Farben ein bisschen zu viel, aber gut, das ist Geschmackssache.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Summer und Ares erzählt. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen. Die Kapitel sind mir manchmal einfach zu lang, aber das ist Geschmackssache. Jennifer Bright schafft es super, eine Welt zu kreieren. Ich finde es super, wie auch Nebencharaktere perfekt in die Handlung eingebunden werden. Mir persönlich wurde die Geschichte aber zu langsam erzählt. Selbst nach mehr als 100 Seiten war noch keine Spur von einer Liebesgeschichte zu sehen. Ich bin allerdings am Ball geblieben und irgendwas hat dieses Buch. Das Buch hätte locker 4 Sterne verdient, wäre da nicht dieses Ende gewesen. Ich habe schon Bücher mit einer ähnlichen Thematik gelesen, aber für dieses Buch hat dieses Drama in meinen Augen überhaupt nicht gepasst. Ich hatte das Gefühl, hier wollte die Autorin noch einen draufsetzen und das hat überhaupt nicht gepasst. Das Buch spielt auf einem Unicampus und da hat dieses dramatische Ende überhaupt nicht gepasst. Es hat mir leider die ganze Geschichte kaputt gemacht.

Die Hauptfiguren: Summer ist eine junge Frau, die aktuell Politikwissenschaften studiert. Sie wohnt mit ihrer besten Freundin in einer WG und ist davon ausgegangen, dass es bei einer Zweier-WG bleibt, bis unerwartet Ares ihr Mitbewohner wird. Sie findet ihn von Anfang an unsympathisch, aber optisch gesehen zieht es sie zu ihm hin. Die beiden hänseln sich regelmäßig und mit der Zeit entwickelt sie Gefühle für ihn. Doch Ares hält sie immer auf Abstand und möchte keine feste Beziehung mit ihr eingehen. Summer hat regelmäßig Albträume, denn als Kind sind ihre Eltern bei einem Brand ums Leben gekommen. Sie möchte endlich mit diesem Kapitel abschließen und den großen Brand aufklären. Hierfür bekommt sie Hilfe von Damian und Ares. Summer hat mir als Protagonistin gefallen. Ich finde es toll, wie herzlich sie mit ihren Adoptiveltern und ihren Freunden umgeht. Sie ist ein Herzensmensch und man wünscht ihr nur das Beste.

Ares ist ein junger Mann, der wieder neu an der Uni ist. Er findet Summer auf Anhieb anstrengend und zieht sie mit ihrer Art gerne auf. Die beiden geraten häufig aneinander. Auf andere wirkt er sehr grummelig und möchte keine Bindungen zu anderen Leuten aufbauen. Selbst als er Bandmitglied werden kann, blockt er zunächst ab. Ares lernt mit dem Tod seiner Mutter abzuschließen, die bei seiner Geburt gestorben ist. Ares hat jedoch noch ein großes Geheimnis, das er so lange wie möglich unter Verschluss halten möchte.

Endfazit: "Almost isn't enough. Whispers by the Sea" konnte mich anfangs richtig begeistern. Summer und Ares sind tolle Protagonisten, denen man von Herzen nur das Beste wünscht. Ich hätte mir beim Schreibstil mehr Tempo gewünscht. Es ist einfach zu ausladend und es dauert, bis die Liebesgeschichte in die Gänge kommt. Hätte das Buch ein anderes Ende gehabt, hätte mir das Buch deutlich besser gefallen, aber so sind es gute 3 Sterne. Ich kann jedem aber nur ans Herz legen, die Trigger-Warnung und auch das Nachwort der Autorin zu lesen. Dieses Buch ist wirklich keine leichte Kost. Von mir gibt es eine Leseempfehlung an der Stelle.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sterne.

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