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Veröffentlicht am 09.01.2025

A Spring to Hope

A Spring to Hope
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Worum geht es?: Mit ihrem eigenen Blumenladen hat sich Magnolia ihren großen Traum erfüllt. Doch als das Geld knapp wird, wendet sie sich an ihre Familie. Diese hat für ihre Hilfe allerdings eine Bedingung: ...

Worum geht es?: Mit ihrem eigenen Blumenladen hat sich Magnolia ihren großen Traum erfüllt. Doch als das Geld knapp wird, wendet sie sich an ihre Familie. Diese hat für ihre Hilfe allerdings eine Bedingung: Sie soll ihren Ex-Freund heiraten! Für Nolia kommt das nicht infrage, aber das Ultimatum bringt sie auf eine Idee: eine Fake-Ehe - und der Partner ist schnell gefunden. Camille Levesque ist Gründer einer Escort-App und Milliardär, doch der attraktive Playboy sorgt regelmäßig für Skandale in der Presse und benötigt eine Frau an seiner Seite, um seinen Ruf zu bereinigen. Der Plan scheint perfekt, aber können sie ihr Versprechen halten, sich auf keinen Fall ineinander zu verlieben?

Das Cover: Mir gefällt das Buchcover sehr gut. Es passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe. Mir sind die Farben allerdings ein wenig zu trist. Dafür, dass es das Frühlingsbuch ist, ist es mir einfach zu grau.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Magnolia (Nolia) und Camille (Cam) erzählt. Die Geschichte wird in mehreren Zeitformen erzählt. Man begleitet Nolia in ihrer Beziehung zu ihrem Ex-Freund Enzo sowie in der Gegenwart nach der Beziehung. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Ich war schnell in der Geschichte drin und war wie gebannt. Allerdings waren die ersten 150 Seiten mir ein wenig zu langsam erzählt. Es dauert, bis man endlich in kleinen Häppchen erfährt, warum Nolia so einen Hass auf ihren Ex-Freund hat. Die Liebesgeschichte zwischen Nolia und Cam war allerdings einfach schön und hatte das perfekte Tempo. Das Ende war mir allerdings zu vorhersehbar. Es musste ja so kommen. Hier gab es mal wieder eine Katastrophe und das nur, weil Nolia nicht mit ihren Eltern geredet hat. Persönlich nerven mich ja mittlerweile Geschichten, wo es nur einen Konflikt gibt, weil die Leute nicht miteinander reden. Dennoch konnte mich der Schreibstil fesseln und mich gut unterhalten.

Die Hauptfiguren: Nolia ist eine junge Frau, die in großen Schwierigkeiten steckt. Ihr Blumenladen läuft nicht so gut und dann fehlt die Zeit für ihre Tochter Nazeena. Nolia hat finanzielle Probleme und versucht nun, Geld bei ihren Eltern zu erfragen. Nachdem Nolia allerdings ungeplant schwanger geworden ist (und das auch noch von ihrem Ex-Freund Enzo), wollen ihre Eltern sie jedoch nur finanziell unterstützen, wenn sie bereit ist zu heiraten. Um nicht wieder eine arrangierte Ehe erzwungen zu bekommen, behauptet Nolia, sie sei bereits verlobt. Sie geht einen Pakt mit Cam ein und so sind sie verlobt. Nolia kann Cam anfangs nicht leiden. Er ist sehr eingebildet und eigentlich überhaupt nicht ihr Typ. Mit der Zeit freunden sich beide jedoch an und sie entwickelt Gefühle für ihn. Doch dann taucht Enzo wieder auf und Nolia hat Angst um ihre Tochter. Ihr Ex-Freund ist gefährlich, aber Nolia will sich anfangs niemandem anvertrauen. Nolia hat mir insgesamt gut gefallen. Sie ist eine Löwenmutter durch und durch und würde für ihre Tochter alles tun. Mir hat allerdings ihre schwierige Beziehung zu ihren Eltern gestört. Vieles hätte man mit einem ehrlichen Gespräch aus der Welt räumen können.

Cam ist ein Mann, der eine Escort-App entwickelt hat. Er ist einer der begehrtesten Junggesellen der Welt, hat allerdings das Image eines Schwerenöters. Seine Assistentin empfiehlt ihm einen Imagewechsel und so lässt er sich auf eine Verlobung mit Nolia ein. Er findet sie von Anfang an attraktiv, aber er glaubt nicht an eine feste Beziehung. Nicht zuletzt hat seine Mutter ihm immer erklärt, dass es die wahre Liebe nicht gibt. Mit der Zeit genießt er jedoch sein neues Leben mit Nolia und Nazeena – seine eigene Familie. Cam war einfach toll. Er ist der perfekte Gentleman und lässt Nolia ihren Freiraum. Wie er sie vor Enzo beschützt, ist einfach nur wundervoll. So einen Mann möchte man doch haben. Gut, seine Arroganz war an der ein oder anderen Stelle dann doch zu viel, aber gut, nobody is perfect.

Endfazit: "A Spring to Hope" ist eine gelungene Fortsetzung. Nolia und Cam habe ich in mein Herz geschlossen und Nazeena ist einfach nur süß. Der Schreibstil ist super, auch wenn es mir besonders in den ersten hundert Seiten an Tempo gefehlt hat. Leider war das Ende sehr vorhersehbar und hätte mit einer guten Kommunikation vermieden werden können. Es ist ein toller Liebesroman mit einigen Überraschungen und der perfekten Portion Spannung. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Es werden u. a. Themen wie toxische Beziehung und Betrug (Ex-Freund), Depressionen und Suizidversuch, unerwartete Schwangerschaft und postpartale Depression, Gewalt, Kindesentführung, Racheporno und Erwähnungen von Erbrechen und Blut angesprochen.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Coldhart - Right & Wrong

Coldhart - Right & Wrong
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Worum geht es?: Elijah Coldwell hat genug - genug von der Panik, genug von all dem Leid, genug von seiner Angst. Alles, was er jetzt will, ist, Harrison Grant ein für alle Mal das Handwerk legen und ihn ...

Worum geht es?: Elijah Coldwell hat genug - genug von der Panik, genug von all dem Leid, genug von seiner Angst. Alles, was er jetzt will, ist, Harrison Grant ein für alle Mal das Handwerk legen und ihn für seine Taten zu bestrafen. Denn Grant verwandelte Elijahs Leben vor dreizehn Jahren nicht nur in einen Albtraum; er sorgt seither auch dafür, dass dieser Albtraum nicht endet. Eli weiß, dass er seine Familie nur vor seinem mächtigen Gegner beschützen kann, wenn er bereit ist, alles aufs Spiel zu setzen. Selbst wenn das bedeutet, dass er nicht nur die Frau verlieren könnte, die ihm mehr alles andere auf der Welt bedeutet, sondern auch sein eigenes Leben...

Das Cover: Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es passt perfekt zu den anderen Bänden der Reihe. Ich liebe die Ornamente auf dem Cover und auch der Schriftzug sieht edel aus.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Elijah und Felicity erzählt. Es ist schon eine Weile her, seit ich den zweiten Band gelesen habe, aber ich konnte mich noch genau an das fiese Ende des zweiten Teils erinnern. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass das Buch direkt da anknüpft, aber der Einstieg in dieses Buch war dann doch etwas komplizierter als erwartet. Ich brauchte meine Zeit, um wieder in die Geschichte zu finden. Lena Kiefer hat mal wieder ein spannendes Buch geschrieben und ich liebe ihre Art zu schreiben. Sie kann super Welten kreieren und Charaktere gut beschreiben, ohne zu ausladend zu werden. Die Kapitel hatten mit weniger als 20 Seiten die perfekte Länge. Der Schreibstil wäre perfekt gewesen, wenn nicht der Einstieg so holperig gewesen wäre und das Ende leider zu offensichtlich gewesen wäre. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Feinfühligkeit gewünscht. Die eine Szene wurde so offensichtlich geschrieben, dass man schnell wusste, wie das Buch enden wird. Schade.

Die Hauptfiguren: Felicity hat sich entschieden. Sie stellt sich auf die Seite von Elijah und möchte ihren Vater für seine Taten bezahlen lassen. Das erscheint aber gar nicht so einfach, denn dafür muss Felicity gute Miene zum bösen Spiel machen. Sie fängt ein Praktikum bei ihrem Vater an, um die Geheimnisse in seiner Firma auszukundschaften. Ihr werden aber immer mehr Steine in den Weg gelegt. Ihr Vater beobachtet sie Tag und Nacht und lässt sie sogar beschatten. Felicity hat eine gute Charakterentwicklung gemacht. Es hat mich gefreut, dass sie endlich mit Elijah zusammengearbeitet hat und nicht Dinge über seinen Kopf entschieden hat.

Elijah hat Grant versprochen, sich von Felicity fernzuhalten, und so kann er sie nur im Geheimen treffen. Elijah möchte endlich Grant eine Falle stellen und ihn für alle seine Taten büßen lassen. Sobald er jedoch einer Spur nachgeht, zahlt Grant ihm das gleich wieder heim. Es scheint, als ob Elijah gegen Windmühlen kämpft, aber er merkt schnell, dass er nur weiterkommt, wenn er seine gesamte Familie mit einbezieht. Ich fand es toll, wie seine gesamte Familie und Freunde ihn unterstützt haben. Auch Elijah ist und bleibt ein Herzensmensch. Vielleicht ist er ein kleiner Wolf im Schafspelz, aber man wünscht ihm nur das Beste. Besonders zum Schluss sind mir dann doch die Tränen gekommen. Elijah würde einfach alles tun, um Felicity zu schützen. Wer wünscht sich nicht so einen Freund?

Endfazit: Endlich konnte ich den Abschlussband lesen und alle offenen Fragen haben sich geklärt. Das Buch ist ein gelungener Abschluss, auch wenn mir das Ende zu offensichtlich war. Felicity und Elijah konnten mich als Protagonisten voll und ganz überzeugen. Man wünscht den beiden einfach nur das Beste. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Liebesromane mit einem Hauch von Sherlock Holmes lesen möchte.

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Es werden u. a. Themen wie Angststörungen/Panikattacken, posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Entführung, körperliche Misshandlung eines Kindes, Waffengebrauch, Erschießung eines Menschen, Tod eines Menschen, Tod eines Familienmitglieds und Androhung sexueller Gewalt angesprochen.

Reihen-Fazit: Es ist eine tolle Buchreihe, welche mich als Leser perfekt unterhalten hat. Wichtig ist allerdings noch mal zu erwähnen, dass die Bücher aufeinander aufbauen. Man muss sie somit in der richtigen Reihenfolge lesen. Ich kann allerdings jedem Leser nur empfehlen, vorher die Westwell-Reihe zu lesen. Hier erfährt man mehr zur Vorgeschichte und lernt Jess und Helena kennen, welche auch in dieser Reihe wieder vorkommen.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Echo der Hoffnung

Outlander - Echo der Hoffnung
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Worum geht es?: Inmitten der Wirren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beschließt Jamie Fraser 1777, mit seiner geliebten Claire nach Schottland zu reisen. Er will seine Druckerpresse aus Edinburgh ...

Worum geht es?: Inmitten der Wirren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beschließt Jamie Fraser 1777, mit seiner geliebten Claire nach Schottland zu reisen. Er will seine Druckerpresse aus Edinburgh holen, um die Rebellen zu unterstützen. Heißt es nicht, die Feder sei mächtiger als das Schwert? Die Reise birgt so manche Gefahr für die Liebenden, während ihre Freunde sich in den zunehmend blutigeren Gefechten auf verfeindeten Seiten wiederfinden.



Das Cover: Das Buchcover des Blanvalet-Verlags gefällt mir gar nicht. Ich bin ja sehr vorsichtig mit dem Lesen meiner Bücher, aber bei diesem Cover war nichts zu machen. Die Goldschrift auf dem Cover geht so schnell ab und dann ist das Cover so dünn, zu dünn für 1000 Seiten, sodass es Segelohren nun hat. Ich bin total enttäuscht und werde künftig nur noch die Bücher des Knaur Verlags kaufen. Die halten deutlich mehr aus.



Der Schreibstil: Die Kapitel aus der Sicht von Claire werden aus der Ich-Perspektive erzählt. Bei allen anderen Protagonisten ist es die Erzähler-Perspektive. Der Schreibstil in diesem Buch war ein Auf und Ab. Die ersten paar Kapitel waren gut, danach war es sehr langweilig und die letzten 200 Seiten konnten mich wieder catchen. Ich verstehe immer noch nicht, warum die Autorin so ausladend schreiben muss. Ja, sie kann eine tolle Welt erschaffen, aber muss man wirklich alles bis ins kleinste Detail erzählen? Hätte das Buch mehr spannende Kapitel eingebaut, dann hätte ich nicht einige Kapitel überflogen.



Die Hauptfiguren: Brianna und Roger sind wieder in die Zukunft zurückgereist und müssen nun wieder in ihrer Zeit zurechtfinden. Besonders Jemmy leidet unter dem Kulturschock und hat zunehmend Probleme in der Schule. Brianna fragt sich derweil, was ihre Eltern so machen und wie sie den Krieg überstanden haben. Dann findet Brianna Briefe von Claire an sie. > > Claire und Jamie beschließen, zurück nach Schottland zu reisen. Hier hat mir besonders gefallen, dass auch frühere Charaktere wie Ian und Jenny wieder mit eingebunden wurden. Aber das passierte leider viel zu spät. Auf ihrer Reise begegnen sie unter anderem Lord John und William. Es war bislang Jamie und John super gelungen, ihr Geheimnis zu bewahren, doch William sieht seinem Vater immer ähnlicher.



Endfazit: Mit dieser Buchreihe habe ich mittlerweile eine Hassliebe entwickelt. Ich liebe die Charaktere und das Worldbuilding, das Diana Gabaldon geschaffen hat. Ehrlich gesagt hätte ich aber lieber bei der TV-Serie bleiben sollen und nicht die Bücher lesen sollen. Es ist einfach zu detailliert und zu ausladend. Mal kurz ein paar Kapitel zu lesen, geht bei diesem Buch einfach nicht. Ich muss mich komplett auf dieses Buch konzentrieren und da kann keine Musik im Hintergrund laufen. Die Charaktere haben eine tolle Entwicklung gemacht und natürlich werde ich auch den nächsten Band lesen. Dennoch kann ich ehrlich jedem Fan nur empfehlen, bei der TV-Serie zu bleiben. Dort wurde vieles gekürzt, was ehrlich gesagt der Story sogar gut getan hat.



Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Be with Me

Be with Me
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Worum geht es?: Arran Adair ist nach langer Zeit in seine Heimat Ardnoch zurückgekehrt. In den schottischen Highlands will er sich ein neues Leben aufbauen und die Schatten seiner Vergangenheit hinter ...

Worum geht es?: Arran Adair ist nach langer Zeit in seine Heimat Ardnoch zurückgekehrt. In den schottischen Highlands will er sich ein neues Leben aufbauen und die Schatten seiner Vergangenheit hinter sich lassen. Doch Arran hat nicht mit Eredine Willows gerechnet. Die Pilates-Lehrerin von Ardnoch Estate ist ein Rätsel, das er unbedingt lösen will. Als sie ihm eine Nacht ohne Verpflichtungen anbietet, ist Arran überrascht und lässt sich darauf ein. Schnell ist er sich sicher, dass es zwischen ihnen ernst ist. Aber auch Eredine hat ein Geheimnis. Ihr fällt es schwer, sich ihm ganz anzuvertrauen und ihre Dämonen zu bekämpfen, um die aufkeimenden Gefühle zuzulassen.



Das Cover: Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Ich mag den Kontrast zwischen Dunkelbraun und Gold. Es sieht sehr edel aus und ist ein wahrer Blickfang.



Der Schreibstil: Auch dieses Buch wird wieder aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Arran und Eredine erzählt. Der Schreibstil ist in Ordnung. Man ist schnell im Geschehen drin und auch die Landschaft Schottlands wird wieder in diesem Buch super dargestellt. Mir persönlich ist die Geschichte jedoch zu häufig von der Haupthandlung abgedriftet. Dann ist plötzlich eine Hochzeitsplanung wieder deutlich interessanter als die Geschichte von Arran und Eredine. Ich finde es ja toll, wenn man auch alle anderen Protagonisten der anderen Bände weiter begleitet, aber das war mir in diesem Buch einfach zu viel. Die Liebesgeschichte zwischen Eredine und Arran war mir in manchen Punkten einfach nicht greifbar. Erst schwankt sie noch zwischen zwei Brüdern und schon ein paar Kapitel später ist es auf einmal die große Liebe mit Arran. Das hatte kein Hand und Fuß. Das Ende war ehrlich gesagt genau das Gleiche, was man von den anderen Bänden schon kannte. Es soll spannend sein, aber in ähnlicher Ausführung habe ich das schon in den anderen drei Bänden gelesen.



Die Hauptfiguren: Eredine ist eine junge Frau, die vor einigen Jahren Unterschlupf im Familienanwesen der Familie Adair gefunden hat. Sie musste damals aus tragischen Gründen untertauchen. Seitdem lässt sie keinen so richtig an sich ran. Jeder weiß, dass ihr richtiger Name nicht Eredine ist, aber keiner kommt an ihr Geheimnis ran. Eredine sehnt sich nach vielen Jahren endlich wieder nach Liebe und Zärtlichkeit. Den aufkeimenden Gefühlen zu Arran kann sie nur schwer widerstehen. Beide fangen eine Affäre an, aber Arran möchte mehr. Wie weit geht Eredine, um ihre Identität zu schützen, aber Arran nicht zu verlieren? Eredine fand ich schon von Anfang an den spannendsten Charakter in der gesamten Reihe. Leider ist sie in der Geschichte immer in den Hintergrund gerutscht und hat lieber anderen Charakteren die Bühne gegeben. Ich hätte mir noch mehr Einblicke in ihre Vergangenheit gewünscht. Dennoch ist mir Eredine ans Herz gewachsen und ich habe ihren Mut bewundert.

Arran ist ein Sohn der Adair-Familie. Während seine älteren Brüder Karriere gemacht haben, ist er durch die Welt gereist und hat einen Gelegenheitsjob nach dem nächsten gemacht. Arran hatte eine rebellische Phase, die tragisch geendet hat. Er gibt sich die Schuld am Tod eines Freundes und konnte bis heute diesen Tod nicht verarbeiten. Nun ist er zurück in Schottland und möchte sein Leben ordnen. Er möchte endlich Eredines Herz gewinnen und beruflich ankommen. Arran hat mir wirklich gut gefallen. Er ist der erste Adair, der nicht eine extreme toxische Art hat, seine Liebe zu zeigen. Klar, auch Arran hat so seine Macken, aber von allen Adairs war er mir bislang der Sympathischste. Ich mag es, wie er um die Liebe zu Eredine kämpft, ohne sie zu sehr in die Ecke zu drängen.



Endfazit: Das Buch ist eine gute Fortsetzung der Reihe. Eredine und Arran konnten mich als Protagonisten überzeugen, auch wenn sie zu wenig im Mittelpunkt der Geschichte standen. Es war schön, auch die Nebencharaktere wiederzusehen, auch wenn ich mir nur ein paar Ausschnitte gewünscht hätte und nicht die große Präsenz. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen in Ordnung, auch wenn es keine großen Überraschungen gab. Ich finde es allerdings sehr schade, dass die Autorin auch wieder in diesem Buch die gleichen Muster verwendet hat. In jedem Buch gibt es einen Stalker, vor dem die Protagonisten sich schützen müssen. Bei den ersten zwei Bänden war das ja noch spannend, aber wenn man das auch im 4. Band macht, ist das einfach nur einfallslos. Ich brauche das wirklich nicht und es nimmt dem Leser die Spannung. Insgesamt ist das Buch in Ordnung. Man kann es lesen, aber man hat auch nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat



Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Always You

Always You
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Worum geht es?: Arrochar Adair ist in den Ex-Bodyguard ihres berühmten Bruders Lachlan verliebt, und das seit sie denken kann. Doch Mac ist 13 Jahre älter als Arro und noch dazu, würde er niemals etwas ...

Worum geht es?: Arrochar Adair ist in den Ex-Bodyguard ihres berühmten Bruders Lachlan verliebt, und das seit sie denken kann. Doch Mac ist 13 Jahre älter als Arro und noch dazu, würde er niemals etwas tun, das Lachlan nicht gutheißen könnte. Aber auch Mac kann sich der Anziehung, die Arro auf ihn ausübt nur schwer entziehen. Und so sendet er Arro immer häufiger gemischte Signale. Liegt Arro falsch, wenn sie daran glaubt, mit genug Zeit, könnte aus den beiden wirklich ein Paar werden?

Das Cover: Das Cover gefällt mir wieder mal sehr gut. Ich mag den Kontrast zwischen Lila und Gold. Es kommt vom Design zwar immer noch nicht an den ersten Band ran, aber dem Verlag ist da ein schönes Buch gelungen.

Der Schreibstil: Wie auch die vorherigen Bände wird auch dieses Buch aus der Ich-Perspektive von Arrochar und Mac erzählt. Der Schreibstil war insgesamt in Ordnung. Ich finde es leider nur sehr schade, dass die Autorin vieles aus dem ersten Band wiederholt hat. Auch in diesem Buch gibt es wieder Drohbriefe und einen Stalker. Muss dieses Muster wirklich in jedem Buch sein? Ich denke, auch ohne dieses Drama hätte man eine tolle Geschichte erschaffen können. So war ich leider ein wenig gelangweilt, weil ich als Leser erst kürzlich fast die gleiche Geschichte mit anderen Protagonisten gelesen habe. Das Ende war sehr erwartbar und konnte mich leider nicht catchen.

Die Hauptfiguren: Arrochar ist die jüngste und einzige Tochter der Adair-Familie. Sie ist schon seit ihrer Teeniezeit in Mac verliebt, welcher sie aber immer als kleine Schwester gesehen hat. Nachdem nun schon ihre älteren Brüder allesamt deutlich jüngere Partnerinnen haben, wittert Arro ihre Chance und versucht nun einen neuen Anlauf, um Macs Herz zu gewinnen. Ich muss gestehen, ich hatte mich auf Arrochar sehr gefreut. Sie ist so anders als Robyn und Regan, weshalb ich gespannt war. Anfangs war ich auch noch total begeistert von ihr. Schließlich ist sie Forstingenieurin und arbeitet in einer männerdominierten Welt. Das Blatt hat sich aber schnell gewendet. Arrochar ist dermaßen launisch und das zieht sich fast durch das ganze Buch. Sie schnauzt jeden an, bloß weil Mac keine Beziehung mit ihr eingehen will. Die letzten Sympathiepunkte hatte sie dann bei mir verspielt, als sie dann anfing, ihn zu beleidigen, bloß weil er immer noch keine feste Beziehung mit ihr möchte. Arrochar ist Anfang dreißig, benimmt sich aber wie ein pubertäres Mädchen. Natürlich kann ich es verstehen, wenn man unglücklich verliebt ist und diese Liebe nicht erwidert wird, aber Arrochar treibt es echt auf die Spitze. Sorry, aber ich kam mit ihr einfach nicht klar.

Mac ist der ehemalige Bodyguard von Lachlan und wohnt ebenfalls auf dem Anwesen der Familie Adair. Vor einigen Jahren haben er und Arrochar sich beinahe geküsst und seitdem versuchen beide, sich aus dem Weg zu gehen. Mac möchte einfach keine Beziehung mit ihr eingehen. Zum einen ist da der Altersunterschied von mehr als 10 Jahren und dann ist da noch der Fakt, dass Robyn (Macs Tochter) mit Lachlan (Arrochars Bruder) verheiratet ist. Er distanziert sich immer mehr von ihr, aber spürt doch eine Anziehung zu ihr. Mac fand ich schon in den vergangenen Büchern interessant und war auf seine Geschichte gespannt. Mac war in diesem Buch wirklich der Lichtblick. Er ist charmant und der wahre Gentleman. Arrochar schnauzt ihn immer wieder an und er lässt es immer wieder über sich ergehen. Besonders Macs Therapiesitzungen waren wirklich interessant und haben eine tolle Charakterentwicklung gezeigt. Was aber Mac in Arrochar gesehen hat, ist mir bis jetzt immer noch schleierhaft.

Endfazit: Ach, was soll ich sagen, diese Reihe ist wirklich eine Berg- und Talfahrt. Der erste Band war eine große Enttäuschung. Der zweite Band war super und dieser Band war leider wieder eine kleine Enttäuschung. In diesem Buch hat es mir an Kreativität gefehlt. Viele Ereignisse wurden einfach wiederholt. Der Schreibstil ist in Ordnung, konnte mich jedoch nicht vom Hocker reißen. Mit Arrochar als Protagonistin wurde ich leider überhaupt nicht warm, aber Mac hat mich begeistern können. Ich mochte es, in seine Gefühlswelt einzutauchen und konnte vieles deutlich besser verstehen. Ich bin gespannt, wie der 4. Band so wird.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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