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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2022

Anders. Trauernd. Intensiv.

Ein unendlich kurzer Sommer
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Leseerlebnis:
"Ein unendlich kurzer Sommer" wird  durch einen
Erzähler, meist aus den Perspektiven der Protagonisten Lale und Christophe, erzählt. Dabei lernt man beide sehr gut kennen.
Leider weckt der ...

Leseerlebnis:
"Ein unendlich kurzer Sommer" wird  durch einen
Erzähler, meist aus den Perspektiven der Protagonisten Lale und Christophe, erzählt. Dabei lernt man beide sehr gut kennen.
Leider weckt der Klappentext ganz andere Erwartungen. Der Ausschnitt ist Teil des Prolog und erzählt eine Nebengeschichte aus der Vergangenheit, die mit der eigentlichen Story nur am Rande zu tun hat. Daher hatte ich mir eine ganz andere Handlung vorgestellt.
Die Autorin schreibt eine Geschichte, die deutlich weiter reicht als man zunächst denkt. Man verbringt eine längere Zeit auf einem Campingplatz irgendwo in Deutschland und lernt alle seine Bewohner inklusive ihrer Schwierigkeiten und teilweise auch ihrer Vergangenheit kennen.
Der Handlungsverlauf war durchweg gut nachvollziehbar, obwohl ich manchmal das Gefühl hatte, das er sich etwas in Nebensächlichkeiten verliert. Ich denke auch, dass eine reduzierte Anzahl an Nebengeschichte der Story gut getan hätte.
Nichtsdestoweniger war es eine interessante Geschichte, die ich gerne gelesen habe, auch wenn ich eine etwas lockerere Sommerlektüre erwartet hatte.
Fazit :
Eine interessante Geschichte mit vielen Nebengeschichten, über Neuanfänge, verpasste Chancen, Trauer, Tod und natürlich die Liebe.

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Veröffentlicht am 09.07.2022

Bunt. Wunderschön. Romantisch.

Tausend Farben der Liebe
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Leseerlebnis :
"Tausend Farben der Liebe" war mein erstes Buch von Hannah Siebern. Hier kann ich gleich anmerken, dass es dabei bestimmt nicht bleiben wird.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus ...

Leseerlebnis :
"Tausend Farben der Liebe" war mein erstes Buch von Hannah Siebern. Hier kann ich gleich anmerken, dass es dabei bestimmt nicht bleiben wird.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive der Protagonisten Zac und Nell in der Ich-Form. Mit dieser Story hat mich die Autorin in ein, für mich, ganz neues Thema entführt - Synästhesie. Sie schreibt sehr gefühlvoll, flüssig und konnte mich direkt an die Handlung fesseln. Sowohl Nell als auch Zac werden wundervoll tiefgründig und authentisch gezeichnet. Ich konnte mich sehr gut in beide hineinfühlen und ihre jeweiliges Handeln nachvollziehen.
Die Geschichte hat mich im Verlauf nicht mehr losgelassen und mich immer weiter vereinnahmt und tief berührt. Beide Protagonisten waren so greifbar, dass man das Gefühl hat sie schon lange zu kennen. Dadurch war ich auch sehr traurig sie ziehen lassen zu müssen.
Fazit:
Ich kann diese traumhaft schöne Geschichte mit all ihren Facetten, ihren Farben und ihren Tönen jedem/r empfehlen, der/die gerne etwas fürs Herz liest.

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Veröffentlicht am 09.07.2022

Erfrischend. Bildhaft. Nordisch.

Fischbrötchen und Schokoküsse
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Leseerlebnis :
"Fischbrötchen und Schokoküsse" ist bereits der 4. Band der Förderliebe- Reihe von Jane Hell. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der Protagonistin Mari (Marina) in der Ich-Form. ...

Leseerlebnis :
"Fischbrötchen und Schokoküsse" ist bereits der 4. Band der Förderliebe- Reihe von Jane Hell. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der Protagonistin Mari (Marina) in der Ich-Form. Ich habe mich schnell in die Geschichte eingefunden, leider aber mit Mari nur langsam warm geworden. Auch für ihren Love Interest Tim-Ove konnte ich mich nicht direkt erwärmen. Vielleicht passt es mit den beiden aber gerade auch deshalb so gut.
Man muss ja auch nicht alle Charaktere lieben; Hauptsache sie wirken realistisch und authentisch und dies ist definitiv der Fall.
Auch wenn der Beginn der Liebesgeschichte der beiden für mich etwas hastig war, habe ich mich sehr wohl in der Geschichte gefühlt.
Die Beschreibungen von Eckernförde waren wieder sehr bildhaft. Die Autorin schreibt gewohnt flüssig, erfrischend und unheimlich herzlich.
Ich lese ihre Bücher immer wieder gerne und freue mich auch immer wieder auf bekannte Gesichter zu treffen.
Fazit :
Auch wenn ich die anderen Bände der Reihe etwas lieber mag, erhält auch dieser eine definitive Leseempfehlung meinerseits. Eckernförde ist immer wieder schön und eine (Lese)Reise wert.

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Veröffentlicht am 07.07.2022

Bewegend. Ermutigend. Befreiend.

The Feeling Of Forever
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Leseerlebnis :
"The feeling of forever" ist der dritte und gleichzeitig der finale Band der St. Clair Campus Reihe von Yvy Kazi.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der Protagonistin Penelope ...

Leseerlebnis :
"The feeling of forever" ist der dritte und gleichzeitig der finale Band der St. Clair Campus Reihe von Yvy Kazi.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der Protagonistin Penelope (Penny) in der Ich-Form.
Problemlos habe ich in die Geschichte hineingefunden und konnte mich gut mit Penny identifizieren. Ich habe mit ihr gefühlt, geliebt, gezweifelt und gelitten. Jede Emotion war komplett und intensiv spürbar.
Auch Cameron hat mir extrem gut gefallen. Er wurde sehr glaubhaft, tiefgründig und facettenreich gezeichnet. Lediglich seine Tochter Lucy wurde für mich nicht altersentsprechend gezeichnet. Die Aussagen ihrerseits passten einfach nicht zu ihrem Alter. Sie wurden oft als Instrument genutzt, was bei mir leider nicht aufging. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt, der mein Lesevergnügen kaum geschmälert hat.
Yvy Kazi schiebt gewohnt flüssig, erfrischend und sehr gefühlvoll. Viele schwierige Themen werden behutsam, authentisch und glaubhaft aufgearbeitet bzw. dargestellt.
Die Entwicklung der Protagonisten und auch das Wiederlesen mit den bekannten Charakteren aus den vorherigen Bänden hat mir sehr gut gefallen.
Für mich ein schöner und gelungener Abschluss der Trilogie. Ein besonderes Highlight ist natürlich der Epilog für alle Leser:innen der Reihe.
Fazit :
Ein wundervolles Finale, das  viele wichtige Themen anspricht und dabei den Fokus nicht verliert. Die Liebesgeschichte zwischen Cam und Penny hat mich sehr berührt und ich werde die beiden so schnell nicht vergessen.

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Veröffentlicht am 03.07.2022

Romantisch. Feministisch. Divers.

Falling in love was not the plan
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Leseerlebnis :
Meine drei Schlagworte übernehme ich dieses Mal vom Verlag, weil sie einfach perfekt passen. "Falling in love was not the plan" wird aus der Sicht der Protagonistin Eliza in der Ich-Form ...

Leseerlebnis :
Meine drei Schlagworte übernehme ich dieses Mal vom Verlag, weil sie einfach perfekt passen. "Falling in love was not the plan" wird aus der Sicht der Protagonistin Eliza in der Ich-Form erzählt. Auch wenn ich ein komplett anderer Typ bin als sie, hat es die Autorin geschafft, dass ich mich komplett in sie hineinversetzen konnte und auch ihr Handeln nachvollziehen konnte.
Eliza wird wunderbar und mit sehr viel Tiefe gezeichnet. Auch Len, ihr Love Interest, erhält nach und nach mehr Farbe.
Mit diesem Buch zeigt Michelle Quach, wie schnell sich Worte verselbständigen können und welches Ausmaß diese Eigendynamik annehmen kann. Die Geister, die ich rief...
Die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere im Handlungsverlauf hat mir dabei sehr gut gefallen. Auch die Nebenfiguren haben mir in diesem Buch sehr gut gefallen.
Die Autorin schreibt mit viel Gefühl, flüssig und sehr zeitgemäß. Interessant war auch der Einblick in die ethnische Herkunft Elizas und ihr Umgang damit. Soviele unterschiedliche Kulturen, zu denen sie sich doch nicht zugehörig fühlt.
Ich habe mich sehr über den feministischen Part in dem Buch gefreut und auch das aufgezeigt wurde, wie schnell man damit selbst ungewollt als junge Frau in einen Zwiespalt gerät und wie man am damit umgeht.
Fazit :
"Falling in love was not the plan" ist eine bedeutsame Geschichte über Selbstliebe, Feminismus und das Eintreten für die eigenen Rechte. Selbst wenn man sich auf dem Weg dorthin verliebt. Große Leseempfehlung meinerseits.

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