Dies war mein erstes Buch von Jojo Moyes und ich habe es an einem Stück verschlungen. Seit diesem Buch bin ich ein riesen Fan von Jojo Moyes und habe es, wie ihre anderen Bücher, in einem Jojo Moyes Marathon ...
Dies war mein erstes Buch von Jojo Moyes und ich habe es an einem Stück verschlungen. Seit diesem Buch bin ich ein riesen Fan von Jojo Moyes und habe es, wie ihre anderen Bücher, in einem Jojo Moyes Marathon gerade zum zweiten mal gelesen und bin immer noch so begeistert wie beim ersten mal.
Inhalt:
Nachdem Jessica Thomas Mann sich aus dem Staub gemacht hat steht sie alleine mit den zwei Kindern Nicky und Costanza und zwei Jobs da, aber trotzdem reicht das Geld vorne und hinten nicht. Als hätte sie nicht schon genug um die Ohren bekommt ihre Tochter auch noch ein Stipendium für eine Eliteschule, beim fast die kompletten Kosten gedeckt werden, aber eben nur fast. Während ihres Jobs bei dem Softwareentwickler Ed ergibt sich die Gelegenheit auf ein Bündel Geld, mit dem all ihre Probleme gelöst wären. Ausgerechnet Ed sammelt die Familie auf, als diese mit ihrem Auto liegen bleiben.
Ich finde es toll, dass Jess so ein authentischer Charakter ist, da sie eine von vielen ist, die dieses Problem haben. Man empfindet während dem Lesen die Ungerechtigkeit in ihrem Leben, was in gewisser Weise die Augen öffnet. Manchmal kommt Jess doch etwas naiv rüber, vor allem wenn es um das Thema Geld geht, aber da man ihre Geschichte kennt, kann man es ihr kaum verübeln. Die Geschichte ist sehr einfühlsam geschrieben, sodass neben dem ein oder anderen Lacher auch so manch eine Träne aus dem Auge fließt.
Ein wirklich tolles Buch, das sich nicht so einfach aus der Hand legen lässt und die Liebe zu Jojo Moyes, die mit ihrem fesselnden Schreibstil einfach überzeugt, entfacht.
Eigentlich war dieses Buch für "Etwas zwischendurch" gedacht, aber bei dieser Annahme habe ich mich gewaltig getäuscht.
Man wird gut verständlich in die Reihe eingeführt, was besonders an dem angenehmen ...
Eigentlich war dieses Buch für "Etwas zwischendurch" gedacht, aber bei dieser Annahme habe ich mich gewaltig getäuscht.
Man wird gut verständlich in die Reihe eingeführt, was besonders an dem angenehmen Schreibstil der Autorin liegt. In diesem Buch der Reihe geht es um die älteste der 6 Schwestern, die alle aus unterschiedlichen Teilen der Welt von Pa Salt adoptiert wurden. Während fünf der Schwestern bereits das märchenhafte Anwesen Atlantis verlassen haben, lebt die kluge aber auch etwas verängstigte Maia noch auf dem Anwesen am Genfer See. Die Geschichte beginnt mit dem rätselhaften Tod des Adoptivvaters der sieben Schwestern, die bis zu diesem Zeitpunkt nichts über ihre "wahre" Herkunft wissen. Pa Salt hinterlässt jeder Schwester Koordinaten sowie einen Brief mit Hinweisen wo sie mit ihrer Suche nach ihrer Herkunft beginnen können.
Mit den Koordinaten und dem Brief begibt sich Maia nach Rio und findet dort Hilfe von dem Übersetzter Floriano, der ihr bei der Suche nach ihrer Vergangenheit hilft. Maia stößt schließlich auf die Geschichte von Izabela Bonifacio, einer schönen jungen Frau aus gehobenen Kreisen, die in den 1920er Jahren in Rio de Janeiro lebt. Izabela reist vor ihrer Hochzeit nach Europa und verliebt sich in Paris in einen jungen Künstler und eine fesselnde Liebesgeschichte beginnt. Maia erfährt im Laufe der Geschichte von Izabela, welche Rolle sie in dieser schönen, aber auch tragischen Liebesgeschichte spielt, erfährt mehr von ihren brasilianischen Wurzeln und beginnt ihre ganz eigene Liebesgeschichte zu schreiben.
Das Buch lässt sich nicht mehr aus der Hand legen, da die Charaktere so gut dargestellt werden, dass man immer mehr Empathie für diese entwickelt und sich in sie herein versetzten kann. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wobei die Abstände sehr gut gewählt wurden, da die Sprünge nicht zu schnell waren, dass man durcheinander kommen könnte, aber auch nicht zu langsam waren, als das man die "andere" Geschichte vergessen könnte. Die beiden Geschichten waren auf faszinierende Weise miteinander verwoben, sodass man immer weiter lesen wollte, da man wissen wollte, wie es mit Maia und Izabela weiter geht und es nicht abwarten konnte bis aus zwei Geschichten eine wurde.
Schon während des Lesens wurde ich ein riesiger Fan von Lucinda Riley und musste mir umgehend die nächsten Bände der Reihe besorgen, da ich wissen wollte wie es mit den anderen Schwestern weitergeht, aber auch wie sich die Rätsel, die sich im Laufe des Buches (aber auch in den anderen Teilen der Reihe) ergeben haben, weiterentwickeln und unbeantwortete Fragen wie "Was hat eigentlich Zed Esru mit den Schwestern zu tun" beantwortet werden.
Das Buch stand lange Zeit ohne Beachtung in meinem Regal herum. Obwohl ich von einem anderen Band der Reihe begeistert war, habe ich das Buch lange Zeit nicht angerührt, was ich im Nachhinein bereue.
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Das Buch stand lange Zeit ohne Beachtung in meinem Regal herum. Obwohl ich von einem anderen Band der Reihe begeistert war, habe ich das Buch lange Zeit nicht angerührt, was ich im Nachhinein bereue.
Die Geschichte beginnt etwas schleppend mit den drei Göttinnen Venus, Hera und Athene, die den trojanischen Krieg beenden wollen, den sie, entgegen der heut bekannten Sagen, nicht verursacht haben. Die drei schmieden einen Plan, in dem sich der Kämpfer Achilles, der auf Seiten der Griechen kämpft, aus der Schlacht ziehen soll. Venus, als Göttin der Liebe möchte dies mit Hilfe einer Frau, in die sich Achilles verlieben soll, erreichen, bloß gibt es da ein Problem: Alle Frauen dieser Zeit fürchten ihn. Um dieses Problem zu lösen sucht Venus in der modernen Welt nach einer geeigneten Frau, die sich nicht von Achilles Temperament abschrecken lässt. So finden sich die Freundinnen Kat und Jacky schließlich in der antiken Welt wieder und wollen so schnell wie möglich den "Auftrag" erledigen und in ihre Welt zurück, jedoch bringen der gut aussehende Achilles und sein ebenso gut aussehender Cousin Patrokles ihre Entscheidung ins wanken.
Zu Beginn hat die Geschichte doch sehr wenig mit den Fakten aus dem Geschichtsunterricht zu tun, ist jedoch deutlich heißer, sodass man das Buch nicht so leicht aus der Hand legen kann. Besonders hat mir gefallen, dass nicht der antike Held, der wahre Held der Geschichte ist, sondern ganz modern, die Frau. Am Ende werden die Begebenheiten so geregelt, dass die "geschichtlichen Fakten" wieder stimmen, jedoch eher auf einer verdrehten Weise. Auch muss ich sagen, dass das Ende meiner Meinung nach dann doch etwas "too much" war und auch etwas abrupt war. Dies bringt zwar einen kleinen Abschlag mit sich, trotzdem ist das Buch nur weiter zu empfehlen.
Ich habe die Bücher nicht in der Reihenfolge gelesen, wie sie erschienen sind, sodass ich schon vorab ein paar Infos aus Alkyones Geschichte kannte, weshalb ich das Buch unbedingt so schnell wie möglich ...
Ich habe die Bücher nicht in der Reihenfolge gelesen, wie sie erschienen sind, sodass ich schon vorab ein paar Infos aus Alkyones Geschichte kannte, weshalb ich das Buch unbedingt so schnell wie möglich lesen wollte.
Zum Inhalt:
In diesem Buch geht es um Alkyone d´Apliese, kurz Ally, die nach Maia die zweitälteste der 6 Schwestern ist, die allesamt von Pa Salt adoptiert wurden und daher aus unterschiedlichen Teilen der Erde stammen. Ally ist Profiseglerin, lernt einen netten Mann kennen, verliebt sich, kurz gesagt: Ihr Leben verläuft perfekt. Dieses Idyll wird jedoch durch die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Adoptivvaters getrübt. Sie erhält, wie ihre Schwestern, von Pa Salt einen Brief und Koordinaten, wo er sie "gefunden" hat, geht diesem jedoch nicht gleich nach. Als das Schicksal noch einen drauf gesetzt hat, indem ihre große Liebe stirbt, folgt sie den Hinweisen aus dem erhaltenen Brief und landet in Norwegen, wo sie von der Geschichte der jungen Anna Landvik erfährt, einer aufsteigenden Sängerin, die sich jedoch erst mal auf den falschen Mann einlässt. Im Laufe der Geschichte findet Ally nicht nur zu ihren eigenen Wurzeln, sondern findet auch ihre Liebe zur Musik wieder, die sie mit ihrer Familie verbindet
Nachdem ich schon den ersten Band der Reihe und auch "Die Perlen Schwester" regelrecht verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Ich wurde wieder, dank Lucinda Rileys einzigartigen Schreibstil, sofort in die Geschichte hineinversetzt und Ally war mir von Anfang an sympathisch. Das Buch hat einen stürmischen Anfang, in dem viel passiert, es ist jedoch nicht überladen, sondern fesselt einen von der ersten Sekunde an, an das Buch. Man lernt Ally als starke Persönlichkeit kennen, die sich, trotz schwerer Schicksalsschläge, nicht den Wind aus den Segeln nehmen lässt und sich ins Leben zurück kämpft. Auch die Geschichte der jungen Anna fesselt einen sehr, obwohl man dies am Anfang nicht erwarten würde, doch sie wächst zu einer ebenso starken Frau heran, wie Alkyone es in der Gegenwart ist. Faszinierend finde ich es immer wie die Autorin es schafft, die zwei Handlungsstränge am Ende zu einem zusammenzufügen, ohne das man beim Lesen durcheinander kommt oder es zu viel wird. Zusätzlich bin ich von den Beschreibungen Norwegens begeistert gewesen, wie ich nicht erwartet habe. Die zwei bisherigen Bände führten mit Rio und Australien in warme, sonnige Gegenden, was ich persönlich bevorzuge. Daher war ich gespannt wie mir die Geschichte in einem nördlichen, kälteren Land gefallen würde. Jedoch wurde ich durch die Beschreibungen der Autorin förmlich mitgerissen und bin jetzt ganz begeistert von Norwegen.
Mein Fazit: "Die Sturmschwester" ist mein bisheriger Lieblingsteil der Reihe, jedoch fehlt noch "Die Sonnenschwester", die ich gerade begonnen habe zu lesen, den man einfach gelesen haben muss und man, nachdem man ihn einmal in die Hand genommen hat, nicht mehr weglegen kann.
Kaum habe ich dieses Buch angefangen, habe ich es schon zu Ende gelesen (trotz sagenhafter 824 Seiten), da ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte und ganze Nächte durchgelesen habe. Das Buch ist ...
Kaum habe ich dieses Buch angefangen, habe ich es schon zu Ende gelesen (trotz sagenhafter 824 Seiten), da ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte und ganze Nächte durchgelesen habe. Das Buch ist sehr dick und hat viele Seiten, trotzdem kommt einem die Geschichte sehr kurzweilig vor und es gibt keinen Moment in dem man sich langweilt oder hofft, dass es bald mit der Story weitergeht.
Das Cover ist wunderschön und gefällt mir von den bisherigen Büchern am besten, da es gekonnt den Inhalt wiederspiegelt. Die aufgehende Sonne am Himmel (man konnte es auch als einen Sonnenuntergang sehen, für mich ist es jedoch passend zur Story ein Sonnenaufgang) in Verbindung mit den Sternen am Himmel könnte nicht passender gewählt sein. Die Sterne stellen meiner Meinung nach das Sternbild der Sieben Schwestern dar, das in den bisherigen Bänden schon oft erwähnt wurde, vor allem da es sieben Sterne sind. Die aufgehende Sonne stellt meiner Meinung nach Elektra dar, die nicht nur selbst eine aufgehende Sonne am Himmel ist, sondern auch wie diese strahlt, aber auch die intensive Kraft der Sonne in sich trägt. Wenn man das Cover betrachtet, fühlt man sich sofort nach Afrika versetzt und kann die Wärme schon fast auf der Haut spüren und die Reiselust wird geweckt.
Zum Inhalt:
In diesem Band geht es um Elektra, die jüngste der sechs Schwestern, die Pa Salt aus allen Erdteilen der Welt adoptiert hat und die in einem märchenhaften Schloss namens Atlantis am Genfer See aufgewachsen sind. Elektra, mit ihren afrikanischen Wurzeln, ist bildhübsch und arbeitet als Topmodel. Sie hat jedoch ein Problem: Ihre Alkohol- und Drogenabhängigkeit. Nach dem plötzlichen und mysteriösen Tod von Pa Salt kommt sie wie alle Schwestern nach Atlantis und erhält einen Brief und Koordinaten mit Hinweisen über ihre Herkunft. Zunächst scheint sie ihre Vergangenheit nicht zu interessieren und sie lebt ihr Leben wie bisher und eckt dabei, wie schon in ihrer Kindheit, ganz schön an. In ihrem turbulenten Leben ändert sich praktisch alles auf einmal, nicht nur ihr Sucht die aus dem Ruder läuft, sondern es tritt auch noch ihre Großmutter Stella Jackson auf den Plan, die ihr die Geschichte der jungen Amerikanerin Cecily erzählt, die aus gutem Hause kommt, aber kein Glück in der Liebe zu haben scheint und ihre Patentante Kiki in Kenia besucht..... und so beginnt die Geschichte um Elektras Vergangenheit.
Das Buch hat mit ehrlich gesagt von der bisherigen Sieben Schwester Reihe bisher am besten gefallen und ich bin einfach nur begeistert. In den vorherigen Bänden wird Elektra als nervtötend und eher negativ dargestellt. Diese Darstellung ist auch zu Beginn des Buches noch vorhanden, jedoch erhält man immer mehr Einblicke, zu Elektras kaputten Seel, die sich nur danach sehnt geliebt zu werden. Von allen Schwester, die nacheinander ein neues Leben gefunden haben und sich verändert haben, gefällt mir Elektras Veränderung am meisten, da es eine 180° Wendung ist im aller positivsten Sinne. Sie ist ein Mensch mit vielen Fehlern und Problemen, der sich nicht helfen lassen will, was sie für mich persönlich sehr lesernah erscheinen lässt, da jeder seine Probleme hat und oft nicht genug Vertrauen aufbringen kann, um sich helfen zu lassen. In den bisherigen Bänden war ich immer von der Vergangenheit etwas mehr fasziniert als von der Gegenwart (mit Ausnahme von "Die Sturmschwester") und wollte schnell weiterlesen, um zu wissen wie es weitergeht. Hier war das jedoch nicht der Fall, Elektras Geschichte hat mich mehr in den Bann gezogen als die Geschichte von Cecily, was jedoch nicht heißt, dass ich ihre Geschichte nicht auch faszinierend fand. Während Elektras Geschichte turbulent beginnt, startet Cecilys Geschichte langsamer, trotzdem ist sie spannend und mitreisend. Besonders schön fand ich, dass sie ihr privilegiertes Leben aus Liebe zu einem Kind aufgibt, dass nicht ihr eigenes ist und aus dieser Liebe heraus eine einzigartige Persönlichkeit entwickelt. Sie zeigt, dass Liebe keine Grenzen kennt und das es nicht drauf ankommt, dass man die gleichen Gene teilt.
Besonders haben mir auch die Nebencharaktere der Geschichte gefallen, die alle zu den "Außenseitern" gehören und so ihre Probleme mit sich rumschleppen. Jeder Figur aus Elektras Umkreis wurde nicht nur ihr im Laufe des Buches sympathischer, sondern auch mir, sodass ich sie am Ende in mein Herz geschlossen habe und gerne wüsste wie es mit ihren Geschichten weitergeht.
Leider bin ich etwas traurig, da das Buch schon zu Ende ist, da ich es in einem Fluss lesen konnte (mit ein paar wenigen Stunden Schlaf dazwischen) und es als sehr kurzweilig empfunden habe. Das Ende hätte meiner Meinung nach noch viiiel länger sein können und ich bin gespannt was sich die Schwestern so zu sagen haben, vor allem was sie zu der neuen Elektra sagen, wenn sie sich alle treffen. Als besonders gemein finde ich es von der Autorin einen am Ende des Buches mit einem so großen Cliffhanger zurückzulassen, der es mich kaum erwarten lässt wie es weitergeht und hoffentlich werden die ungeklärten Fragen geklärt, die sich im Laufe der Reihe angesammelt haben, obwohl diese vor lauter Spannung in diesem Teil weit in den Hintergrund gerückt sind.