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Schaukelsehnsucht

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.12.2025

Eine leise Geschichte, in die man sich einkuscheln und genießen kann.

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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Die Geschichte hat mich positiv überrascht. Zunächst war es natürlich das herbstliche Cover mit einem der eindrucksvollsten Herbstfarbschnitte, das meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Ich verbinde ...

Die Geschichte hat mich positiv überrascht. Zunächst war es natürlich das herbstliche Cover mit einem der eindrucksvollsten Herbstfarbschnitte, das meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Ich verbinde den Herbst mit Gemütlichkeit, einem heißen Getränk und atmosphärischen Geschichten – so wie dieser.

Jonna mochte ich sofort. Ihre Mischung aus Verletzlichkeit, Authentizität und Mut haben sie zu einer wunderbaren Protagonistin gemacht. Sie wächst langsam über sich hinaus und gewinnt immer mehr an Sicherheit – das zu beobachten, war einfach schön. Das Tempo ihrer Entwicklung erschien mir realistisch: kein von 0 auf 100, kein ellenlanges Ziehen, einfach perfekt. Mads fand ich total spannend und es hat wirklich etwas gedauert, bis ich ihn verstehen konnte. Es hat mir Freude bereitet, ihn nach und nach kennen- und verstehen zu lernen. Seine Beweggründe zu erfahren und ihn dann in mein Herz zu schließen, war großartig. Doch auch alle Nebencharaktere waren grandios ausgearbeitet. Das Setting: Herbstvibes pur!

Ich würde dann gern sofort ins Copenhagen Cinnamoin reisen

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, und doch verleiht er der Geschichte an den passenden Stellen eine gewisse Tiefe. Eine leise Geschichte, in die man sich einkuscheln und genießen kann.
Eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Manchmal lohnt es sich, seine Mauern ein Stückchen herunterzufahren und sich selbst zu vergeben.

Schneegestöber in den Highlands
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Manchmal braucht eine Geschichte nur wenige Seiten, um mich tief im Herzen zu berühren – so wie diese. Wir lernen Finn kennen, einen ehemaligen Soldaten. Nach einem traumatisierenden Einsatz hat er sich ...

Manchmal braucht eine Geschichte nur wenige Seiten, um mich tief im Herzen zu berühren – so wie diese. Wir lernen Finn kennen, einen ehemaligen Soldaten. Nach einem traumatisierenden Einsatz hat er sich zurückgezogen. Ihn quälen immense Schuldgefühle und er lebt komplett einsam und zurückgezogen in einem süßen Cottage . Doch als Maisie in sein Leben tritt, beginnt sich einiges zu verändern. Zwar geraten die beiden anfangs häufig aneinander, doch die emotionale Spannung zwischen ihnen entwickelt sich rasch – und wirkt dennoch authentisch.

Doch dann verschwindet plötzlich ein Wanderer – niemand kann ihn retten und Finn und Maisie beschließen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen, um nach ihm zu suchen.

Anfangs noch eher mürrisch, entwickelt sich Finn immer weiter. Seine verschlossene Art war für mich sehr gut nachvollziehbar, wenn man bedenkt, welch inneren Bildern und dysfunktionalen Annahmen über sich selbst er ausgesetzt ist. Die Einsamkeit, Abgeschiedenheit und die Ablehnung sind nichts weiter als reiner Selbstschutz. Maisie ist herzlich, offen und empathisch.

Manchmal lohnt es sich, seine Mauern ein Stückchen herunterzufahren und sich selbst zu vergeben.

Es ist eine wunderschöne, kurze Geschichte, die mein Herz erwärmt und mich zum Nachdenken angeregt hat.

(unbezahlte Werbung)
Die Rezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinfluss

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Ein soooo wichtiges Buch

Was die Nacht nie vergisst
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✨️Hat euch schon einmal eine Widmung dazu gebracht, ein Buch zu lesen?✨️

Hier hat sie sofort meine Neugier geweckt.
Auch wenn keine Worte der Welt echten Schmerz stillen können – vielleicht fühlt sich ...

✨️Hat euch schon einmal eine Widmung dazu gebracht, ein Buch zu lesen?✨️

Hier hat sie sofort meine Neugier geweckt.
Auch wenn keine Worte der Welt echten Schmerz stillen können – vielleicht fühlt sich die eine oder andere Frau mit ihren Erfahrungen nicht mehr ganz so allein🫂– und vor allem gesehen.

Von der ersten Seite an hat die Geschichte mich gefesselt. Schnell wird deutlich, was Mona antreibt, an einer Reality-Show teilzunehmen, obwohl sie diese zutiefst verteufelt. Was Samu allerdings konkret dazu bewegt, bleibt zunächst geheim. Die Geschichte wird sowohl aus Monas als auch aus Samus Perspektive erzählt.

✨️Samu ist ein toller Mann. Bloß ist es in einer Welt, in der man nicht weiß, wem man überhaupt noch glauben kann, gar nicht so leicht, einem Menschen zu vertrauen.
✨️Mir hat besonders der Zusammenhalt der Frauen gefallen. Wie sie lernen, für sich einzustehen und ihre Stimme zu erheben.
✨️Doch welches Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Vorfall? Welche Wahrheit konnte Fine ihrer Freundin nicht erzählen?
Es ist grandios, wie Justine Pust uns häppchenweise die Details zukommen lässt. In kurzen Auszügen werden Fines Notizen eingeblendet, die nach und nach ein vollständiges Bild ergeben.

Auch die Klatschpresse darf in dieser Geschichte natürlich nicht fehlen – sie heizt die Gerüchteküche ordentlich an. Der Klatsch wird durch eigenständige Artikel integriert, die zwischen den Kapiteln platziert sind.

✨️Wo beginnt ein Übergriff? Ist es ein bloßer Blick? Ein Wort? Eine Berührung? Das Überschreiten einer Grenze? Oder ist es vielleicht all das?✨️

✨️Fazit✨️
Wer sich auf eine fesselnde und bewegende Reise begeben möchte, wird diese Geschichte lieben.
Dabei beschränkt sich die Handlung jedoch nicht ausschließlich auf Female-Rage-Themen.

Schließlich handelt es sich nicht um einen Thriller, sondern um einen Romance-Suspense-Roman, in dem es auch Happy Ends geben darf.
Ob es hier auch eins gibt??? 🤔 Wer weiß ...🤫

✨️Eine absolute Leseempfehlung✨️ - Aber achtet auf eure Grenzen und die Trigger❗️

Die Rezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
(unbezahlte Werbung)


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Veröffentlicht am 29.11.2025

Vielversprechender Auftakt mit kleinen Schwächen

Terror at the Gates
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„Terror at the Gates“ ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin von ihrem Schreibstil begeistert.

Ursprünglich habe ich mir unter Lilith eine starke, taffe Frau vorgestellt. Das ist sie zu Beginn auch, ...

„Terror at the Gates“ ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin von ihrem Schreibstil begeistert.

Ursprünglich habe ich mir unter Lilith eine starke, taffe Frau vorgestellt. Das ist sie zu Beginn auch, doch dann handelt sie mitunter unüberlegt und wirkt phasenweise eher wie ein trotziges Kind.
Auch wenn sie zum Ende hin eine tolle Entwicklung hinlegt, fand ich es bei der Thematik zwischenzeitlich störend.

Ich hätte mir für diese Geschichte eine reifere Protagonistin gewünscht. Eine, die von Anfang an vernünftiger und weniger impulsiv gehandelt hätte.

Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus ihrer Perspektive. Was ich mega gut fand, war, dass am Ende eines Kapitels Zaharievs Perspektive dargestellt wurde. Das war richtig gut gelöst.

Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich sehr langsam, knallt dann aber irgendwann richtig durch.

Was mir persönlich nicht gefallen hat, waren die unpassenden Spice-Szenen zum Ende hin. Einerseits war es mir auf einmal zu viel und andererseits kamen sie in total unpassenden Momenten.
Aber ich bin ohnehin kein Fan davon.

Insgesamt war es eine tolle Geschichte, die zum Ende hin noch mal ordentlich an Tempo gewonnen hat. Es bleiben viele Fragen offen, und ich freue mich schon darauf, in der Fortsetzung die Antworten zu finden.


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Veröffentlicht am 28.11.2025

Absolutes Lesehighlight

Royal Heist
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Ich habe Royal Heist soooo entgegengefiebert und war sicher, dass es ein neues Highlight werden würde - und ich habe Recht behalten. 

✨️Was hat Lena Kiefer mit dem Musical Hamilton zu tun?✨️

Ich habe ...

Ich habe Royal Heist soooo entgegengefiebert und war sicher, dass es ein neues Highlight werden würde - und ich habe Recht behalten. 

✨️Was hat Lena Kiefer mit dem Musical Hamilton zu tun?✨️

Ich habe zur Einstimmung einfach noch mal Westwell als Hörbuch gehört und mir sind tatsächlich Parallelen aufgefallen, von denen zumindest eine besonders die Musicalfans interessieren wird. Und zwar spielt eines meiner liebsten Musicals "Hamilton" sowohl in Westwell Band 2 (der Abend im Musical, bei dem Helena und Jess zufällig aufeinandertreffen) als auch in Royal Heist eine Rolle (Hamilton Castle )
Wie cool ist das denn??? Wer auch so ein Fan des Stücks ist: Lest am besten Lena Kiefers Bücher! Und wer keiner ist: lest sie trotzdem.

Was hat dieses Buch so besonders gemacht?
Die Charaktere waren perfekt ausgearbeitet. 
Darcy als talentierte Trickbetrügerin, hat mich mit ihren Fähigkeiten tief beeindruckt. Sie hat im Verlauf der Geschichte eine riesengroße Entwicklung hingelegt und ihre eigenen Werte und Ziele zu hinterfragen gelernt. 
Tristan, der jüngere der beiden Prinzen ist ein toller Mann und ganz anders, als Darcy ihn sich vorgestellt hatte.

Nach außen wirkt er eher rebellisch, als sei ihm jeder Skandal Recht und sein Bruder der Strahlemann, der sich für wichtige Zwecke einsetzt und soziale Zwecke engagiert. Aber was steckt hinter seiner Fassade? Die beiden gemeinsam zu erleben, wie nach und nach alte Erinnerungen aufflammen und sich aus Hass und Rache neue Gefühle entwickeln, war auf authentische und wunderbar romantische Weise dargestellt.
Darcys Bruder wiederum verfällt seinen Hass- und Racheplänen gegen die Royals immer mehr, was natürlich nicht ohne kritische Momente bleibt. Das betrifft sowohl seine Aktionen als auch seine Beziehung zu Darcy.

Spannungsanteile:
Das Buch war wieder super spannend und ich bin jedes Mal aufs Neue zutiefst von Lena Kiefers Recherche zu Einbrüchen, Sicherheitssystemen etc. beeindruckt. Sollte ich je in einen Palast o. Ä. eindringen wollen, hätte ich sofort eine Anlaufstelle. Aber Spaß beiseite, es war wirklich krass, all die Details zu lesen, auf die Darcy und ihre Gang bei ihren Aktionen achten, wie sie sich tarnen – einfach WOW!
Und der Cliffhanger am Ende – typisch Lena Kiefer, aber genau dafür liebe ich ihre Bücher.

Schreibstil:
Er ist gewohnt flüssig, angenehm zu lesen und enthält eine gute Prise Humor. Die Wortgefechte sind lustig und schlagfertig. Gleichzeitig gelingt es ihr, ihren Charakteren eine emotionale Tiefe zu verleihen.

Gefühle:
Ja, trotz der Spannungselemente und des genialen Humors war die Geschichte unglaublich emotional. Das gilt nicht bloß für die Geschichte zwischen Darcy und Tristan, sondern auch ihre Vergangenheit. Jeder Charakter hat seine eigene Geschichte, sei es Kronprinz Spencer und seine „untypische” Beziehung zu Tristan oder andere Familienmitglieder. Sie sind alle stark ausgearbeitet.

Eine riesengroße Leseempfehlung

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