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Veröffentlicht am 08.02.2020

Rezension: Rebellion. Schattensturm

Rebellion. Schattensturm (Revenge 2)
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Inhalt:
Evie kennt endlich die Wahrheit über ihre Herkunft und die Vergangenheit mit Luc. Während sie nun herauszufinden versucht, wer sie wirklich ist, spitzt sich die Lage gegenüber den Lux immer weiter ...

Inhalt:
Evie kennt endlich die Wahrheit über ihre Herkunft und die Vergangenheit mit Luc. Während sie nun herauszufinden versucht, wer sie wirklich ist, spitzt sich die Lage gegenüber den Lux immer weiter zu. Als sei der Hass ihnen gegenüber nicht groß genug, wird er von Seiten der Regierung weiter angeschürt. 

Zum Buch: 
Bereits der erste Band des Spin-Offs konnte mich überzeugen. Was sowohl an den Protagonisten liegt, aber auch einfach daran, dass wir uns wieder in der Welt der Lux, Origins und anderen nichtirdischen Lebewesen befinden. Und auch Band zwei hat mich wieder begeistert. Es war durchweg spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

">>Ich bin viel heißer als E.T.<<"

Luc und Evie sind großartig zusammen. Sie sind ein dynamisches Team, auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind. Mit den beiden wird es einfach nicht langweilig.
Evie muss die gesamten Ereignisse noch verkraften und zweifelt oft an sich, aber auch an den Beziehungen zu den anderen. Aber sie gibt nicht auf und hält den Kopf oben. Evie ist mutig, stark und tapfer.
Luc ist der sarkastische und abgebrühte Typ, den wir auch schon aus der Hauptreihe kennen. Allerdings zeigt er hier auch eine liebevolle und romantische Seite. Er würde für Evie für nichts zurückschrecken, egal wie groß das Opfer ist.

">>Nein, du bist der brennende Schatten und er der dunkelste Stern
und zusammen werdet ihr die hellste Nacht hervorbringen.<<"

Je näher es dem Ende entgegen geht, desto mehr überschlagen sich die Ereignisse, ohne dass es zu viel erscheint. Der Plottwist am Ende schließt das Buch optimal ab. Und obwohl ich unbedingt wissen muss wie es weiter geht, kann ich relativ gut mit dem Ende leben. Man wird nicht Mitten in der Luft zurückgelassen.

Fazit:
Das Buch hat alles was man braucht. Es ist fesselnd, aufregend, humorvoll und süß. Eine gelungene Mischung, die mit großartigen Protagonisten überzeugt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Rezension: Bring down the Stars

Bring Down the Stars
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Inhalt:
Als Autumn wundervolle Gedichte von Connor erhält, ist sie ihm verfallen. Was sie nicht ahnt ist, dass die Briefe in Wahrheit von dessen besten Freund Weston sind. Autumn und Connor nähern sich ...

Inhalt:
Als Autumn wundervolle Gedichte von Connor erhält, ist sie ihm verfallen. Was sie nicht ahnt ist, dass die Briefe in Wahrheit von dessen besten Freund Weston sind. Autumn und Connor nähern sich immer mehr an, aber auch zwischen Weston und Autumn entsteht eine Verbindung. Bis Connor eine Entscheidung trifft, die das Leben aller ändern wird.
 
Zum Buch:
Seit letztem Jahr gehört Emma Scott zu den Autoren, dessen Bücher ich alleine wegen ihr kaufe und bislang hat mich keins enttäuscht. Auch Bring down the stars konnte sich da einreihen und hat mich berührt. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig leicht und fesselnd.
Ich finde Emma Scotts Bücher haben immer etwas besonderes. Eine Eigenschaft oder Besonderheit des Protagonisten, was sich im Buch, im Schreibstil wiederspiegelt. Hier war es die Poesie. Dadurch dass Weston Gedichte schreibt, kommen auch welche im Buch vor und es ist wirklich eine sehr schöne, gefühlvolle, aber auch tiefe Poesie.
 
"[...] Ein Schriftsteller, der Wirtschaftswissenschaften als Hauptfach
wählt. Ein Läufer, der sein Talent ignoriert. Das Herz eines Dichters,
in der Rüstung eines Kriegers.<<"
 
Weston zeigt der Welt nicht viel von sich. Er schirmt seine Gefühle ab, lässt nichts an sich ran. Er wirkt ruhig und er missmutig. Aber im Grunde ist er einer von den Guten. Er hat ein großes Herz und tut alles für die, die er liebt.
Connor hingegen war mir irgendwie sofort unsympathisch. Er ist kein schlechter Kerl, aber er ist einfach nicht tiefgründig. Ich hatte immer das Gefühl er handle in erster Linie aus egoistischen Gründen, ohne dass er das beabsichtigt hat oder böse gemeint.
 
">>Weißt du, warum die Morgendämmerung so schön ist, Autumn?<< [...]
>>Weil jeder Tag die Möglichkeit von etwas Wunderbarem birgt. Du 
musst nur bereit dafür sein.<<"
 
Autumn hat hart um das gekämpft, das sie erreicht hat. Sie weiß daher sehr zu schätzen was sie hat. Sie möchte in allen Menschen das Gute sehen, zögert aber ihnen voll zu vertrauen. Und sie ist eine hoffnungslose Romantikerin, die nach Tiefe und Sinn sucht.
Aber so verschieden die Charaktere auch sind, jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und muss seine eigenen Dämonen bekämpfen.
 
">>Gefühle [...] sind wie Mandeln. Eigentlich nutzlos und gelegentlich eine
Quelle von Schmerzen und Unannehmlichkeiten.<<"
 
Das Buch ist sehr gefühlvoll und spricht verschiedene Probleme an. Man fühlt mit den Protagonisten mit. Zum Ende hin passierte dann alles ziemlich schnell. Als Leser wurde man quasi mitgerissen und bevor man sich versehen konnte, wurde man mit einem riesen Cliffhanger zurückgelassen. 
 
Fazit: 
Ahh! Wo ist Band zwei?? Was für ein gemeines und zu tief erschütterndes Ende. Es ist eine Achterbahn der Gefühl und im freien Fall endet es. Ich hoffe, dass der zweite Teil wieder ein bisschen an Tempo rausnimmt und mehr Emotion reinbringt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Rezension: Redwood Dreams - Es beginnt mit einem Lächeln

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
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Inhalt:
Jason hat keinerlei Interesse an einer festen Beziehung. Nur sehen die drei obersten Damen aus Redwood etwas ganz anderes in seiner Zukunft. So versuchen sie auf wenig subtile Weise Jason mit Ella ...

Inhalt:
Jason hat keinerlei Interesse an einer festen Beziehung. Nur sehen die drei obersten Damen aus Redwood etwas ganz anderes in seiner Zukunft. So versuchen sie auf wenig subtile Weise Jason mit Ella zu verkuppeln. Auch Ella ist auf Grund ihrer Vergangenheit nicht gerade offen anderen gegenüber. Und warum sollte gerade dieser heiße Feuerwehrmann auf sie stehen? Lächerlich. Oder?
 
Zum Buch: 
Als ich erfahren habe, dass ein Spin-Off zu den Redwood Büchern erscheinen soll, musste ich mit den Termin sofort im Kalender notieren. Denn es sind einfach Wohlfühlbücher.
Und seit Station 19 finde ich Feuerwehrmänner eh ziemlich reizvoll. So war also klar, dass das Buch am Erscheinungstermin bei mir eingezogen ist.
 
">>Jeder hat Angst davor, die Menschen zu verlieren, die er liebt. Wir
Haben kein Mitspracherecht darin, wann wir kommen oder wann wir
gehen, nur wie wir unser Leben dazwischen leben.[...]<<"
 
Ella ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist liebevoll, hilfsbereit, aber auch voller Selbstzweifel. Sie ist nicht vollkommen, was sie realistischer und ihrer Handlungen echter macht. Vor allem ihre Tollpatschigkeit macht sie unheimlich liebenswert.
 
Jason ist zwar ein Playboy, aber er ist dennoch ehrlich, nett und witzig. Die beiden sind schnell auf einer Wellenlänge.
 
">>Sie sehen aus wie die gephotoshopte Version von Thor mit den
Flirtkünsten von Iron Man und den Werten von Captain America.<<"
 
Das Buch ist sehr humorvoll und hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Aber es behandelt auch tiefere und ernstere Themen. Es hat Tiefgang ohne seine Leichtigkeit zu verlieren.
Allerdings fand ich es im Allgemeinen ein bisschen Schwächer, als die anderen Bände. Es fehlte mir so ein bisschen dieser Redwood-Kleinstadt Flair. Das Ende fand ich auch mal wieder zu viel auf einmal. Es wirkte etwas übertrieben und erzwungen.
 
Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es gab Witz, Liebe und Trauer in einer ausgeglichenen Mischung. Der flüssige Schreibstil hat geholfen in das Buch einzutauchen und mitzufühlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

Rezension: Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
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Inhalt:

Lazlo ist in der geheimen Stadt Weep angekommen und sie ist gar nicht so prachtvoll, wie er erhofft hatte. Ein dunkler Schatten liegt über der Stadt und es wird händeringend nach einer Möglichkeit ...

Inhalt:

Lazlo ist in der geheimen Stadt Weep angekommen und sie ist gar nicht so prachtvoll, wie er erhofft hatte. Ein dunkler Schatten liegt über der Stadt und es wird händeringend nach einer Möglichkeit gesucht, diesen zu beseitigen. Dann trifft Lazlo in seinem Traum auf Sarai. Sie nicht weniger überrascht, dass er sie sehen kann. Vielleicht können sie zusammen eine Lösung finden und das Geheimnis lüften.



Zum Buch:

Nach dem fiesen Cliffhanger in Band eins, konnte ich es gar nicht erwarten, endlich Band zwei zu lesen! Ich durfte das Buch in der Lesejury-Leserunde lesen, was unglaublichen Spaß gemacht hat und viele wilde Theorien hat entstehen lassen. Vielen Dank, dass ich daran teilnehmen durfte.



>>Glaub mir, gute Menschen tun genau das Gleiche wie böse Menschen.

Der Unterschied ist nur, dass sie ihre Taten gerecht nennen.<<



Der Schreibstil ist, wie schon im ersten Band, einfach traumhaft, wodurch man sich ganz leicht in der Geschichte verlieren kann. Im ersten Band stand Lazlos Reise mehr im Vordergrund, diesmal liegt der Fokus auf Lazlos Träumen. Wir erlebe wie die Beziehung zwischen Lazlo und Sarai langsam wächst und die beiden vertrauter miteinander werden. Und sie sind einfach zuckersüß!



>>Du bist märchenhaft. Du bist magisch, mutig und wundervoll. [...]

ich hoffe, du lässt mich Teil deiner Geschichte sein.<<


Es kommen immer mehr Fragen auf und auch wenn ich in mancher Hinsicht in die richtige Richtung spekuliert hatte, wäre ich nie auf die letztendliche Auflösung gekommen. Es gibt einige Überraschungen und vor allem das letzte Drittel ist unglaublich spannend und man fiebert regelrecht mit. Das Ende lässt einem mit zerbrochenem Herzen und offenem Mund zurück. So viele Fragen sind geklärt und doch sind jetzt neue entstanden.



"Oder wir verwandeln sie in Glühwürmchen und fangen sie in Marmeladengläsern.<<"


Fazit:

Eine fantastische Geschichte von der man sich ganz leicht in eine andere Welt voller Magie entführen lassen kann. Das bittersüße Ende, lässt mich den Folgeband umso mehr entgegen fiebern.

  • Geschichte
  • Fantasie
  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 16.11.2019

Rezension: Everyhing I didn't say

Everything I Didn't Say
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Inhalt:

Jamie fängt als Praktikantin am Set einer Fernsehsendung an und läuft an ihrem ersten Tag auch direkt in einen der Darsteller rein. Carter und Jamie verstehen sich nicht wirklich, fühlen sich ...

Inhalt:

Jamie fängt als Praktikantin am Set einer Fernsehsendung an und läuft an ihrem ersten Tag auch direkt in einen der Darsteller rein. Carter und Jamie verstehen sich nicht wirklich, fühlen sich aber deutlich zueinander hingezogen. Carter ist es allerdings vertraglich verboten eine Beziehung einzugehen. Ob die beiden es schaffen eine rein arbeitliches Verhältnis zueinander zu haben?



Zum Buch:

Everything I didn't say war das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Und ich hab mich sehr gefreut, dass ich in der Leserunde bei Lesejury teilnehmen konnte.
Schon der Prolog hatte mich für sich gewonnen. Er ist sehr emotional und wahr und hat mich sofort berührt. Allgemein ist der Schreibstil sehr flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Der Perspektivwechsel zwischen Carter und Jamie hilft die Charaktere und ihre Motive besser zu verstehen und die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen.



"Es gibt Geschichtenund es gibt ebenso viele Gründe sie zu erzählen. Am liebsten

sind wohl diejenigen, die mit einem Happy End abschließen. [...] Doch eigentlich

ist das Happy Ends lediglich eine Momentaufnahme. [...] Deswegen lieben wir Geschichten. Weil wir am schönsten Punkt aufhören uns mit ihnen zu beschäftigen. Wir können uns einreden, dass diese Momentaufnahme ewig währt."



Das Buch ist in zwei Zeitebenen getrennt. Wir treffen die Charaktere 2015, wo sie sich gerade kennenlernen und springen zwischendurch immer wieder nach 2019, bis wir letztendlich in der Gegenwart bleiben. Die Passagen aus der Gegenwart geben uns Einblicke, dass irgendwas in der Zwischenzeit passiert ist. Dadurch dass man immer nur Häppchen hingeworfen bekommt, weckt das die Neugier und man kann als Leser viel spekulieren was vorgefallen sein könnte.



"Und auch wenn ich wusste, dass das nicht der Beginn einer großen

Liebesgeschichte war, hatte ein teil von mir das Gefühl endlich angekommen zu sein."



Carter war wir zunächst eher unsympathisch. Er wirkt arrogant und oberflächlich und auch seine Gedanken und Motive machen diesen Eindruck nicht wett. Zwar hatte er eine eher harte Kindheit und lieblose Eltern, aber man merkt auch, dass er durchaus von sich überzeugt ist. Er ist sehr Ehrgeizig und stellt seine Karriere an erster Stelle. Im Laufe des Buches macht er eine Entwicklung durch. Er lernt, dass der Beruf nicht alles ist und gibt sich Mühe mit seinen Mitmenschen.



"Ich liebe ganz einfach das Schauspielern. Das war es bedeutet.<< [...]

>>Ein paar Stunden am Tag jemand anderes zu sein.<<"



Jamie ist engagierte junge Frau, die für ihre Träume arbeitet. Sie lässt sich nicht schnell beeindrucken oder umwickeln, ist aber offen und freundlich zu Fremden. Sie ist ein absoluter Familienmensch und führt eine liebevolle Beziehung zu ihrem Bruder und Vater. Leider ist Jamie aber eher eine Person, die Konflikten aus dem Weg geht. Hätte sie öfter das Gespräch gesucht, statt wegzulaufen, hätten viele Probleme und Dramen vermieden werden können.



"Gott, wie sehr ich mir wünschte, wie wären alleine. Nur wir zwei,

bestenfalls ein großes Bett und so wenig Kleindung wie möglich."



Die Chemie zwischen den Protagonisten ist von der ersten Begegnung an spürbar und ihre Unterhaltungen durchaus unterhaltsam und amüsant. Es gibt einige Wendungen im Buch. Ein paar sind vorhersehbar, andere kommen überraschend und halten das Buch spannend.



Fazit:

Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen, auch wenn sich einiges hätte vermeiden lassen, wenn die Charaktere einfach mal miteinander geredet hätten. Dennoch war es eine schöne Geschichte, die spannend und emotional war. Ich freue mich den zweiten Band zu lesen, in dem Dexter Protagonist sein wird, da er mir in dem Teil etwas zu kurz kam.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Charaktere