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Veröffentlicht am 31.12.2020

Rezension: Madly

Madly
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Inhalt:
Seit dem ersten Augenblick versucht Mason June näher zu kommen. Und seit dem ersten Augenblick versucht June ihn auf Abstand zu halten. Denn sie möchte niemanden zeigen, wer sie wirklich ist. Erst ...

Inhalt:
Seit dem ersten Augenblick versucht Mason June näher zu kommen. Und seit dem ersten Augenblick versucht June ihn auf Abstand zu halten. Denn sie möchte niemanden zeigen, wer sie wirklich ist. Erst recht nicht Mason, der geradezu hinreißend ist. Allerdings gibt er nicht auf und kämpft weiter um Junes Zuneigung.

Zu Buch:
Seit Band eins habe ich mich schon auf Madly gefreut. June war mir als Nebencharakter schon sympathisch und die Zankereien zwischen ihr und Mason sehr unterhaltsam. Genau darauf habe ich auch in Band zwei gehofft. Auf Sticheleien und Humor und die habe ich auch bekommen. Man hat Spaß die Geschichte zu lesen.

Aber das Buch ist mehr als das. Es zeigt wie wichtig Freundschaft ist und das gute Freunde immer für dich da sind und dich auffangen. Aber es wird auch der Druck thematisiert, den die Gesellschaft auf uns ausübt. Wie viel die Meinung anderer uns beeinflusst und verunsichern kann. Es geht um Akzeptanz, Liebe und vor allem und Selbstliebe.

">>Ich hoffe, irgendwann bin ich der Erste, den du fragst, wenn du
Hilfe brauchst. Deine Wahl, nicht der letzte Ausweg.<<"

June ist eine sehr starke und vielschichtige Protagonistin. Sie ist nicht perfekt, sie hat jede Menge Selbstzweifel, aber sie trägt sie nicht nach außen. Sie zeigt den anderen eine Maske und lässt nur ganz wenige Leute dahinter blicken. Aber June ist auch ganz schön bissig und lässt sich von niemanden was gefallen. Und ich liebe ihre Beziehung zu Essen.

Mason hat sein eigenes Paket, dass er mit sich rumträgt, aber er ist absolut gut. Er hat ein großes Herz und hilft seinen Freunden wo er auch kann. Und er gibt nicht auf. Egal wie oft June ihn auch abweist, er kämpft trotzdem immer weiter.

"Ich sagte, ich würde Kriege anzetteln für einen Kuss von ihr.
Das ist wahr. Ich würde die ganze Welt für sie in Brand setzen."

Ich finde Ava Reed hat einen absolut schönen Schreibstil. Sie baut tolle Vergleiche und Bilder in ihre Geschichte ein, so dass man alles nachempfinden kann. Das Buch ist berührend, tiefsinnig, aber auch unterhaltsam.

Fazit:
Mir hat das Buch besser gefallen als der erste Band. Aber ich glaube, ich konnte mich einfach besser mit den Protagonisten identifizieren. Man fliegt regelrecht durch die Seiten, aber kann dennoch jeden Moment genießen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2020

Rezension: Crescent City

Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht
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Inhalt:
Bryce Welt bricht zusammen, als ihre beste Freundin ermordet wird. Doch als der Dämon, der ihre Freundin umgebracht hat, wieder zuschlägt, begibt sie sich gemeinsam mit Hunt auf dessen Spuren. ...

Inhalt:
Bryce Welt bricht zusammen, als ihre beste Freundin ermordet wird. Doch als der Dämon, der ihre Freundin umgebracht hat, wieder zuschlägt, begibt sie sich gemeinsam mit Hunt auf dessen Spuren. Hunt, der zwar ein Engel ist, seinen Ruf als skrupellosen Auftragskiller nicht umsonst hat. Sie begeben sich auf eine gefährliche Suche, die nicht nur die beiden in Gefahr bringt.

Zum Buch:
Ein neues Buch aus der Feder der Queen of Fantasy. Wie auch in ihren vorherigen Büchern, schafft es Sarah J Maas eine komplett neue Welt zu erschaffen und einen dorthin zu entführen. Zugegeben der Anfang viel mir nicht so leicht, wie bei ihren anderen Büchern. Die ganze Welt samt der vielen Gruppen, Fähigkeiten, Namen und Charaktere muss erst einmal erläutert werden. Dadurch war der Anfang etwas langsamer. Nicht langweilig und auch nicht langatmig, aber man musste sich zunächst ran tasten.

Aber wenn man einmal in der Geschichte ist, kommt man nicht mehr davon los. Maas haut wieder die unglaublichsten Plottwists raus, sorgt für Spannung, Liebe, Humor und zahlreiche Tränen. Es gibt viele fesselnde Szenen, bei denen man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann und die einen den Atem stocken lassen.

"Memento mori. Bedenke, dass du sterblich bist."

Bryce Einstellung zu Anfang des Buches, konnte ich absolut nicht gutheißen. Aber sie hat sich im Laufe verändert und weiterentwickelt. Sie steht für die Leute ein, die sie liebt und ist unglaublich stark. Sie wirkt nach außen eher gleichgültig und unnahbar, ist aber eigentlich jemand, der die Welt lediglich nicht sehen lassen will, was in ihr vor geht. Bryce lässt sich nichts vorschreiben und hat den ein oder anderen schlagfertigen Spruch parat.

Hunt hat mich sehr überrascht. Er hat das ein oder andere Verhalten gezeigt, womit ich nicht gerechnet habe. Es ist typisch nach dem Motto: harte Schale, weicher Kern. Denn auch, wenn er als Auftragsmörder seinen Job erledigt, bedeutet das nicht, dass er gefühllos wäre.
Die Entwicklung der Freundschaft zwischen den beiden, die kleinen Raufereien, aber auch das Bedürfnis, den anderen zu schützen, ist wunderbar dargestellt. Man erlebt es alles mit und man glaubt es.

">>Die Arbeit mit dir macht Spaß, Quinlan. Trotz dieses schrecklichn Falls,
trotz dieser ganzen grauenhaften Geschichte, habe ich schon lange nicht
mehr so viel Spaß gehabt.<<"

Aber auch die anderen Charaktere sind gut ausgebaut. Man lernt jeden auf seine Weise lieben und kennen. Na gut, die einen liebt man weniger. Aber jedes Buch braucht schließlich seine Hass-Charaktere.

Der Einzige Punkt, der mich wirklich stört - und ich möchte wirklich nichts vorweg greifen - ist, dass 'Light it up' mit 'Zeig's ihnen' übersetzt wurde. Ich denke dadurch geht ganz viel Bedeutung verloren. Hätte ich das englische Zitat nicht gekannt, hätte ich dem gar nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Fazit:
Ich bin definitiv verliebt. In die Welt, in die Charaktere, in die Geschichte. Und vor allem bin ich gespannt was uns noch erwartet. Ein Muss für alle Fantasy-Fans.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.10.2020

Rezension: Bad At Love

Bad At Love
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Inhalt:
Azalèe ist aus ihrer Heimatstadt geflüchtet und sie hatte nicht vorgehabt dorthin zurückzukehren. Doch als ihre Mutter stirbt, bleibt ihr keine andere Wahl. Doch nicht nur ihre Vergangenheit holt ...

Inhalt:
Azalèe ist aus ihrer Heimatstadt geflüchtet und sie hatte nicht vorgehabt dorthin zurückzukehren. Doch als ihre Mutter stirbt, bleibt ihr keine andere Wahl. Doch nicht nur ihre Vergangenheit holt sie dort ein. Auch ihr neuer, durchaus attraktiver Nachbar, bringt ihre Welt ordentlich durcheinander. Dabei wollte sie einfach schnell und unkompliziert ihre Angelegenheiten klären und wieder verschwinden.

Zum Buch:
Nicht nur das Cover hatte es mir angetan, auch die vorherigen Bücher der Autorin konnten mich überzeugen und so war mir relativ schnell klar, dass ich auch dieses lesen musste. Daher eine Dankeschön an netgalley.de für die Bereitstellung des Exemplars.
Der Schreibstil ist wieder flüssig, einfach und fesselnd, und das obwohl die Geschichte teils wirklich ernst ist. Es werden sehr ernste wichtige Themen angesprochen und das auf eine sehr ehrliche Art. Es ist sicher nichts für schwache Nerven. Man sieht wieder einmal wie viel Einfluss andere Leute auf uns haben können. Egal wie sehr wir auch versuchen es nicht an uns heranzulassen. Der Druck anderer, Vorurteile oder sogar Mobbing beeinflussen uns in vielerlei Hinsicht.

">>Ich hab dich sehr lieb, Azalèe. Mehr als gestern und weniger als morgen.<<

Azalèe fand ich zunächst sehr schwierig. Sie ist sehr distanziert, teils unhöflich. Sie trägt eine Maske, gibt tough und kalt. Aber in Wahrheit ist sie innerlich zerbrochen und am Ende ihrer Kräfte. Sie macht eine große Entwicklung innerhalb des Buches durch, die komplett nachvollziehbar ist.

"Doch seit Azalèe und ich uns näher gekommen sind, scheint plötzlich alles in
Reichweite zu sein, sogar die Sterne."

Eden ist großartig. Er hatte ein hartes Leben und muss kämpfen, aber er ist witzig, sensibel und hat einfach ein gutes Herz. Vor allem tun sich die beiden gegenseitig unglaublich gut und ergänzen sich wunderbar.

Fazit:
Das Buch ist emotional, humorvoll und realistisch. Einige Aspekte bzw Geschehnisse haben mir nicht zugesprochen, aber alles in allem ist es eine tolle Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Rezension: Secret Academy

Secret Academy
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Inhalt:
Alexis steht kurz vor ihrem Abschluss an der Secret Academy in London und damit kurz davor eine vollwertige Geheimagentin zu werden. Doch dann wird ihre kleine Schwester entführt und Alexis soll ...

Inhalt:
Alexis steht kurz vor ihrem Abschluss an der Secret Academy in London und damit kurz davor eine vollwertige Geheimagentin zu werden. Doch dann wird ihre kleine Schwester entführt und Alexis soll die Academy hintergehen. Sie weiß nicht wer Freund und wer Feind ist und bringt damit alles in Gefahr, wofür sie gekämpft hat.

Zum Buch:
Ich habe das Buch in letzter Zeit so oft auf Instagram gesehen, dass ich wirklich sehr froh darüber bin, dass netgalley.de es mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Nicht nur das Cover, mit den harmonischen Farben, hat mich angesprochen, sondern auch der Inhaltt, bzw die Idee dahinter. Eine Schule mit angehenden Geheimagenten klingt spannend und aufregend. Jetzt mal ehrlich; wer wollte nicht schon mal Agent sein? Ich habe sogar schon mal davon geträumt.

Aber wieder zurück zu Buch. Ich muss gestehen, dass ich die ersten zwei Kapitel etwas Schwierigkeiten hatte, mich in das Buch einzufinden. Die Gründe kann ich noch nichtmal wirklich benennen, aber nach den beiden Kapiteln war das auch wieder vergessen. Valentina Fast hat einen sehr leichten Schreibstil, wodurch das Buch flüssig und schnell zu lesen ist. Ich hatte es innerhalb weniger Tage beendet, was auch daran lag, dass es wirklich spannend ist. Besonders in der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Spannung zu und man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man wissen möchte, wie es weiter geht.
Überraschende Wendungen sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird und den Leser weiter fesselt.

Ich mag Alexis sehr, sie war mir auf anhieb sympathisch. Sie ist extrem klug und verhält sich sehr erwachsen. Was man in den Beruf wohl auch sein muss. Ohne Verantwortungsbewusstsein und vernünftige Entscheidungen kommt da als Agent nicht weit. Aber sie ist auch äußerst mutig und loyal. Sie würde alles für ihre Familie tun.

Auch das war ein Punkt, der mir sehr gefallen hat. Die Gruppe an der Academy ist wie eine kleine Familie. Sie stehen füreinander ein, haben Streitereien, aber sie sind füreinander da, wenn sie sich brauchen. Die Bedeutung von Freundschaft und Familie ist in dem Buch hoch angesetzt.

Ebenso fand ich das love interest sehr gut dargestellt. Es war nicht immer ganz klar in welche Richtung sich die Liebesgeschichte entwickelt. Aber es ist glaubwürdig gemacht und man kann die Gefühle gut nachempfinden, weil die Chemie zwischen den Charakteren einfach stimmt.

Fazit:
Wenn das böse Ende nicht wäre, was mich schockiert und wartend zurücklässt, wäre ich rundum glücklich. Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend. Ich freue mich schon auf Band zwei.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Rezension: Chain of Gold

Chain of Gold
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Inhalt:
In London angekommen, versucht Cordelia Carstairs sich in der Schattenjägergemeinschaft einzufügen. Während sie versucht einen heiratsfähigen Mann, vorzugsweise James Herondale, zu gewinnen, breitet ...

Inhalt:
In London angekommen, versucht Cordelia Carstairs sich in der Schattenjägergemeinschaft einzufügen. Während sie versucht einen heiratsfähigen Mann, vorzugsweise James Herondale, zu gewinnen, breitet sich eine Gefahr aus, die den Schattenjägern neu ist. Mächtige Dämonen treiben ihr Unwesen und halten Cordelia und ihre Freunde auf Trab.

Zum Buch:
Seit meinem ersten Schattenjägerbuch bin ich der Welt verfallen und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ein neues Buch aus Cassandra Clares Schreibfeder erscheint. Und auch dieses Mal konnte mich die Welt wieder vollständig in ihren Bann ziehen. Auch besonders die Zeit des 20. Jahrhunderts war faszinierend und interessant. Zudem kommen Will und Tessa und die Charaktere der ersten Schattenjäger Reihe wieder vor, was mein Herz vor Nostalgie zerbrechen und zugleich freudig pochen lässt.

">>Doch zumindest können wir ein Buch immer wieder zur Hand nehmen und aufs Neue lesen.
Geschichten erlauben nun einmal tausende von Neuanfängen.<<"

Zunächst waren es wirklich viele neue Charaktere und Namen, die man kennenlernt, aber wenn man erstmal den Durchblick hat, kann man die Geschichte vollends genießen. Die Charaktere sind alle so unterschiedlich und auf ihre eigene Weise besonders. Sie sind großartig ausgearbeitet und haben jeder für sich Wiedererkennungswert. Die Perspektivwechsel hat dabei geholfen die Charaktere besser kennen und lieben zu lernen.

"[...] Du bist die Flamme, die nicht gelöscht werden kann. Du bist der Stern, der nicht vergeht.
Du bist, wer du immer warst, und das ist genug. Mehr als genug. Wer dich anschaut
und Dunkelheit sieht, ist blind."

Im Fokus steht Cordelia Carstairs, welche mir auch mit am meisten ans Herz gewachsen ist. Sie ist unglaublich mutig und stark. Dabei hat sie es nicht leicht mit ihrer Familie, versucht es ihrer Mutter recht zu machen und ihren Platz in der gesellschaft zu finden. Sie trägt ihre Sorgen nicht nach außen, sondern macht sie mit sich selbst aus. Sie ist für ihre Freunde da und kämpft für sie.

">>Ich bin ein Herondale. Wir lieben nur einmal.<<"

James hat unheimlich viel mit Will gemeinsam und hat mich in einigen verhaltensweisen sehr an ihn erinnert. Vor allem seine Beziehung zu Enten scheint vererbt zu sein. Er weiß genau wie er auf andere wirkt und zeigt dies auch. Aber James hat auch ein Geheimnis, das ihn zu schaffen macht.

Aber auch die anderen Charaktere können überzeugen. Lucie ist stets munter und fürsorglich. Matthew hat einen großartigen Humor, aber erweckt auch Mitleid, durch seine Vergangenheit. Und die Freundesgruppe als solche agiert großartig. Sie passen so gut zusammen und ergänzen sich wunderbar.

">>Wir können nicht darüber entscheiden, wann wir in unserem Leben Schmerz erleiden.<<[...] >>Es
passiert, wenn es passiert. Dann müssen wir versuchen, uns vor Augen zu halten, dass jeder Schmerz
irgendwann nachlässt - auch wenn es zu der Zeit unvorstellbar scheint. Jeder Kummer geht vorüber.
Die Menschheit wird von Licht angezogen, nicht von der Dunkelheit."

Einzig die Freundschaft von Cordelia und Lucie konnte ich nicht richtig greifen. Hoffentlich wird sie in den nächsten Bänden weiter ausgebaut und vertieft.

Die Geschichte ist spannend und actionreich. Es gibt einige Überraschungen und Wendungen. Es ist amüsant und traurig und hat genau den richtigen Mix an Gefühlen.

Fazit:
Dies ist wieder ein fantastisches Buch von Cassandra Clare, das die Herzen aller Schattenjäger-Fans höher schlagen lässt. Spannend und sehr emotional, lässt es uns auf band zwei warten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere