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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2020

Rezension: Promised

Promised
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Inhalt:
Hollis träumt von einem Leben an der Seite von Jameson und davon als Königin zu regieren. Als der König ihr endlich Aufmerksamkeit schenkt und ihr Traum zum greifen nah ist, taucht Silas am Hof ...

Inhalt:
Hollis träumt von einem Leben an der Seite von Jameson und davon als Königin zu regieren. Als der König ihr endlich Aufmerksamkeit schenkt und ihr Traum zum greifen nah ist, taucht Silas am Hof auf. Er ist das genaue Gegenteil von Jameson, aber dennoch bringt er Hollis Gefühlswelt ins Wanken. Kann sie für ihn auf Macht und Reichtum verzichten?

Zum Buch:
Ich habe die Selection Reihe von Kiera Cass damals geliebt. Auch heute noch bin ich begeistert, auch Siren habe ich verschlungen. Als es letztes Jahr hieß, dass ein neues Buch von Kiera Cass erscheinen wird, habe ich es sofort auf meine Merkliste gesetzt. Das Cover ist so hübsch, passt zum Stil der anderen Bücher und funkelt so schön. Leider war es aber so ungefähr das einzig positive, was ich zu dem Buch sagen kann. Das Jahr ist erst halb um und ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber es wird auf jeden Fall zu den Flops des Jahres gehören.

Schon nach den ersten 20 Seiten wusste ich, dass ich kein riesen Fan werden würde. Allerdings hatte ich immer noch Hoffnungen, die nach und nach weniger wurden.
Zum einen mochte ich den Schreibstil überhaupt nicht. Vielleicht bin ich mittlerweile einfach zu alt und es richtet sich eher an jüngere Leser. Aber es hat mich einfach nicht angesprochen und auch mit der Sprechweise konnte ich mich nicht anfreunden.

Hollis als Protagonistin war einfach nur furchtbar. Sie ist nur auf Ansehen, einen guten Ruf, Status, Macht und Geld aus. Sie ist oberflächlich und hat absolut keinen Tiefgang. Ihre Gefühle beruhen nur auf Beschreibungen und sind nicht greifbar.

Auch die anderen Charaktere machen es da nicht besser. Ich hatte das Gefühl, dass man sie gar nicht richtig kennenlernte und sie nicht richtig ausgebaut waren. Delia Grace, den Namen fand ich übrigens furchtbar und ich habe sie nur DG genannt, ist sogar noch schlimmer als Hollis. Sie ist egoistisch und keine Freundin. Ihr Verhalten ist wirklich das Letzte und ich verstehe nicht, wie Hollis sich ihr gegenüber noch nett verhalten kann.

Die Liebesgeschichte zwischen Silas und Hollis war eben so irreal. Es gab gar keine Basis auf die sie sich entwickeln konnte. Im Prinzip war die gesamte Handlung flach, ohne Geschehen, langweilig und es fehlte einfach an Tiefgang.
Zum Ende hin wurde es dann etwas spannender, aber dafür fehlte die logik. Überraschenderweise kam dann doch noch ein heftiger Plottwist und am Ende wird man vollkommen verwirrt und ahnungslos zurück gelassen.

Fazit:
Oberflächliche Protagonistin, ausdruckslose Dialoge und schleppende Handlung ohne Tiefgang. Erst im letztes Drittel wurde es etwas besser. Den zweiten Band werde ich höchstens lesen um meine Neugier zu befriedigen. Oder weil er im Regal hübsch aussieht. Leider leider insgesamt eine große Enttäuschung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers
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Inhalt:
Sarai ist vom Himmel gestürzt und gestorben. Doch ihre Seele ist immer noch da. Festgehalten von Minya, versucht diese Lazlo zu überzeugen sich für die Taten der Bewohner von Weep zu rächen. Lazlo ...

Inhalt:
Sarai ist vom Himmel gestürzt und gestorben. Doch ihre Seele ist immer noch da. Festgehalten von Minya, versucht diese Lazlo zu überzeugen sich für die Taten der Bewohner von Weep zu rächen. Lazlo und Sarai suchen einen friedlichen Weg, alles zu lösen und decken dabei Minyas tiefstes Geheimnis auf.

Zum Buch:
Auch beim dritten Band hatte ich das Vergnügen an der Leserunde von lesejury teilzunehmen. Wieder hat es eine Menge Spaß gemacht die Meinungen und Spekulationen der anderen Teilnehmer zu lesen und sich auszutauschen.
Der Band schließt,nach dem Prolog, unmittelbar an die Geschehnisse von Band zwei an, sodass man leicht und schnell in die Geschichte findet. Der Prolog hingegen eröffnet eine neuen Handlungssttrang, die viele Fragen aufwirft und dem Leser viel Raum für Vermutungen lässt.

"Wir müssen nicht wie unsere Eltern sein. Wir müssen keine Monster sein.<< [...]
>>Bitte mach uns nicht zu Monstern.<< [...] Wir haben die Wahl zu entscheiden,
wer und was wir sein wollen.<<

Ich habe den Schreibstil schon in den vorherigen Bänden gelobt und bleibe nach wie vor der Meinung. Laini Taylor hat einen einzigartigen Schreibstil, der malerisch, poetisch und fesselnd ist. Er lädt zum Träumen ein und verspricht dich in eine andere Welt zu entführen.

"Sarai war die Göttin, die er in seinen Träumen gefunden hatte, mit der er durch den
Sternenhimmel gefallen war. Er hatte ihr den Mond gekauft, ihren blauen
Nacken geküsst und sie gehalten, während sie weinte. Sarai hatte ihn gerettet."

Über Lazlo und Sarai erfährt man nicht wirklich viel neues. Sie wachsen näher zusammen, sind ein Team und einfach Zucker. Ich liebe ihre Harmonie und sie passen einfach wunderbar zusammen.
Dafür erfährt man viel mehr über Minya und ihre Beweggründe. Vor diesem Band habe ich sie gehasst. Sie ist kalt und böse und sehnt sich nur nach Rache. Aber die Geschehnisse der Vergangenheit zeigen eine neue Seite von ihr und lassen besser verstehen, weshalb sie so geworden ist. Auch wenn ich ihre Entscheidungen immer noch falsch finde, kann ich ihre Beweggründe nachvollziehen.

"Mit weit offenen Augen ging er durch die Welt, nahm alles in sich auf und
liebte es. Bei aller Grausamkeit war das Leben doch kostbar und faszinierend,"

Auch die Ereignisse in Weep rund um Thyon wecken die Neugier des Lesers. Man hat das Gefühl, dass dort etwas Entscheidendes passieren könnte, aber kann nur raten wie sich alles zusammensetzt.
Meiner Meinung nach leidet das Buch ein wenig durch die Aufteilung in zwei Bände. Es passieren einige Kleinigkeiten, aber nichts Großes, obwohl das Buch dennoch interessant und fesselnd ist. Gerade durch die ganzen Fragen, die aufgeworfen werden, kann man das Buch nicht weglegen. Aber gerade wenn man das Gefühl hat, dass die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt, ist der Band zu Ende. Zum Glück steht das Final schon in den Startlöchern.

Fazit:
Muse of Nightmares konnte mich ebenso begeistern, wie seine Vorgänger. Fantastisch, spannend, rätselhaft. Voller Liebe und Leid. Man kann leicht in die Geschichte eintauchen und bleibt dann mit etlichen offenen Fragen zurück. Laini Taylor hat einfach eine wunderbare Geschichte erfunden.

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 28.06.2020

Rezension: Die roten Schriftrollen: Die ältesten Flüche

Die Roten Schriftrollen
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Inhalt:
Magnus und Alec wollten sich von den Strapazen des Kampfes erholen und ihren ersten gemeinsamen Urlaub in Europa verbringen. Doch der romantische Urlaub, wird von einem dämonischen Kult gestört. ...

Inhalt:
Magnus und Alec wollten sich von den Strapazen des Kampfes erholen und ihren ersten gemeinsamen Urlaub in Europa verbringen. Doch der romantische Urlaub, wird von einem dämonischen Kult gestört. So macht sich das paar auf die Suche nach dem Anführer um dessen Taten ein Ende zu setzen.

Zum Buch:
Endlich wieder was aus der Welt der Schattenjäger! Ich glaube ich werde dieser Welt niemals müde. Leider gibt es das Buch nur als Paperback. Was der Goldmann Verlag sich dabei gedacht hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die anderen Bücher sind schließlich auch alles Hardcover. Nun ja, ich finde das Cover eh nur so mittelmäßig. Es spricht mich einfach nicht wirklich an, aber es kommt ja auch auf den Inhalt an.

Denn jeder verdient eine fantastische Liebesgeschichte.
- Cassandra Clare

Und da es hier um Malec geht, muss es ja schließlich gut sein. Alec und Magnus sind einfach so süß zusammen. Alec ist noch so unbeholfen und schüchtern und steht im extremen Kontrast zu Magnus, der macht was ihm gerade in den Sinn kommt und nimmt kein Blatt vor den Mund. Die beide sind so unterschiedlich wie ihre Kleidungsstile. Der eine grau, blau und unscheinbar und der andere bunt, extravagant und natürlich mit jeder Menge Glitzer. Aber sie passen einfach perfekt zusammen und stehen füreinander ein, komme was wolle.
Magnus hat immer einen passenden Spruch auf den Lippen, wohingegen Alec eher mit seinem Sarkasmus punktet.

>>In den ersten Urlaub mit meinem neuen Freund.<< [...] >> Ganz neuer
Freund. So neu, dass uns noch dieser typische Neuwagengeruch anhaftet.<<

Das Buch hat jeder Menge Humor, aber auch Liebe. Und die Kämpe sorgen für ausreichend Spannung. Man lernt viel über die Ängste und Geheimnisse der Protagonisten und kann ihr Handeln dadurch noch besser nachvollziehen.
Auch trifft man auf altbekannte Charaktere, was eine gewisse Nostalgie auslöst. Denn wer schon alle Bände gelesen hat, weiß, dass nicht alle geliebten Charaktere überleben werden.
Wer noch nicht alle Bücher kennt und sich einige Überraschungen offen lassen will, sollte das Buch nach City of Glass lesen. Aber auch ohne Überraschungen und Plottwists, bietet es genug Unterhaltung.

>>Die Liebe verändert dich. Die Liebe verändert die Welt. Ich finde, dass
man diese Liebe nicht verlieren kann, egal wie lange man lebt. Vertrau auf
die Liebe! Vertraue ihm!<<

Obwohl das Buch der Auftakt einer eigenen Reihe ist, hatte ich anfangs das Gefühl, dass es sich eher um eine Nebengeschichte handelt. Das liegt daran, dass die Story erst richtig aufgebaut werden muss und zu Beginn ein wenig vor sich hin plätschert.

Fazit:
Ein definitives Muss für alle Schattenjäger-, und besonders Malec-Fans. Euch wird das Herz aufgehen. Die beiden sind einfach großartig zusammen und haben verdient ihre eigene Reihe bekommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

Rezension: Funkeln der Ewigkeit

Funkeln der Ewigkeit
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Inhalt:
Josie und Seth stehen immer noch vor der Aufgabe, die Titanen zurück in ihrem Platz in der Unterwelt zu befördern. Während Seth Josie am liebsten aus der Sache raus halten und sie beschützen möchte, ...


Inhalt:
Josie und Seth stehen immer noch vor der Aufgabe, die Titanen zurück in ihrem Platz in der Unterwelt zu befördern. Während Seth Josie am liebsten aus der Sache raus halten und sie beschützen möchte, weiß Josie, dass sie eine Rolle in dem Ganzen spielen muss. Denn es müssen Opfer gebracht werden um die Welt zu retten.

Zum Buch:
Schon wieder eine großartige Reihe beendet. Und wieder wird man mit etwas wehmut zurück gelassen. Mittlerweile gehört Jennifer Armentrout zu einer meiner Lieblingsautoren, auch wenn ich nicht von allen Büchern ein Fan bin. Aber diese Reihe ist mir, wie auch schon die Vorgänger, ans Herz gewachsen. Die Charaktere, die Mythologie, die Storyline - für mich eine absolute Wohlfühlwelt.

>>Liebe macht Menschen für gewöhnlich nicht besser. Sie glauben das gern,
aber schlussendlich macht Liebe Menschen meist egoistisch. Und bei uns,
den Göttern? Da ist Liebe eher ein Gift als ein Geschenk.>>

Das Buch hat eine gute Mischung aus allem. Es ist spannend, nervenaufreibend, herzzerreissend, unterhaltsam und lustig. Es gibt eine Plottwists, die einen völlig unerwartet treffen. Allerdings gibt es auch ein paar kleine Minuspunkte.
Zum einen hat es mit gestört, dass ständig "yeah" als Bestätigung verwendet wurde, anstatt Ja oder ähnliches. Mir persönlich gefällt das Wort einfach absolut nicht. Und es kam doch ziemlich viel Sex vor. Das gehört da auch sicherlich mit rein, aber in Maßen und es war doch ziemlich präsent und teils auch sehr im Vordergrund.

[...] Wir sind Eure Familie, nicht durch Blutsverwandtschaft, sondern durch
das, was hier drinnen existiert.<< [...] >>Und eine Familie, die durch Herz
und Seele verbunden ist, verlässt einander nicht. Ganz gleich, was geschieht.<<"

Ansonsten sind Seth und Josie noch näher zusammen gewachsen. Sie sind unglaublich süß zusammen, aber auch ein echt gutes Team. Besonders Seth hat aus seinen Fehlern gelernt und denkt mehr über die Konsequenzen seiner Taten nach. Er ist viel erwachsener geworden.
Auch hier spielt Freundschaft wieder eine große Rolle, aber auch die Liebe von Eltern zu ihren Kindern. Und dass diese Liebe über allem anderen steht und man alles für seine Kinder tut.

Fazit:
Der finale Band der Reihe mag zwar ein paar Schwächen aufweisen, aber im Grunde ist es ein gutes Ende, was mich als Leser berühren und fesseln konnte. Die Charaktere machen eine große Reise mit und ich bin froh, dass ich sie begleiten durfte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2020

Rezension: Redwood Dreams - Es beginnt mit einem Knistern

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
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Inhalt:
Sie haben sich seit Jahren nicht gesehen, doch als Parker und Maddie aufeinander treffen, kann der Sheriff nicht glauben, wie sehr sich das Mädchen von früher verändert hat. Und Maddie kann es ...


Inhalt:
Sie haben sich seit Jahren nicht gesehen, doch als Parker und Maddie aufeinander treffen, kann der Sheriff nicht glauben, wie sehr sich das Mädchen von früher verändert hat. Und Maddie kann es nicht fassen, dass Parker ihr nun andauernd über den Weg läuft. Denn eigentlich will sie doch nicht mehr als unsichtbar zu bleiben und in Ruhe ihre Arbeit zu erledigen. Da stört ein charmanter und gut aussehender Mann wie Parker lediglich.

Zu Buch:
Ein letztes Mal nach Redwood und die Atmosphäre der Kleinstadt genießen. Auf den letzten Band der Reihe hatte ich mich unheimlich gefreut. Nicht nur, weil die Bücher einfach einen Wohlfühlcharakter haben, sondern auch weil diesmal ein heißer Sheriff der Protagonist ist.
Allerdings fehlte hier der Flair etwas und man lernte eine andere Seite von Redwood kennen.
Zunächst ist mir schon nach wenigen Seiten aufgefallen, dass das Buch unglaublich humorvoll ist und ich einige Male Schmunzeln musste. Aber dennoch herrscht auch eine ernstere, bedrückendere Stimmung.

< du in der Gegenwart voll in einen Laternenpfahl, weil du nur rückwärts
schaust und keinen Blick für die Zukunft hast. Glaub mir.>>

Maddie als Protagonistin mochte ich auf Anhieb. Sie ist keck, stark und rücksichtsvoll. Aber ihre Lebensumstände haben mich Schlucken lassen. Sie versteckt sich um kein Aufsehen zu erregen und Ärger zu entgehen, dabei gibt sie niemals auf und nimmt das Leben wie es kommt.

Parker ist so ein typischer Good Guy. Nicht nur durch seinen Beruf, er versucht auch so das richtige zu tun und ist stets gut gelaunt. Er lässt sich nicht so leicht abwimmeln und kämpft für seine Überzeugungen.

<>

Das Ende war mir dann doch ein bisschen zu viel. Ich fand es etwas überzogen und doch ziemlich unrealistisch. Auch hatte ich das Gefühl, dass die Auftritte altbekannter Charaktere eher gezwungen wirkten.

Fazit:
Insgesamt war es ein schöner Abschluss der Reihe, auch wenn er doch nicht ganz typisch Redwood war. Ein, zwei Sachen hätte ich mir anders gewünscht, aber ich bin dennoch zufrieden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere