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Veröffentlicht am 27.12.2025

Ein vielschichtiger, düsterer Thriller und psychologische Abgründe.

Erlösung
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Klappentext / Zusammenfassung:
Ein rätselhafter Fund stellt Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q vor eine erschütternde Aufgabe: In einer alten, verstaubten Flaschenpost, die vor über 15 Jahren ...

Klappentext / Zusammenfassung:
Ein rätselhafter Fund stellt Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q vor eine erschütternde Aufgabe: In einer alten, verstaubten Flaschenpost, die vor über 15 Jahren angeschwemmt wurde, entdecken sie eine mit Blut geschriebene, kaum noch lesbare Botschaft – ein stummer Hilferuf zweier Jungen, die offenbar entführt wurden. Doch das mutmaßliche Verbrechen scheint nie angezeigt worden zu sein. Warum hat niemand diese Kinder vermisst?

Die Ermittlungen führen das Team in ein Milieu aus religiösem Fanatismus, abgeschotteten Gemeinschaften und einem Netz aus Angst und Schweigen. Mit zunehmender Intensität verfolgt das Sonderdezernat Spuren, durchleuchtet Familienstrukturen, ideologische Abgründe und sektenähnliche Organisationen – bis es zu einem dramatischen und beklemmenden Höhepunkt kommt.

Meinung:
Für mich ist Erlösung bisher der spannendste Band der Reihe. Jussi Adler-Olsen gelingt mit dem dritten Fall für das Sonderdezernat Q ein düsterer, atmosphärisch dichter Thriller, der sich tief in psychologische Abgründe und das Thema manipulativer Machtstrukturen vorwagt. Die Geschichte bewegt sich in einem komplexen Spannungsfeld aus persönlichem Trauma und religiösen Dogmen.

Die Handlung wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Die Ermittlungen in der Gegenwart werden ergänzt durch Einblicke in das Leben des Täters sowie Rückblenden in dessen Vergangenheit. Diese Erzählstruktur ist anspruchsvoll und erfordert Konzentration – verleiht dem Roman jedoch Tiefe und einen vielschichtigen Spannungsbogen.

Adler-Olsen setzt nicht auf schnelle Action, sondern auf eine stetig wachsende Spannung, die sich manchmal zwar nur schleichend, aber unaufhaltsam verdichtet. Kleine Hinweise, scheinbar nebensächliche Details und psychologisch präzise gesetzte Szenen entfalten nach und nach ein erschütterndes Gesamtbild. Zwar ist der Aufbau stellenweise recht langsam – besonders dann, wenn sich die Ermittlungen festfahren –, doch gerade das wirkt authentisch und realitätsnah. Man braucht zu Beginn etwas Geduld, wird aber später mit einer dichten und intensiv erzählten Geschichte belohnt.

Die Figuren sind – wie in den vorigen Bänden – vielschichtig und glaubwürdig. Carl Mørck bleibt ein ambivalenter Protagonist mit Ecken, Kanten und einem trockenen Humor, der ihn sympathisch macht, ohne ihn zu idealisieren. Assad ist nicht nur für sprachliche und kulturelle Reibungspunkte zuständig, sondern auch ein cleverer, aufmerksamer Beobachter, dessen Rolle im Team zunehmend an Bedeutung gewinnt. Doch seine Herkunft wirft immer mehr Fragen auf – wer ist er wirklich? Rose bringt mit ihrer kratzbürstigen, aber eigenständigen Art frischen Wind ins Team und offenbart neue Facetten ihrer Persönlichkeit.

Besonders eindrucksvoll gelingt Adler-Olsen die Darstellung des Täters. Er wirkt über weite Strecken beinahe übermächtig – hochintelligent, manipulativ, mit einem perfekt ausgearbeiteten Plan und erschreckender psychologischer Kontrolle. Trotz (oder gerade wegen) dieser Überhöhung bleibt seine Figur fesselnd, weil ihre Beweggründe glaubwürdig aus einer gewalttätigen Kindheit und einem ideologisch geprägten Umfeld erwachsen.

Der Schreibstil ist klar und hochgradig atmosphärisch. Adler-Olsen versteht es, Spannung aufzubauen, ohne in übertriebene Effekthascherei zu verfallen. Die Schauplätze sind greifbar, die Stimmung ist durchgehend beklemmend – und genau das verleiht dem Roman seine Wirkung.

Fazit:
Erlösung ist ein vielschichtiger, psychologisch intensiver Thriller, der durch seine durchdachte Konstruktion, seine beklemmende Atmosphäre und seine klug gezeichneten Figuren überzeugt. Jussi Adler-Olsen erzählt eine verstörende Geschichte über Schuld, Verdrängung und zerstörerische Machtverhältnisse – leise, aber nachhaltig. Wer Krimis mit Substanz, Tiefe und emotionaler Wucht schätzt, findet hier einen der stärksten Bände der Reihe.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Eine verpasste Liebe über Jahrzehnte.

Mein Wunsch für dich
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Klappentext / Zusammenfassung:
Gesellschaftliche Hürden und familiäre Erwartungen reißen Elizabeth und Tom auseinander, bevor sie eine gemeinsame Familie gründen können. Was bleibt, ist ein stilles Ritual: ...

Klappentext / Zusammenfassung:
Gesellschaftliche Hürden und familiäre Erwartungen reißen Elizabeth und Tom auseinander, bevor sie eine gemeinsame Familie gründen können. Was bleibt, ist ein stilles Ritual: Jedes Jahr am Jahrestag ihres ersten Kusses hinterlässt Tom einen blauen Krokus und einen Wunschzettel für Elizabeth.

Ausgerechnet am fünfzigsten Jahrestag bleibt das Ritual aus – und Elizabeth begibt sich auf die Suche nach Tom, um zu verstehen, was geschehen ist. Ihre Reise konfrontiert sie mit alten Entscheidungen, unausgesprochenen Wahrheiten und einer Liebe, die nie wirklich geendet hat.

Meinung:
Mein Wunsch für dich ist ein leiser, feinfühlig erzählter Roman über eine Liebe, die Jahrzehnte überdauert – und genau darin liegt für mich das Problem. Michelle Adams erzählt von zwei Menschen, die ein Leben lang aneinander denken, von Toms eindeutigen Zeichen – und doch handeln beide nie wirklich. Die zentrale Botschaft des Romans scheint zu sein, dass es nie zu spät ist für die große Liebe. Für mich überwog jedoch ein anderes Gefühl: Wie viel wertvolle Zeit kann man verstreichen lassen, bevor man begreift, dass es Mut braucht, um das eigene Glück in die Hand zu nehmen?

Im Mittelpunkt steht Elizabeth, die sich zwar emotional zu Tom hingezogen fühlt, aber einem anderen Mann versprochen wurde. Sie ist eine zurückhaltend gezeichnete Figur, die sich selbst gern in einer Opferrolle sieht, obwohl sie es selbst in der Hand hätte, etwas zu ändern. Dass sie jahrzehntelang auf die liebevoll hingestellten Zeichen Toms nicht reagiert und erst aktiv wird, als sie plötzlich ausbleiben, wirkt auf mich nicht berührend, sondern frustrierend – und ehrlich gesagt auch ziemlich dumm.

Auch Tom, obwohl als stiller, treuer Romantiker angelegt, bleibt in seiner Passivität schwer nachvollziehbar. Er investiert über Jahre hinweg Zeit und viel Gefühl in dieses Ritual – schafft es aber nie, selbst die Initiative zu ergreifen und mit Elizabeth zu sprechen. Beide Figuren verharren über Jahrzehnte in einem emotionalen Stillstand, der schwer auszuhalten ist. Die Tragik ihrer Geschichte ist nicht rührend, sondern ernüchternd – vor allem, weil sie vermeidbar gewesen wäre.

Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen aufgebaut, was grundsätzlich gut funktioniert und Struktur verleiht. Auch sprachlich ist der Roman gelungen: Michelle Adams schreibt ruhig, klar und stimmungsvoll, ohne ins Sentimentale abzurutschen. Die melancholische Atmosphäre ist stimmig, das Setting schön eingefangen. Doch die Handlung entwickelt sich so langsam und vorhersehbar, dass mir über weite Strecken schlicht die emotionale Bindung fehlte. Ich habe fast fünf Monate gebraucht, um das Buch zu beenden – weniger, weil es schwer verständlich wäre, sondern weil mich die Geschichte (abgesehen von der tragischen Erkrankung Toms) schlicht nicht fesseln konnte.

Fazit:
Mein Wunsch für dich ist ein stiller Roman über eine Liebe, die sich nie ganz verliert – und dennoch nie wirklich gelebt wird. Wer zarte, ruhige Liebesgeschichten ohne große Dramatik schätzt, wird hier sicher fündig. Wer jedoch nach Figuren sucht, die handeln, wachsen und sich behaupten, dürfte an dieser Geschichte eher verzweifeln als mitfühlen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Ein gelungener Auftakt voller Geheimnisse

Die Legende des Phönix, Band 1 - Dunkelaura
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Zusammenfassung/Klappentext:
Eden hat eine besondere Gabe: Sie kann bei Menschen ein inneres Licht sehen. Als sie eines Nachts von düsteren, lichtlosen Wesen – den sogenannten Rogues – angegriffen wird, ...

Zusammenfassung/Klappentext:
Eden hat eine besondere Gabe: Sie kann bei Menschen ein inneres Licht sehen. Als sie eines Nachts von düsteren, lichtlosen Wesen – den sogenannten Rogues – angegriffen wird, eilen ihr vier Phönixkrieger mit Waffen aus Licht zur Hilfe. Eden erfährt daraufhin, dass auch sie eine Phönixkriegerin ist, und schließt sich trotz aller Zweifel der geheimen Allianz an.

Während sie versucht, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden und ihre Gabe zu nutzen, beginnt sie, die offiziellen Erzählungen über die Rogues und die Phönixkrieger zu hinterfragen. Ist wirklich alles so, wie es scheint? Bald schon steht Eden zwischen den Fronten.

Meinung:
Die Handlung beginnt zunächst ruhig, gewinnt aber ab der Mitte des Buches stetig an Spannung. Das stärkste Element der Geschichte ist die Unsicherheit in Bezug auf Wahrheit und Lüge, Vertrauen und Misstrauen. Am Ende hat man noch immer nicht den vollen Durchblick, was mir sehr gefällt.

Eden als Protagonistin ist authentisch und sympathisch. Sie besitzt zwar außergewöhnliche und starke Fähigkeiten, ist jedoch von Zweifeln geplagt. Besonders gefällt mir an ihr, dass sie sich nicht einfach ihrem Schicksal beugt, sondern die Dinge, die ihr erzählt werden, hinterfragt. Ihre Entwicklung vom „normalen“ Mädchen zur übernatürlichen Kriegerin steht klar im Mittelpunkt der Geschichte.

Der unnahbare Phönixkrieger Kane ist ein klassischer Love Interest und deshalb leider etwas stereotyp. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Eden und Kane ist jedoch angenehm langsam und nicht überstürzt, was sie für mich authentisch macht.

Die Nebencharaktere bleiben stellenweise sehr blass und ihre Rollen sind größtenteils funktional für die Handlung ausgelegt. Deswegen sind sie nicht sehr tiefgründig. Da es sich um eine Dilogie handelt, bezweifle ich, dass sich hier noch viel ändern wird.

Der Schreibstil an sich ist flüssig und bildhaft. Zudem schafft es, die Autorin schwierige Themen wie bspw. die psychische Erkrankung von Edens Vater sensibel und berührend darzustellen.

Fazit:
Ein gelungener Einstieg in eine neue Fantasy-Welt mit faszinierenden Fähigkeiten. Die Grenze zwischen Gut und Böse ist verschwommen und nicht wirklich greifbar, was die Spannung aufrechterhält. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und ist dadurch nachvollziehbar und authentisch.

Obwohl die Handlung etwas Anlaufzeit benötigt, hat mich das Buch letztlich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Das ultimative Reisehandbuch für Japan

Reisebereit für Japan?
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Zusammenfassung/Klappentext:
Ein umfassendes Handbuch für Reisende, das den typischen Reiseverlauf – vom Visum bis zum Rückflug – abdeckt. Es bereitet den Leser auf verschiedene Aspekte des Japanaufenthalts ...

Zusammenfassung/Klappentext:
Ein umfassendes Handbuch für Reisende, das den typischen Reiseverlauf – vom Visum bis zum Rückflug – abdeckt. Es bereitet den Leser auf verschiedene Aspekte des Japanaufenthalts vor, bietet wertvolle Tipps und nützliche Abbildungen sowie Beispielsätze.

Meinung:
Dieses Buch ist weit mehr als ein gewöhnlicher Reiseführer – es ist eine praxisnahe, verlässliche und ausführliche Vorbereitung für jeden Japan-Reisenden. Es bietet enormen Mehrwert und ist definitiv ein Must-have. Gleichzeitig sollte man beachten, dass es kein klassischer Reiseführer ist, der ausführliche Stadt-, Sehenswürdigkeiten-, Restaurant- oder Hotel-Guides enthält. Stattdessen konzentriert es sich vor allem auf Reisevorbereitungen, kulturelle Einblicke und Verhaltensweisen in Japan.

Ich war wirklich begeistert von der Struktur des Buches, welches logisch und entlang eines typischen Reiseverlaufs aufgebaut ist. Es behandelt Themen von der Reiseplanung, dem Visumsantrag bis hin zur Einreise und Heimkehr. Besonders hervorzuheben sind die kulturellen Einblicke, die einem helfen, sich im Alltag in Japan zurechtzufinden und die Lebensweise des Landes besser zu verstehen.

Obwohl das Handbuch vergleichsweise eher dünn ist, bietet es erstaunlich detailreiche Ausführungen. Es enthält wertvolle Hinweise zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie zu wichtigen Verhaltensregeln und Gepflogenheiten, damit man sich im Land respektvoll bewegen kann. Zu vielen Themen gibt es zudem hilfreiche Fotos und Abbildungen.

Der Schreibstil ist informativ, klar und äußerst angenehm zu lesen.

Fazit:
Das ideale Buch für Japan-Reisende, vor allem für diejenigen, die zum ersten Mal in dieses wunderschöne Land reisen. Es kombiniert nützliches Wissen mit praktischen Tipps und hilfreiche Abbildungen und Fotos. Wer sich optimal auf Japan vorbereiten möchte, findet hier eine unverzichtbare Lektüre.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Wenig Tiefe, viel Langeweile und eine unglaubwürdige Liebesgeschichte

The Truth Between Us
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Zusammenfassung/Klappentext:
Trotz ihrer Flugangst fliegt Honey nach Helsinki, um dort zu arbeiten. Im Flugzeug lernt sie Juna kennen, der sie sofort in seinen Bann zieht. Doch dann stürzt das Flugzeug ...

Zusammenfassung/Klappentext:
Trotz ihrer Flugangst fliegt Honey nach Helsinki, um dort zu arbeiten. Im Flugzeug lernt sie Juna kennen, der sie sofort in seinen Bann zieht. Doch dann stürzt das Flugzeug ab, und für Honey beginnt ein Kampf ums Überleben. Gemeinsam mit anderen Passagieren versucht sie, die Überlebenden zu retten – und findet dabei auch Juna wieder. Nach der Rettung durch die Einsatzkräfte wird Juna jedoch beschuldigt, einen Terroranschlag auf das Flugzeug verübt zu haben und landet in Haft. Honey kann das nicht glauben und setzt alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch ihre Nachforschungen enthüllen Details, die sie kaum für möglich gehalten hätte.

Meinung:
Ich würde den Debütroman wirklich gerne loben, aber leider kann ich es nicht. Auf den ersten Blick klang die Geschichte vielversprechend – eine Survival-Handlung, eine Prise Liebe und eine Verschwörung rund um einen Flugzeugabsturz. Doch leider konnte das Buch meine Erwartungen in keiner Hinsicht erfüllen und hat mich stattdessen enttäuscht und kopfschüttelnd zurückgelassen.

Die Geschichte hat grundsätzlich spannend Themen: Ein Flugzeugabsturz, ein Überlebenskampf und eine Suche nach der Wahrheit. Doch anstatt einer fesselnden und vielschichtigen Handlung bleibt die Geschichte erschreckend oberflächlich und verliert sich schnell in Unglaubwürdigkeit.

Mein größtes Problem war die Beziehung zwischen Honey und Juna. Innerhalb kürzester Zeit – gefühlt nach zwei Sekunden – entwickelt sich zwischen ihnen eine intensive Verbindung. Honey tut so, als könnte sie ohne ihn nicht mehr leben. Ich muss es nochmal betonen: Sie haben sich gerade erst kennengelernt! Wenige Sekunden Kontakt – und plötzlich ist es die große Liebe? Das wirkte auf mich extrem konstruiert und absolut nicht überzeugend. Die Dialoge zwischen den beiden sind zudem kitschig und unnatürlich, sodass ich mit Junas Schicksal kaum mitfiebern konnte.

Auch der Schreibstil ist leider nicht überzeugend. Die Sprache ist plump, emotionslos und schafft es nicht, Atmosphäre aufzubauen. Weder die Spannung noch die Charaktere wirken lebendig – alles bleibt blass und oberflächlich.

Der einzige Pluspunkt ist die Moral, die die Geschichte vermitteln möchte: Man sollte sich nicht von Vorurteilen leiten lassen und Menschen nicht vorschnell aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe verurteilen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Macht der Medien, die in unserer digitalen Welt großen Einfluss auf Meinungsbildung und Vorverurteilungen hat. Diese Botschaften sind wichtig, aber die Umsetzung im Buch war leider zu platt, um wirklich nachzuwirken.

Fazit:
Die Geschichte hätte viel Potenzial gehabt, bleibt aber oberflächlich und unausgereift. Die Liebesgeschichte entwickelt sich viel zu schnell und wirkt dadurch unglaubwürdig. Leider trägt auch der plumpe Schreibstil nicht dazu bei, dass die Handlung fesselt. Für mich war das Buch eine Enttäuschung.

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