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Veröffentlicht am 04.08.2024

Eine weitere wunderschöne Ausgabe aus dem Hause MinaLima.

Peter Pan
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Auch dieses Buch habe ich nur gekauft, weil es eine MinaLima-Version ist und ich es als Sammlerstück in meinem Regal haben wollte. Die Buchseiten sind auch hier liebevoll gestaltet, beinhalten viele Illustrationen ...

Auch dieses Buch habe ich nur gekauft, weil es eine MinaLima-Version ist und ich es als Sammlerstück in meinem Regal haben wollte. Die Buchseiten sind auch hier liebevoll gestaltet, beinhalten viele Illustrationen und tolle detailreiche interaktive Extras. Kurzum: Es ist wunderschön aufgemacht.

Die Geschichte selber… Hm… Naja… Es ist seltsam und ich kann es nicht wirklich beschreiben, aaaber es ist bisher die einzige Geschichte meiner Kindheit, die mich nicht mehr abholen konnte.

Wobei, doch, eigentlich kann ich es sehr wohl beschreiben. Es sind die enorm veralteten Rollenbilder, die mich gestört haben. Mädchen und Frauen werden als einfältige Wesen dargestellt, die nur Hausfrau und Mutter sein können. Ja, die Geschichte ist natürlich sehr alt und früher waren nun mal andere Zeiten, was man dem Autor nicht verübeln kann und ich ihm auch nicht verübeln möchte. Aber es ist ja nicht nur das. In diesem Buch werden Kinder als herzlos beschrieben und das war mir dann doch etwas zu viel. Herzlos zu sein ist keine gute Eigenschaft – weder für Kinder noch für Erwachsene. Der Vater von Wendy und ihren Brüdern war einfach nur zum Fremdschämen peinlich. Er verhielt sich wie ein kleines trotziges Kind, richtig unangenehm.

Wie jedes andere Märchen ist auch diese Geschichte eher von brutaler Sorte. Hier werden Piraten und Indianer abgeschlachtet, als wäre es nichts. Mich persönlich stört das nicht aber jedes Elternteil sollte sich selber überlegen, ob man die Geschichte seinem Kind zum Lesen geben will oder nicht.

Fazit:
Das erste Buch meiner Kindheit, welches mein Erwachsenes-ich nicht mehr abholen konnte. Aber ich wollte die MinaLima-Ausgabe unbedingt als Sammlerstück in meiner kleinen Bibliothek haben.

Für die Aufmachung des Buches gibt es für mich klare 5 Sterne aber für den Inhalt gerade mal 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Was bitteschön war denn das?

Zeit deines Lebens
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Das ist mittlerweile mein 6. Buch von Cecelia Ahern und leider muss ich zugeben, dass ich den Hype um sie nicht verstehen kann.

Auch diesem Buch konnte ich nichts abgewinnen. Einen richtigen Plot sucht ...

Das ist mittlerweile mein 6. Buch von Cecelia Ahern und leider muss ich zugeben, dass ich den Hype um sie nicht verstehen kann.

Auch diesem Buch konnte ich nichts abgewinnen. Einen richtigen Plot sucht man vergeblich, stattdessen verliert sich die Autorin in langwierigen Erzählungen über Banalitäten. Ich verstehe, dass sich gewisse Situationen für Lou einzigartig anfühlen, da er sich endlich mal Zeit nimmt für die »normalen und familiären Dinge« im Leben (bspw. Schlittschuhlaufen mit der Tochter). Trotzdem war es, für mich als Leser, eher ermüdend. Vielleicht auch, weil ich notorischen Fremdgängern und Egoisten nichts abgewinnen kann. Grundsätzlich geschieht aber auch nichts wirklich Spannendes, außer das Lou sich durch eine wundersame Pille plötzlich in zwei Personen aufteilen kann. Und selbst dann ist die Handlung vollkommen konstruiert und langweilig monoton.

Die Charaktere sind allesamt stereotyp und haben kaum Farbe. Lou ist ein absolutes riesiges A***, sorry. Er ins unsympathisch und empathielos. Ich kann Fremdgänger und enorm ichbezogene Menschen, die über Leichen gehen würden, einfach nicht ausstehen, weshalb ich keine Sekunde mit ihm mitfühlen konnte. Selbst dann nicht, als er langsam selber erkennt, was für ein Mensch er war. Selbst als er sich langsam zum Guten wandelt, konnte ich kein bisschen Interesse für ihn und seine Situation aufbringen. Daher war das Ende der Geschichte, zumindest für mich, eine richtige Wohltat – und damit meine ich nicht die erneute Schwangerschaft seiner Ehefrau. Apropos Ehefrau… Ruth ist einfach ein Püppchen, dass sich wohl alles gefallen lässt und still und heimlich leidet – warum? Des Geldes wegen? Der Vorzüge wegen (Villa, etc.)? Wie kann man einen solchen Mann überhaupt lieben und sich dauernd so verletzen lassen? Wo ist das Selbstwertgefühl? Wo ist die Selbstachtung? Ja, ich weiß, ich habe dahingehend sehr extreme Ansichten und die wird nicht jeder mit mir teilen aber ich kann es einfach nicht verstehen. Die einzige, wirklich einzige, Person die mich interessiert hat, war Gabe und das auch nur, weil er nun mal etwas Mysteriöses an sich hatte.

Weiter werden im Buch Fragen aufgeworfen, die nicht beantwortet und einfach im leeren Raum stehen gelassen werden (bspw. woher kommt Gabe? Was hat es mit den Pillen auf sich?). Aber das sollte man sich von der Autorin mittlerweile gewohnt sein.

Ich verstehe zwar, was Cecelia Ahern mit dem Buch sagen möchte »Lebe, nimm dir Zeit für die wichtigen Dinge im Leben und genieße jeden Augenblick« aber hätte es nicht spannender verpackt werden können? Und mit einem Protagonisten, mit dem man wirklich mitfühlen kann? Und gleichzeitig frage ich mich: Was wollte sie uns eigentlich genau vermitteln? Der Mann bekommt Wunderpillen, damit er gleichzeitig zwei Leben führen kann und Schwups haben sich seine Probleme in Luft aufgelöst. Er hat nach wie vor alles, bekommt alles, und musste sich nicht einschränken.

Der Schreibstil an sich war in Ordnung. Weitere positive Einzelheiten kann ich leider nicht nennen.

Fazit:*
Bin ich mittlerweile wirklich so schwer zu überzeugen? Sind meine Ansprüche zu hoch an einen guten Roman? Warum finden so viele Menschen die Autorin so super? Ich freue ich mich für jeden, dem die Bücher gefallen aber ich persönlich frage mich mittlerweile wirklich, woher der Hype um die Autorin kommt.

Ich bin nun froh, alle Rezensionen abgetippt zu haben. Vorerst nehme ich kein weiteres Ahern-Buch in die Hand.

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Was für eine wunderschöne Ausgabe.

Die kleine Meerjungfrau
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In diesem Buch werden zwölf verschiedene Märchen in ihrer Originalform erzählt – die einen sehr bekannt und die anderen etwas weniger bekannt.

Ganz grob zusammengefasst, beinhaltet das Buch die folgenden ...

In diesem Buch werden zwölf verschiedene Märchen in ihrer Originalform erzählt – die einen sehr bekannt und die anderen etwas weniger bekannt.

Ganz grob zusammengefasst, beinhaltet das Buch die folgenden Märchen:
- Die kleine Meerjungfrau
- Die Nachtigall
- Das hässliche Entlein
- Der Schweinehirt
- Das Feuerzeug
- Die Prinzessin auf der Erbse
- Des Kaisers neue Kleider
- Die roten Schuhe
- Däumelinchen
- Der standhafte Zinnsoldat
- Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
- Die Schneekönigin

Ich gebe zu, dass ich das Buch nur gekauft habe, weil es eine MinaLima-Version ist. Die Schmuckausgabe ist wunderschön aufgemacht. Die Buchseiten sind liebevoll gestaltet, beinhalten viele Illustrationen und tolle detailreiche interaktive Extras.

Fazit:
Die MinaLima-Schmuckausgaben sind immer recht teuer aber die Qualität und Originalität, gepaart mit den alten Märchen, überzeugt vollkommen.

Ich werde mir bestimmt noch das ein oder andere Buch kaufen und empfehle sie Sammlern gerne weiter.

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Ich bin sprachlos…

One Piece 73
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Es geht im rasanten Tempo und genauso spannend weiter, wie bisher. Während Law sich einen erbitterten Kampf mit De Flamingo liefert, erfahren die Strohhüte die traurige Geschichte von Dress Rosa. Ruffy ...

Es geht im rasanten Tempo und genauso spannend weiter, wie bisher. Während Law sich einen erbitterten Kampf mit De Flamingo liefert, erfahren die Strohhüte die traurige Geschichte von Dress Rosa. Ruffy kämpft weiterhin im Kolosseum um die Feuerfrucht und Nami’s Team wird von Big Mom’s Schiff verfolgt.

Aktuell gibt es so viele verschiedene Handlungsplätze und -stränge, dass der Leser vorerst nicht zur Ruhe kommen wird. Das gefällt mir richtig gut und es wird keine Sekunde langweilig.

Fazit:
Ich bin nach wie vor überwältigt und freue mich tierisch auf die Fortsetzung. Was da wohl noch passieren wird?

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Nicht wirklich gut aber auch nicht extrem schlecht…

True Crown - Die Lady und der Lord Magier
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Ich finde es wirklich schwierig, dieses Buch zu rezensieren… Okay, ich fange einfach mal an und dann werden die Worte hoffentlich schon sprudeln.

Um das Buch zu lesen, habe ich insgesamt 34 Tage gebraucht ...

Ich finde es wirklich schwierig, dieses Buch zu rezensieren… Okay, ich fange einfach mal an und dann werden die Worte hoffentlich schon sprudeln.

Um das Buch zu lesen, habe ich insgesamt 34 Tage gebraucht und das sagt fürs Erste wahrscheinlich vieles. Nichts an dieser Geschichte hat mich wirklich interessiert. Es entstand kein Sog, der mich zum Weiterlesen animiert hat.

Im Großen und Ganzen war die Handlung schlichtweg langweilig und fade, denn hauptsächlich geht es darum, auf Bällen einen Heiratswilligen zu finden. Trotzdem gab es die ein oder andere Szene, die mir gut gefallen hat. Meistens hatten diese Szenen etwas mit Doras Verhalten zu tun, da es herrlich erfrischend war, wenn sie nicht wusste, wie man mit Emotionen umzugehen oder wie sie sich zu Verhalten hat. Bis aber endlich mal Fahrt in die Geschichte kommt und man sich auf die Suche nach Doras verlorener Seelenhälfte begibt, dauert es unheimlich lange und richtig spannend, wird es auch dann leider nicht. Auch die Magie und die Welt der Elfen kamen eindeutig viel zu kurz und waren nur Statisten am Rande. Es wird kaum etwas darüber erklärt, stattdessen hat man einfach damit zu leben, dass Elfen nun mal abgrundtief böse sind. Das Ende war dann ziemlich lieblos dahingeklatscht und wurde schnell abgehandelt. Es wirkte so, als wollte die Autorin das Buch möglichst schnell beenden oder ob sie selber nicht mehr weiterwusste.

Die Charaktere blieben ebenfalls eher blass und eindimensional, was aber für die Geschichte (welche auch nicht viel mehr Tiefgang hatte) völlig ausreichte. Dora gefiel mir grundsätzlich recht gut, weil sie halt völlig aus der Reihe tanzt und nun mal nicht so ist, wie sie sein sollte. Elias versteckt sich hinter seiner Arroganz, doch Dora schafft es, seinen weichen Kern herauszukitzeln – ziemlich klischeebehaftet und nicht wirklich was Neues. Trotzdem fand ich die Beziehung, welche die beiden zueinander aufbauen, echt schön zu lesen. Am meisten hat mir der Nebencharakter Albert gefallen, da er meiner Meinung nach, und im Gegensatz zu den anderen Charakteren, am meisten Farbe abgekommen hat.

Der Schreibstil selber ist wahnsinnig gewöhnungsbedürftig, da er recht einfach gehalten ist, aber zwischendrin immer gehobene Worte eingestreut wurden – insbesondere bei den Dialogen. Natürlich passten die Dialoge zu Regency Ära aber diese Kombination zwischen einfachem Schreibstil und gehobenen Dialogen passte für mich einfach nicht zusammen. Es fühlte sich seltsam an beim Lesen.

Fazit:
Ich fand das Buch nicht wirklich gut aber auch nicht extrem schlecht. Im Großen und Ganzen war es leider sehr langweilig. Die sanfte Beziehung, die Dora und der Lord Magier zueinander entwickeln, fand ich hingegen ganz schön.

Grundsätzlich würde ich die Reihe nicht mehr weiterverfolgen, dafür konnte sie mich nicht genug überzeugen. Wie so oft, habe ich mir dummerweise die gesamte Reihe gekauft (und ja, leider aufgrund des Farbschnitts), weswegen ich bestimmt irgendwann mal zu Teil zwei greifen werde. Aber vorerst widme ich mich lieber anderen Büchern.

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